Der zehnte Heilige

von Daphne Niko 
4,0 Sterne bei40 Bewertungen
Der zehnte Heilige
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (30):

Grandios. Von Anfang bis Ende eine mitreissende und mehr als nur spannende Geschichte.

Kritisch (5):
BerniGunthers avatar

Hat mich nicht angesprochen. Gute Ansätze, aber zu langatmig - vor allem die Parallelstory (zeitl. Rückblenden).

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Inhaltsangabe zu "Der zehnte Heilige"

DER ZEHNTE HEILIGE - Gold-Gewinner der Florida Book Awards!

DER ZEHNTE HEILIGE erzählt von der gefährlichen Reise der Archäologin Sarah Weston aus der schroffen äthiopischen Wüste auf die Straßen von Paris, London und Texas. Sie riskiert alles auf ihrer Suche nach der Entzifferung einer längst vergessenen Prophezeiung, die den Planeten vor einer brutalen, drohenden Katastrophe retten kann. Doch ist die Wahrheit den Preis wert, den sie zahlen muss?

Cambridge Archäologin Sarah Weston macht eine ungewöhnliche Entdeckung in den Bergen des alten äthiopischen Königreiches von Aksum: ein versiegeltes Grab mit Inschriften in einem obskuren Dialekt. Sie versucht die Inschrift zu entziffern und die Identität des Mannes zu ermitteln, der dort beigesetzt wurde, dabei entdecken sie und ihr Kollege, der amerikanische Anthropologe Daniel Madigan, ein tödliches Geheimnis.
Hinweise führen Sarah und Daniel nach Addis Abeba und die Klöster von Lalibela. In einer unterirdischen Bibliothek entschlüsseln sie Prophezeiungen über die letzten Stunden der Erde von einem Mann, den die koptischen Mystiker als "Zehnten Heiligen" verehren. Ein Brief aus dem 14. Jahrhundert beschreibt die katastrophalen Ereignisse, die zum Untergang der Welt führen sollen, und leiten Sarah nach Paris, wo sie ein weiteres Teil des alten Puzzles findet.
Mit ihren Entdeckungen kommt Sarah einer weltweiten Verschwörung auf die Schliche und riskiert ihr eigenes Leben auf der Suche nach der ganzen Wahrheit.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958350656
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Luzifer-Verlag
Erscheinungsdatum:15.01.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Grandios. Von Anfang bis Ende eine mitreissende und mehr als nur spannende Geschichte.
    Ein Buch das seines Gleichen sucht.

    Eine Archäölogin stößt während ihrer regurlären Ausgrabungen abseits allem geplanten auf ein Grab, welches die Zukunft der Menschheit verborgen hält. Eine absolut großartig inszenierte Endzeitszenerie, die nicht nur in der Gegenwart ausschliesslich durch größte Überwindung der modernen Skepsis Gehör findet, sondern ebenso in der Vergangenheit seinen Preis gefordert hat. Ein wirklich genialer Plot Twist leitet schliesslich das Finale ein und macht den Zehnten Heiligen so für mich zu eines der besten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. 

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    darkangel88s avatar
    darkangel88vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hat mich sehr überrascht und ist besser als erwartet.
    Überraschend

    Erst hielt ich es für eine langweiligen Schinken über Ausgrabungen und viel über die Geistlichen.  Aber es hat mich komplett überrascht mit einer unerwarteten Wendung. Nach dem Prolog der als Einstieg etwas unklar war und kein Sinn ergab ging es flüssiger vom Lesen her. Nach einigen Kapiteln hat mich das Buch voll und ganz in den Bann gezogen. Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet und umschrieben. Nur einige Passagen haben mich gestört wie ein Absprung aus einem startenden Flugzeug mit wenigen Verletzungen überstanden hat. Ziemlich unlogisch. Ansonsten ist das Buch spannend und fesselnd. Ich fand es am Ende echt klasse.

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    Isar-12s avatar
    Isar-12vor 2 Jahren
    Abenteuer a la Indiana Jones, nein nicht wirklich...

