Daria Schmitt

 4 Sterne bei 6 Bewertungen

Neue Bücher

Cover des Buches Der Totenkopf aus Schweden (ISBN: 9783689501419)

Der Totenkopf aus Schweden

(1)
Neu erschienen am 05.03.2026 als Gebundenes Buch bei Splitter-Verlag.
Cover des Buches Der Totenkopf aus Schweden (ISBN: 9783987216237)

Der Totenkopf aus Schweden

Neu erschienen am 01.03.2026 als eBook (Download) bei Splitter-Verlag.
Cover des Buches Der Totenkopf aus Schweden (ISBN: 9783987216244)

Der Totenkopf aus Schweden

Neu erschienen am 01.03.2026 als eBook (Download) bei Splitter-Verlag.

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Cover des Buches Das Traumbestiarium des Mr. Providence (ISBN: 9783987211409)

Das Traumbestiarium des Mr. Providence

(5)
Erschienen am 20.09.2023
Cover des Buches Der Totenkopf aus Schweden (ISBN: 9783689501419)

Der Totenkopf aus Schweden

(1)
Erschienen am 05.03.2026
Cover des Buches Der Totenkopf aus Schweden (ISBN: 9783987216237)

Der Totenkopf aus Schweden

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Erschienen am 01.03.2026
Cover des Buches Der Totenkopf aus Schweden (ISBN: 9783987216244)

Der Totenkopf aus Schweden

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Erschienen am 01.03.2026

Neue Rezensionen zu Daria Schmitt

Cover des Buches Der Totenkopf aus Schweden (ISBN: 9783689501419)
Doppel_Zehs avatar

Rezension zu "Der Totenkopf aus Schweden" von Daria Schmitt

Doppel_Zeh
Grandiose Comickunst und abendländische Philosophie

In dem Werk „Der Totenkopf aus Schweden“ der französischen Comickünstlerin Daria Schmitt gibt es mehrere Handlungsebenen. Im Vordergrund steht der Totenkopf des Rene Descartes. Descartes ist im 17. Jahrhundert in Schweden gestorben und beerdigt worden. Sein Skelett wurde später in seine französische Heimat überführt. Der Schädel hatte noch weitere Wege vor sich, unter anderem als das Naturkundemuseum von Paris 1910 von der Seine überschwemmt wurde.

Zugleich wird die Geschichte eines an der französischen Küste gestrandeten Wales erzählt, dessen Skelet ebenfalls durch Europa gewandert ist. Die Parallel drängen sich hier auf.

Doch das eigentliche Thema ist die Beschreibung der Tiere als Maschinen durch Descartes. Descartes, der Begründer der Philosophie der Moderne, legt damit auch die Grundlage für die industrielle Verwertung des Tieres. In dem Comic ist dies immer wieder Gegenstand der Diskussionen zwischen dem Totenkopf von Descartes und den Skeletten von verschiedenen Tieren in dem Naturkundemuseum.

Daria Schmitt ist eine grandiose Comickünstlerin, ihre Bilder strotzen vor Detailreichtum. Die Farben erzählen die Geschichte auf ihrer eigenen Ebene. Vorwiegend ist der Band schwarz-weiß, jedoch wenn die Tiere in den Vordergrund treten, explodieren die Farben.

Der Comicband aus dem Splitter Verlag hat im Anhang noch mehrere informative Aufsätze zum Leben und zur Philosophie Descartes und zur vergleichenden Forschung im Bereich der Anatomie.

Ein erhellender und sehr lesenswerter Band. Es ist zu wünschen, dass nach „Das Traumbestiarium des Mr. Providence“ und „Der Totenkopf aus Schweden“ noch weitere Bände von Daria Schmitt kommen.

