Danya Kukafka

 2.3 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von GIRL IN SNOW und Girl in Snow.

Alle Bücher von Danya Kukafka

GIRL IN SNOW

GIRL IN SNOW

 (5)
Erschienen am 08.10.2018
Girl in Snow

Girl in Snow

 (1)
Erschienen am 01.08.2017

Neue Rezensionen zu Danya Kukafka

Neu

Rezension zu "GIRL IN SNOW" von Danya Kukafka

Enttäuschung
Susi180vor 19 Tagen

Ein eisiger Februarmorgen. Ein schreckliches Verbrechen. Auf dem Spielplatz der Grundschule von Broomsville entdeckt der Nachtwächter die Leiche der jungen Lucinda Hayes - unter einer dünnen Schneedecke begraben. Sämtliche Spuren hat der frisch gefallene Schnee verwischt. Niemand in der beschaulichen Kleinstadt am Fuße der Rocky Mountains bleibt von der Tat unberührt – nicht der Junge, der Lucinda verstohlen auf Schritt und Tritt gefolgt war und der sich nicht mehr an den Vorabend erinnern kann. Nicht die junge Frau, die sich nach dem perfekten Leben sehnt, das Lucinda scheinbar führte. Nicht der Polizist, der den Mord untersucht und den der Fall auffallend mitnimmt. Denn alle drei wissen: Nichts geschieht ohne Grund.

Die Autorin:

Danya Kukafka gilt als vielversprechendes Erzähltalent. Mit ihrem Debüt »GIRL IN SNOW« gelang der 24-Jährigen auf Anhieb ein Bestseller, der in mehreren Sprachen erscheint. Das Buch wurde für zahlreiche Preise nominiert (u.a. dem renommierten CWA John Creasey Dagger Award 2018) und wird als Amazon Prime Serie verfilmt werden. Danya Kukafka studierte an der New York University Creative Writing unter Colson Whitehead. Sie wuchs in Colorado auf und lebt heute in New York, wo sie als Lektorin in einem großen Verlag arbeitet.

Meine Meinung:

Ach ich hatte mir so viel von diesem Buch versprochen. Der Klappentext gibt zwar nicht so viel Preis aber die Stimmen waren so positiv. Da das Buch ja ziemlich dünn ist wollte ich es zwischendurch lesen. Leider habe ich länger daran gekaut als vermutet. Ich möchte der Autorin den guten Schreibstil nicht absprechen, denn den hat sie. Aber die Geschichte war für mich viel zu flach und ohne jegliche Spannung.

Ich mag den Aufbau eigentlich schon sehr, jedoch konnte mich kein Charakter begeistern noch mitreißen. Die Story plätschert so vor sich hin und irgendwie passiert nicht genug, für meinen Geschmack. Es ist ziemlich verzwickt und ohne roten Faden.

Leider konnte ich mich das Buch nicht begeistern, was ich wirklich sehr schade finde. Es soll ein Bestseller sein und das ist für mich sehr unverständlich. Aber Geschmäcker sind ja zum Glück auch verschieden. Vielleicht habe ich die Geschichte auch nicht verstanden. Leider eine Enttäuschung

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "GIRL IN SNOW" von Danya Kukafka

konnte leider nicht überzeugen
xotilvor 3 Monaten

  

Kommentare: 1
2
Teilen

Rezension zu "GIRL IN SNOW" von Danya Kukafka

Toller Schreibstil, aber die Handlung besitzt leider wenig Dynamik!
Unzertrennlichvor 3 Monaten

Schreibstil


Danya Kukafka ist selbst Lektorin bei einem großen Verlag und das merkt man ihrem Debütroman auf jeden Fall an. Die junge Autorin besitzt ein ungemeines Sprachgefühl und entwickelt hier im Verlauf der Geschichte einen ganz eigenen, beinahe düsteren Schreibstil, der mich absolut begeistern konnte!


"Girl in Snow" wird aus drei verschiedenen Sichten erzählt. Wir haben hier erst einmal die zwei Jugendlichen Cameron und Jade und dann den Polizisten Russ. Persönlich haben mir die Abschnitte der beiden Schüler besser gefallen, sie waren einfach sehr tiefgründig und dennoch geheimnisvoll. Diese Mischung hinzubekommen ist tatsächlich eine kleine Meisterleistung.


Wir lernen nach und nach also unsere drei Personen kennen, während Lucinda, die Ermoderte, selbst im Hintergrund bleibt. Erst nach und nach setzt sich hier zwar ein Bild zusammen, vor allem auch durch Rückblicke in die Vergangenheit. Allerdings - leider - nur ein recht blasses Bild ...


Charaktere


Cameron


Cameron empfand ich als ungemein spannenden Charakter, der sein wahres "Ich" doch verborgen hält. Er hat das tote Mädchen anscheinend gestalkt (bezeichnet dieses Stalking selbst als seine "Nächte als Statue") und war förmlich besessen von ihr. Alle an der Schule halten ihn für einen Freak und gleichzeitig für gefährlich, vor allem, da sein Vater, der bei der Polizei gearbeitet hat, etwas Schlimmes getan haben soll ...


Cameron selbst kann sich nicht mehr daran erinnern, was er in der Nacht getan hat, als Lucinda ermordet wurde. War er etwa dabei? Oder hat er die Tat sogar selbst begangen? Tatsache ist, dass er immer wieder davon spricht, sich selbst zu Entwirren. Er versteht sich selbst recht wenig, wie also soll ihn der Leser verstehen?


