Darius Buechili Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

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Inhaltsangabe zu „Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung“ von Darius Buechili

Der Monteur Gero Schmidt führt ein Leben wie jeder andere, bis er eines Tages unter mysteriösen Umständen aus der Gegenwart gerissen und einige hundert Jahre in die Zukunft transferiert wird. Dort kommt er im Körper von Darius Buechili wieder zu sich, in einer Zeit, in der sich die Elitestadt Anthrotopia vom Rest der Welt abgeschottet hat und sehr erfolgreich an wissenschaftlichen Grenzthemen arbeitet. Die größten Geißeln der Menschheit, Alterung und Krankheit, sind weitgehend überwunden. Nur der Tod ist immer noch ein Problem. Schmidts Transfer nach Anthrotopia erfolgt genau zu jenem Zeitpunkt, als eine praktikable Lösung gefunden zu sein scheint: die Konvertierung sämtlicher biologischer Körperzellen in synthetische. Ausgerechnet an Lucy Hawling, Buechilis engster Freundin und Schwester des Spitzenwissenschaftlers Ted Hawling, soll der Pilotversuch vorgenommen werden. Und das, obwohl niemand weiß, wie viel von Lucys Persönlichkeit dabei erhalten bleiben wird ...

Eine faszinierende Reise in die Zukunft der Menschheit. Etwas schwierig zu lesen, aber sehr zu empfehlen.

— Nachtfalter89

Hört sich echt interessant an, ich les es so bald wie irgent möglich

— naund

Kein Buch für jeden, sondern für diejenigen, die akribische Details, ästhetische Satzgewinde und düstere Dystopien mögen.

— Frau_Erdnussbutter

Eine nicht alltägliche Science Fiktion - und doch sehr realitätsnah!

— Chevalier007

Eine Science Fiction der besonderen Art ...!

— Ewald

„Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung“ ist ein interessantes, anspruchsvolles, komplexes Buch das zum Nachdenken anregt.

— michasbuechertraeume

Geniale Zukunftsvision

— Jeami

Eine literarische SF-Novität!

— margarete007

Ein Muss für Denker; ein hands off für Kleingeister!

— Marja

WOW, ein Meisterwerk von Ideenreichtum, Umsetzung und Anspruch. Hier gibt es keinen Mainstream, hier gibt es höchstes Niveau.

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  • Buchverlosung zu "Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung" von Darius Buechili

    Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

    ArtegeniumVerlag

    Wieder einmal verlosen wir drei Printexemplare unseres Zukunftsromans „Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung“ von Darius Buechili (nominiert für den Lovelybooks-Leserpreis 2014 im Genre „Science Fiction“). Mitmachen kann jeder, der Interesse an einem stilistisch und inhaltlich fordernden Buch hat, und gemeinsam mit dem Protagonisten die Herausforderungen unserer Spezies in einer fernen Zukunft erleben möchte. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet die Frage, warum ihr diesen Roman lesen möchtet (über die Kommentarfunktion / per PN; Einsendeschluss ist der 28. Februar 2016). Weitere Infos zur Handlung gibt es auf der Autorenseite. Klappentext und Leseprobe können hier abgerufen werden. Hinweis: Aus logistischen Gründen ist die Teilnahme auf Leser mit einer deutschen oder österreichischen Postadresse beschränkt. Eine Barablöse der Gewinne ist nicht möglich. Wer über unsere Aktivitäten auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich mit unserer neu eingerichteten Facebook-/Twitterseite verbinden oder hin und wieder die Homepage des Verlags besuchen. Viel Glück! Artegenium Verlag

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    • 29

    ArtegeniumVerlag

    17. March 2016 um 20:33
  • Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

    Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

    Nachtfalter89

    Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

    Eine faszinierende Reise in die Zukunft der Menschheit. Das Buch hat mich zutiefst beeindruckt. Allerdings brauchte ich doch einige Seiten, bis ich mich an den Schreibstil und Anspruch gewöhnt hatte.
    Für unsichere Leser sollte gesagt sein, dass es sehr anspruchsvoll ist... Mir gefiel das Buch mehr als gut und gebe gerne 5 Sterne.

    • 2
  • Buchverlosung zu "Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung" von Darius Buechili

    Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

    ArtegeniumVerlag

    Wir verlosen drei Exemplare des im letzten Jahr erschienenen Zukunftsromans „Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung“ von Darius Buechili (nominiert für den Lovelybooks-Leserpreis 2014 im Genre „Science Fiction“). Mitmachen kann jeder, der Interesse an einem stilistisch und inhaltlich fordernden Buch hat, und gemeinsam mit dem Protagonisten die Herausforderungen unserer Spezies in einer fernen Zukunft erleben möchte. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet die Frage, warum ihr diesen Roman lesen möchtet (über die Kommentarfunktion / per PN; Einsendeschluss ist der 22. März 2015). Weitere Infos zur Handlung gibt es auf der Autorenseite. Klappentext und Leseprobe können hier abgerufen werden. Hinweis: Aus logistischen Gründen ist die Teilnahme auf Leser mit einer deutschen oder österreichischen Postadresse beschränkt. Eine Barablöse der Gewinne ist nicht möglich. Wer über unsere Aktivitäten auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich mit unserer neu eingerichteten Facebook-/Twitterseite verbinden oder hin und wieder die Homepage des Verlags besuchen. Viel Glück! Artegenium Verlag