    Mit der Erwartung einen Touch von "Indiana Jones" hier zu finden, ging ich an das Buch heran. Doch diese musste ich schnell begraben. Die Geschichte läuft in zwei Handlungssträngen, zum einen in der Antike mit Gabriel und zum anderen in der Gegenwart rund um Sarah Weston. Trotz guter Ansätze kam aber nie ein richtiger Spannungsbogen auf und die Autorin konnte mich als Leser auch nicht richtig einfangen. Zu sehr zog sich dabei die Geschichte. Erst erleben wir kapitelweise das Leben von Gabriel, um dann letztendlich sein Sterben einfach kurz und bündig abzuhaken. Auch für Sarah als Protagonistin konnte ich mich nicht richtig erwärmen. Zu wechselhaft in ihrem Charakter ist sie mal die sture, eigensinnige Frau, dann wieder das ganze Gegenteil. Als dann die Geschichte einen totalen Wandel bzgl. Zeitreisenden und Endzeitszenario genommen hat, empfand ich das Ganze nur noch als übertrieben. Irgendwie wurde mir einfach zu viel in einen Roman gepackt. Hier wäre weniger mehr gewesen.

    Kommentare: 7
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    Insider2199s avatar
    Insider2199vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Mix aus Mystery-Abenteuer-Roman und Öko-Thriller, Letzteres traf nicht ganz meinen Geschmack (****)
    Ein Mix aus Mystery-Abenteuer-Roman und Öko-Thriller

    Ein Mix aus Mystery-Abenteuer-Roman und Öko-Thriller

    Die in Athen, Griechenland geborene Autorin, mit vollständigem Namen Daphne Nikolopoulos, ist Journalistin, Autorin, Herausgeberin und selbsternannte moderne Nomadin, die den größten Teil der letzten zwei Jahrzehnte damit verbracht hat, die Welt zu bereisen. Als ehemalige Reiseschriftstellerin und Abenteurerin hat sie entfernte Flecken auf sechs Kontinenten besucht, von denen viele ihre Romane inspiriert haben. Sie besitzt eine besondere Leidenschaft für Wüsten und das Nomadenleben und hat viel Zeit bei den verschiedenen Stämmen in Afrika und Asien verbracht. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Süd-Florida. Der vorliegende Roman ist ihr 2012 erschienenes Debüt und gewann die Goldmedaille der Florida Book Awards.

    Zum Inhalt: Die Archäologin Sarah Weston macht in den Bergen des alten äthiopischen Königreiches von Aksum eine Entdeckung, nämlich ein versiegeltes Grab in einer Höhle voller Inschriften. Mit ihrem Kollegen, dem amerikanischen Anthropologen Daniel Madigan, gelingt ihr die Entschlüsselung: bei dem Toten handelt es sich um Gabriel, den „Zehnten Heiligen“, der in die Zukunft sehen konnte. Seine Prophezeiungen sollen die Welt vor dem Untergang retten.

    Meine Meinung: Der Roman beginnt sehr spannend mit einer sympathischen Heldin als Abenteuer-Roman im Stile von Indiana Jones und einem Sub-Plot, der die Geschichte von Gabriel erzählt, der in der Wüste von Beduinen gefunden und in deren Gemeinschaft aufgenommen wird: auch diese Nebenstory hat mir sehr gut gefallen, weil sie ein sehr anschauliches und authentisches Bild der Wüstenbewohner zeichnet – da merkt man ganz klar, dass die Autorin Vieles selbst erlebt hat und weiß, wovon sie spricht.

    Doch der Mid-Point liest sich dann plötzlich wie eine Auflösung am Ende, es entsteht ein tiefer Einschnitt und das Tempo der Story flacht ab, ja es schleichen sich auch etliche Wiederholungen ein. Ich fragte mich an dieser Stelle unwillkürlich, was nun noch kommen soll, wo doch die Hauptfrage beantwortet war. Und es stellt sich heraus, dass das Genre sich plötzlich zum Öko-Thriller wandelt, denn nun ist die Heldin nicht mehr als Archäologin tätig, sondern macht sich auf, die Welt vor dem Untergang zu retten, während man ihr und ihrem Freund Daniel nach dem Leben trachtet. Einerseits ergibt sich diese Wandlung zwar aus dem Thema, denn die Inschriften stellen sich als Prophezeiungen heraus, die Wandlung ist also durchaus logisch, aber mir hat dieser Genre-Wechsel dennoch nicht so gut gefallen, vielleicht einfach auch nur deswegen, weil Öko-Thriller nicht unbedingt mein Lieblingsgenre sind.

    Fazit: Die erste Hälfte ein Mystery-Abenteuer-Roman, wie ich ihn liebe, die zweite Hälfte leider ein Öko-Thriller, der nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat – dafür ziehe ich einen Stern ab. Ansonsten lesenswert!

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    SaintGermainvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die erste Hälfte des Buches (im Indiana Jones-Stil) hat mir besser gefallen als der Rest; ich kann dieses Buch absolut nur weiterempfehlen.
    Sarah Weston - Teil 1

    DER ZEHNTE HEILIGE - Gold-Gewinner der Florida Book Awards! DER ZEHNTE HEILIGE erzählt von der gefährlichen Reise der Archäologin Sarah Weston aus der schroffen äthiopischen Wüste auf die Straßen von Paris, London und Texas. Sie riskiert alles auf ihrer Suche nach der Entzifferung einer längst vergessenen Prophezeiung, die den Planeten vor einer brutalen, drohenden Katastrophe retten kann. Doch ist die Wahrheit den Preis wert, den sie zahlen muss? Cambridge Archäologin Sarah Weston macht eine ungewöhnliche Entdeckung in den Bergen des alten äthiopischen Königreiches von Aksum: ein versiegeltes Grab mit Inschriften in einem obskuren Dialekt. Sie versucht die Inschrift zu entziffern und die Identität des Mannes zu ermitteln, der dort beigesetzt wurde, dabei entdecken sie und ihr Kollege, der amerikanische Anthropologe Daniel Madigan, ein tödliches Geheimnis. Hinweise führen Sarah und Daniel nach Addis Abeba und die Klöster von Lalibela. In einer unterirdischen Bibliothek entschlüsseln sie Prophezeiungen über die letzten Stunden der Erde von einem Mann, den die koptischen Mystiker als "Zehnten Heiligen" verehren. Ein Brief aus dem 14. Jahrhundert beschreibt die katastrophalen Ereignisse, die zum Untergang der Welt führen sollen, und leiten Sarah nach Paris, wo sie ein weiteres Teil des alten Puzzles findet. Mit ihren Entdeckungen kommt Sarah einer weltweiten Verschwörung auf die Schliche und riskiert ihr eigenes Leben auf der Suche nach der ganzen Wahrheit.

    Das Cover ist sehr gut gemacht, es passt sehr gut zum Thema und lädt sofort ein, das Buch in die hand zu nehmen.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut. Die Protagonisten und Orte sind sehr gut beschrieben, sodass man sie sich gut vorstellen kann.

    Das Buch besteht aus 2 Handlungssträngen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Als ich den Klappentext des Buches las, erwartete ich eigentlich einen "Kirchen-Krimi" (wie es meine Frau immer nennt). Doch damit ist es weit gefehlt, denn letztendlich wird der Leser mit einem Öko-SF-Abenteuer-Thriller der Extraklasse belohnt.

    Das Buch strotzt vor Überraschungen und Spannung, auch wenn das eine oder andere auch etwas vorhersehbar ist.

    Die erste Hälfte des Buches (im Indiana Jones-Stil) hat mir etwas besser gefallen als der Rest, trotzdem kann ich dieses Buch absolut nur weiterempfehlen und ich freue mich schon auf Teil 2 - Das Rätsel Salomons.

