Danny Wallace Auf den ersten Blick

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Inhaltsangabe zu „Auf den ersten Blick“ von Danny Wallace

Gibt es Liebe auf den ersten Blick? Jason glaubt nicht daran. Ganz im Gegenteil: Seit ihn seine letzte Freundin verlassen hat, sieht er in Sachen Liebe schwarz. Bis er eines Tages einer jungen Frau beim Einsteigen in ein Taxi hilft. Sie schaut ihn an, und bei Jason macht es klick. Doch bevor er auch nur ein Wort herausbringt, ist das Taxi weg. Zurück bleibt eine Einwegkamera mit zwölf Fotos. Jason lässt die Bilder entwickeln und macht sich mithilfe seines Kumpels Dev auf die Suche nach der Unbekannten. Eine witzige und hinreißend romantische Odyssee durch London beginnt.

Vorsicht, Cover und Klappentext sind absolut am Thema vorbei!! Die Geschichte ist super, aber nur, wenn man in die Zielgruppe passt ;)

— Diary-of-a-Booklover
Diary-of-a-Booklover

Man erwartet hier eine Liebesgeschichte und bekommt...nichts dergleichen! Den Kauf hätte ich mir eigentlich sparen können...

— NaddlDaddl
NaddlDaddl

Eine Liebesgeschichte bei die ersten 150 Seiten kaum was passiert. Selbst später ist es eher...langweilig. Komische Charaktere noch dazu.

— BooksyPage
BooksyPage

Wer eine richtige Liebesgeschichte erwartet, ist hier falsch

— Ajana
Ajana

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  • Nicht mal leichte Urlaubslektüre

    Auf den ersten Blick
    NaddlDaddl

    NaddlDaddl

    30. June 2017 um 19:31

    Die Handlung hört sich doch ganz interessant an: Jason bläst schon seit Wochen Trübsal, weil seine Freundin ihn verlassen hat und jetzt auch noch heiraten möchte. Und plötzlich begegnet er seiner Traumfrau. Die Begegnung ist nur ganz kurz, aber hinterlässt mehr als nur das Gefühl, die Richtige getroffen zu haben, nämlich auch noch ihre Einwegkamera. Um die Frau wiederzufinden, lässt Jason die Bilder entwickeln und macht sich mit seinem besten Freund Dev auf die Suche nach der Frau.Die Idee hört sich ganz nett an, eindeutig, aber die Umsetzung ist dann doch eher bescheiden. Vor allem beinhaltet „Auf den ersten Blick“ keine schöne Romanze, wie man es vielleicht erwarten würde. Nein, es geht viel eher um einen Mann, dessen gesamtes Leben momentan eine Vollkatastrophe ist, der nichts gebacken bekommt, der eine junge Frau sieht und sich auf Anhieb in sie verliebt. Jason interpretiert unglaublich viel in diesen Moment, in dem er seiner Traumfrau begegnet ist, hofft, dass er sich nicht alles einbildet. Somit hat man also eine nette Idee, die sich als ganz anders und damit leider auch schlechter darstellt, als man es erwartet hat. Die Charaktere in diesem Buch sind einigermaßen interessant, auch wenn ich nicht behaupten kann, sie übermäßig sympathisch zu finden. Sie haben so ihre Macken, aber wirken trotzdem ziemlich klischeehaft. Es gibt den Trübsalblaser, dessen Leben im Chaos versunken ist, den Nerd, das tolle Liebespärchen und die verrückte Künstlerin. Alles nicht gerade innovative Charaktere…Der Schreibstil reißt einen auch nicht vom Hocker. Jason erzählt sein Leben, kommentiert es andauernd, der Leser wird ein paarmal direkt angesprochen. Was als Konzept vielleicht ganz gut klingt, umgesetzt aber nur so mittelmäßig erscheint. Typisch für den Stil sind auch Jasons Bewertungen, die er im Lehrerstil rüberbringt. Meiner Meinung nach ist das allerdings kein richtiger Lehrerstil, sondern ganz einfache Bewertungen. Mehr nicht. Ich glaube, der Autor wollte damit witzig sein, hat es bei mir jedoch nicht einmal geschafft, mich zum Schmunzeln zu bringen. Genauso wenig haben die Mini-Cliffhanger am Ende jedes Kapitels bei mir so gewirkt, wie sie wahrscheinlich sollten. Anstatt mich unbedingt weiterlesen lassen zu wollen, mir war es eigentlich ziemlich egal, was gleich passiert, und irgendwann empfand ich diese Cliffhanger nur noch als nervend.Das Buch ist durch und durch nichts Besonderes, nichts, was einem groß im Gedächtnis bleiben würde. Ich finde es nicht mal geeignet als leichte Urlaubslektüre.

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  • Nicht mal leichte Urlaubslektüre