Cover des Buches Das Traumbestiarium des Mr. Providence (ISBN: 9783987211409)
Flaventuss avatar

Rezension zu "Das Traumbestiarium des Mr. Providence" von Daria Schmitt

Flaventus
Großartige Zeichnungen treffen auf eine schwache Geschichte

Ungefragt sind die Zeichnungen von Daria Schmitt wunderschön geworden. Zumindest die meisten. Vor allem das Zusammenspiel von Schwarzweiß- und den farbigen Zeichnungen ist sehr gelungen. Die Geschichte wird nämlich in Schwarzweiß gezeigt und die Träume und Traumwesen in Farbe. Das ergibt einen optischen Leckerbissen, auch wenn die Zeichnungen zuweilen etwas überladen wirken.

Ich selbst habe mich mal an den Schriften von Lovecraft versucht und auch gelesen, bin aber mit seinem Stil nicht sonderlich gut zurechtgekommen. Anders hingegen die Manga- und Graphic-Novel-Adaptionen, die mir oftmals sehr zugesagt haben. Allerdings hat Philippe Druillet in seinem Vorwort es sehr treffend formuliert, dass die Autorin einen besonderen Zugang zu den Werken Lovecrafts hat und dies in ihrer Graphic Novel sehr gut zu Papier gebracht hat.

Das mag stimmen, aber mir hat die etwas verworrene Geschichte nicht zugesagt, wenn der Protagonist als Lovecraft ähnliche Figur durch diverse Gegenden streift und die merkwürdigsten Dinge erlebt. Kurz vor Ende des Buchs findet er das Buch im Buch, in dem die Kurzgeschichte „Das merkwürdige hochgelegene Haus im Nebel“ abgedruckt ist.

Zeichnerisch ist das Buch sehr gut, die Geschichte hat mir hingegen nicht zugesagt, weshalb ich es am Ende nicht empfehlen kann (außer vielleicht eingeschworenen Lovecraft-Fans), denn die Geschichte ist in meinen Augen zumindest in diesem Fall wichtiger als die Zeichnungen.

Cover des Buches Das Traumbestiarium des Mr. Providence (ISBN: 9783987211409)
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Rezension zu "Das Traumbestiarium des Mr. Providence" von Daria Schmitt

caught_in_fairytales
Zeichnerisch ein Traum, inhaltlich teils problematisch

Zeichnungen 

Die Zeichnungen Schmitts, in der Realität schwarz/weiß und in Traumsequenzen und denen des Übernatürlichen in Farbe, sind traumhaft verspielt und einfach nur wunderschön anzusehen; ich war wahrlich begeistert! 😍 Auch die enthaltene Kurzgeschichte von Lovecraft, »Das merkwürdige hochgelegene Haus im Nebel«, ist wunderschön illustriert. Die äußerliche Ähnlichkeit des Protagonisten zum damaligen Meisterautor des Horrors bringt jedoch die ein oder andere Schwierigkeit mit sich, die ich im Fazit erläutern werde.

Fazit

Wer sich mit H.P. Lovecraft nicht beschäftigt hat, so wie ich vor der Lektüre des Comics, wird diesen uneingeschränkt genießen können. Er ist kreativ und besticht mit unvergleichlichen Illustrationen, lässt uns abtauchen in eine Welt, in der die Grenzen zwischen Realität und Traum verwischen. 

Wer jedoch ein paar Artikel zu Lovecraft, seinem Leben und seinen Einstellungen kennt, wird hier ein Problem entdecken. Der Protagonist soll den damaligen Autor selbst darstellen, erkennbar u. a. an seinem Äußeren und seinem Namen - denn Lovecraft wohnte seinerzeit in Providence, auf der Insel Rhode Island. Problem ist nun aber die Namenswahl einer Figur, die den Antagonisten verkörpert (mehr erzähle ich nicht, um nicht zu spoilern). Dieser ist nämlich hebräisch. Wer nun weiß, dass Lovecraft seinerzeit ein großer Antisemit und Rassist war, merkt also schnell, dass es keine gute Wahl war, den Antagonisten des Protas aka Lovecrafts so zu nennen; ich hoffe sehr, dass es unbewusst war. Dies hinterlässt einen arg faden Beigeschmack; hätte der Comic doch eine großartige Möglichkeit dargestellt, kritisch mit seinen Ansichten umzugehen. Schade, da die Zeichnungen wirklich toll sind.

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