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    Galladans avatar
    Galladanvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannungsgeladener Einstieg in die Welt von Sarah. Eine Mischung aus Lara Croft und Indiana Jones.
    Eintauchen in eine geheimnisvolle Welt

    Der zehnte Heilige: Thriller (Erster Band der Sarah Weston Reihe) von Daphne Niko, erschienen im Luzifer Verlag am 10. August 2016.
    Die Archäologin Sarah Weston folgt einem Einheimischen in die Berge des alten äthiopischen Königreiches von Aksum um dort nach Artefakten Ausschau zu halten. Dort entdeckt sie mehr oder weniger durch Zufall ein Kreuz welches sie dort nicht erwartet hat. Da die Universität für die sie eigentlich graben soll inzwischen etwas, sagen wir ungehalten ist ob der langen Grabungsdauer ohne Erfolge, schicken sie ihr, sozusagen als Aufpasser Daniel Madigan, einen populären amerikanischen Anthropologen. Der kommt Sarah recht schnell auf die Schliche und begleitet sie in die Nebengrabung. Sie finden eine Kiste mit einem Toten darin und die Höhle in der er liegt ist in einem für die Gegend ungewöhnlichen, alten Dialekt beschrieben. Sarah und Daniel sind einem Geheimnis auf die Spur gekommen, welches sie in Lebensgefahr bringt.

    In diesem ersten Band der Reihe lernen wir Dr. Sahra Weston und ihren Begleiter Daniel Madigan kennen. Sarah ist eine Mischung aus Lara Croft und Indiana Johnes aber mit Gefühlen und einer verkorksten Kindheit im englischen Adel. In verschiedenen Handlungsstraengen begleiten wir Sahra und Daniel oder einen geheimnisvollen Mann mit dem Namen Gabriel der verletzt von Nomaden gefunden wird.

    Der sehr spannend geschriebene Roman lässt keine Wünsche offen. Flüssig geschrieben und mit zwei interessanten Handlungsstraengen fliegt man nur so durch die Seiten und dabei lernt man auch noch dieses oder jenes aus der Geschichte fremder Kulturen kennen.

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    Engel1974s avatar
    Engel1974vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: gelungene Mischung aus Indianer Johns und Dan Bronws „Da Vinic Code“
    Der zehnte Heilige

    „Ich bin Gabriel, einer von Dreien, die nackt bis auf die Wahrheit entkommen sind. Wir sahen das Abscheuliche, das Ende aller Ende. Hört mich an. Es wird kommen.“  (Zitat aus dem Roman)

     

    „Der zehnte Heilige“ ist ein Thriller von Daphne Niko.

     

    Autoreninfo:

    Daphne Nikoloponlas ist Journalistin, Autorin und Herausgeberin. Sie wurde in Athen (Griechenland) geboren und zog im Teenageralter in die USA.

     

    2012 gewann sie mit "Der zehnte Heilige“ die Goldmedaille der Florida Book Awards.

     

    Inhalt:

    Es gibt zwei Erzählstränge, auf der einen Seite die Archäologin Sarah Weston, die in Äthiopien auf eine versiegelte Grabkammer mit Innenschriften stößt. Alles deutet darauf hin, das es sich dabei um den „10. Heiligen“ und einer längst vergessenen Prophezeiung handelt. Bei der Entschlüsselung stößt sie auf eine angekündigte apokalyptische Prophezeiung, die die Erde für immer auslöschen wird.

     

    Ein weiteres Puzzleteil führt sie nach Paris zu einem Brief aus dem 14. Jahrhundert. Leider macht sie sich mit ihrer Suche auch Feinde, denn jemand versucht mit allen Mitteln die Wahrheit zu verschleiern und schreckt auch vor Mord nicht zurück.

     

    Auf der anderen Seite wird die Geschichte von Garbriel erzählt. Er wurde schwer verletzt in der Wüste aufgefunden und verbringt seitdem sein Leben bei den „Wüstenbewohnern“.

     

     

    Meinung:

     Der Autorin ist ein sehr spannender Roman gelungen, der sich nicht nur sehr schnell liest, sondern mich von der ersten Seite an gefesselt und in den Bann gezogen hat. Er erinnert mich an eine Mischung aus Indianer Jons und Dan Browns „Da Vinci Code“

     

    Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wurden sehr anschaulich und bildlich verbunden und so haben mich die Schicksale der Charaktere sehr bewegt. Von Anfang an wurde die Spannung kontinuierlich aufgebaut, so das es zum Ende hin kaum noch auszuhalten war. Seite um Seite habe ich verschlungen und konnte zum Schluss gar nicht mehr aufhören zu lesen.

     

    In Kürze:

    Schreibstil:

    Fesselnd von der ersten Seite an, so ließt sich der Roman auch schnell und flüssig

     

    Charaktere:

    Bewegend, authentisch, sehr realistisch

     

    Inhalt:

    Zieht den Leser von der ersten Seite an in den Bann. Erinnert an eine Mischung aus Indianer Jons und Dan Browns „Da Vinci Code“

     

    Fazit:

    Gelungene Mischung aus Indianer Johns und Dan Bronws „Da Vinic Code“

    Kommentare: 1
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    A
    Alexliestvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, kurzweilig, intelligent geschrieben ... ich warte sehnsüchtig auf eine Fortsetzung.
    Gibt es einen zehnten Heiligen, der das Ende der Welt voraussah?

    Daphne Niko hat mit Der Zehnte Heilige ein spannendes, kurzweiliges und sehr ansprechendes Werk geschaffen.
    2 Handlungsstränge, bei denen man sich anfangs fragt, was sie miteinander zu tun haben, werden sehr gekonnt zusammengeführt und man muss beim Lesen ein wenig auf seine Fingernägel achten, damit man sie nicht alle vor nervöser Spannung zerkaut ;-)
    Ja, Sarah ist ein wenig überzeichnet - und ja, natürlich kommt sie filmreif aus so mancher brenzligen Situation. Aber so muss das in einem Abenteuerbuch. Übersteigerter Realismus wäre so einer Geschichte in meinen Augen abträglich. Daphne Niko bedient, was man als Kinobesucher sehen wollte. 
    Ich kann das Buch allen Lesern uneingeschränkt weiterempfehlen, die gute Abenteuerromane zu schätzen wissen.
    Hoffentlich gibt es bald mehr von dieser Autorin zu lesen.

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    Thaliomees avatar
    Thaliomeevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Leider konnte mich das Buch nur in der ersten Hälfte überzeugen.
    Starker Anfang mit leider verwirrendem Ende

    Das Buch beginnt spannend, denn der Prolog deutet vieles an, lässt aber noch mehr Fragen zurück. Das erste Kapitel beginnt dann mit der Archäologin Sarah Westen, einer selbstbewussten Frau, die eine Ausgrabung in Äthiopien leitet. Ein Einheimischer erzählt ihr von einem Grab, dass Sarah auf eigene Faust untersucht. Dabei entdeckt sie eine merkwürdige Inschrift und Hinweise auf eine alte Legende. Aber ihre Forschungen werden beobachtet und so wird sie genötigt, ihre Grabungen abzubrechen. Gleichzeitig bekommt die Einzelkämpferin Sarah einen Kollegen: Den gutaussehenden Daniel Madigan, der ihr nicht geheuer ist. Obwohl sie nicht weiß, ob sie Daniel vertrauen kann, kämpfen sie bald gemeinsam gegen eine Vertuschung des Geheimnisses.


    Die Geschichte um das Grab wird abwechselnd aus der Perspektive Sarahs und der eines Gabriel, dessen Identität lange unklar bleibt. Während Sarah und Daniel Abenteuer bestehen und in allerlei Widrigkeiten geraten, erfahren wir mehr über Gabriel und seine Geschichte. Der Aufbau ist durchaus gelungen und vor allem die erste Hälfte des Buches ist überzeugend und spannend geschrieben. Danach wurde es mir ein wenig zu phantasievoll und wirr. Allerlei übernatürliche (oder vermeintlich wissenschaftliche) Erklärungen tauchen auf und Sarah rettet die Welt quasi im Alleingang. Der spannende Archäologie-Thriller wandelt sich in eine Ansammlung politischer, ökologischer und fiktionaler Verflechtungen, die ich so nicht erwartet hätte und die auch nicht zum Buch passen wollen. Für mich war die Spannung damit zum Ende hin nicht mehr da, obwohl ich die ersten Kapitel regelrecht verschlungen habe.