    Auf den ersten Blick
    NaddlDaddl

    NaddlDaddl

    27. March 2017 um 14:39

    Die Handlung hört sich doch ganz interessant an: Jason bläst schon seit Wochen Trübsal, weil seine Freundin ihn verlassen hat und jetzt auch noch heiraten möchte. Und plötzlich begegnet er seiner Traumfrau. Die Begegnung ist nur ganz kurz, aber hinterlässt mehr als nur das Gefühl, die Richtige getroffen zu haben, nämlich auch noch ihre Einwegkamera. Um die Frau wiederzufinden, lässt Jason die Bilder entwickeln und macht sich mit seinem besten Freund Dev auf die Suche nach der Frau.Die Idee hört sich ganz nett an, eindeutig, aber die Umsetzung ist dann doch eher bescheiden. Vor allem beinhaltet „Auf den ersten Blick“ keine schöne Romanze, wie man es vielleicht erwarten würde. Nein, es geht viel eher um einen Mann, dessen gesamtes Leben momentan eine Vollkatastrophe ist, der nichts gebacken bekommt, der eine junge Frau sieht und sich auf Anhieb in sie verliebt. Jason interpretiert unglaublich viel in diesen Moment, in dem er seiner Traumfrau begegnet ist, hofft, dass er sich nicht alles einbildet. Somit hat man also eine nette Idee, die sich als ganz anders und damit leider auch schlechter darstellt, als man es erwartet hat. Die Charaktere in diesem Buch sind einigermaßen interessant, auch wenn ich nicht behaupten kann, sie übermäßig sympathisch zu finden. Sie haben so ihre Macken, aber wirken trotzdem ziemlich klischeehaft. Es gibt den Trübsalblaser, dessen Leben im Chaos versunken ist, den Nerd, das tolle Liebespärchen und die verrückte Künstlerin. Alles nicht gerade innovative Charaktere…Der Schreibstil reißt einen auch nicht vom Hocker. Jason erzählt sein Leben, kommentiert es andauernd, der Leser wird ein paarmal direkt angesprochen. Was als Konzept vielleicht ganz gut klingt, umgesetzt aber nur so mittelmäßig erscheint. Typisch für den Stil sind auch Jasons Bewertungen, die er im Lehrerstil rüberbringt. Meiner Meinung nach ist das allerdings kein richtiger Lehrerstil, sondern ganz einfache Bewertungen. Mehr nicht. Ich glaube, der Autor wollte damit witzig sein, hat es bei mir jedoch nicht einmal geschafft, mich zum Schmunzeln zu bringen. Genauso wenig haben die Mini-Cliffhanger am Ende jedes Kapitels bei mir so gewirkt, wie sie wahrscheinlich sollten. Anstatt mich unbedingt weiterlesen lassen zu wollen, mir war es eigentlich ziemlich egal, was gleich passiert, und irgendwann empfand ich diese Cliffhanger nur noch als nervend.Das Buch ist durch und durch nichts Besonderes, nichts, was einem groß im Gedächtnis bleiben würde. Ich finde es nicht mal geeignet als leichte Urlaubslektüre.

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  • Gutes Buch, aber Klappentext und Cover völlig an Thema und Zielgruppe vorbei!!

    Auf den ersten Blick
    Diary-of-a-Booklover

    Diary-of-a-Booklover

    04. September 2016 um 16:21

    Autor/in: Danny WallaceVerlag: HeyneSeitenzahl: 496 SeitenGenre: Roman (Erwachsene) “Was ist, wenn es beim Leben um den Moment geht? Was ist, wenn man den Moment nicht nutzt und es kommt kein anderer mehr? Man könnte dich als Helden in Erinnerung behalten oder einfach nur als irgendeinen Menschen, der still und leise gelebt hat bis zu dem Tag, an dem er still und leise starb.”- Dev, S. 56 Inhalt in einem Satz: Von seiner Freundin sitzengelassen und tief in einer beruflichen und privaten Krise versunken, findet der Journalist Jason eine Polaroidkamera und macht sich auf die Suche nach der geheimnisvollen Besitzerin der Bilder, die ihn vom ersten Moment an verzaubert.     Das Buch in 3 Worten: Anders als erwartet! “Du hast zwölf Bilder”, sagte er. “Zwölf Momente, die du einfangen kannst. Sie sind begrenzt. Und jedes Mal, wenn du einen in dieser kleinen Box einfängst, bleibt einer weniger übrig. Wenn du dann beim letzten angekommen bist, solltest du dir besser sicher sein, dass dieser Moment besonders ist. Denn was wäre, wenn dann noch einer käme, und du ihn ziehen lassen müsstest?”- Dev, S. 172 Anmerkung: Achtung, lasst euch nicht von der Aufmachung dieses Buches täuschen! Denn diese suggeriert leider eine völlig andere Art von Geschichte, als dieses Buch für den Leser bereithält. Man erwartet eine unterhaltende, romantische Liebesgeschichte zwischen Jungen Erwachsenen, erhält jedoch etwas völlig anderes. Das englische Original Charlotte Street hingegen trifft mit Cover und Klappentext den Inhalt auf den Punkt. Ich weiß nicht, was man sich bei der deutschen Version gedacht hat. Sehr ärgerlich, denn so gelangen mit Sicherheit nicht die “Richtigen”, nämlich die eigentliche Zielgruppe, an dieses Buch… Vielleicht sollte der Verlag hier wirklich über eine neue Auflage nachdenken. Das fand ich gut: An sich ist Auf den ersten Blick eine interessante Geschichte voller ulkigem, trockenen, zynischen Humor und jeder Menge Situationskomik. In dem Buch erzählt der Protagonist Jason aus seinem Alltag mit einer wild zusammengewürfelten Freundesgruppe, einem aussichtslosen Arbeitsplatz und dem Junggesellenleben in einer Männer-WG. Die Sichtweise des Autoren und die Art, wie er sich über Alltägliches und nichtssagende Allgemeinplätze lustig macht, hat mir sehr gut gefallen. Auch dass die Geschichte eben nicht so 0815 ist, wie man erwarten könnte, fand ich ganz erfrischend. Das fand ich weniger gut: Die durch die falschen Erwartungen geschürte Verwirrung hat sich natürlich auch für mich auf das Leseerlebnis ausgewirkt. Auf den ersten Blick erzählt aus sehr männlicher, humorvoller Sicht von einer Liebesgeschichte, die aber nicht direkt im Vordergrund steht. Der Protagonist erschafft sich zwar in Gedanken ein Bild von der geheimnisvollen Fremden, jedoch taucht sie selbst im Buch kaum auf, und auch die Polaroids werden eher am Rande in die Geschichte integriert. Nur wer gerne ungewöhnliche, etwas ruhigere Romane mit ‘älteren’ (ca. 30-jährigen) Protagonisten liest und dabei die eine oder andere schöne Lebensweisheit entdecken möchte, kann dieses Buch wirklich genießen. Ich persönlich gehörte leider einfach nicht zur Zielgruppe und habe mich ein bisschen gelangweilt, aus rein objektiver Sicht handelt es sich aber um ein interessantes Buch.  Bewertung: für mich persönlich 📖 📖 📖 (3/5), rein objektiv 📖 📖 📖 📖 (4/5)

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  • Wie findet man die eine?