Seine Abschnitte sind wirklich sehr fesselnd. Es bleibt lange Zeit unklar, wie seine Rolle in dem ganzen ist und ob er nun gut, böse oder irgendwas dazwischen ist.


Jade


Auch Jade, die düstere Außenseiterin und Rebellin, fand ich spannend. Sie kannte Lucinda, hat sie jedoch gehasst. Das ging so weit, dass sie ein Ritual gemacht hat, das Lucinda verschwinden lassen sollte - und nun ist dies tatsächlich passiert ...


Jade besitzt augenscheinlich kaum Empathie, was sicher auch durch die Probleme innerhalb ihrer Familie hervorgerufen wird. Ich fand ihren Charakter ungemein interessant, besonders ihre Art, ihre Mitmenschen zu beobachten.


Russ


Russ ist der Polizist, der jetzt mehr oder weniger in dem Fall ermittelt. Seine Abschnitte fand ich im Gegensatz zu denen von Jade und Cameron deutlich schwächer. Es wird hier seine eigene Vergangenheit aufgerollt, besonders sein Kennenlernen mit seiner Frau, allerdings auch die Geschichte mit Camerons Vater, der ja ebenfalls Polizist war und etwas Schlimmes getan haben soll.


Dennoch war Russ mir zu wirr. Bei Cameron und Jade habe ich dieses Wirre noch gemocht, aber bei ihm war es mir dann doch zu viel.



Meine Meinung


"Girl in Snow: Wer bist du, wenn niemand dich beobachtet" ist ein passender Titel für diese mysteriöse Geschichte, die leicht an Twin Peaks erinnert. Wir haben hier als Ausgangslage ebenfalls ein getötetes Mädchen und die große Frage, was mit ihr passiert ist.


Die Personen bleiben dabei sehr geheimnisvoll, was mir gut gefallen hat, da ich hier das Gefühl hatte, niemandem so recht vertrauen zu können. Es hat hier tatsächlich Spaß gemacht, mitzurätseln und "unter die Oberfläche" zu schauen.


Mitgefühl mit dem getöteten Mädchen namens Lucinda zu haben fällt hier allerdings erst einmal schwer. Sie ist "nur" das Opfer ohne Persönlichkeit, ja, im Grunde ist sie nur ein Name. Natürlich will man als Leser wissen, wer Lucinda denn wirklich war und vor allem, wer ihr das alles angetan hat. Allerdings bleibt sie bis zum Ende leider nur "das getötete Mädchen", mehr nicht ... Ihre Persönlichkeit wird immer mal wieder kurz angesprochen, aber das Bild von ihr bleibt nebulös ...


Cameron wird schnell zum Hauptverdächtigen. Alle halten ihn, nach der ganzen Geschichte mit seinem Vater, für durchgeknallt, vor allem, da er Lucinda gestalkt haben soll. Nach und nach lernen wir hier Cameron und auch die Rebellin Jade näher kennen und erfahren, wie ihre Verbindung zu Lucinda gewesen ist.


Obwohl mir der Schreibstil unfassbar gut gefallen hat, muss ich hier aber doch den wirren Aufbau noch einmal erwähnen. Die Autorin springt sehr oft zwischen Vergangenheit und Gegenwart hinterher, so oft, dass mir beim Lesen oft die Puste ausging und ich erst einmal versuchen musste, das alles zeitlich einzuordnen. Es passt zu den wirren Gedanken unserer drei Protagonisten (Ja, Russ zähle ich auch zu den Verwirrten!), war aber teilweise recht anstrengend zu lesen.


Vom Gefühl her kommt die Geschichte auch eher schleppend voran, bleibt aber durch die tiefgründige Betrachtungsweise doch recht spannend. Einen Thriller sollte hier aber niemand erwarten, denn das ist "Girl in Snow" definitiv nicht. Es fehlt an einigen Punkten leider die Dynamik.


Obwohl mich der Schreibstil ungemein fasziniert hat, fand ich ihn auch teilweise recht zäh, was mit Sicherheit daran lag, dass die Handlung einfach recht wenig hergibt. Es hat Spaß gemacht, hinter die Fassaden zu schauen, aber beispielsweise Russ Rolle in dem Ganzen war für mich nicht ganz schlüssig. Er ist ein Ermittler, der nichts, wirklich rein gar nichts zur Lösung des Falls beiträgt und dessen eigene Geschichte hier doch recht sinnlos erscheint.


Umso enttäuschter war ich leider auch über das Ende. Es wird ganz beiläufig aufgedeckt, was mit Lucinda passiert ist und hat mich leider komplett kalt gelassen. Für mich war der Ausgang leider so schwach, dass ich das Buch daher, trotz des tollen Schreibstils, nur als Durchschnittskost in Erinnerung behalten werde ...


Fazit


Zu Beginn des Buches dachte ich tatsächlich, hier ein kleines Highlight gefunden zu haben. Leider verpuffte mein Enthusiasmus irgendwann. Die Charakterzeichnung ist gelungen, der Schreibstil ist einzigartig, aber die Handlung kommt einfach nicht voran! Leider enttäuscht dann auch noch die Auflösung ...

Kommentieren0
7
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 14 Bibliotheken

auf 3 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks