Darcie Chan Sommer der Versöhnung

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Inhaltsangabe zu „Sommer der Versöhnung“ von Darcie Chan

"Meine Töchter, ihr seid mein Ein und Alles. Dass ausgerechnet ihr euch nicht mehr versteht, ist für mich unbegreiflich. Ich weiß, dass ihr beide schrecklich gelitten habt. Doch nun ist die Zeit gekommen, all das endlich hinter euch zu lassen. Eure Mutter Josie"

Emily und Rose waren unzertrennlich, bis ein tödlicher Unfall ihre Leben zerstörte. Emily gab Rose die Schuld an dem schrecklichen Unglück, und Rose drohte unter dieser Last zu zerbrechen. Beide Schwestern haben Mill River schon vor Jahren den Rücken gekehrt. Erst der Abschiedsbrief ihrer Mutter bringt sie wieder zusammen. Das Erbe der Mutter wird ihnen nur gehören, wenn sie sich versöhnt haben und gemeinsam eine Aufgabe lösen, die in Mill River auf sie wartet.

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  • Kann Liebe alles verzeihen?

    Sommer der Versöhnung

    Sternenstaubfee

    15. May 2015 um 21:45

    Rose und Emily sind Schwestern, die seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr zueinander haben. Sie sind im Streit auseinandergegangen. Nun stirbt ihre Mutter, und bei der Trauerfeier begegnen die Schwestern sich wieder. Die Mutter hat in ihrem Testament eine ungewöhnliche Aufgabe für ihre Töchter verfasst, die die beiden ungleichen Schwestern wieder zueinander führen soll. Doch ist nach so vielen Jahren wirklich noch eine Versöhnung möglich? Mein Leseeindruck: Die Idee hinter dieser Geschichte gefällt mir sehr gut, und auch die Umsetzung ist gelungen. Es hat mir viel Spaß gemacht, Rose und Emily zu begleiten und ihre Streitigkeiten mitzuerleben. Die Figuren sind sehr schön ausgearbeitet, so dass ich mir von allen ein gutes Bild machen konnte. Nicht nur die Hauptprotagonisten, sondern auch die Nebenfiguren sind sehr gelungen. Der Schreibstil ist ebenfalls sehr angenehm. Die Geschichte wechselt dabei immer zwischen Vergangenheit (ab 1983) und Gegenwart (2013), so dass der Leser ganz langsam ein immer besseres Bild über die Geschehnisse erhält. Was mir eher weniger gut gefallen hat, ist das Ende der Geschichte. Ich kann es nicht direkt ansprechen, denn damit würde ich zu viel verraten. Aber diesen einen bestimmten Punkt konnte ich nicht nachvollziehen und nicht gutheißen. Dennoch hatte ich viel Freude an der Geschichte und habe das Lesen sehr genossen. Ein schönes und wirklich lesenswertes Buch!

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  • Ein Wohlfühlbuch

    Sommer der Versöhnung

    marimirl

    01. May 2015 um 15:02

    Inhalt: Josies Mann stirbt bei einem Wohnungbrand, weshalb sie mit ihren Kindern Rose und Emily zu ihrer Tante Ivy zieht. Durch ein Unglück zerstreiten sich die beiden Schwestern, was Josie das Herz bricht. Auf unkonventionelle Weise versucht sie nach ihrem Tod, ihre Kinder wieder zusammenzubringen. Meine Meinung: Das Buch spielt in zwei Zeiten: Es wird zwischen der Vergangenheit, in der Josie mit den Kindern ein neues Leben bei ihrer Tante beginnt, und der Gegenwart, in der Emily und Rose vom Erbe ihrer Mutter erfahren, hin und her gewechselt. Diese Wechsel werden zwar nicht groß angekündigt und passieren eher plötzlich, jedoch gehen die Zeiten immer fliesend ineinander über, so dass der Lesefluss nicht gestört wird. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Die Thematik des Buches ist zwar nicht unbedingt eine schöne - es handelt von Tod, Verlust, Schmerz und Streit -, dennoch ist die Grundstimmung beim Lesen sehr angenehm, ich würde schon fast sagen beruhigend. Für mich handelt es sich um ein Wohlfühlbuch. Schließlich wird neben den eben genannten eher traurigen Themen auch ein Schwerpunkt auf Familienzusammenhalt gelegt. Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein, jeder hat andere Eigenschafte, andere Probleme. Jeder Charakter wurde sehr gut definiert, so dass ich mich in jeden einzelnen hineinversetzen konnte. Tante Ivy hatte für mich eine besondere Stellung im Buch, ist sie doch der Ruhepol für die gesamte Familie. Das hat sich auch gleich auf mich ausgewirkt Der Ort, in den die Familie nach dem Brand zog, ist eine sehr kleine idyllische Stadt, in der noch jeder jeden kennt und sich Gerüchte schneller verbreiten, als einem lieb ist. Die Gemeinschaft in dem Ort wurde so liebevoll dargestellt, dass ich am liebsten sofort selbst hinziehen würde. Das Ende war für mich zum Teil sehr überraschend. Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet und ich muss sagen, ich bin auch nicht ganz glücklich damit. Dafür muss ich leider einen halben Stern abziehen. Aber ansonsten habe ich dieses Buch sehr genossen und würde es am liebsten gleich nochmal lesen.

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  • Versöhnung nach den Jahren des Schweigens möglich?

    Sommer der Versöhnung

    nicigirl85

    16. April 2015 um 18:54

    Darcie Chan entführt uns auch in ihrem zweiten Roman nach Mill River, einem kleinen Ort in Vermont, der bereits Handlungsort in ihrem Erstlingswerk "Sehnsucht nach Mill River" war. In dieser Geschichte geht es dieses Mal um die Schwestern Rose und Emily, die seit einem Ereignis in der Vergangenheit kein Wort mehr miteinander gewechselt und den Kontakt abgebrochen haben. Nun ist ihre Mutter tot und gemeinsam müssen sie diese zu Grabe tragen. Bei der Testamentseröffnung erfahren die ungleichen Schwestern, die früher in ihrer Kindheit unzertrennlich waren, dass sie nur gemeinsam das Erbe antreten können und ein Rätsel lüften müssen. Werden sich die zwei zusammenraufen und den letzten Wunsch ihrer Mutter erfüllen? Ich bin ja ein totaler Fan von Büchern, die in mehreren Zeitebenen spielen und genau dies ist hier der Fall. Zum Einen erleben wir die Ereignisse in der Vergangenheit um Mutter Josie ab 1983, die den Tod ihres Mannes verarbeiten muss und nun alleinerziehend ist. Zum Anderen spielt die Handlung in der Gegenwart ganze 30 Jahre später. Diese Erzählweise mit den zwei Zeitebenen führt dazu, dass man als Leser erfährt wie nahe sich die Schwestern einst standen und was später zum Bruch geführt hat. Die Spannung bleibt konstant erhalten und nach und nach werden erst die Geheimnisse gelüftet. Die Handlung wird uns durch eine neutralen Erzähler näher gebracht, der Überblick über die einzelnen Personen hat. Die Charaktere waren für mich allesamt gut dargestellt, ich konnte mir ein gutes Bild von Mill River und seinen Bewohnern machen. Irgendwie erinnerte es so ein wenig an Dorfidylle, das hat mir gut gefallen. Man fühlte sich beim Lesen einfach nur wohl. Fazit: Für mich ein großartiger Roman, der mich emotional berührt und zudem gut unterhalten hat. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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  • Heilt die Zeit alle Wunden und kann Liebe wirklich alles verzeihen ?

    Sommer der Versöhnung

    JanaBabsi

    15. April 2015 um 22:55

    Nach dem Tod ihres Ehemannes, der bei einem Brand ums Leben kam, flüchtete sich Josie mit ihren kleinen Töchtern Emily und Rose nach Mill River zu ihrer Tante Iyv. Sie kennt Ivy nicht besonders gut, aber dort findet sie ein neues Zuhause und Halt in der schweren Zeit. Für ihre Töchter hat sie sich geschworen alles zu tun, dass diese unbeschwert und sicher aufwachsen können. Mit nichts als dem was sie auf dem Leibe trugen, fangen sie in Mill River ein neues Leben an. Als Kinder haben sich die Schwestern Emily und Rose geliebt und waren unzertrennlich. Ein schlimmer Unfall hat einen Keil zwischen sie getrieben und über viele Jahre haben die beiden kein Wort miteinander gesprochen. Auf der Trauerfeier zum Tod ihrer Mutter treffen sie in Mill River aufeinander. Das Testament ihrer Mutter ist für Emily und Rose wie ein Schlag ins Gesicht, denn Josie hat verfügt, dass die Schwestern 2 Monate in Mill River wohnen müssen um gemeinsam ein Rätsel zu lösen, das zum Erbe führt. Josie war vor ihrem Tod Immobilienmaklerin und geschickterweise hat sie den Schwestern Häuser zugewiesen die unmittelbar nebeneinander stehen. 2 Monate …mit der verhassten Schwester nebenan....und nur wenn sie zusammenarbeiten kommen sie an ihr Erbe. Meine Meinung: Mit „Sommer der Versöhnung“ gibt es ein weiteres Buch auf meiner diesjährigen Highlight-Liste. Die Geschichte von Josie, Emily und Rose wird in 2 Handlungssträngen erzählt – einmal beginnt die Handlung 1983; das Jahr in dem Josie nach dem Tod ihres Mannes mit ihren Mädchen einen Neuanfang wagen musste. Der 2. Handlungsstrang beginnt 2013, das Jahr in dem Josie stirbt und die Schwestern durch das Testament gezwungen werden zusammen zu arbeiten um an ihr Erbe zu kommen. Natürlich hätten sie beide das Erbe ausschlagen können und weiterhin ihr Leben leben wie bisher, aber irgend etwas treibt sie an das Rätsel zu lösen um die Erbschaft zu bekommen. Durch die Erzählung früher und heute bekommt der Leser einen Einblick in die Liebe, die zwischen den Schwestern einmal war. Immer waren beide füreinander da, ohne wenn und aber. In der Jetzt-Erzählung bekommt der Leser aber ebensolche Einblicke wie groß der Hass zwischen den Schwestern heute ist. Eine Versöhnung scheint ganz und gar unmöglich. Was damals schlimmes passiert ist und warum sich die Schwestern so hassen, wird erst recht spät im Buch offenbart und bis zu diesem Zeitpunkt stellte ich mir die Frage was so schlimm gewesen sein könnte, dass sich 2 Schwestern, die sich wirklich innig geliebt haben, dazu bringen kann sich abgrundtief zu hassen. Nachdem ich gelesen hatte was passiert war, konnte ich es verstehen. Alle Personen im Buch, auch die Nebencharaktere, sind hervorragend ausgearbeitet. Man hat fast das Gefühl man wohne in Mill River auf der anderen Straßenseite und betrachte den Zickenkrieg aus dem Küchenfenster. Durch die unterschiedlichen Handlungsstränge behält das Buch seine Spannung. Zwischen damals und heute klafft ein riesengroßes Gefühls-Loch. Und der Schluss hält nicht nur für Emily und Rose eine riesengroße Überraschung bereit. Und nun beende ich meine Rezension mit einem Spruch von Papst Johannes Paul I. Nicht die Gewalt, sondern die Liebe vermag alles.

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