Daphne du Maurier Rebecca

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Inhaltsangabe zu „Rebecca“ von Daphne du Maurier

In einem Hotel an der Côte d’Azur lernt Maxim de Winter eine junge Frau aus einfachen Verhältnissen kennen. Die beiden verlieben sich, und schon nach kurzer Zeit nimmt sie seinen Heiratsantrag an und folgt dem Witwer nach Cornwall auf seinen prachtvollen Landsitz Manderley. Doch das Glück der Frischvermählten währt nicht lange: Der Geist von Maxims toter Ehefrau Rebecca ist allgegenwärtig, und die ihr ergebene Haushälterin macht der neuen Herrin das Leben zur Hölle, sie droht nicht nur die Liebe des Paares zu zerstören. Als ein Jahr später plötzlich doch noch Rebeccas Leiche gefunden wird, gerät Maxim de Winter unter Mordverdacht … Rebecca, Daphne du Mauriers berühmtester Roman, war bereits bei seinem Erscheinen 1938 ein Bestseller. Er wurde mehrfach verfilmt: 1940 entstand unter der Regie von Alfred Hitchcock die bekannteste Adaption, die mit zwei Oscars prämiert wurde.

Guter Schreibstil, aber manchmal etwas langatmig. Das Ende war eher enttäuschend.

— RebeccaS
RebeccaS

ein toller Klassiker, der einen in die Geschichte hinein zieht

— CorneliaP
CorneliaP

Rebecca steht bis zum bitteren Ende zwischen den beiden Liebenden. Sie erleben Hochs und Tiefs, wie im Leben auch.

— HEIDIZ
HEIDIZ

Lose Jane-Eyre-Adaption mit neuem Gruselfaktor und einem typischen byronischen Helden.

— beerenbücher
beerenbücher

Ein gutes Buch bleibt ein gutes Buch, auch wenn es schon Jahrzehnte alt ist.

— Waschbaerin
Waschbaerin

Protagonistin war so unmöglich das ich beim besten Willen nicht mehr Sterne geben kann obwohl der Schreibstil super war.

— greentea188
greentea188

Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.

— tonks
tonks

Eins der wenigen Bücher, die ich mehrfach gelesen habe - nicht ohne Grund - ich liebe es :)

— DieBerta
DieBerta

Ein Klassiker. der zeitlos ist und immer wieder lesenswert!

— Mikadolos
Mikadolos

Ein ganz tolles Buch, das mich richtig fesseln konnte. Die Gedanken der Protagonistin waren manchmal aber etwas anstrengend zu verfolgen!

— Luiline
Luiline

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  • Rebecca

    Rebecca
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    22. May 2017 um 09:53

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)Im Moment bin ich gerade ein bisschen im Klassiker- Fieber und als ich dann diese Ausgabe hier billig entdeckte musste ich einfach zugreifen....Vor gefühlten hundert Jahren habe ich diese Geschichte schon einmal gelesen konnte mich aber ehrlich gesagt nicht mehr detailliert erinnern.Vorab möchte ich noch sagen, dass ich das Buch grösstenteils in der Hörbuchvariante gelesen von Eva Mattes gehört habe, welche einer anderen Übersetzung entspricht. Deshalb zuerst ein paar Worte zum Hörbuch.Die Sprecherin fand ich grandios, jedenfalls für diese Art von Geschichte. Beim recherchieren habe ich festgestellt, dass Eva Mattes einige Klassiker vorliest und ich finde ihre Stimme eignet sich dafür wahnsinnig gut.Ihre Art zu lesen ist sehr angenehm, da sie eine ruhige, tiefe, anmutige, undramatische, aber dennoch nicht unlebendige Stimme hat. Ich konnte mich so richtig fallen lassen und es war als würde sich vor meinen Augen ein Film abspielen.Zeitweise habe ich auch die ein oder andere Seite im Buch gelesen, welche aber wie oben schon erwähnt einer anderen Übersetzung entspricht als das Hörbuch von Eva Mattes.Der Schreibstil hier gefiel mir aber äusserst gut ich war auch erstaunt, dass er überhaupt nicht altbacken oder extrem anspruchsvoll ( wie in vielen Klassiker) daherkommt. Im Gegenteil er war unkompliziert, bildhaft, detailliert, atmosphärisch, sprachgewandt und flüssig zu lesen. Erzählt wird in Ich- Form aus der Sicht von....tatsächlich wird der Name der Hauptprotagonistin nie erwähnt, was ich zwar sehr speziell fand, wahrscheinlich ist dies aber von der Autorin so gewollt.Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und alle auf ihre Art faszinierend, unsympathisch, interessant, oder unterhaltsam so richtig in mein Herz geschlossen habe ich aber eigentlich Niemanden. Die Sprecherin hat hier übrigens eine grossartige Leistung erbracht in dem sie den Figuren Leben einhauchte und ihre Betonung meiner Meinung nach einfach perfekt war.Bei unserer Hauptprotagonistin musste ich so oft die Augen verdrehen, denn sie ist einfach so was von naiv, beeinflussbar und unselbständig...aber es gehört einfach zum Plot der Geschichte und passt deshalb wie die Faust auf s Auge...;)Ein wirklich lesenswerter, unterhaltsamer, sehr bildgewaltiger und atmosphärischer Klassiker.Ich vergebe hiermit sehr sehr gute vier Sterne

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  • DER KLASSIKER von Daphne du Maurier

    Rebecca
    HEIDIZ

    HEIDIZ

    08. April 2017 um 16:58

    Ich habe diesen Klassiker schon verfilmt gesehen und nun endlich auch einmal gelesen. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, da er für meine Begriffe durchweg spannend und lebendig geschrieben ist. Ich fühlte mich involviert in die Handlung, die eine düstere Stimmung vermittelte, die ich im Film gesehen habe, dennoch kam die Liebe zwischen den beiden Hauptcharakteren zur Geltung, ihrer Beider Geschichte und die Charaktere in ihrer Entwicklung im Lauf der Handlung.Rebecca steht bis zum bitteren Ende zwischen den beiden Liebenden. Sie erleben Hochs und Tiefs, wie im Leben auch. Sie sind altersmäßig weit auseinander und das ist auch zu spüren. Alles in allem eine perfekt konstruierte glaubwürdige Geschichte, die mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Die beiden Hauptcharaktere lernen sich kennen und lieben. Sie geht mit ihm auf den Landsitz seiner Vergangenheit, wo immer noch seine Frau Rebecca herumspukt. Sie muss sich dagegen wehren und auch gegen die Hausdame, die sie immer abschätzig behandelt und ihr unmöglich entgegentritt. Es passiert viel, dichte Handlung und am Schluss ein fulminantes Ende, welches ich so nicht erwartet hatte.

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  • "Rebecca" von Daphne DuMaurier

    Rebecca
    beerenbücher

    beerenbücher

    28. December 2016 um 01:23

    Autorin: Daphne DuMaurierTitel: RebeccaGattung: Roman, Erzählung, Liebesgeschichte, HorrorErschienen: 1938Gelesene Ausgabe: insel, 2016ISBN: 978-3-458-36134-3Gelesen auf: Deutsch (Englisch)Gelesen im: Dezember 2016   Zum Buch:Zwar ist Rebecca bereits 1938 erschienen und war damals ein großer Erfolg und wurde sogar von Alfred Hitchcook verfilmt, die Neuübersetzung des Duos um Brigitte Heinrich und Christel Dormagen, kam dieses Jahr frisch auf den Markt. Aus der Sicht der nie benannten Erzählerin, schildert das Buch die Geschichte einer jungen, mittellosen Frau, die den wohlhabenden, verwitweten Aristokraten Maxim de Winter heiratet. Zusammen ziehen sie auf seinen Landsitz Manderley, der von dem Geist von Maxims Exfrau Rebecca durchdrungen ist, die unter geheimnisvollen Umständen ums Leben kann und von der kein Bewohner Manderleys lassen kann. So spannend der Roman teilweise auch ist, so sehr besitzt er an anderen Stellen leider Längen. Rebecca kann man mit gutem Gewissen lesen, sollte man sich dagegen entscheiden, verpasst man allerdings auch nicht unbedingt etwas.   Eine der Lieblingsstellen:Zitat: "Ich glaube, es gibt eine Theorie, wonach Männer und Frauen als bessere, stärkere Menschen aus Leiden hervorgehen, und dass wir solche Feuerproben bestehen müssen, um in dieser oder einer anderen Welt voranzukommen. Wir haben das in vollem Maße getan, so ironisch es klingen mag. Wir beide haben Angst und Einsamkeit kennengelernt und größten Schmerz."[1] Stil und Sprache: Leicht lesbar, relativ kurze Sätze.Zitat: "Rebecca, immerzu Rebecca. Wo ich in Manderley auch ging und stand, selbst in meinen eigenen Gedanken und Träumen, begegnete ich Rebecca."[2] Schlüssigkeit der Handlung: Rückblende und Erzählung aus Sicht der Hauptperson. Das hat mir gefallen: Manderley, das wunderbare Gutshaus, teils die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen.Das hat mir nicht gefallen: Ein paar Längen und deutliche Anlehnungen an Brontes Jane Eyre In One Sentence: Lose Jane-Eyre-Adaption mit neuem Gruselfaktor und einem typischen byronischen Helden.Sterne: 2 [1] S.14[2] S.326

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  • Wundervolles Buch

    Rebecca
    Mrs-Jasmine

    Mrs-Jasmine

    04. November 2016 um 19:01

    Ein tolles Buch, dass ich bestimmt wieder lesen werde!

  • Leserunde zu "Bühlerhöhe" von Brigitte Glaser

    Bühlerhöhe
    aba

    aba

    Atmosphärisch, unterhaltsam und höchstspannend! Mit "Bühlerhöhe" lässt die erfolgreiche Krimautorin Brigitte Glaser die bewegte Nachkriegszeit wieder auferstehen. Deutschland in den 50er Jahren: ein Land, das neu beginnen muss und dem große wirtschaftliche und politische Veränderungen bevorstehen. Mittendrin zwei starke Charaktere mit einer geheimnisvollen Aura, zwei Frauen, die allein mit ihrer Persönlichkeit den Leser faszinieren.Möchtet ihr einen niveauvollen und höchstspannenden Roman lesen, der euch gleichzeitig das Flair der 50er Jahre spüren lässt? Dann ist diese Leserunde genau das Richtige für euch!Zum InhaltRosa Silbermann wird 1952 mit einem geheimen Auftrag in das Nobelhotel Bühlerhöhe geschickt. Die in den 1930ern aus Köln nach Palästina emigrierte Jüdin arbeitet für den israelischen Geheimdienst. Ihre Gegenspielerin ist die misstrauische Hausdame Sophie Reisacher. Die musste 1945 das Elsass verlassen und sucht ihre Chance zum gesellschaftlichen Aufstieg. Beide haben erlebt, was es heißt, wenn ein ganzes Land neu beginnen will. Keine von ihnen vertraut der beschaulichen Landschaft des Schwarzwalds. Und beide wissen von einem geplanten Attentat auf Bundeskanzler Adenauer, wobei jede ihre eigenen Pläne verfolgt. Zwei Frauen in einer Männerwelt, in der es um Macht, Geschäfte und alte Seilschaften geht – und irgendwann um Leben und TodLust auf eine Leseprobe?Zur AutorinBrigitte Glaser, aufgewachsen am Rande des Schwarzwaldes, lebt und arbeitet seit über dreißig Jahren in Köln. Sie schreibt Bücher für Jugendliche und Krimis für Erwachsene, unter anderem ihre Erfolgreiche Krimiserie um die Köchin Katharina Schweitzer.Hintergründe zum Roman und noch viel mehr interessante Informationen könnt ihr im folgenden Bericht erfahren:Möchtet ihr wissen, wie es mit Rosa und Sophie weitergeht?Zusammen mit List verlosen wir 20 Exemplare von "Bühlerhöhe" unter allen, die sich über diese ergreifende Geschichte im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Seid ihr neugierig geworden? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 17.08. Ihr müsst nur auf folgende Frage antworten:Wiederaufbau, Petticoat, Vespa, neues Freiheitsgefühl: Das waren die 50er Jahre in Deutschland.Was verbindet ihr mit den 50er Jahren? Welche historischen Ereignisse, welche Mode- oder Musiktrends fallen euch ein, wenn ihr an diese Zeit denkt?Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!* Bitte beachtet auch unsere Richtlinien für Leserunden und Buchverlosungen.

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    • 827
  • Rebecca

    Rebecca
    buchjunkie

    buchjunkie

    Als Maxim de Winter, der Besitzer des Herrensitzes Manderley, mit seiner jungen, zweiten Frau in die Heimat zurückkehrt, ist sie verwirrt von der überwältigenden Größe des Anwesens, den unendlich vielen Zimmern und der abweisenden Förmlichkeit der Dienstboten, allen voran die strenge Mrs Danvers.Alles in diesem Haus trägt noch immer den Stempel von Rebecca- Maxims erster Frau, was,das Leben für die junge Ehefrau nicht leicht macht.Rebecca ist bei einem Bootsunglück  in einer nahegelegenen Bucht ums Leben gekommen, so heißt es.Durch Gesprächsfetzen und flüchtigen Eindrücken formt sich für die junge Mrs de Winter ein Bild von Rebecca, das eine wunderschöne, intelligente und in der Gesellschaft beliebte Frau darstellt.Erst nachdem Maxim mit einer ungeheuren Behauptung belastet wird, offenbart sich, das doch nicht alles gut war mit Rebecca.Stück für Stück enthüllen sich die  Geheimnisse der Vergangenheit, mit der das junge Ehepaar nun konfrontiert wird.Eine Rezi über dieses Buch zu schreiben, fällt mir nicht leicht.Egal, was ich schreibe, es wird diesem großartigen Roman nicht gerecht werden!Was als Geplänkel ßin Monte Carlo beginnt, verwandelt sich im Laufe der Geschichte in einen regelrechten Psychothriller.Rebecca herrscht wie ein Schatten in Manderley und die junge teilweise naive Mrs de Winter hat zunächst Schwierigkeiten sich zu behaupten. Besonders mit Mrs Danvers, der Haushälterin, die sehr an Rebecca hing , hat sie es nicht leicht.Was harmlos beginnt, wird nach und nach spannender und mysteriöser. Eine etwas dunkle Stimmung liegt über der Geschichte, deren Spannung kontinuierlich steigt. Obwohl vor über 70 Jahren geschrieben, lässt sich dieser Roman sehr gut lesen.Die Menschen, die Landschaft,Manderley sind so beschrieben, dass man sie direkt vor sich sieht.Sehr gut gefallen haben mir die alltäglichen , beinah banalen Dialoge, die aber ihre wichtige Berechtigung in der Geschichte haben und die Protagonisten sehr menschlich wirken lassen.Auch die klare Einfachheit der Sätze haben für das besondere dieses Romans beigetragen.Der Spannungsbogen ist grandios gesetzt bis hin zum Schluss.Das Ende war gewaltig, der Höhepunkt des Buches, der in einen raschen Abschluss mündet!Dieser Roman hat nachhaltig auf mich gewirkt und musste sich erst mal setzen, bevor ich etwas anderes Lesen konnte.„Rebecca“ wurde von Alfred Hitchcock verfilmt. Ich kenne zwar die Verfilmung nicht, aber die Bilder dieses Romanes erschienen vor meinem inneren Auge in schwarzweiß.„Rebecca“ ist ein überaus lesenswerter Klassiker , der zu recht über 70 Jahre überdauert hat!

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    • 13
    AmberStClair

    AmberStClair

    03. June 2016 um 21:14
  • Im Schatten...

    Rebecca
    Miamou

    Miamou

    In einem Hotel an der Côte d’Azur lernt Maxim de Winter eine junge Frau aus einfachen Verhältnissen kennen. Die beiden verlieben sich, und schon nach kurzer Zeit nimmt sie seinen Heiratsantrag an und folgt dem Witwer nach Cornwall auf seinen prachtvollen Landsitz Manderley. Doch das Glück der Frischvermählten währt nicht lange: Der Geist von Maxims toter Ehefrau Rebecca ist allgegenwärtig, und die ihr ergebene Haushälterin macht der neuen Herrin das Leben zur Hölle, sie droht nicht nur die Liebe des Paares zu zerstören. Als ein Jahr später plötzlich doch noch Rebeccas Leiche gefunden wird, gerät Maxim de Winter unter Mordverdacht… ********************************************************** Ein Klassiker, der sich gar nicht wie ein Klassiker liest. Kaum Längen und auch der Schreibstil ist nicht so hochtrabend, wie man es vielleicht erwarten könnte. Ganz druckfrisch landete „Rebecca“ bei mir zuhause und die Neuübersetzung scheint sehr geglückt (wobei ich aber keine Vergleichswerte zu älteren Auflagen habe). Gleich zu Beginn landet man im Traum der Ich – Erzählerin (deren Namen im Laufe der Handlung nicht gelüftet wird). Und ich hatte gleich Bauchweh, weil ich dachte, dass es sich hier um ein Buch handelt, das keine direkten Reden hat, weil in den ersten zwei Kapiteln weit und breit keine zu finden war. Ich kann mit diesem Stilmittel sehr wenig anfangen, da es für mich etwas vom Charakter der Figuren wegnimmt, wenn sie nicht direkt zu Wort kommen dürfen. Zum Glück hab ich dann im dritten Kapitel die erste gefunden und dann war alles wieder gut :-) Trotzdem war gerade deswegen der Anfang für mich etwas schwer zu lesen. Auch deswegen, weil er ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen war. Erst zum Ende des Buches erkennt man, dass der Beginn, das eigentliche Ende ist, was dann aber auch wieder so unmöglich toll war, dass ich mit den verwirrenden Beginn gleich wieder Frieden schließen konnte. Generell konnte mich das Buch dann so gefangen nehmen, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Hauptpersonen beschränken sich auf eine sehr kleine Anzahl. Neben der Ich – Erzählerin nimmt Maxim de Winter einen großen Platz ein. Ein Mann der bis zur Hälfte der Handlung sehr undurchschaubar wirkte. Zu keiner Zeit ließ er sich in die Karten schauen. Erst durch eine überraschende Entdeckung muss er sein Schweigen brechen und erst dann erschließt sich dem Leser, warum er so unnahbar geblieben ist. Aus scheinbar heiterem Himmel heraus heiratet er die Ich – Erzählerin und auch die Beziehung der beiden zueinander macht eine enorme Entwicklung im Laufe der Handlung durch. Es gibt eine „Vorher – Nachher“ Pat - Stellung in diesem Buch, die mit der verstorbenen Ehefrau von Maxim de Winter, Rebecca, zusammenhängt. Ihr Schatten hängt über allen und jeden und ihre Kraft verschwindet erst, als ein schier unmögliches Ereignis entdeckt wird. Zu den interessantesten Nebenfiguren zählen für mich der Gutsverwalter Frank, eine wirklich treue Seele in jeder Beziehung, und die Haushälterin Mrs. Danvers, die der verstorbenen Rebecca so ergeben ist, dass sie sich bis in den Wahn treiben lässt. Gerade diejenigen Szenen, in denen sie auftrat waren jene, die sehr zum Gruseln beitrugen. Die Handlung ist wirklich gut und der Spannungsbogen ist enorm. Daphne du Maurier hat mit „Rebecca“ einen Klassiker geschaffen, der nicht nur zeitlos, sondern auch sehr, sehr spannend ist. Nicht zuletzt auch wegen ihrer sehr bildhaften Sprache. Das Gut Manderley ersteht förmlich im Kopf des Lesers und sehr gerne begleitet man die Figuren an dieses verträumte aber auch mysteriöse Plätzchen. Fazit: Sollte man auf jeden Fall gelesen haben…

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    • 7
  • Buchverlosung zu "Rebecca" von Daphne du Maurier

    Rebecca
    NiWa

    NiWa

    Zum Weltbuchtag 2016 gibt es Daphne du Mauriers "Rebecca" auf meinem Blog Zeit für neue Genres zu gewinnen.

    Weitere Informationen zum Gewinnspiel und den Teilnahmebedingungen sind hier zu finden:

    http://zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at/2016/04/gewinnspiel-weltbuchtag-2016.html



    (Auf meinem Blog werden ausschließlich neue Bücher verlost, meine Exemplare gebe ich sicher nicht her. ;-) )

    • 10
    Pokerface

    Pokerface

    02. May 2016 um 12:05
  • Junge Frau kämpft mit einem "Geist" aus der Vergangenheit um die Liebe Ihres Mannes

    Rebecca
    Mikadolos

    Mikadolos

    Eine wundervolle Geschichte aus den 30ger Jahren des letzten Jahrhunderts, in der eine junge, schüchterne und Frau mit der übermächtig scheinenden verstorbenen Frau ihres Mannes um dessen Liebe in Konkurrenz treten muss. Der Autorin gelingt es durch bildhafte Sprache wunderbare Bilder des Herrensitzes Manderley zu erschaffen, aber auch eine düstere, unheimliche Atmosphäre zu kreieren, z. B. wenn sie das Schlafzimmer der verstorbenen Rebecca beschreibt, über das die undurchschaubare und wenig symphatische Mrs. Danvers noch immer wacht, als würde die schöne, tote Rebecca jede Sekunde durch die Tür treten. Im letzten Drittel des Buches, gibt es eine völlig überraschende Wendung, die alles was zuvor gewesen ist infrage stellt. 

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    • 4
    Brigizz

    Brigizz

    30. April 2016 um 12:26
  • Ein lesenswerter Klassiker!

    Rebecca
    Luiline

    Luiline

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Roman "Rebecca" von Daphne du Maurier. Das Buch wurde ursprünglich 1938 veröffentlicht und nun neu aufgelegt! Kurzinformationen: Verlag: Insel Taschenbuch (Suhrkamp) / Seitenzahl: 524 / Originalausgabe: "Rebecca" (1938) / Übersetzung: Brigitte Heinrich / Christel Dormagen / ISBN: 978-3-458-36134-3 / Preis: 12,00€ (TB) Inhalt: In einem Hotel an der Côte d’Azur lernt Maxim de Winter eine junge Frau aus einfachen Verhältnissen kennen. Die beiden verlieben sich, und schon nach kurzer Zeit nimmt sie seinen Heiratsantrag an und folgt dem Witwer nach Cornwall auf seinen prachtvollen Landsitz Manderley. Doch das Glück der Frischvermählten währt nicht lange: Der Geist von Maxims toter Ehefrau Rebecca ist allgegenwärtig, und die ihr ergebene Haushälterin macht der neuen Herrin das Leben zur Hölle, sie droht nicht nur die Liebe des Paares zu zerstören. Meine Meinung: Zunächst muss ich erwähnen, dass mir die Geschichte schon bekannt war, beziehungsweise ich die grobe Handlung schon kannte. Dies hat mein Lesevergnügen aber keinesfalls geschmälert! Die Geschichte beginnt mit einer Traumsequenz der namenlosen Ich-Erzählerin und wir erfahren direkt, dass der Landsitz Manderley zerstört wurde. Nach diesem Traum erzählt die Protagonistin ihre Geschichte und blickt zurück zu der Zeit, als sie ihren Ehemann Maxim de Winter kennengelernt hat. Direkt ist mir der Schreibstil der Autorin positiv aufgefallen. Er ist sehr beschreibend und durch die Ich-Perspektive bekommt man als Leser einen sehr guten Eindruck in die Gedankenwelt unserer Protagonistin. Sie ist noch sehr jung, scheu und unerfahren und dies transportiert die Autorin sehr gut. Der deutlich ältere Maxim hingegen wirkt recht kühl und man wird als Leser nicht schlau aus ihm. Die Protagonistin ist so unsicher, dass sie immer wieder fast paranoid überlegt, was andere Leute über sie denken oder sagen. Manchmal lässt sie ihre Gedanken richtig schweifen und an der ein oder anderen Stelle war dies etwas anstrengend. Das Buch hat generell ein paar kleine Längen, aber der Wendepunkt macht dies wieder wett! Besonders gut hat mir die Atmosphäre in dem Roman gefallen und teilweise gab es auch Psychothriller-Elemente. Die Haushälterin Mrs. Danvers agiert als "Gegenspielerin" der Protagonistin sehr überzeugend und die Stimmung auf Manderley allegemein ist teilweise doch sehr bedrückend, denn Rebeccas Geist ist allgegenwärtig und macht das Leben der Protagonistin sehr schwer. Die Protagonistin durchläuft aber im Laufe der Geschichte eine Wandlung, die mich positiv überrascht hat! Was mir etwas gefehlt hat sind Einblicke in das Eheleben der beiden. Die Ehe scheint recht kühl und wenig liebevoll, aber viele Informationen bekommt man als Leser nicht. Ich denke aber, dass es Absicht der Autorin gewesen ist, den Leser in der Hinsicht etwas im Dunkeln tappen zu lassen. Zum Ende hin nimmt die Geschichte an Fahrt auf und auch die Auflösung kam überraschend und unerwartet! Fazit: Ein wahrer Klassiker, den jeder gelesen haben sollte! Die Geschichte hat sehr viele Facetten und überrascht mit einen unerwarteten Wendepunkt. Die Protagonistin ist extrem greifbar und es werden viele Emotionen transportiert. Aufgrund der kleinen Längen und die manchmal etwas nervigen Gedanken der Protagonistin, muss ich einen Stern abziehen! Daher gibt es von mir 4 Sterne!

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    • 2
    Insider2199

    Insider2199

    28. April 2016 um 21:27
  • Leserunde zu "Rebecca" von Daphne du Maurier

    Rebecca
    NiWa

    NiWa

    Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe Klassiker Leserunden.  Wir wollen ein bisschen Leben in die altehrwürdige Literaturwelt bringen. Daher haben wir beschlossen, einige Klassiker gemeinsam zu lesen.  Wichtig: Bei dieser Leserunde lesen wir unsere eigenen Bücher, es werden keine Exemplare verlost! Für den März haben wir uns „Rebecca“ von Daphne du Maurier ausgesucht. Klappentext: In einem Hotel an der Côte d’Azur lernt Maxim de Winter eine junge Frau aus einfachen Verhältnissen kennen. Die beiden verlieben sich, und schon nach kurzer Zeit nimmt sie seinen Heiratsantrag an und folgt dem Witwer nach Cornwall auf seinen prachtvollen Landsitz Manderley. Doch das Glück der Frischvermählten währt nicht lange: Der Geist von Maxims toter Ehefrau Rebecca ist allgegenwärtig, und die ihr ergebene Haushälterin macht der neuen Herrin das Leben zur Hölle, sie droht nicht nur die Liebe des Paares zu zerstören. Als ein Jahr später plötzlich doch noch Rebeccas Leiche gefunden wird, gerät Maxim de Winter unter Mordverdacht … Rebecca, Daphne du Mauriers berühmtester Roman, war bereits bei seinem Erscheinen 1938 ein Bestseller. Er wurde mehrfach verfilmt: 1940 entstand unter der Regie von Alfred Hitchcock die bekannteste Adaption, die mit zwei Oscars prämiert wurde. Die Leserunde beginnt voraussichtlich am 10.03.2016 und die Klassiker-Leserunden-Gruppe freut sich über jeden, der mit uns Rebecca“  lesen will.:-) Wichtig ist, dass es auch von diesem Klassiker verschiedene Ausgaben gibt.  Sollten hier markante Unterschiede auffallen, gebt bitte in der Rubrik Meine Ausgabe Bescheid, damit wir die Einteilung dementsprechend anpassen können. Soweit man sich in der Leserunde orientieren kann, ist natürlich jede Version in Ordnung.Wir freuen uns über zahlreiche TeilnehmerInnen! • Bitte schreibt eure Beiträge in die bestehenden Kategorien, damit  die Leserunde übersichtlich bleibt.  • Bitte denkt auch daran, den Spoiler-Haken zu setzen! ---------------- Meine Ausgabe ist in 27 Kapitel gegliedert. Ich habe hier versucht, ungefähr gleich umfangreiche Leseabschnitte einzuteilen: Leseabschnitt 1 | Kapitel 1 - 6 Leseabschnitt 2 | Kapitel 7 - 11 Leseabschnitt 3 | Kapitel 12 - 15 Leseabschnitt 4 | Kapitel 16 - 19 Leseabschnitt 5 | Kapitel 20 - 23 Leseabschnitt 6 | Kapitel 24 - Ende

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    • 360
  • Rebeccas Spuren

    Rebecca
    NiWa

    NiWa

    Rebeccas Spuren sind überall. Als Maxim de Winter seine junge Braut in sein Anwesen Manderley nach England bringt, hatte die junge, etwas unbeholfene Frau, wohl nicht geahnt, dass sie auf Schritt und Tritt Maxims verstorbener Ehefrau Rebecca begegnen wird. Nicht nur, dass Rebeccas schillernde Persönlichkeit Freunde, Verwandte bis zu den Dienstboten für sich eingenommen hat, sondern ihr Geist scheint sie aus allen Winkeln Manderleys heraus kritisch zu begutachten und sie fühlt sich nicht nur von Rebeccas ehemaliger Haushälterin beobachtet.Die neue Frau an Maxims Seite bleibt über den ganzen Roman hinweg namenlos, allein dadurch zeigt die Autorin, wie präsent Rebecca ist. Rebecca, die zuerst Mrs de Winter war, Rebecca, die alle für sich eingenommen hat, Rebecca, die tragisch während eines nächtlichen Segelausflugs ertrunken ist, Rebecca deren Verlust für alle ein erschütternder Schicksalsschlag war.Die junge Protagonistin fühlt sich in der gehobenen Gesellschaft ohnehin nicht wohl. Eigentlich hätte sie als Gesellschaftsdame ausgebildet und in Zukunft den ehrenwerten Herren und Damen bei der Freizeitgestaltung zur Seite stehen soll. Doch Hals über Kopf verliebt sie sich in Monte Carlo in den mysteriösen Maxim de Winter, der ihr prompt einen Heiratsantrag und sie damit zur Herrin von Manderley macht. Dieser neuen Rolle ist sie von Beginn an nicht gewachsen. Die Protagonistin ist unbeholfen, immer nervös und malt sich ständig Schreckensszenarien aus, wie sie sich und ihren Mann in noch größere Verlegenheit bringen könnte. Gleichzeitig fördert die angespannte Atmosphäre in Manderley ihre Unsicherheit, denn Rebeccas dunkler Schatten liegt über dem Haus.Der Roman beginnt mit einer Traumsequenz und hier war ich wenige Seiten lang enttäuscht, weil mir persönlich Träume in Büchern nicht gefallen. Doch dann hat mich Daphne du Maurier mit ihren dichten Erzählstil in die Geschichte reingezogen und mich der jungen Protagonistin zur Seite gestellt. Schon nach dem ersten Abschnitt konnte ich nur mehr „Wow!“ denken und wusste sofort, dass ich hier ein wahres Meisterwerk in den Händen halte.Die Autorin hat einen unfassbar realistischen Schreibstil, der nicht nur die Ereignisse zum Leben erweckt, sondern den Leser an der Gedankenwelt der Protagonistin teilhaben lässt und somit spürt man richtig diese „böse“ Aura, die einem schon auf der Fahrt nach Manderley wie eine unheilvolle Meeresbrise entgegen weht.Obwohl dieser Roman als Mysterythriller bezeichnet wird, würde ich ihn eher in Richtung Psychothriller einordnen. Denn diese allgegenwärtige Präsenz der verstorbenen Rebecca gibt der Protagonistin nicht nur das schlechte Gefühl unter ständiger Beobachtung zu stehen, sondern es liefert sie auch einer rätselhaften Frage aus, denn plötzlich taucht die Leiche der Ertrunkenen auf.Die Erzählung ist von Anfang bis Ende spannungsgeladen. Was als amüsante Liebelei in Monte Carlo beginnt, spitzt sich in seiner Dramatik von Kapitel zu Kapitel weiter zu. Liebe, Ängste, Emotionen, erhebliche Zweifel und unfassbare Ereignisse verdichten sich zu einer grauschwarzen Wolke über Manderley, die in einem finalen Unwetter gipfelt, bei dem sich der Leser mitten in einem Orkan wiederfindet.Zu guter Letzt blättert man fassungslos, erheblich mitgenommen und leicht zitternd die letzte Seite um, und weiß, dass man mit Daphne du Mauriers „Rebecca“ einen wahren Klassiker unter den Psychothrillern gelesen hat.

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    • 14
  • Im Schatten von Rebecca

    Rebecca
    Schlehenfee

    Schlehenfee

    In Monte Carlo trifft eine junge Frau, deren Namen der Leser nie erfährt, auf den doppelt so alten Maxim de Winter und verliebt sich in ihn. Kurz bevor sie mit ihrer Arbeitgeberin abreist, erhält sie überraschend einen Heiratsantrag von de Winter und geht nach einer schnell vollzogenen Hochzeit mit ihm nach England. Dort wartet Manderley, das herrschaftliche Haus der de Winters, viele Dienstboten und die neue Rolle als Hausherrin auf die unerfahrene junge Frau. Und alles auf Manderley trägt den Stempel von Rebecca – Maxims erster Frau, die ein Jahr vorher bei einem Bootsunglück ums Leben kam.Auf ungewöhnliche Art, nämlich mit einer Traumsequenz, beginnt Daphne Du Mauriers berühmtes Werk „Rebecca“. Diese Sequenz erzählt in wunderbar plastischen Bildern von Manderley, das dem Verfall preisgegeben ist. Die tollen Beschreibungen des Anwesens und der Natur im Verlauf des Buches sind eine große Stärke des Romans. Alles steht einem förmlich vor Augen und ich fühlte mich sofort in die Handlung hineingezogen.Nach einem etwas langsamen Beginn, in dem die Erzählerin die Umstände ihrer Begegnung mit Maxim schildert, steigerten sich Atmosphäre und Spannung dann von Kapitel zu Kapitel bis hin zum furiosen Finale. Es gibt sehr viele Wendungen bis hin zur letzten Seite. Zug um Zug werden die Ereignisse rund um Rebecca enthüllt, die man zwar immer nur als Erinnerung oder in der Imagination erlebt, die aber trotzdem so präsent wie ein handelnder Charakter ist.Mein einziger Kritikpunkt liegt bei den Protagonisten und dem Frauenbild, das unterschwellig verkörpert wird.Die neue Mrs de Winter kommt aus einer anderen gesellschaftlichen Schicht und ist das genaue Gegenteil von Rebecca. Sie ist extrem schüchtern und unsicher und lässt sich leicht einschüchtern. In ihrer Vorstellungskraft wächst Rebecca beinahe zu einem übernatürlichen Wesen heran: extrem schön, selbstsicher und intelligent. Dadurch gerät die junge Frau in große Selbstzweifel und sorgt durch einige peinliche Begebenheiten dafür, dass die Dienstboten in ihr nicht die Hausherrin sehen. So weit, so gut. Es dauert aber bis weit über die Hälfte des Romans, bis die junge Erzählerin etwas wie eine eigene Meinung, Selbstsicherheit und Rückgrat gewinnt. Für meinen Geschmack dauerte es zu lange, bis die Wandlung einsetzt, außerdem vollzieht diese sich dann sehr schnell.Maxim benimmt sich z.B. oft sehr chauvinistisch gegenüber seiner Frau. Ich zweifelte lange, ob er sie überhaupt liebt, genau wie die Erzählerin selbst. Trotz der bemängelten kleinen Schwächen habe ich beim Lesen den einen oder anderen Schauer verspürt und mich gut unterhalten.

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    • 4
    Schlehenfee

    Schlehenfee

    26. March 2016 um 17:57
  • Wunderbare und einzigartige Charaktere und ein dunkles Geheimnis

    Rebecca
    MagicN

    MagicN

    23. March 2016 um 20:18

    Ich habe das Buch gelesen, als ich elf Jahre alt war.Es ist voller ausführlicher und wundervoller Beschreibungen und Formulierungen, besonders wenn es um Landschaften geht. Die Sätze erstrecken sich über mehrere Zeilen, ohne dabei jedoch unverständlich zu werden. Daphne du Mauier hat wirklich einen ausgezeichneten Schreibstil. Von ihr kann man viel lernen und als Elfjährige kann man auch sein Vokabular um einige Stufen erweitern.Die einzigartigen Charaktere haben mich am meisten begeistert:Die Ich-Erzählerin ohne Namen, die sich von einem schüchternen, ängstlichen Schulmädchen zu einer selbstbewussten, starken, jungen Frau mausert und deren Liebe zu ihrem Mann so stark ist, dass sie nicht einmal ein so dunkles Geheimnis, wie das seine von ihm abbringen kann, Maxim de Winter, der kühle, aber gleichzeitig sympathische Gutsherr, der seiner Vergangenheit nicht entkommen kann, und der geistig zurückgebliebene, aber völlig harmlose Landstreicher Ben, der sich beim Bootshaus herumtreibt - jeder einzelne der Charaktere ist eigen und sehr interessant. Mrs. Danvers ist die wohl beängstigendste Figur der ganzen Geschichte. Das Unbehagen, das sie bei der Ich-Erzählerin auslöst, ist beim Lesen deutlich zu spüren. Man denkt: "Die Frau ist ja komplett wahnsinnig." Und das ist sie auch. Die Liebe zu ihrer Mrs. de Winter ist so krankhaft, dass sie sich nicht nur nicht mit deren Tod abfinden kann, sondern Maxims neue Frau auch noch manipuliert, wo es nur geht. Und nicht zuletzt: Rebecca. Sie kommt im gesamten Werk nicht ein einziges Mal vor. Sie ist von Beginn an tot und doch dreht sich alles um sie, was auch dem Leser nicht entgeht. Man spürt ihre Anwesenheit - genau wie alle anderen Charaktere der Geschichte.Wer sich ein bisschen über Daphne du Maurier  erkundigt hat, findet in diesem Buch zahlreiche Parallelen zu ihrem Leben bzw. einige Aspekte davon, die sie offensichtlich inspiriert haben.Das Buch will gelesen sein. Mittlerweile ist es ein echter Klassiker und sogar als Neuauflage erschienen. Von mir bekommt es fünf Sterne! Absolut empfehlenswert!

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  • Der Geist einer Toten - allgegenwärtig

    Rebecca
    Filzblume

    Filzblume

    21. March 2016 um 18:07

    Rebecca Daphne du Maurier eBook Insel Verlag Berlin 2016 Der zeitlose Roman der Bestsellerautorin Daphne du Maurier erschien erstmals 1938 und hat bis heute nichts an seinem Zauber verloren. Er wurde mehrmals verfilmt und ist als Musical aufgeführt worden. Erzählt wird aus der Ich - Perspektive und beginnt in der Gegenwart mit einem Traum der Protagonistin, deren Namen niemals erwähnt wird. Eine 20jährige Frau, zurückhaltend, unscheinbar, die aus sehr bescheidenen Verhältnissen stammt, lernt in Monaco, den um sehr viele Jahre älteren Witwer, Maxim de Winter, kennen. Sie heiraten nach sehr kurzer Zeit, verbringen in Venedig ihre Flitterwochen, und kehren zusammen nach England zurück, auf den Landsitz von de Winter, das berühmte Manderley, das auch auf Postkarten zu sehen ist. De Winter erzählte ihr von dem Frühling in Manderley, den berauschenden Düften von Rosen und Flieder. Die Erwartungshaltung erfüllt sich jedoch nicht. Schon die Ankunft auf Manderley setzt der schüchternen Frau zu. Das Personal, besonders die Haushälterin Mrs. Danvers begegnet ihr distanziert, mustert sie geringschätzig ab. Allgegenwärtig ist der Geist der verstorbenen Mrs. Rebecca de Winter. Die Dienerschaft tuschelt, die Haushälterin überschreitet die Grenzen, sie erinnert sie immer wieder daran, wie wenig sie an die vorige Herrin heranreicht. Sie setzt sie psychologisch sehr unter Druck - will sie letztendlich in den Selbstmord treiben. "Warum springen Sie nicht, dann haben Sie es hinter sich?" Mrs. Danvers macht ihr täglich das Leben schwer und vergleicht sie mit der makellosen Rebecca, die sie vergöttert hat. Beide Ehefrauen könnten nicht unterschiedlich sein. Die jetzige Mrs. de Winter ist sehr unglücklich, sie kann sich kaum jemanden anvertrauen. Maxims Schwägerin und der Verwalter von Manderley sind die einzigen Personen, mit denen sie sich umgibt, Trost findet sie auch in dem Hund Jasper. Ihr Ehemann behandelt sie oft wie ein kleines Kind und erkennt nicht in welcher schlechten, geistigen Verfassung sie ist. "Dann legte ich mich aufs Bett und schloss die Augen. Ich fühlte mich sterbenselend." Als jedoch ein Tag nach einem Ball, die Leiche von Rebecca gefunden wird, verändert sich die junge Frau überraschend, -auch das Leben des Paares wird zur Zerreißprobe. Maxim wird des Mordes bezichtigt. Der Roman lässt sich flüssig lesen, die Handlung ist psychologisch sehr tiefgründig. Die Figuren sind so authentisch aufgebaut, auch über Rebecca erfährt der Leser wie sie gelebt hat, was für Geheimnisse sie umgaben, auch nach ihrem Tod. Die unterschiedlichen Charaktere sind bis ins kleinste Detail beschrieben und sehr lebendig. Die Vergangenheit und Gegenwart sind so miteinander verknüpft, das ich mich in Gedanken in Manderley wiederfand. Ein wunderbarer Roman.

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