Dante Alighieri

 3.9 Sterne bei 195 Bewertungen
Autor von Die göttliche Komödie, Die göttliche Komödie und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Dante Alighieri

Dante Alighieri wird im Mai oder Juni 1265 in Florenz als Sohn einer Familie aus dem niederen Adel geboren. Er gilt zweifelsohne zu den bedeutendsten Dichtern Italiens und des gesamten europäischen Mittelalters. Über sein Leben gibt es wenig gesicherte Erkenntnisse. So wird u.a. davon ausgegangen das er in Florenz vom bedeutenden Philosophen und Rhetoriker Brunetto Latini unterrichtet wird; 1285 in Bologna an der dortigen Universität Jura studierte und um die Jahrhundertwende verschiedene politische Ämter in seiner Heimatstadt bekleidete, in deren Folge er 1302 als Vertreter der kaisertreuem Ghibellinen von den papsttreuen Guelfen zum Tode verurteilt wird und seit dem im Exil in Verona und Lucca, vermutlich auch in Paris lebte. Etwa 1307 beginnt Dante mit seinem epischen Meisterwerk »Die göttliche Komödie«, welches er erst kurz vor seinem Tod beendet. Es ist die Schilderung einer Reise des Dichters als sündiger Mensch durch die Hölle, das Fegefeuer und das Paradies. Bis zu seinem Tod steht er im Dienste des Fürsten Guido da Polenta in Ravenna, wo er am 14. September 1321 im Alter von 56 Jahren, vermutlich an Malaria, starb. Schon früh hatte Dante Kontakt zu hohen literarischen Werken, aber auch zu Volksrednern. Genaues ist über Dantes schulische Laufbahn nicht bekannt. Man vermutet, dass er in Florenz Schulen der Franziskaner und Dominikaner besuchte und dort ein Studium Generale abschloss. Dante engagiert sich sehr bei den Unruhen in seinem Land und schreibt sich 1295 in die Apother und Ärzte Zunft ein um ein Jahr später ein politisches Amt übernehmen zu dürfen. Er wird Mitglied des Rates der Hundert. Italien war zu dieser Zeit von den Machtkämpfen der Guelfen und Ghibellinen geprägt. Dante war Anhänger der Guelfen. Bei einem Papstbesuch verbannten sie etliche Anhänger der Gegner woraufhin Florenz mit dem Kirchenbann belegt wurde. Karl von Valois wurde als „Friedensstifter“ nach Florenz geschickt. Bei Aufständen wurde Dantes Haus zerstört. Dante wurde zu einer Geldstrafe verurteilt, verschwand jedoch aus Italien und wurde somit zum Tode verurteilt. Er ging ins Exil und bereiste Italien. Dante spielte eine wichtige Rolle bei zahlreichen Schlichtung mit König Heinrich und brachte ihm seine Ehrerbietung in Aachen dar. Dante schrieb zahlreiche Komödien und machte die italienische Sprache Theaterfähig. Dante erkrankt 1321 in Venedig und stirbt einen Tag später in der Nacht von 13 auf 14 September in Ravenna. Ravenna und Florenz streiten immer noch, wer den Toten begraben darf.

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Die göttliche Komödie

Neu erschienen am 05.12.2018 als Hardcover bei Anaconda Verlag.

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Die göttliche Komödie

Die göttliche Komödie

 (172)
Erschienen am 03.09.2018
Die Göttliche Komödie: Hölle

Die Göttliche Komödie: Hölle

 (2)
Erschienen am 20.04.2015
Die Göttliche Komödie: Paradies

Die Göttliche Komödie: Paradies

 (2)
Erschienen am 20.04.2015
Die Göttliche Komödie: Läuterungsberg

Die Göttliche Komödie: Läuterungsberg

 (1)
Erschienen am 20.04.2015
Reclams Konzertführer

Reclams Konzertführer

 (1)
Erschienen am 01.08.2006
Das Neue Leben

Das Neue Leben

 (1)
Erschienen am 12.10.2016
Die Gottliche Komodie

Die Gottliche Komodie

 (1)
Erschienen am 30.10.2008

Interview mit Dante Alighieri

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Rezension zu "Die göttliche Komödie" von Dante Alighieri

Rezension: Die Göttliche Komödie
buechertraeumevor 6 Tagen

Nachdem ich mich so lange nicht getraut habe, die Göttliche Komödie anzufangen, muss ich jetzt sagen, dass meine Zweifel unbegründet waren. Der Geschichte ist in diesem Buch ein Kapitel über Dantes Leben und Werk vorangestellt worden, dass einem sehr viel Kontext liefert und die Göttliche Komödie in Dantes Werk einordnet. Auch vor jedem Gesang steht ein Kommentar und nach jedem Gesang folgen noch einige Anmerkungen, in denen Bedeutungen erläutert werden oder die genannten Personen in einen Kontext gesetzt werden. Das Verständnis der Geschichte wird so enorm erleichtert.

Aber auch die Verse und Gesänge vor allem in den Teilen Inferno und Purgatorio sind klarer und verständlicher als ich gedacht hatte. In diesen beiden Abschnitten wirkt Dantes Schreibweise noch sehr geerdet. Er beschreibt die Erlebnisse seiner Vision klar und deutlich, was sogar sehr angenehm zu lesen ist. Ein bisschen komplizierter wird es im letzten Teil: Paradiso. Hier steigt Dante gemeinsam mit der schönen Beatrice ins Paradies auf und lässt gleichzeitig auch seinen Schreibstil abheben. Die Beschreibungen sind weniger deutlich und die Gesänge sind schwieriger zu lesen. Besonders jetzt helfen die Anmerkungen und Kommentare beim Verständnis. Und auch die Abbildungen werden wichtiger um sich Dantes Vision vor Augen zu führen.

Insgesamt ist Dantes Reise durch das Jenseits einfach spannend! Man bekommt die Gelegenheit eine ganz neue Welt zu erkunden. Der enorme Umfang des Werkes, aber auch Dantes Ausdrucksweise sowie die vielen Rückgriffe auf die Antike und die Bezüge zu Religion und damaligem Zeitgeschehen haben mich sehr beeindruckt. Ich möchte nicht behaupten, dass ich alles was Dante geschrieben hat, verstanden habe oder einordnen konnte, aber ich habe dieses Buch genossen und ich möchte mich auch weiterhin damit beschäftigen.

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AndreasKuecks avatar

Rezension zu "Die göttliche Komödie" von Dante Alighieri

Meine literarische Herausforderung...
AndreasKueckvor 3 Monaten

Uih! Ich fürchte, dies wird meine literarische Lebensaufgabe…

Kennen Sie das auch? Sie haben schon mal etwas von einem Werk gehört? Zu mindestens der Titel kam ihnen bekannt vor? Auch den Namen des Autors haben sie irgendwo schon mal gelesen? So erging es mir mit diesem Klassiker der italienischen Literatur.

Völlig spontan und naiv und ohne jegliches Hintergrundwissen habe ich mir dieses Werk als Rezensions-Exemplar zusenden lassen. Nun halte ich dieses stramme Exemplar in meinen Händen, blättere ehrfürchtig in den 1200 Seiten und habe das Gefühl, ich bin zu ihm gekommen wie die sprichwörtliche Jungfrau zum Kind,…

…und schon sind wir mitten in Dantes „Divina Commedia“: Unterteilt in die Abschnitte Inferno (Die Hölle), Purgatorio (Der Läuterungsberg) und Paradiso (Das Paradies) handelt es von den Erlebnissen des Dichters Dante, der sich auf einer Reise durch das Reich der Toten in einem großen, undurchdringlichen Wald verirrt. Dort stellen sich ihm einige gefährliche Tiere (die als Parabel für Verführung und Sünde gedeutet werden können) in den Weg, drängen ihn vom Pfad der Tugend und verweigern den Ausweg. Bevor Dante im unwirtlichen Wald zugrunde geht, erscheint ihm Virgil: Der weise Mann wurde ihm von Beatrice, seiner Geliebten, geschickt. Gemeinsam können sie den Wald mit seinen Versuchungen hinter sich lassen und stehen vor der Pforte der Hölle…

Ich habe meine Studien noch lange nicht beendet. Einige Passagen musste ich ein zweites oder drittes Mal lesen – manchmal sogar laut rezitieren – um den Inhalt über den Duktus der Sprachmelodie zu verstehen. Dabei liegt mir in der Übersetzung von Ida und Walther von Wartburg eine Referenzausgabe vor. Gustave Doré schuf im Jahr 1861 zahlreiche Holzstiche, die heute zu den bekanntesten Illustrationen des Werks zählen.

„Die göttliche Komödie“ ist kein Werk für „Zwischendurch“, kein Werk für „in einem Rutsch durchlesen“,…

…aber ein Werk, das mich zwingt meine literarische Komfort-Zone zu verlassen, meine Konzentration fordert und meinen Blick weitet.

Meine persönliche literarische Herausforderung: Schön, dass es sie gibt!

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Monika_Grasls avatar

Rezension zu "Die Göttliche Komödie" von Dante Alighieri

Die göttliche Komödie
Monika_Graslvor 2 Jahren

Dante. Tja, was soll man zu einem Mann wie ihm sagen? Er wusste in jedem Falle eins: wie man die Hölle darstellt, ohne das dabei auch nur eine Sekunde Langweile aufkommt.

Die Ich-Form mag im ersten Moment ein wenig ungewohnt daherkommen, aber spätesten nach den ersten 10 Seiten ist man derart versunken in den Inhalt, dass die Perspektive es einem ermöglicht quasi hautnah am Geschehen daran zu sein.

Verse sind ja im Prinzip nicht jedermanns Sache, aber man muss Dante eines zugestehen, er hält den Leser bei der Stange und man möchte doch wissen, wie es in der Hölle weiter abwärts oder auch aufwärts geht, je nachdem aus welchem Blickwinkel heraus man es betrachten möchte.

Auch die Führer im Jenseits haben alle ihre eigene Geschichte und während sie einen durch das Inferno, das Fegefeuer und schließlich in das Paradies geleiten lernt man nicht nur die Umgebung besser kennen, sondern auch die Begleiter.

 

 

 

Fazit: Letztlich kann man sagen, Dantes Göttliche Komödie ist eines von der Sorte Bücher, die man irgendwann in seinem Leben gelesen haben sollte. Es zählt jedenfalls zu den Klassikern und behandelt einen Zeitraum in Leben des Menschen, der vielen nach wie vor Angst macht. Zudem bleibt man mit der eigenen Frage in Bezug auf seinen Glauben zurück und setzt sich damit noch ein Stück mehr auseinander.

 

 

 

 

 

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Gespräche aus der Community

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Loxeleys avatar
Hallo, Ich suche nach einer ganz bestimmten Übersetzung von Dantes "Göttlicher Komödie" nämllich die von Karl Eitner. Diese ist anscheinend schon lange aus dem Druck...weiß hier vielleicht jemand wo ich eine Kopie ersehen könnte ?
sabistebs avatar
Letzter Beitrag von  sabistebvor 8 Jahren
es gibt diverse Plattformen, die alle (bis auf ZVAB) von eurobuch.com zusammengefasst werden. Da kann man auch Suchauträge aufgeben und bekommt eine E-Mail, wenn das Buch auftaucht.
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Zusätzliche Informationen

Dante Alighieri wurde am 22. Dezember 1264 in Florenz (Italien) geboren.

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