Lost City 1.0

von Daphne Unruh 
4,5 Sterne bei31 Bewertungen
Lost City 1.0
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SveaJosephines avatar

Eine sehr spannende und fantasievolle Geschichte über ein Computerspiel. Nur der Teil mit der Liebe überzeugt nicht wirklich.

H

Sehr empfehlenswert. Bin keine Gamerin fühlte mich aber in der Geschichte gleich wohl. Liebe, Spannung und Fantasie.

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Inhaltsangabe zu "Lost City 1.0"

Eine neue Welt von Daphne Unruh!
Eigentlich wollte Yuma nach dem Abi in Frankreich jobben, weit weg von ihrem nervigen Stiefbruder Linus, der die ganze Nacht Games zockt.
Doch plötzlich taucht bei ihm Amon auf, ein seltsamer Typ mit türkisen Augen. Yuma erscheint er bedrohlich, gleichzeitig ist sie fasziniert von ihm. Garantiert machen sie was Illegales und Yuma beschließt, dem auf die Spur zu kommen.
Ein schwerer Fehler: Ihre Nachforschungen katapultieren sie in eine Welt, die nach den Regeln eines Spiels funktioniert. Unversehens findet sie sich im Setting einer verlassenen Stadt mit tödlichen Gefahren wieder und erkennt: Das hier ist kein Spiel, in dem man einfach von vorne beginnt, wenn man mal verliert. Es geht ums nackte Überleben ... und eine gefährliche Liebe.
Lost City 2.0 (gefährliche Entscheidung) - Teil II der Dilogie erscheint Herbst 2016

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783739238760
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:28.06.2016

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    SveaJosephines avatar
    SveaJosephinevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine sehr spannende und fantasievolle Geschichte über ein Computerspiel. Nur der Teil mit der Liebe überzeugt nicht wirklich.
    Die verlorene Stadt

    Eigentlich ist Yuma nur genervt von ihrem Stiefbruder Linus, einem totalen Nerd, der den ganzen Tag lang nur Computerspiele spielt. Das ändert sich, als sie eines Tages plötzlich mitbekommt, dass er gemeinsam mit einem anderen jungen Mann etwas plant, von dem niemand etwas mitbekommen soll. Sofort ist sie sich sicher: sie hecken irgendetwas Illegales aus. Aus Neugierde fängt sie ein für Linus bestimmtes Paket ab – und ist plötzlich mittendrin im Geschehen. Sie findet sich im berühmten Computerspiel „Lost City“ wieder. Ab jetzt geht es um Leben und Tod.

     

    Der Schreibstil des Buches ist sehr angenehm zu lesen und passt gut zu Yuma, der Protagonistin. Man wird sofort in die Geschichte eingeführt, sodass man ihr leicht folgen kann. In die Charaktere kann man sich leicht hineinversetzen, da sie mit ihren Eigenschaften und Zielen sehr authentisch dargestellt werden. All dies geschieht ganz nebenbei – es gibt keine seitenlangen Beschreibungen, da alles, was beschrieben werden soll, passend in die Handlung mit einbezogen wird. Dies gefällt mir extrem gut – ich bin jetzt, da ich mit dem Buch fertig bin, ganz überrascht davon, wie viel ich doch über die Charaktere und die Orte im Buch weiß. An dieser Stelle ein großes Lob an die Autorin!

     

    Die Welt des Computerspiels „Lost City“ hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Ich spiele selbst gerne Computerspiele, bin aber davon überzeugt, dass auch Nicht-Gamer an dem Buch Gefallen finden werden! Alle Gaming-relevanten Begriffe wie beispielsweise „spawnen“ werden direkt erklärt, sodass niemand einen Nachteil hat, wenn er sich mit dieser Thematik nicht auskennt. Auch Yuma ist schließlich keine Gamerin und lernt im Laufe der Geschichte noch viel.