    Auf den ersten Blick
    die_tanja_

    die_tanja_

    15. May 2016 um 19:11

    und gibt es sie überhaupt?Diese Fragen stellt sich Jason, der gerade die Trennung von seiner Ex-Freundin verarbeitet, als der nächste Schlag ins Gesicht kommt: Eben diese Frau, die er zu vergessen versucht, ist verlobt, schwanger und hat ihn zu ihrer Verlobungsparty eingeladen....Einige Tage später begegnet Jason einer unbekannten Frau auf der Straße. Diese ist so bepackt, dass er ihr hilft in ein Taxi zu steigen. Dabei verliert sie eine Einwegkamera.Jason, dem diese Frau nicht mehr aus dem Kopf geht, entwickelt die Bilder und macht sich auf eine Suche quer durch London.Das Buch und die Idee sind gelinde gesagt ganz nett aber recht anspruchslos... die Inhaltsangabe verspricht mehr als das Buch halten kann.

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  • Auf den ersten Blick - Danny Wallace

    Auf den ersten Blick
    SonnenBlume

    SonnenBlume

    13. July 2015 um 11:58

    Jason hat in Sachen Liebe momentan kein Glück, aber plötzlich verfällt er selbst der berühmt berüchtigten Liebe auf den ersten Blick. Eines Abends hilft er einer hübschen Frau ihre Kartons zu halten, während sie in ein Taxi steigt. Wenige Augenblicke später, als sie schon davon fährt, entdeckt er, dass er noch ihre Einwegkamera in der Jackentasche hat. Er hat keinen Namen uns auch keine anderen Hinweise, wer sie sein könnte. Also beschließt sein bester Freund für ihn, die Bilder einfach entwickelt zu lassen und mit ihrer Hilfe die Frau ausfindig zu machen. Denn ob Jason es sich eingesteht oder nicht, er hat sich wohl auf den ersten Blick verliebt. Ein Adjektiv würde das Buch in meinen Augen ganz gut beschreiben. Langatmig. Ich fand, dass weniger die Suche nach der Frau im Mittelpunkt stand, als vielmehr das Leben eines Mannes Mitte 30, der scheinbar nicht wirklich etwas auf die Reihe bekommt. Er hat zwar einen Job, aber den nimmt er nicht ernst und lässt ihn eher schleifen. Er hat zwar ein Dach über dem Kopf, aber auch nur in der Wohnung seines Freundes Dev. Ich finde, Jason ist ein Charakter, der einfach auf ganzer Linie ein Versager ist. Unreif. Ich wurde nicht recht warm mit so einem Chaoten. Stellenweise war die Handlung wirklich lustig, aber oft fand ich sie total überzogen. Meiner Meinung nach störten die Blogeinträge zu Beginn enorm, weil ich einfach nicht wusste, was sie mit der Geschichte zu tun haben sollten. Irgendwann wurde es dann zwar klar, aber ich fand sie uninteressant und dem Verlauf nicht zuträglich. Eigentlich würde ich dem Buch gerne nur zwei Sterne geben, aber die Aufmachung der Kapitel und des Covers reißen es noch etwas heraus. 

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  • Eine richtige Liebegeschichte? Fehlanzeige

    Auf den ersten Blick
    Ajana

    Ajana

    17. March 2015 um 15:26

    *Inhalt* Gibt es Liebe auf den ersten Blick? Jason glaubt nicht daran. Ganz im Gegenteil: Seit ihn seine letzte Freundin verlassen hat, sieht er in Sachen Liebe schwarz. Bis er eines Tages einer jungen Frau beim Einsteigen in ein Taxi hilft. Sie schaut ihn an, und bei Jason macht es klick. Doch bevor er auch nur ein Wort herausbringt, ist das Taxi weg. Zurück bleibt eine Einwegkamera mit zwölf Fotos. Jason lässt die Bilder entwickeln und macht sich mithilfe seines Kumpels Dev auf die Suche nach der Unbekannten. Eine witzige und hinreißend romantische Odyssee durch London beginnt. *Meine Meinung* Witzig? Hinreißend romantisch? Ich glaube ich habe das falsche Buch gelesen. Eigentlich geht es in diesem Buch nur um Jasons Leben. Seit er die Einwegkamera gefunden hat, sucht er zusammen mit seinem Freund Dev die Orte auf, wo die Bilder der Kamera aufgenommen wurden, denn Jason hat sich in die Frau, der die Kamera eigentlich gehört, verliebt. Und nun muss er sie unbedingt finden und ihr die Bilder zurückgeben. Hört sich alles wirklich toll und romantisch an, ABER wer hier vermutet, dass es sich um eine Liebesstory handelt, ist falsch gewickelt. Man erfährt eher Jasons Lebensgeschichte und andauernd taucht seine Ex-Frau auf, um ihm ihr neues tolles Leben unter die Nase zu reiben. Und dann ist da noch Devs Freund, der es seinem Vater nichts recht machen kann und versucht sein Geld mit einem Zockerladen zu verdienen. Nicht grade der ideale Stoff für eine Liebesgeschichte. Irgendwann nach 300 Seiten habe ich mich wirklich gefragt, ob die Suche irgendwann mal ein gutes Ende nehmen wird. Ob und wie möchte ich jetzt nicht verraten, aber ich kann nur sagen, dass sich die knapp 480 Seiten am Ende nur noch gezogen haben. Die Charaktere an sich waren für mich am Anfang wirklich nichts sagend, gegen Ende waren sie mir zwar symphatisch, haben mich aber nicht wirklich umgehauen. Auch den Witz in dem Buch habe ich vergeblich gesucht. Jason und Dev machen viel Blödsinn auf ihrer Suche nach der Unbekannten, aber witzig war davon irgendwie nichts. Manchmal war ich davon höchstens peinlich berührt oder konnte nur den Kopf schütteln über so viel Blödsinn. *Mein Fazit* Wer eine Liebesgeschichte sucht ist hier definitiv falsch. Wer aber eine Lebensgeschichte sucht, indem der Hauptcharakter versucht sein Leben auf die Reihe zu bekommen, dem könnte das Buch gefallen. Der Schreibstil hat mir zwar gefallen, aber das Buch hat sich schrecklich in die Länge gezogen und ich hatte mir von der Geschichte wirklich etwas anderes erwartet. Für die Idee und den Schreibstil packe ich jedoch 1 Stern obendrauf, sodass ich für das Buch 2 Sterne vergebe. Leider verschwendete Zeit. PS: Manchmal sollten die Verlage wirklich ihre Bücherrücken überdenken. Ich kann garnicht mehr sagen, wie oft die Inhaltsbeschreibung etwas anderes versprochen hat oder überhaupt nicht zum Buch passte.

