Daphne Du Maurier Rebecca

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 8 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(2)
(3)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Rebecca“ von Daphne Du Maurier

Vereinfacht von Ronaldson, A. S. M. Einf. u. Fragen von Roberts, Gwyneth ( Longman Fiction) VIII, 104 S. Neu: 2109 018 (Quelle:'Sonstige Formate/01.12.1996')
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein klassicher Thriller, der Lust auf mehr macht!

    Rebecca
    Favole

    Favole

    02. November 2013 um 19:20

    Rebecca. Der Name einer Toten als Titel? Der Umschlagtext gibt nur vage Andeutungen über das Buch und lässt die Spannung so ganz langsam beim Lesen aufkommen.  Als frisch gebackene Mrs. de Winter kommt unsere junge Heldin mit ihrem Mann Maxim de Winter auf dessen Anwesen Manderley an. Doch die Freude ist getrübt, denn der Schatten von Rebecca, Maxims erster Ehefrau, lauert überall im Haus und auf dem Grundstück.  Mehr will ich zur Geschichte gar nicht verraten. Es ist ein klassischer Thriller, wobei ich - ohne Genaues zu wissen - zunächst einen Geisteroman erwartet hatte. Ohne zu viel zu spoilern - meine Erwartungen wurden in dieser Hinsicht enttäuscht. Doch insgesamt ist dieser Roman wirklich außergewöhnlich und ich bin froh, ihn gelesen zu haben.  Er lässt sich leicht und flüssig lesen, jedenfalls in meiner Übersetzung. Die detailreichen Beschreibungen fand ich zwar manchmal etwas lang, aber meist wurde genau dadurch eine dichte und knisternde Atmosphäre aufgebaut, die einen wirklich nicht so einfach loslassen wollte. Ich fühlte mich wie in einem Hitchcockfilm! Allerdings ohne zu wissen, dass Hitchcock diesen Stoff tatsächlich einmal verfilmt hat.  Die Figuren sind alle sehr eigen und oft auch undurchsichtig, abgesehen von unserer erzählenden Heldin, die mich aber auch einige Male mit ihrem unsicheren Verhalten wirklich genervt hat. Nichts desto trotz fügt sich ihr Charakter herrlich in die Charakterlandschaft des Buches ein.  Gegen Ende häufen sich die Geschehnisse und ich wurde als Leserin wirklich "durchgeschüttelt" und von Finale zu Finale gerissen. Immer wenn ich dachte, ok, das war jetzt der Höhepunkt, kam noch etwas oben drauf.  Fazit: Dies war mein erster, aber sicher nicht mein letzter Roman von Daphne du Maurier! Ihr Stil, die Figuren und nicht zuletzt die Story waren bis auf wenige Makel wirklich genial und haben "Rebecca" für mich wirklich zu einem Lesevergnügen gemacht!

    Mehr
  • Rebecca auf Manderley

    Rebecca
    Penelope1

    Penelope1

    28. October 2013 um 08:50

    Der Witwer Maxim de Winter zieht mit seiner jungen Ehefrau auf sein Herrenhaus „Manderley“ in Cornwall. Manderley - ein prächtiger Name für ein prächtiges Haus. Die junge Mrs. de Winter freut sich schon sehr auf ihren Einzug in ihr neues Heim, das sie bisher nur aus Erzählungen kennt. Recht bald schon wird ihr jedoch klar, dass ein Schatten sowohl über dem Haus als auch über ihrem Mann liegt - der Schatten Rebecca's, der verstorbenen Ehefrau Maxim's ! Er ist allgegenwärtig und es scheint, als ob Rebecca immer noch die heimliche Herrin im Hause Manderley ist. Hat sie eine Chance gegen diesen allgegenwärtigen "Geist" ? Meine Meinung: Ein außergewöhnlicher Roman - ein Klassiker, der es in sich hat. Daphne du Maurier gelingt es, eine Atmosphäre aufzubauen, die den Leser fesselt und nicht mehr loslässt. Sie versteht es, Stimmungen wiederzugeben - ihre Landschaftsbeschreibungen, die Schilderungen der täglichen Rituale und Zeremonien, dies alles trägt dazu bei, dass man sich mit Manderley ebenso verbunden fühlt und sich dort einzuleben versucht wie die junge "Ich"-Erzählerin, die dort einzieht und Manderley und ihre Bewohner nach und nach entdeckt und kennenlernt. Gleichzeitig baut sie eine Spannung auf, von der man nicht so recht weiß, wo sie hinführen soll - was den Leser erwartet. Und so kam es, wie es kommen muss: der große "Knall", der mich so überraschte, dass ich das Buch für einige Zeit aus der Hand legen musste, um wirken zu lassen, was ich gerade gelesen hatte ! Dabei wird natürlich klar, dass ich diesen Klassiker bisher nicht kannte - weder das Buch noch den Film... Der Schreibstil der Autorin ist so flüssig und lebensnah, dass es einem leicht fällt, sich darauf einzulassen und vollkommen in Leben in Cornwall zu versinken. Charaktere werden lebendig, bleiben dabei geheimnisvoll, sympathisch, abstoßend und sind immer wieder für Überraschungen gut. Fazit: Ein Klassiker, unter den Liebesromanen, der unter die Haut geht und mich vollkommen überrascht hat - im positiven Sinne !

    Mehr