Daphne Kalotay Die Tänzerin im Schnee

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Inhaltsangabe zu „Die Tänzerin im Schnee“ von Daphne Kalotay

Sie tanzten nur einen Winter. Was treibt eine junge Frau dazu, ihr Heimatland, ihren Ehemann und ein neugeborenes Kind zu verlassen? Schmerzhaft und schön erzählt Daphne Kalotay die Schicksalsgeschichte einer gefeierten Primaballerina. Ihr großer, bewegender Roman, der in 19 Sprachen übersetzt wurde, handelt von der Schönheit des Tanzes, dem Geheimnis alten Bernsteinschmucks und von fatalem Freundes- und Liebesverrat. In Boston beschließt die ehemalige Ballerina Nina Rewskaja, ihre Schmucksammlung versteigern zu lassen. Einst wegen ihrer Grazie und Schönheit "Schmetterling" genannt, ist sie nunmehr an den Rollstuhl gefesselt. Der Bostoner Professor Grigori Solodin glaubt, besagter Schmuck sei der Schlüssel zu einem lange verborgenen Geheimnis. Mit Hilfe der Auktionatorin Drew Brooks versucht er, das Rätsel der Primaballerina zu lösen. Damit entfesselt er eine schmerzliche Geschichte, die zurück ins Moskau der Nachkriegszeit führt. Eine Geschichte, die von Terror und Verrat, von Leidenschaft und Kunst und der langsamen Auslöschung der Menschlichkeit handelt. Mit umfangreichem Hintergrundmaterial zum Bolschoi-Theater, zur Stalinzeit und zu Bernsteinschmuck, inklusive Autoreninterview und Ballett-Glossar.

Eine wunderschöne Geschichte. Traurig, dramatisch und traumhaft schön trotz einiger Längen.

— MyriamErich
MyriamErich

Geschichte, Tanz, Musik und Schmuck. Seit langen das Schönste in meinem Bücherregal!

— feistchen
feistchen

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  • Aufstieg, Taumel und Fall einer russischen Primaballerina

    Die Tänzerin im Schnee
    MyriamErich

    MyriamErich

    Einfühlsam und zart wird hier die Geschichte der russischen Primaballerina Nina Rewkaja beschrieben. Der Einstieg in die Geschichte erscheint zu Beginn relativ anstrengend. Das Buch weißt einige Längen auf, die man zu gerne überspringen würde. Die Geschichte startet in den USA, wo die berühmte Primaballerina ihren Bernsteinschmuck versteigert. Doch was hat es mit diesem auf sich? Was erzählt er für eine Geschichte und wer ist diese Primaballerina wirklich? Parallel zu der Geschichte aus der Gegenwart, gibt es eine Art Rückblick auf das Leben Ninas. Diese Parallelgeschichte lässt zu Beginn sogar spannender und interessanter anmuten, als die Versteigerung der Bernsteine. Beschrieben wird der Beginn Ninas am Bolschoi Theater zusammen mit ihrer besten Freundin Vera, mit der sie durch dick und dünn geht und die gerade durch die Regierung ihre Eltern verloren hat. Diese Freundschaft droht jedoch im Laufe der Geschichte zu zerbrechen. Während Nina zur gefeierten Primaballerina wird, verliebt sich die hübsche Vera in den Juden Gerschtein. Dieser wird aber von der Regierung verhaftet und in einer psychiatrischen Anstalt interniert. Sehr deutlich wird in diesem Werk die Macht der sowjetischen Regierung und deren Überwachungsapparates. Das Ende der Geschichte zeichnet einen tollen Spannungsbogen. Es ist sehr tragisch und dramatisch, aber auch überraschend. Hin- und hergerissen zwischen Hass und Liebe, zerbricht die Primaballerina schließlich an dem dunklen Geheimnis, das sich ihr offenbart und flieht aus der Sowjetunion. Obwohl das Buch einige Längen aufweist, die erst am Ende Sinn ergeben, ist es sehr interessant, stimmungsvoll und spannend geschrieben. Die Zusatzinformationen zu Buch, Autorin und Bolschoi-Theater, ergänzt durch ein Ballettglossar, runden das ganze sehr schön ab. Mein Fazit: Ein wunderschönes Buch mit einer dramatisch traurigen Geschichte, für die man sich allerdings etwas Zeit nehmen muss, um sie in ihrer vollendeten Schönheit auszukosten.

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    • 2
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, deren Hauptfigur 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 20 austauschen!

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  • bittersüss

    Die Tänzerin im Schnee
    carlinda

    carlinda

    02. July 2013 um 21:59

    Am ANfang lag mir das Buch nicht so , aber dann hat es mich in den Bann gezogen . Es gibt mehrer Erzählstränge , das jetzt und die Vergangenheit , wobei sie gut nuteinander verwoben sind .Die Zeit in Russland unter Stalin wird gut beschrieben ,  es wirkt glaubhaft , wie sich die Personen   da verhalten. Ich konnte mich super  mit den einzelnen Figuren identifizieren.  Man wird auch auf  ein paar falsche Fährten geführt. Ein bittersüsser Roman.

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  • Rezension zu "Die Tänzerin im Schnee" von Daphne Kalotay

    Die Tänzerin im Schnee
    Readyforbooks

    Readyforbooks

    27. March 2011 um 00:35

    Toll, ich war verzweifelt auf der Suche nach einem Ballettroman (Nachden ich Black Swan im Kino sah) und habe ihn durch Zufall gefunden!Das Leben einer alternden Ballerina die sich an ihr Leben im Bolshoi Theater zurück erinnert und auf ein längst verdrängtes Familiengeheimnis stößt!Toll beschrieben!Moskau, Schnee, Ballett, Kommunismus, dieses Buch bringt einem diese Themen gefühlsecht nahe!