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  • Zu lang, erfüllte nicht ganz meine Erwartungen

    Auf den ersten Blick
    Franzis2110

    Franzis2110

    Kurzinhalt: Laut Klappentext und Titel geht es um die Liebe auf den ersten Blick, als Jason für eine Unbekannte kurz ihre Taschen hält. Er verliebt sich in ihr Lächeln und bemerkt, dass er ihre Einwegkamera noch in den Händen hält, aber sie fährt schon im Taxi davon. Man erwartet also, eine wundervolle und witzige Liebesgeschichte, die eben auf den ersten Blick entstand. Aber dem ist nicht so… Meinung: …denn es geht eigentlich nur im Jason und Dev und lauter andere durchgeknallte Charaktere, aber mehr um Jason und Dev. Um ihr Leben und darum, wie sehr eigentlich alles Mist ist. Sie sind ziemliche Versager, haben kaum Perspektiven und sind den halben Tag nur am Saufen, ohne was aus ihrem Leben zu machen. Ich hatte eine wundervolle Reise durch London erwartet. Aber eigentlich versuchen sie immer nur ab und an mal irgendwas mit den Fotos zu machen aber ich hatte das Gefühl, dass das Buch kaum voran gekommen ist. Die eigentliche Geschichte zum Mädchen, kam dann in den letzten zwei, drei Kapiteln mal in Fahrt, aber auch nur unfassbar kurz und schnell. Der Schreibstil war ganz gut, ich fand die Idee, den Leser ab und zu direkt anzusprechen ganz gut. Aber es ging mir, gerade am Anfang, alles etwas zu durcheinander. Ständige Sprünge von einem mehr oder weniger bedeutenden Ereignis zum anderen ohne wirklich erkennbaren Faden. Den Einstieg mit dem Amoklauf, fand ich auch nicht so passend. Es hat mehr verwirrt als zu helfen, auch wenn dieser „Amoklauf“ scheinbar der Auslöser dafür war, wie Jason nun mal gerade ist. Mich hatte es doch sehr gestört, dass das Buch eigentlich die Ganze Zeit kaum vorankommt, vor allem nicht der Kern, mit der Unbekannten. Am Anfang konnte ich die Charaktere eigentlich kaum leiden, sie gingen mir alle etwas auf die Nerven, ebenso wie die ständigen Wiederholungen. Ich fände auch das Ende nicht gut. Es ist zwar schön, dass dann ja doch irgendwie Jason Traum in Erfüllung gegangen ist, aber es war viel zu knapp und lieblos abgehandelt. Positiv ist aber, dass ich die Charaktere am Ende doch auf die ein oder andere Art lieb gewonnen habe. Ich konnte mich irgendwann sogar mit ihnen freuen oder gemeinsam mit ihnen verzweifelt sein. Auch die Blogeinträge der Unbekannten fand ich gut, von diesen hätte es ruhig mehr geben können. Die Idee an sich fand ich auch gut..eine Einwegkamera, ein kurzer Moment und dann die Suche nach der großen Liebe..gerne auch mit viel Witz und Auf und Abs. Aber es war einfach nicht gut umgesetzt. Aus der Idee hätte so viel mehr entstehen können, aber dem war leider nicht so. Fazit: Ich bin von diesem Buch leider etwas enttäuscht. Streckenweise fand ich es ganz gut, irgendwann hab ich mich daran gewöhnt. Aber ich habe lange nicht mehr solange für ein Buch gebraucht und werde diese Buch nicht noch einmal lesen. Ich glaub das Problem ist, dass der Titel, das Cover und der Klappentext ganz andere Erwartungen geweckt haben. Wenn Titel, Cover und Klappentext von Anfang an klar gemacht hätten, dass es eigentlich fast nur um Jason und sein verkorkstes Leben geht, wäre ich mit ganz anderen Erwartungen an diese Buch herangegangen. Wenn es einfach versprochen hätte, dass festgefahrene, etwas chaotische und bekloppte Leben eines Londoner 30something Mannes zu erzählen, dann hätte es mir vielleicht sogar besser gefallen, weil ich dann eben genau damit gerechnet hätte, dann wäre es sogar witzig gewesen. Aber so wurden bei mir falsche Erwartungen geweckt und diese nicht erfüllt. Lasst euch aber nicht abschrecken, wenn man weiß, um was das Buch eigentlich geht, dann macht es euch vielleicht mehr Spass, aber mein Fall war es leider nicht. Nachtrag: Vielleicht eine nicht unbedeutende Anmerkung – der Originaltitel und das Originalcover erwecken diese Erwartungen nicht. Es heißt dort einfach nur Charlotte Street und sieht ganz anders aus. Der Klappentext ist zwar ähnlich, aber im Original wären die Erwartungen vielleicht etwas anders gewesen, man erkennt ja schon am Cover auch das Glas Alkohol und das es wohl etwas chaotisch zugeht. Da sieht man wieder, manchmal ist es besser, das Original zu lesen, wer dem Buch also einen Versuch geben möchte, versuchts doch mal mit dem Original, vielleicht ist das in diesem Fall ja auch innen drinnen etwas besser.

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    • 4
  • Die Idee ist besser als die Umsetzung

    Auf den ersten Blick
    Miri92

    Miri92

    Titel Auf den ersten Blick Autor Danny Wallace gelesen Mai 2014 Bewertung ♥♥1/2 Erscheinungsdatum 2012 Verlag Heyne Originaltitel Charlotte Street Preis 14,99 Euro ISBN 978-3-453-40973-6 Klappentext Und es hat Klick gemacht.   Gibt es Liebe auf den ersten Blick? Jason glaubt nicht daran. Ganz im Gegenteil, seit ihn seine letzte Freundin verlassen hat, sieht er in Sachen Liebe schwarz. Bis er eines Tages einer jungen Frau beim Einsteigen ins Taxt hilft. Sie schaut ihn an, und bei Jason macht es Klick. Doch bevor er auch nur ein Wort heraus bringt, ist das Taxi weg. Zurück bleibt eine Einwegkamera mit zwölf Fotos. Jason lässt die Bilder entwickeln und macht sich mit Hilfe seines Kumpels Dev auf die Suche nach der Unbekannten. Eine witzige und hinreißend romantische Odysee durch London beginnt. Inhalt Der ehemalige Lehrer Jason trifft in der Charlotte Street auf ein Mädchen, dem er ins Taxi hilft, die ihn anlächelt und in der er sich dabei mehr oder weniger verliebt. Sie ist jedoch sofort verschwunden, hat aber ihre Einwegkamera verloren, die Jason mitnimmt. Mithilfe der Fotos und seiner Freunde versucht er das Mädchen zu finden und dadurch auch (oder vor allem) über seine Ex-Freundin Sarah hinwegzukommen. Ob er Erfolg hat oder wieder mit Sarah oder einer der anderen Figuren zusammenkommt, wird hier natürlich nicht verraten :) Meinung Ich fand die Grundidee der Geschichte ziemlich cool und das Buch wurde sehr viel mit "Zwei an einem Tag" von David Nicholls verglichen, das zu meinen Lieblingsbüchern gehört. Allerdings konnte mich "Auf den ersten Blick" nicht richtig überzeugen. Das Buch ist nicht schlecht und es hat auch viele witzige Momente gegeben, allerding was mir die Handlung immer mal wieder etwas hektisch und oftmals auch zu dramatisch. Viele Figuren tauchen plötzlich aus dem Nichts auf, entwickeln sich sehr schnell zu wichtigen Nebencharakteren und verschwinden dann auch wieder ganz plötzlich. Irgendwann tauchen sie plötzlich wieder auf usw. Außerdem entspricht der Pathos (ich bin mir nicht sicher ob Pathos genau das richtige Wort ist, aber eine bessere Bezeichnung fällt mir nicht ein - vielleicht verstehen diejenigen, die das Buch bereits gelesen haben, was ich meine) nicht ganz meinem Geschmack und an vielen Stellen fand ich die Handlung - obwohl sie in London spielt - eher etwas amerikanisch. Wer eine nette berührende  und wie ich finde unkitschige Liebesgeschichte wie in "Zwei an einem Tag" erwartet, der wird wie ich enttäuscht werden, wer jedoch auf Hollywood-Filme steht, dem wird dieses Buch sicher gefallen. Die Figuren sind alles in allem auch recht sympatisch (und nur selten etwas nervig) und die Wendungen häufig überraschend, allerdings längst nicht immer. Mir persönlich hat das Buch nicht unbedingt zugesagt, weshalb es von mir auch nur 2einhalb Herzen bekommen hat, es ist aber alles in allem eine nette Geschichte, die auf einer sehr witzigen Idee beruht und die man (trotz der relativen Dicke des Buches von fast 500 Seiten) gut zwischendurch "weglesen" kann.  

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    • 2
  • Odyssee nicht durch London sondern durchs Leben

    Auf den ersten Blick
    Krimifee86

    Krimifee86

    20. February 2015 um 13:51

    Klappentext: Schon seltsam, wie die Dinge im Leben manchmal laufen. Seit Wochen bläst Jason Trübsal, weil seine Exfreundin einen anderen heiraten will, und dann steht eines Tages plötzlich seine Traumfrau vor ihm. Sie kämpft mit der Tür eines Taxis und hat den Arm voller Taschen und Einkaufstüten, als Jason ihr auf der Charlotte Street begegnet. Aus einer der Tüten lugt ein kleiner Kaktus hervor, der herauszufallen droht. Jason bietet seine Hilfe an, und da schenkt ihm die schöne Unbekannte ein Lächeln. Ein unglaublich hinreißendes Lächeln, das Jason verzaubert. Das sich ihm einbrennt. Das ihn wie schockgefroren auf der Straße stehen und grinsen lässt. Als er wieder zu sich kommt, ist das Taxi weg und mit ihm die Frau. In den Händen hält Jason eine Einwegkamera, die aus einer der Taschen gefallen sein muss. Darauf sind zwölf Bilder, die sein bester Kumpel Dev entwickeln lässt. Anhand der Hinweise auf den Fotos begeben sich die beiden auf eine Spurensuche kreuz und quer durch London. Die Suche nach der Traumfrau hat begonnen. Cover: Ich liebe dieses Cover! Es ist natürlich der typische Kitsch eines Liebesromans aber ich finde es einfach echt schön. Toll gezeichnete Figuren von denen man nur die Silhouette sieht und im Hintergrund die Skyline von London. In meinen Augen wirklich gut gelungen. Ich finde es schön und man weiß auch direkt, um was für eine Art Buch es sich handelt! Schreibstil: Den Schreibstil fand ich am Anfang extrem gewöhnungsbedürftig. Das Buch ist aus der Perspektive von Jason geschrieben, also der Ich-Perspektive. Von dieser Art der Erzählung bin ich kein großer Fan. Noch weniger hat mir aber gefallen, dass das Ganze in so einem pseudo-snobistischen Tonfall verfasst war. Sehr, sehr nervig und ich habe wirklich lange gebraucht mich daran zu gewöhnen, wobei ich es hinterher fast schon gar nicht mehr gemerkt habe. Davon abgesehen noch zu den Charakteren: Okay. Alle recht überspitzt dargestellt, aber ich glaube, das ist einfach so in Büchern, die auch ein bisschen lustig sein sollen. Alles in allem fand ich den Schreibstil nicht gerade überragend, aber auch nicht absolut schrecklich. Die Story: Ich war von der Story ein wenig enttäuscht. Der Klappentext suggeriert ja im Prinzip, dass es darum geht, wie Jason sich auf die Suche nach seiner Traumfrau macht. Allerdings spielt dieser Handlungszweig nur ganz nebenbei eine Rolle, denn die tatsächliche Geschichte ist die, wie Jason sein Leben wieder versucht auf die Reihe zu kriegen. Angefangen mit der Aufarbeitung der Beziehung zu seiner Ex-Freundin über seinen WG-Mitbewohner und seinen Job. Das ist der eigentliche Kern der Geschichte und dieser wird auch noch stellenweise recht langatmig dargestellt. Um die Suche nach der Traumfrau geht es bestenfalls unterschwellig. Das fand ich sehr schade. Nichtsdestotrotz: Die Geschichte ist nicht schlecht, stellenweise sogar recht unterhaltsam, nur oft ein wenig langatmig. Fazit: Abgesehen davon, dass ich den Klappentext irreführend und das Buch stellenweise zu langatmig fand, war es doch eine sehr nette Unterhaltung für zwischendurch. Hat man sich erst einmal an den Schreibstil gewöhnt, macht das Lesen Spaß und man ist schon gespannt, ob es Jason gelingen wird, die Frau seiner Träume zu treffen.

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  • Hinter dieser Geschichte steckt soviel Ehrlichkeit und Wahrheit und echtes Leben.

    Auf den ersten Blick
    janina_schulz

    janina_schulz

    06. November 2014 um 12:55

    „Auf den ersten Blick“ ist ein wunderbarer Roman über das Leben, die Liebe und die Freundschaft. Mit Jason Priestly hat Danny Wallace einen sehr sympathischen männlichen Hauptprotagonisten geschaffen. Es ist sehr interessant „die Suche nach dem Traumpartner“ einmal aus männlicher Sicht zu verfolgen und das Ganze von einem Mann geschrieben. Jase, wie er die meiste Zeit über genannt wird, steckt eigentlich mitten in einer Lebenskrise. Es gab da ein einschneidendes Erlebnis, das ihn verändert hat. Seine Freundin trennt sich, Jase schmeißt seinen Lehrer-Job um Journalist zu werden und zieht mit seinem besten Freund Dev zusammen. Die Achterbahn des Lebens ist definitiv dabei rasant bergab zu fahren. Bis er diese unbekannte Frau auf Londons Straßen trifft, ihr in ein Taxi hilft und sie nicht mehr vergessen kann. Mit ihrer zurückgelassenen Einwegkamera und seinem Kumpel Dev macht er sich auf die Suche nach seiner Liebe „auf den ersten Blick“. Während der Leser Jase zu Beginn seiner Geschichte als sehr witzigen, aufgeschlossenen Träumer kennenlernt, der gerne mit Anlauf in das ein oder andere Fettnäpfchen springt, merkt man doch mit der Zeit, die Ironie dahinter. Es gibt so viele Situationen wie aus dem Leben gegriffen. Ich glaube jeder Leser kann sich mit mindestens einer dieser Situationen identifizieren. Und das macht es einem sehr leicht in diesen Roman einzutauchen, dort zu verweilen und die Geschichte zu fühlen. Obwohl die Geschichte, mit zum schreien komischen Szenen, dem sprühenden Witz des Protagonisten und einer guten Portion Humor glänzen kann, überzeugt der Roman gleichermaßen mit einer gewissen Tiefe. Wohlbedachte Aussagen lassen den Leser an manchen Stellen etwas länger verweilen und regen zum Nachdenken an. Verblüfft wie realitätsnah der Roman sein kann trotz dieser klischeehaften Liebesgeschichte. Ob Jase eine Chance hat die Frau in einer Stadt wie London je wiederzufinden? Es lohnt sich jedenfalls diese Reise mit ihm gemeinsam anzutreten und es herauszufnden. Fazit & Bewertung Danny Wallace Debütroman konnte mich mit einer Mischung aus Witz und genügend Tiefgründigkeit absolut überzeugen. Hinter dieser Geschichte steckt soviel Ehrlichkeit und Wahrheit und echtes Leben. Dafür volle 5*****  

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  • Eine Geschichte über Freundschaft und Veränderung und ein bisschen Magie.

    Auf den ersten Blick
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. September 2014 um 18:54

    "Es geht um das Was wäre, wenn?. Das Was dann? Und wir wissen, wenn wir es wagen, wenn wir das Risiko eingehen, verlieren wir den Schatz vielleicht noch im selben Moment. Doch etwas in uns glaubt seltsamerweise daran, dass dieses Gefühl auf Gegenseitigkeit beruht, denn so muss es sein, es ist ist einfach zu besonders." Jason Priestley (nein nicht aus 90210!) hat so ziemlich alles verloren. Seine Freundin, seinen Job, seine Wohnung. Alles um ihn herum scheint weiterzugehen, doch er befindet sich im Stillstand. Er trauert um sich selbst und trifft plötzlich auf eine schöne Fremde. Irgendwie ist es wohl Liebe auf den ersten Blick. Das Einzige was ihm bleibt, nach ihrem schnellen Verschwinden, ist diese Einwegkamera von ihr. Er lässt die Fotos schließlich entwickeln und folgt ihren Spuren. Doch was er vor allem findet, ist Freundschaft und den Weg zurück zu sich selbst.... Wie viele, hatte auch ich andere Erwartungen an dieses Buch. Das geschieht meist und ist daher noch nicht schlimm. Die Entdeckung der Liebe scheint in dieser Geschichte das Mittel zum Zweck zu sein. Die Begegnung zwischen den Beiden dient in erster Linie der Selbstfindung. Die Idee dahinter, dass du Jemanden anhand seiner Fotos finden kannst, weil du seine Geschichte entschlüsselst, fand ich großartig. Leider plätschert die Geschichte so vor sich hin und kommt zu spät zum Punkt. Dadurch büßt sie viel an Charme an, allerdings hat der Autor eine schöne Art zu schreiben. Ab und an kann man sich einfach von der Sprache treiben lassen - das hat mich einigermaßen versöhnt.