    Wie bereits oben erwähnt, sind die Orte genauso liebevoll entwickelt worden wie die Charaktere, ganz besonders natürlich „Lost City“. Dies hat nur einen Nachteil – ich bin so neugierig auf dieses Spiel, dass ich es nun am liebsten selbst spielen würde! ;D Die Welt von „Lost City“ ist riesig und bietet allerhand Überraschungen, natürlich nicht nur positive. Es ist ein gefährlicher Ort und Leute wie Yuma, die absolut keine Erfahrung mit diesem Spiel hat, sollten eigentlich gar nicht dort sein...

     

    Würde die Geschichte nur aus den oben genannten Elementen bestehen, wäre ich von ihr vollends überzeugt. Leider zwingt mich aber ein ziemlich großer Teil der Geschichte dazu, ihr einen Stern Abzug zu geben: Die Liebe. Leider ist die sich anbahnende Romanze zwischen Yuma und Amon meiner Meinung nach nicht sehr glaubwürdig. Amon ist der einzige Charakter des Buches, über den man lange nichts erfährt, genauso wenig weiß Yuma von ihm, aber bald schon schwärmt sie von ihm und er spricht sogar von echter Liebe und einer gemeinsamen Zukunft. Das gesamte Buch hindurch habe ich gehofft, dies würde sich ändern, hat es jedoch leider nicht. Nur Yumas Zweifel, die oft aufkamen, haben das ganze wieder ein bisschen glaubhafter wirken lassen. Aber auch nur ein bisschen. Dieses Buch wäre ohne Probleme auch ohne eine Liebesgeschichte ausgekommen – die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Charakteren waren immer sehr überzeugend.

     

    Das Buch endet abrupt und macht neugierig auf den zweiten Band. Ich bin gespannt, wie es mit Yuma und „Lost City“ weitergeht und wie sich alles weiter entwickeln wird.

    Kommentare: 2
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    Ecochis avatar
    Ecochivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Relativ kurz,aber sehr gut geschrieben. Bin auf die Fortsetzung gespannt :)
    Sehr spannend

    Am Anfang war ich eher skeptisch von der Thematik und wie man es gut umsetzen will, wurde aber eines besseren belehrt und warte nun sehnsüchtig darauf, mehr zu lesen!


    Die Charaktere sind interessant und nicht einfache leere Hüllen, die nur zum Schein da sind. Die Thematik und alles andere ist wirklich gut umgesetzt und man kann sich alles gut vorstellen.


    Der Spannungsbogen und auch der Lesefluss sind einfach super aufrecht erhalten worden.



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    Jisbons avatar
    Jisbonvor einem Jahr
    Spannend

    "Lost City 1.0" hat mir gut gefallen. Mir hat gefallen, dass die 'Spielewelt' parallel zur echten Welt existiert und man sie gemeinsam mit der völlig unerfahrenen Protagonistin erkunden kann. Der Aufbau war wie bei einem normalen Spiel und es war interessant, Yuma zuzusehen, wie sie versucht, sich zurechtzufinden. Auch das Spiel an sich klingt spannend und es ist schade, dass man es nicht wirklich spielen kann ;) Da sie sich durch die Level arbeiten muss und dabei Gegnern begegnet, bleibt die Geschichte durchgehend spannend und sie schreitet zügig, aber nicht übereilt voran.

    Yuma war mir sympathisch und mir gefällt, dass sie nicht aufgibt und kämpft, obwohl sie nicht weiß, was sie tun soll. Ich mochte auch die anderen Charaktere, selbst den mysteriösen Amon, dessen Motivation undurchsichtig ist. Er scheint selbst nicht alles zu wissen, was vor sich geht, doch er weiß auf jeden Fall mehr als die anderen Figuren und der Leser. Als Charakter ist er vielschichtig und komplex und ich möchte gerne herausfinden, was vorgeht und wie er in alles verwickelt ist. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und Yuma war ganz gut geschrieben und bietet einiges an Potential für weitere Bände.

    In dem Buch spielen auch familiäre und freundschaftliche Beziehungen eine wichtige Rolle, gerade, weil Yuma ein Scheidungskind ist und es ein paar Probleme mit ihren Eltern gibt. Der Handlungsstrang war gelungen und hat die Schwierigkeiten meiner Meinung nach realistisch dargestellt, sodass die Balance zwischen Abenteuern und 'echten' Problemen gut gelungen ist. 

