Daphne Du Maurier My Cousin Rachel (VMC Book 2163)

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Inhaltsangabe zu „My Cousin Rachel (VMC Book 2163)“ von Daphne Du Maurier

Orphaned at an early age, Philip Ashley is raised by his benevolent cousin, Ambrose. Resolutely single, Ambrose delights in making Philip his heir, knowing he will treasure his beautiful Cornish estate. But Philip's world is shattered when Ambrose sets off on a trip to Florence. There he falls in love and marries - and then dies suddenly in suspicious circumstances. Before long, the new widow - Philip's cousin Rachel - arrives in England. Despite himself, Philip is drawn to this beautiful, mysterious woman. But could she have masterminded Ambrose's death?
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  • Raffiniertes psychologisches Verwirrspiel

    My Cousin Rachel (VMC Book 2163)

    Schlehenfee

    11. October 2017 um 20:27

    Cornwall im 19. Jahrhundert: Ambrose Ashley lernt in Italien eine weit entfernte Verwandte namens Rachel kennen und heiratet sie. Sein Neffe und Erbe Philip Ashley verwaltet derweil in der Heimat die Güter. In ein paar sporadischen, teils verwirrenden Briefen, erfährt Philip, dass sein Onkel schwer erkrankt ist. Er reist nach Florenz, doch bei seiner Ankunft ist der Onkel bereits verstorben. Voller Hass auf Rachel, die er noch nie gesehen hat und davon überzeugt, dass sie etwas mit Ambroses Tod zu tun hat, kehrt Philip nach Cornwall zurück. Kurz darauf trifft auch die Witwe Rachel dort ein....Schon bei „Rebecca“, dem ersten Roman, den ich von Daphne Du Maurier las, bewies die Autorin, dass sie keine spannenden Schnulzen schreibt, sondern eine Meisterin der subtilen Spannung durch ein raffiniert gesponnenes Verwirrspiel ist. Auch der Aufbau von dichter Atmosphäre, sei es im windigen und regnerischen Cornwall, sei es im heißen Florenz, ist Mrs Du Mauriers Spezialität.Philip Ashley ist ein unzuverlässiger Erzähler. Durch die Ich-Perspektive erfährt man bis zum Ende nie die ganze Wahrheit und muss sich auf die Gedanken und Erkenntnisse des jungen Mannes verlassen. Dieser verrennt sich ziemlich leidenschaftlich in verschiedene Dinge, so dass man ihn manchmal schütteln möchte. Das große Rätselraten um die geheimnisvolle Cousine Rachel führt zu einem recht offenen Ende, das meiner Meinung nach sehr gut zum Gesamtbild des Romans passt. Der Erzähler erfährt nicht mehr als der Leser, man kann also nach Herzenslust spekulieren.Mein einziger kleiner Kritikpunkt liegt auch beim Erzähler Philip Ashley, der in seiner blinden Leidenschaft oft frustrierend naiv wirkte und zum Ende hin eine meiner Meinung nach zu plötzliche Wendung ins Gegenteil durchmacht.Insgesamt hat mich „My Cousin Rachel“ überzeugt, dass man Daphne Du Mauriers Werke auch heutzutage noch lesen muss, was ich sicherlich in Zukunft fortführen werde.

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