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  • Schnarch

    Auf den ersten Blick
    kitty_montamer

    kitty_montamer

    06. May 2014 um 13:41

    Gefällt mir: Der Einstieg hat mir Lust auf die Geschichte gemacht. Außerdem mag ich es sehr, dass der Protagonist Jason den Leser persönlich anspricht. Die Blogeinträge der Unbekannten waren für mich immer sehr interessant zu lesen. Gefällt mir nicht: Nach den ersten paar Kapiteln stellte sich absolute Langeweile ein. Es passierte nichts mehr, außer dass die Protagonisten in einer Tour gelabert haben. Dabei kam aber nichts nennenswertes heraus, sondern sie gaben ausschließlich nonsens von sich. Vielleicht dachte der Autor, dass die ein oder andere Szene lustig rüber kommt, ich war irgendwann nur noch peinlich berührt. Am Anfang fand ich die Dialoge zwischen Jason und Dev noch erfrischend und amüsant. Nach einer Zeit gingen sie mir mit ihrem merkwüridgen Gebrabbel allerdings noch nur auf die Nerven. Die Geschichte war für mich langweilig, absolut ermüdend und was ich von Klappentext erwartet hatte, wurde überhaupt nicht erfüllt. Wenn man sich die Kurzbeschreibung durch liest, geht man davon aus, ein wundervoll romantisches Buch über die Liebe auf den ersten Blick in den Händen zu halten, nun, davon kann aber überhaupt keine Rede sein. Eigentlich handelt dieses Buch mehr über Jason und wie er wieder Fuß fassen möchte. Es geht um seine Entwicklung und wie er aus seinem Loch wieder raus kommen kann. Prinzipiell hätte ich noch nicht mal etwas dagegen gehabt, mich von meiner Erwartung zu trennen und mich der Geschichte richtig hinzugeben. Wenn diese spannend und mitreißend geschrieben worden wäre. Ich denke es wäre wirklich interessant zu lesen, wie ein Mensch, dem es nicht gut geht, sich wieder aus seinem Tief befreit. Ich hätte, wenn diese Thematik gut umgesetzt wäre bestimmt auch Mitgefühl für den Protagonisten aufbringen können und mit jeder Seite gehofft, es wird sich für ihn alles zum Guten wenden. Mit Jason hatte ich aber auf keiner einzigen Seite Mitleid. Ich habe mich sogar für ihn geschämt. Sein Verhalten grenzt an das eines pubertierendes Jungen, welcher von seiner Freundin verlassen wurde und von nun an einfach nur noch in seinem Sumpf lebt. Ganz egal, wie es weiter geht. Er jammert einfach die ganze Zeit, tut aber rein gar nichts, um seine Situation zu ändern. Das hat mir persönlich überhaupt nicht gefallen. Ich habe stellenweise das Bedürfnis gehabt, ihm mal gehörig den Hintern zu versohlen. Als wäre meine Apathie gegen den Protagonisten, deren besten Freund und dieses auf der Stelle treten der Geschichte nicht schon genug, benutzt der Autor auch noch ewige Wiederholungen, die für mich zum Haare raufen waren. Oft heißt es "Wenn ich noch Lehrer wäre, würde ich xy so bewerten". Bei den ersten beiden Malen fand ich noch recht amüsant, wie er sich schließlich ausdrückte, doch wenn man dies ständig zu lesen bekommt, hat man irgendwann das Bedürfnis das Buch, oder wie in meinem Fall den Tolino, einfach nur noch gegen die Wand zu werfen. Bewertung: Ich habe wirklich gekämpft und mit jeder Seite gehofft, dass dieses Buch noch an Fahrt aufnimmt und mich irgendwie fesseln kann. Dass es sich irgendwann doch noch zu einer Romanze entwickelt bei der ich Tränen in den Augen habe und die ich mir so sehr gewünscht habe. Doch ich habe bildlich gesprochen lediglich Tränen der Wut in den Augen gehabt und mich teilweise über das Verhalten von Jason fremd geschämt. Da ich das Buch in einer Leserunde gelesen habe, hätte ich wirklich sehr gerne durchgehalten, aber ich habe mich nach 298 Seiten geschlagen gegeben und es abgebrochen, um meine kostbare Freizeit nicht noch weiter zu verschwenden. © www.mybooksparadise.de

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  • bis auf ein paar kleine Längen sehr unterhaltsam

    Auf den ersten Blick
    Manja82

    Manja82

    09. February 2014 um 16:53

    Kurzbeschreibung: Und es hat klick gemacht Gibt es Liebe auf den ersten Blick? Jason glaubt nicht daran. Ganz im Gegenteil: Seit ihn seine letzte Freundin verlassen hat, sieht er in Sachen Liebe schwarz. Bis er eines Tages einer jungen Frau beim Einsteigen in ein Taxi hilft. Sie schaut ihn an, und bei Jason macht es klick. Doch bevor er auch nur ein Wort herausbringt, ist das Taxi weg. Zurück bleibt eine Einwegkamera mit zwölf Fotos. Jason lässt die Bilder entwickeln und macht sich mithilfe seines Kumpels Dev auf die Suche nach der Unbekannten. Eine witzige und hinreißend romantische Odyssee durch London beginnt. (Quelle: Heyne Verlag) Meine Meinung: Jasons Leben ist gerade alles andere als wirklich toll. Seine Freundin Sarah, mit der er 4 Jahre zusammen war, hat sich von ihm getrennt und verbringt nun ihren Urlaub mit einem anderen Partner. Schlimmer noch, sie gibt via Facebook sogar ihre Verlobung bekannt. Jason ist am Boden zerstört, doch dieses Ende kann ja bekanntlich auch ein Anfang sein. So trifft Jason in den nächsten Tagen eine junge Frau gleich zweimal in der gleichen Straße. Er nimmt seinen Mut zusammen und spricht sie an ohne aber zu erfahren wer sie ist. Schließlich macht er sich mit seinem Freund Dev auf die schöne Unbekannte zu finden. Wer ist die Unbekannte? Und kann Jason sie wirklich finden? Der Roman „Auf den ersten Blick“ stammt von Danny Wallace. Einem mir bis zu diesem Buch unbekannten Autor. Der Klappentext versprach hier einen leichten Liebesroman, doch es sollte alles ganz anders kommen. Jason Priestley (aber nicht der aus „Beverly Hills 90210“) ist Mitte 30 und hat mal als Lehrer gearbeitet. Bis zu dem Zeitpunkt als Sarah ihre Verlobung auf Facebook gepostet hat, hatte Jason immer noch die Hoffnung sie würde zu ihm zurückkehren. Die schöne Unbekannte hat es Jason direkt angetan. Er sieht sie nur zweimal, ist sich aber sicher er muss sie wiederfinden. Mir war Jason wirklich sehr sympathisch. Er macht sich immer viele Gedanken und teilt diese dem Leser entweder direkt mit oder aber er verfasst Blogeinträge. Dev ist Jasons bester Kumpel. Auch er ist sehr sympathisch und hat eine humorvolle Art an sich. Dev hilft Jason wo er kann, sucht mit ihm gemeinsam die Unbekannte. Abby ist eine Frau, die Jason auf der Suche kennenlernt. Sie ist liebevoll und nett, hat aber auch eine recht verrückte Seite an sich. Neben den genannten Charakteren gibt es noch einige weitere. Auch diese sind Danny Wallace wirklich gut gelungen. Jeder ist auf seine Art und Weise sympathisch. Der Schreibstil des Autors ist locker und die knapp 500 Seiten ließen sich recht flüssig und gut lesen. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Jason in der Ich-Persepktive. Nicht nur das es endlich mal wieder ein männlicher Protagonist ist, auch die Tatsache, dass Jason den Leser entweder direkt anspricht bzw. seine Gedanken als Blogbeiträge aufschreibt, hat mich fasziniert und begeistert. Die Handlung selber ist ausgefallen und ziemlich abenteuerlich. Als Kulisse hat Danny Wallace hier London gewählt. Man fühlt sich aufgrund der realen Orte recht schnell wie mittendrin statt nur dabei. Leider aber gibt es zwischenzeitlich ein paar Längen wo man quasi auf der Stelle tritt und nichts passiert. Auch ist der Roman nicht zu hundert Prozent das was ich erwartet hatte. Es ist eine Romanze ja aber eben anders als der Klappentext verspricht. Fazit: „Auf den ersten Blick“ von Danny Wallace ist ein unterhaltsamer Roman vor einer tollen Kulisse. Sympathische Charaktere und der lockere Stil haben mir trotz zeitweiliger Längen schöne Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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  • Nicht das was ich erwartet habe

    Auf den ersten Blick
    jessica_barnefske

    jessica_barnefske

    24. January 2014 um 02:00

    Bei dem Buch ist es einfach so das ich bis zur Seite 230 gelesen habe! Ich aber das Gefühl bei diesem Buch hatte, dass es auf der selben Stelle bleibt, sich die Geschichte nicht weiter bewegt! Das kann ich bis seite 100 vielleicht bis 150 noch verstehen, aber nicht bei der Hälfte des Buches das nix passiert! Er trifft eine Frau hält ihr die Tuer auf vom Taxi auf behält ihre Kamera, er will sie unbedingt wiedersehen! Er sucht sie! Und das 200 Seiten lang! Dann wird über seine Ex geschrieben... Dann über einen Urlaub den er macht mit seinem Freund! Aber mich hat es irgendwann nur noch genervt, er wurde mir immer unsympathischer! Hier hat der Autor eindeutig versäumt, den Protas Gefühl zu geben...Meine Meinung ist, dass nach 200 seiten etwas mehr hätte passieren können! Er hätte sich schon mindestens 2 mal mit ihr treffen können Aber sich vielleicht auch nicht richtig Gedanken über die Geschichte gemacht! aber das ist meine Meinung jeder muss sich da ein eigenes Bild machen! Ich hatte mir auf jeden fall mehr versprochen und bin enttäuscht von dem Buch! Es hat meine Erwartungen nicht entsprochen..Trotz interessanten Klappentext..*Abgebrochen* 

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  • Ganz anders als erwartet und das leider nicht auf positive Art

    Auf den ersten Blick
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. January 2014 um 10:58

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Dieses Buch war leider überhaupt nicht mein Fall. Das Cover ist wirklich schön und passt super zur Inhaltsangabe und die verspricht eine spannende und rasante Reise quer durch London und das alles auf der Suche nach der großen Liebe. Leider gab es stattdessen knapp 500 Seiten voller... nichts. Nun, natürlich nicht nichts, immerhin stehen ja überall Worte drauf und die ergeben auch durchaus sinnvolle Sätze, aber das ändert nichts daran, dass meiner Meinung nach inhaltlich quasi nichts passiert. Vor allem gibt es eben keine spannende Jagd/Suche quer durch London und das fand ich furchtbar schade. Stattdessen habe ich es einfach nicht geschafft in die Geschichte hineinzufinden. Die Charaktere, allen voran Protagonist Jason, waren mir einfach nicht sympathisch. Ganz im Gegenteil, Jason wurde mir sogar immer unsympathischer. Zwar geht es in der Geschichte vorrangig um Jasons verpfuschtes Leben - und nicht, wie anfänglich zu vermuten, um die Liebesgeschichte - aber spannend ist es nicht. "Auf den ersten Blick" von Danny Wallace war für mich alles in allem ein ziemlicher Reinfall. Die Geschichte war anstrengend zu lesen, Spannung wollte nicht wirklich aufkommen und meine Sympathien für die Figuren hielt sich doch arg in Grenzen. Dass das ganze dabei so gar nicht dem entspricht, was ich erwartet habe, hat es auch nicht besser gemacht. Schade, aber das war leider nichts.

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