    Von mir gibt es 4 Sterne und ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Das Ende des Buches macht auf jeden Fall neugierig auf mehr.

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    AutorinMonaFricks avatar
    AutorinMonaFrickvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Macht auf jeden Fall Lust auf die Fortsetzung!
    Game over

    Games sind eigentlich so gar nicht mein Ding, und ich bin sicher nicht die Zielgruppe vom Alter her. Trotzdem fand ich Yumas Reise nach Lost City ganz spannend. Ist mir wie eine Mischung aus Twillight und Tribute vorgekommen, aber trotzdem unterhaltsam. Macht auf jeden Fall Lust auf die Fortsetzung!

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    Marie1990s avatar
    Marie1990vor 2 Jahren
    Lost City 1.0

    Eigentlich wollte Yuma nach dem Abi in Frankreich jobben, weit weg von ihrem nervigen Stiefbruder Linus, der die ganze Nacht Games zockt. 
    Doch plötzlich taucht bei ihm Amon auf, ein seltsamer Typ mit türkisen Augen. Yuma erscheint er bedrohlich, gleichzeitig ist sie fasziniert von ihm. Garantiert machen sie was Illegales und Yuma beschließt, dem auf die Spur zu kommen. 
    Ein schwerer Fehler: Ihre Nachforschungen katapultieren sie in eine Welt, die nach den Regeln eines Spiels funktioniert. Unversehens findet sie sich im Setting einer verlassenen Stadt mit tödlichen Gefahren wieder und erkennt: Das hier ist kein Spiel, in dem man einfach von vorne beginnt, wenn man mal verliert. Es geht ums nackte Überleben ... und eine gefährliche Liebe. 
    "Lost City 1.0" ist der Auftakt zu der gleichnamigen Reihe von Daphne Unruh.

    Die Idee hinter der Geschichte ist ebenso interessant wie aktuell. Da ich bereits mit großer Begeisterung die "Zauber der Elemente"-Reihe der Autorin gelesen habe, war ich nun auf das gespannt, was uns in ihren neuen Romanen erwartet.

    Daphne Unruh gelingt ein guter Einstieg in die Geschichte. Man wird nicht direkt in die Welt von Lost City geworfen, sondern erfährt erst einmal etwas über dieses Spiel sowie über die Hauptprotagonistin. Aus diesem Grund ist man wissenstechnisch stets auf einer Ebene mit Yuma.

    Dabei ist die Geschichte doch sehr spannend. Ich bin zwar kein großer Fan von Computerspielen, doch war ich schnell fasziniert von dieser kreativen und facettenreich erdachten Welt der Autorin. Auch das Tempo hat mir sehr gut gefallen, da es relativ flott, aber dennoch nicht überhastet agiert. So kann man als Leser wunderbar die Geschehnisse mitverfolgen und sich trotzdem sehr gut fesseln lassen.

    Weiterhin ist auch die Atmosphäre an bestimmten Stellen sehr bedrohlich, an anderen herrlich mysteriös und an wiederum anderen sehr fröhlich. Diese Kombination gefällt mir ebenfalls sehr gut, da der Fokus nicht nur auf dem Computerspiel und dessen Gefahren liegt, sondern auch wichtige Elemente wie Freundschaft und Familie miteinbezieht.

    Der Schluss dieses ersten Bandes ist sehr gut gelungen und gibt schon einmal einen kleineren Ausblick auf das, was uns im nächsten Band erwarten wird. Ich bin jedenfalls sehr darauf gespannt, in welche Richtung die Ereignisse dieses Mal gehen werden.

    Fazit: Innovative Geschichte mit spannenden und zeitgemäßen Ideen und einer sympathischen Hauptprotagonistin. Man darf auf das gespannt sein, was noch kommen wird.

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    Phoenicruxs avatar
    Phoenicruxvor 2 Jahren
    Die Überraschung des Monats für mich!