    Vielleicht hat die Autorin zu viel in dieses Buch hineinpacken wollen, weniger wäre für mich eindeutig mehr gewesen.

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    trinity315s avatar
    trinity315vor 3 Jahren
    ein gutes Debüt

    Also erstmal möchte ich nochmal sagen wie sehr ich mich gefreut habe an der leserunde teilnehmen zu dürfen. Es war für mich eine neue Erfahrung und hat sehr viel Spaß gemacht.

    Ich möchte gar nicht allzu viel zum Inhalt sagen, denn jeder kann die Kurzbeschreibung lesen.

    Normalerweise bin ich kein Fan solcher Bücher,  aber dieses hier hat mich wirklich sehr überrascht. Die Personen waren mir von anfang an sympathisch und ich fande es toll wie aus anfangs 2 Geschichten dann doch eine gemeinsame geworden ist. Die beschreibenden der Umgebung sind so geschrieben das man es sich wirklich bildlich vorstellen kann. Man fühlt mit den Personen mit und als es in den letzten Kapiteln dann an Fahrt aufgenommen hatte, konnte ich mich nicht mehr davon losreißen. Ein wirklich gelungenes Buch mit einer spannenden Geschichte die auch im nachinein zum nachdenken anregt.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    LUZIFER_Verlags avatar

    Wir eröffnen eine spannende Leserunde zu Daphne Nikos Thriller DER ZEHNTE HEILIGE. Der Roman ist Gold Gewinner des Florida Book Adwards. 

    Der Verlag stellt 20 E-Books kostenlos zur Verfügung. Allen Rezensenten wird anschließend ein kostenloses Buch aus dem Verlagsprogramm (frei wählbar) geschenkt.

    Die Bewerbungsrunde läuft bis zum 25.10.2015. Start der Leserunde ist der 28.10.2015. 

    Inhalt: 

    DER ZEHNTE HEILIGE erzählt von der gefährlichen Reise der Archäologin Sarah Weston aus der schroffen äthiopischen Wüste auf die Straßen von Paris, London und Texas. Sie riskiert alles auf ihrer Suche nach der Entzifferung einer längst vergessenen Prophezeiung, die den Planeten vor einer brutalen, drohenden Katastrophe retten kann. Doch ist die Wahrheit den Preis wert, den sie zahlen muss?

    Cambridge Archäologin Sarah Weston macht eine ungewöhnliche Entdeckung in den Bergen des alten äthiopischen Königreiches von Aksum: ein versiegeltes Grab mit Inschriften in einem obskuren Dialekt. Sie versucht die Inschrift zu entziffern und die Identität des Mannes zu ermitteln, der dort beigesetzt wurde, dabei entdecken sie und ihr Kollege, der amerikanische Anthropologe Daniel Madigan, ein tödliches Geheimnis.

    Hinweise führen Sarah und Daniel nach Addis Abeba und die Klöster von Lalibela. In einer unterirdischen Bibliothek entschlüsseln sie Prophezeiungen über die letzten Stunden der Erde von einem Mann, den die koptischen Mystiker als "Zehnten Heiligen" verehren. Ein Brief aus dem 14. Jahrhundert beschreibt die katastrophalen Ereignisse, die zum Untergang der Welt führen sollen, und leiten Sarah nach Paris, wo sie ein weiteres Teil des alten Puzzles findet.

    Mit ihren Entdeckungen kommt Sarah einer weltweiten Verschwörung auf die Schliche und riskiert ihr eigenes Leben auf der Suche nach der ganzen Wahrheit.

    Die Autorin:

    Daphne Nikolopoulos ist Journalistin, Autorin, Herausgeberin und selbsternannte moderne Nomadin, die den größten Teil der letzten zwei Jahrzehnte damit verbracht hat, die Welt zu bereisen.


    LUZIFER_Verlags avatar
    Letzter Beitrag von  LUZIFER_Verlagvor 3 Jahren
    Vielen Dank für deine Rezension und bis zur nächsten Leserunde :)
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