    Inhalt:Eigentlich wollte Yuma nach dem Abi in Frankreich jobben, weit weg von ihrem nervigen Stiefbruder Linus, der die ganze Nacht Games zockt. Doch plötzlich taucht bei ihm Amon auf, ein seltsamer Typ mit türkisen Augen. Yuma erscheint er bedrohlich, gleichzeitig ist sie fasziniert von ihm. Garantiert machen sie was Illegales und Yuma beschließt, dem auf die Spur zu kommen. Ein schwerer Fehler: Ihre Nachforschungen katapultieren sie in eine Welt, die nach den Regeln eines Computerspiels funktioniert – doch Yuma hat von Gaming keine Ahnung! Unversehens findet sie sich im Setting einer verlassenen Stadt mit tödlichen Gefahren wieder und erkennt: Das hier ist kein Spiel, in dem man einfach von vorne beginnt, wenn die Spielfigur gestorben ist. Es geht ums nackte Überleben ... und eine gefährliche Liebe.

    Cover:Ein wirklich außergewöhnliches, interessantes Cover. Die Zeichnungen rings um den bewölkten Himmel in der Mitte, die Amsel die auf dem Titel des Buches sitzt, wirkt stimmig. Man fragt sich was es mit dem schillernden Vogel auf sich hat.

    Zum Buch:Der erste Satz konnte mich schon richtig packen und ich war sofort unterhalten. Ein angenehmer, jugendlicher Schreibstil, mit einigen technischen Begriff (die Zocker nur zu gut kennen) versehen, ist es trotzdem sehr gut verständlich. Eine faszinierende Welt und eine unheimliche Vorstellung das die Technik solch eine Möglichkeit vielleicht irgendwann wirklich ermöglichen kann.

    Protagonisten:Mit Yuma hatte ich anfangs so meine Probleme. Sie wirkte sehr jung und naiv im Kopf als sie wirklich ist. Ihre Neugierde war für mich zu Beginn auch etwas nervig dargestellt. Im Laufe der Geschichte konnte sie sich bei mir aber Sympathiepunkte holen. Natürlich ist sie hilflos in der Welt in der sie gefangen ist, das liegt daran das sie einfach nie eine Zockerin war. Ihre Instinkte leiten sie sehr gut durch die Anfangszeit und schnell erkenen wir was für ein Mut in ihr steckt.Amon ist geheimnisvoll, undurchschaubar und sehr widersprüchlich, aber dennoch weckt er Interesse. Man spürt im Lauf der Geschichte seine Verzweiflung und eigene Hilflosigkeit. Ein sehr vielschichtiger Charakter.

    Meinung:Das Cover ist etwas irreleitend und vielleicht nicht perfekt für den Inhalt, aber man sollte sich davon nicht täuschen lassen. Die Geschichte hat viele Details, komplexe Charaktere die tiefgründig sind und die Grundidee der etwas anderen Art des Zockens per VR (Virtual Reality) holt mich als Leserin komplett ab. Ich hatte wirklich Spass beim Lesen und bin gespannt auf den 2. Teil.

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    SanNits avatar
    SanNitvor 3 Jahren
    Lost City 1.0

    Die Geschichte an sich finde ich sehr spannend. Da ich allerdings kein Plan von Games habe, verstehe ich nicht alles.
    Aber Er und Sie und Probleme das versteht Jeder :-D
    Bin schon gespannt wie es weitergeht

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    Fabellas avatar
    Fabellavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Absolut genial!
    Absolut genial!

    Inhalt:
    Yuma kann es kaum glauben. Endlich ist sie mit der Schule fertig. Ihr nächster Plan ist eigentlich nach Frankreich zu gehen. Oder auch das Angebot ihrer Mutter anzunehmen, diese in New York zu besuchen. Hauptsache weit weg von ihrem neuen Stiefbruder, der nichts im Kopf hat, als seine blöden Computerspiele. Doch dann trifft sie bei ihrem Bruder auf einmal Amon. Ein Typ, den sie eigentlich nicht mag, doch der sie absolut fasziniert. Als ihr Bruder dann ein Päckchen von ihm erhält, siegt ihre Neugier über ihren Verstand. Heimlich öffnet sie das Päckchen und löst damit eine Reihe von Ereignissen aus, die nicht mehr zu stoppen sind. Plötzlich scheint sie mitten in dem blöden Computerspiel ihres Stiefbruders gelandet zu sein. Ausgerechnet sie, die keinerlei Ahnung von so was hat, muss auf einmal um ihr Leben kämpfen. Und Ihr wird schnell klar, dass hier ist alles andere als ein Computerspiel, sondern knallharte Realität, wenn auch nicht ihre gewohnte.

    Meine Meinung:
    Zunächst einmal möchte ich anmerken, dass ich wirklich kein großer Fan von Computerspielen bin - zumindest nicht von denen, die es heute gibt. Mich ödet es an, wenn ich diese ganzen Kampf- und Ballerspiele sehe. Nicht, dass ich sage, sie wären Mist - nein, das muss jeder selbst wissen, mich interessieren sie nur überhaupt nicht. Das mal als Hinweis, falls jemand denkt, dieses Buch könnte ihn aufgrund des Themas Computerspiel langweilen. Dann kann ich nur sagen, unterliegt er hier - wie wahrscheinlich ich auch anfangs - einem absolut riesigem Irrtum.

    Der Anfang der Geschichte plätschert eher ein bisschen unterhaltsam vor sich hin. In einem schönen Schreibstil, der sich wunderbar lesen lässt. Eine typische Geschichte baut sich anfangs auf ... Schule, Mädchen, interessante Typen, nervige Familie. Soweit alles wirklich schön lesbar, aber nichts besonderes. Bis zu dem Moment wo Yuma in das Computerspiel gezogen wird. In diesem Moment legt die komplette Handlung nahezu einen Schalter um. Was nun folgt ist eine Welt, die so unwirklich scheint und gleichzeitig doch so real. Ganz schwer zu erklären. Denn eigentlich, so verrät es schon der Buchrückentext, landet Yuma ja nicht in einem Computerspiel, sondern in einer anderen Welt.

    Spannend hieran ist, das Yuma eigentlich völlig genervt ist, da sie so gar nichts mit Spielen am Hut habt. Auf einmal muss sie Handlungen vollbringen, von denen sie keine Ahnung hat. Doch sie lernt schnell und hat hier und da auch wirklich gute  Hilfe, ansonsten wäre sie wohl direkt beim Einstieg gescheitert.

    Ich fand diese Idee, in ein Spiel gezogen zu werden, so was von genial, dass ich nicht in der Lage war, das Buch wieder wegzulegen. Es wurde für mich von Seite zu Seite spannender und mitreißender und ich war völlig fasziniert von der Idee, die dahinter steckt und der Umsetzung. Ich gebe ehrlich zu, gäbe es dieses Computerspiel, um das es hier geht .. ich wäre sofort in den Laden gerannt und hätte es gekauft *lach*

    Mir gefiel Yuma absolut gut. Ein taffes, junges Mädchen, das genau weiß, was es will. Das versucht, ihren Kopf durchzusetzen aber mit Rücksicht auf andere. Das  Situationen nimmt, wie sie kommen und versucht, das Beste daraus zu machen. Das sich nicht heulend zurücklehnt, weil ihre Welt aus den Fugen gerät, sondern sich dem Kampf stellt. Und dabei immer noch absolut Mädchen bleibt, was man in ihren Handlungen mit Amon sieht *schmunzel*

    Aber auch die weiteren Charaktere, die hier nach und nach wichtige Rollen spielen, haben mich absolut begeistert und ich hoffe, dass ich noch viel von ihnen lesen kann.

    Das einzige, was mir absolut nicht gefällt .. dass ich jetzt "soo lange" auf Teil 2 (Herbst 16) und 3 (Frühjahr 17) warten muss .... ich würde am liebsten sofort weiterlesen. Denn obwohl das Ende eigentlich abgeschlossen war, ist doch alles offen und noch so viel Raum für Möglichkeiten.

    Fazit:
    Eine absolut geniale Idee, die hinter diesem Buch steckt und die auch Leute, die gar nichts mit Computerspielen am Hut haben, absolut überzeugen kann. Ich war absolut fasziniert von der Welt, in die Yuma gerät und wäre am liebsten - trotz aller Gefahren - an ihrer Seite gewesen! Absolut empfehlenswert!

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    mithrandirs avatar
    mithrandirvor 3 Jahren
    gut und spannend umgesetzte Idee

    Nachdem die "Zauber der Elemente"-Reihe der Autorin schon eine Weile auf meiner Wunschliste lag, bin ich auf die neue Reihe von Daphne Unruh gestoßen - und direkt eingetaucht. Das Buch mit dem ansprechenden Cover ist in einem angenehmen Schreibstil geschrieben und hat mich sofort für sich gefangengenommen.

    Die Charaktere fand ich sehr gut dargestellt. Sie wirkten authentisch, nahezu lebendig und konnten mich von sich überzeugen. Die Protagonistin Yuma war mir gleich zum Anfang sympathisch, obwohl sie manchmal fast zu gut wirkte. Da bin ich mit ihrer besten Freundin definitiv einer Meinung. Doch als sie nur einmal von ihrem üblichen Verhalten abweicht, nicht auf ihre innere Stimme hört und ihre Nase in fremde Angelegenheiten steckt, findet sie sich prompt in einer gefährlichen Welt wieder. Doch zum Glück ist Yuma auch sehr mutig und lässt sich nicht so schnell unterkriegen. Das mochte ich sehr an ihr.

    Ihr Stiefbruder Linus ist da eher gewöhnungsbedürftig. Er lässt Yuma bei jeder Gelegenheit spüren, dass er sie als Eindringling empfindet. Dass er sein zweites Zimmer an sie abgeben musste, als sie mit ihrem Vater eingezogen ist, macht die Sache nicht wirklich besser.

    Auch Amon ist ein interessanter Charakter, der so schnell nicht zu durchschauen ist. Doch das macht ihn natürlich auch geheimnisvoll und wirkt dadurch sehr anziehend auf Yuma. Sein Verhalten ist sehr wechselhaft; es fiel mir schwer, ihn in eine Schublade zu stecken.

    Die Beschreibungen in dem Buch waren sehr detailreich, so dass ich das Gefühl hatte, Yuma fast zu begleiten. Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, ist sehr genau beschrieben und nahm augenblicklich Gestalt in meinem Kopf an. Dazu kommt, dass die Spannung die ganze Zeit spürbar war und das Buch mich mit seinem Gesamtpaket einfach nur begeistern konnte.

    Fazit:

    Dystopiefreunde und Liebhaber spannender Jugendromane werden bei "Lost City 1.0" auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen. Der Trilogieauftakt von Daphne Unruh konnte mich mit seiner gut umgesetzten Idee voll und ganz überzeugen und macht mich jetzt schon neugierig auf die Fortsetzung, die zum Glück noch dieses Jahr erscheinen wird.

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    sahnis avatar
    sahnivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die Lost City Welt ist spannend und macht Lust auf mehr !!
    Geniale Idee, spannend umgesetzt!

    Inhalt:

    Seit ihre Eltern sich getrennt haben läuft Yumas Leben ziemlich chaotisch. Mit ihrem Vater wohnt sie in dem Haus seiner neuen Frau, 18 jähriger Sohn und Gamer inklusive. Linus verbringt Tage hinter dem PC ohne viel von der Außenwelt mitzubekommen. Erst als ein seltsamer Typ namens Amon bei ihnen auftaucht und mit Linus geheime Gespräche führt, wird Yuma misstrauisch. Eine unüberlegte Entscheidung jagt die nächste und plötzlich findet sie sich in einer verlassenen, alten Stadt wieder. Bald wird ihr klar, dass es sich um das PC Spiel „Lost City“ handeln muss. Nur, dass hier nicht einfach wieder von neuem begonnen werden kann, wenn man das Level nicht schafft…

    Meinung:

    Leider kommt mir immer nur gelegentlich eine Geschichte unter, in der ich alle Charaktere mag und ihr Handeln nachvollziehen kann. „Lost City“ aber ist genau so ein Buch. Yuma, die Hauptperson ist mir auf Anhieb sympathisch. Wäre es anders würde mir die ganze Handlung wahrscheinlich weniger zusagen. Als Leser muss man einfach mit den wichtigsten Protagonisten warm werden können. Auch Yumas Bruder Linus fand ich von Anfang an interessant und lustig. Zum einen weil ich auch einen Gamer Bruder habe und dieser Typus in der Geschichte einfach perfekt dargestellt ist, zum anderen weil ich Charaktere mag, die nicht unbedingt reizend zu ihren Mitmenschen sind. Seine ganze Person, so wie sein Umfeld (zugemülltes Zimmer) lassen mich schmunzeln  Und selbst ein spannendes Buch braucht solche lockeren Stellen zum aufatmen. Amon hingegen ist mir noch immer ein Rätsel, seinen Charakter konnte ich nicht ganz durchschauen, auch wenn ich mich gegen Ende entschieden habe, ihn zu mögen (vorerst ^^). Besonders angetan hat es mir die kleine Familie in Lost City, sprich Kellen, Mark, Isa und Zack. Ich mochte einfach jeden einzelnen und konnte mir Bilder zu jeder Person machen. Die Szenen in der verfallenen Villa haben mir mit am meisten gefallen!

    Die Beziehung zwischen Yuma und Amon entwickelt sich nur zögerlich, was ein weiterer Pluspunkt ist. Nichts ist nervenaufreibender als eine Liebe, die sich viel zu schnell entwickelt und dadurch schnell ins Lächerliche abdriften kann. In dieser Geschichte geht es in erster Linie um Yuma und darum es alleine durch die ersten Level zu schaffen. Sie braucht keinen männlichen Ritter, der sie vor jeder Gefahr bewahrt, sondern bekommt auch so die Kurve. Allerdings gibt es trotzdem ein paar gemeinsame Erlebnisse und diese erzielen dann auch den gewünschten Effekt, ohne zu übertreiben. Diese wohldosierten Szenen in der Geschichte sind der Autorin sehr gut gelungen.

    Den Schreibstil fand ich schon ab der ersten Seite klasse: kurz und knapp, keine ellenlange Sätze und Beschreibungen sondern einfach alles auf den Punkt gebracht. Außerdem ist das Buch ziemlich spannend und man will wissen wie es weiter geht und welche Gefahren sich Yuma nun wieder stellen muss, denn es kommen immer neue hinzu.

    Ich persönlich habe noch nie etwas in dieser Art gelesen und muss sagen, dass es mir sehr gefallen hat, ganz ohne auch nur das winzigste Etwas von Games zu verstehen ^^

    Fazit:

    Richtig coole Charaktere, ein flüssiger Schreibstil und jede Menge Spannung machen diesen ersten Teil der Lost City Reihe lesenswert. Gerne würde ich 4.5 Sterne geben aber das geht auf dieser Seite ja nicht :P

    P.S Liebe Daphne Unruh, ich bin sehr froh, eines Ihrer Leseexemplare gewonnen zu haben. Ich hätte sonst eine richtig gute, spannende Geschichte verpasst. Vielen Dank dafür!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    daphne_unruhs avatar

    INHALT: 
    Eigentlich wollte Yuma nach dem Abi in Frankreich jobben, weit weg von ihrem nervigen Stiefbruder Linus, der die ganze Nacht Games zockt. 
    Doch plötzlich taucht bei ihm Amon auf, ein seltsamer Typ mit türkisen Augen. Yuma erscheint er gefährlich, gleichzeitig ist sie fasziniert von ihm. Garantiert machen sie was Illegales und Yuma beschließt, dem auf die Spur zu kommen. 

    Ein schwerer Fehler: Ihre Nachforschungen katapultieren sie in eine Welt, die nach den Regeln eines Computerspiels funktioniert – doch Yuma hat von Gaming keine Ahnung! Unversehens findet sie sich im Setting einer verlassenen Stadt mit tödlichen Gefahren wieder und erkennt: Das hier ist kein Spiel, in dem man einfach von vorne beginnt, wenn die Spielfigur gestorben ist. Es geht ums nackte Überleben ... und Amon.


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