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    • 16

    ArtegeniumVerlag

    01. April 2015 um 10:24
  • Leserpreis-Autoren über die Fragen, die sie gern mal gestellt bekommen würden

    DieSchwarzeKathatze

    Es ist wieder soweit! Der Countdown für den Leserpreis 2014 läuft! Nachdem ihr in 16 Kategorien eure Lieblingsbücher und -autoren nominiert habt, stehen nun die 35 meistnominierten Bücher und Autoren jeder Kategorie fest. In der nun anlaufenden letzten Phase des Leserpreises habt ihr die Möglichkeit darüber abzustimmen, welche der Kandidaten auf diesen Shortlists Bronze, Silber oder Gold verdient haben. Das ist die ideale Gelegenheit, mehr über die nominierten Autoren zu erfahren und deshalb bitten wir diese an dieser Stelle darum, ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Da sich jeder Autor früher oder später den Fragen seiner Leser stellt, möchten wir dieses Jahr von ihnen wissen: Bestimmt bekommst du ständig die gleichen Fragen gestellt. Was ist dein Lieblingsbuch? Wo schreibst du am liebsten? Hast du Rituale? Deshalb fragen wir einfach mal nach der Frage, die dir nie gestellt wird, die du aber gern mal gestellt bekommen würdest. Gibt es eine solche Frage und möchtest du uns vielleicht die Antwort darauf verraten? Oder gab es schon mal eine interessante Leserfrage, auf die du spontan nicht direkt eine Antwort wusstest? Wir sind jetzt schon ganz neugierig! -- Today is the day! The countdown for the LovelyBooks 'Leserpreis 2014' has started! After you have voted for your favourite books and authors in 16 categories the results are now fixed: we have our 35 finalists in every category. As of now, you can vote for those books and authors who, in your opinion, should be awarded with the 'Leserpreis' in Gold, Silver and Bronze. Of course, this final phase is also the perfect opportunity for our appointed authors to betray secrects. As all of them have to face their reader's questions sooner or later, we are curious to know: Certainly, you are often asked the same questions: Which is your favourite book? Do you have the perfect spot or a favourite place for writing? Do you have some kind of writing ritual? For this reason, we would like to know which question has not been addressed to you yet but which you would love to be asked sometime. Is there such a question and would you even like to answer it for us? Or has there already been an interesting question prompted by a reader to which you didn’t know immediately how to reply? We are looking forward to the answers of our shortlist candidates!

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    • 92
  • Faszinierend, philosophisch und spannend zugleich

    Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

    Frau_Erdnussbutter

    11. November 2014 um 09:33

    Buechili beginnt mit seinem Werk, wie es scheint, eine weitere Dystopie, doch bei näherer Betrachtung ist es aus meiner Sicht vielmehr ein Aufwerfen der Menschheitsfragen. So erinnert mich das Werk tatsächlich ein wenig an Sophies Welt, aber auch an Metro 2033 und The Cell. Die Bühne: eine Welt weit in der Zukunft, die sich nach einem globalen Kollaps wie der Phönix aus der Asche unserer Zivilisation erhoben hat. Das Thema: die Menschheit möchte sich über ihre eigene biologische Sterblichkeit erheben, indem sie den menschlichen Körper in einen synthetischen zu verwandeln versucht. Ob das Experiment letztendlich gelingt, verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht, nur, dass es spannend wird. Die Verwandlung selbst ist symbolträchtig aufgeladen. Adler, Spinnen, kreuzungsähnliche Situationen begleiten die Metamorphose zur synthetischen Hülle, die das ewige Leben verheißt. Bildhaft und mit interessanten Stilmitteln gespickt, ist dieser Teil des Buches aus meiner Sicht der beste Part. Doch ein kurzer Schwenk zurück: Annexea ist ein Verbund hochzivilisierter Städte mit einem elitären Zentrum – Anthropia. Dort ist der Hochmut, wie man sich denken kann, an der Tagesordnung, denn die Anthrotopier fühlen sich – und sind es physisch auch – dem Rest der Welt überlegen. Der alte Wunsch nach ewigem Leben ist so auch das Motiv vieler anthrotopischer Handlungen. Natürlich wird auch die Gottesfrage aufgeworfen. LODZOEB, die sogenannte Logik der zweiten Ordnungsebene, ist eine Evolution des menschlichen Geistes, die von diesem nicht mehr erfasst werden kann. Nichtsdestotrotz kommuniziert sie mit einer elitären Auswahl der Menschen, die Deutung der Antworten ist jedoch Interpretationssache. Das kommt uns nicht von ungefähr bekannt vor… Bald drängt der Gedanke an unsere denkende Oberfläche, dass sich hier nichts Gutes anbahnt, kennen wir doch die wiederkehrende Geschichte von Mensch und Maschine zur Genüge. Die Erzählung von raschem Aufschwung und schnellem Fall. Anfänglich Gutes, später die Apokalypse, wenn sich die Schöpfung über den Schöpfer erhebt. Darius Buechili mag Worte. Er baut Wortgebilde, konstruiert filigrane Kapitel, die trotzdem wuchtig in ihrer Aussage wirken und nicht so schnell zu verdauen sind. Ein langer Anlauf bringt der Leseversuch mit sich, der sich über sicher 150 Seiten erstreckt – wird aber belohnt. Mit Spannung, aber auch mit Denkanstössen und einem Buch, das doch mehr in sich trägt als man erwartet hat. Der Wunsch nach Authentizität macht diesen Anfang etwas schwer, wenn alles, aber auch wirklich alles, erklärt wird. Mich, als schnellen und bei spannenden Themen sehr wissensdurstigen Leser, hat das allerdings wenig gestört. Eines ist klar: Seichte Urlaubslektüre ist das nicht. Wenn man sich erst einmal an die Dichte der Sprache gewöhnt hat und langsam ein geistiges Bild von Anthrotopia und Annexea entwickelt, wendet man sich wieder mehr der Geschichte zu. In einem angehängten, ausführlichen Glossar finden sich viele Erklärungen – die auch dringend notwendig sind. So taucht die Geschichte ab in die Tiefen des menschlichen Geistes, aber rührt bei den tatsächlichen Charakteren nur an der Oberfläche, was ich etwas schade finde. Oft ist es so, dass in diesem Genre die Tiefsinnigkeit zugunsten einer spannungsgeladenen Geschichte verloren geht. Diesen Balanceakt hat Buechili mit Bravour gemeistert, lässt Spreu Spreu sein und gesellt sich zum Weizen. Darüber hinaus gibt es meiner Meinung nach noch eine weitere Herausforderung: Den Protagonisten eine tatsächliche Form, Ecken, Kanten und verborgene Facetten zu geben, ist aus meiner Sicht nur wenigen gelungen. Auch bei Buechili ist das nicht der Fall – wobei ich die Prognose wage, dass das nach einem solchen Debüt kein Ding der Unmöglichkeit ist. Insgesamt ein wirklich herausragendes Buch.

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  • Ein Licht im Fenster des Mainstreams ...

    Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

    Marja

     

    Eine klassische Science fiction, geistvoll und interessant geschrieben: Die Dialoge sind in Worte gefasstes Leben. -  Ein Muss für Denker; ein hands off für Kleingeister!

     

    • 3
  • Interessant und anspruchsvoll

    Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

    michasbuechertraeume

    25. August 2014 um 22:20

    Erster Satz: Der Motor lief, das Heizungsgebläse schnurrte auf niedriger Stufe. Meine Meinung: Das Buch ist eine abenteuerliche Reise in eine fiktive Zukunft, in der Alterung und Krankheit kein Thema mehr sind. Religion und Philosophie gibt es nicht mehr, die Wissenschaft regiert die Welt. Und diese ist so weit fortgeschritten, dass nun die Suche nach dem ewigen Leben im Mittelpunkt steht. Als Versuchskaninchen muss Lucy herhalten, die Schwester eines Spitzenwissenschaftlers. Doch die Folgen sind völlig unabsehbar… Die Geschichte ist sehr interessant und spannend. Man beginnt nachzudenken, was für einen Preis man für ewiges Leben bereit wäre zu zahlen und fragt sich, was für eine Zukunft uns wohl erwarten wird… Das Buch ist schwierig zu lesen, da der Autor viele spezielle Begriffe und Wörter verwendet, die man so nicht gewohnt ist. Diese werden aber am Ende in einem Glossar erläutert, was ich bei noch keinem anderen Buch so gesehen habe. Doch gerade davon lebt der Schreibstil, der das Buch so anspruchsvoll und auch einzigartig macht. Hier steht eindeutig die Thematik im Vordergrund, welche aus allen wissenschaftlichen Richtungen beleuchtet wird. Dafür wird auf die Gefühle der Protagonisten kaum eingegangen, was jedoch gut zum Gesamtwerk passt. Zu viele Emotionen hätten den Gesamteindruck wieder zerstört. Der Handlungsort Anthrotopia und die Bedingungen, unter denen die Menschen in der Zukunft leben, werden detailliert beschrieben. Diese Beschreibungen sind sehr umfangreich und unterbrechen immer wieder die Handlung, wodurch man gezwungen ist langsamer zu lesen. Damit hat man aber die Gelegenheit, das gelesene zu erfassen und darüber nachzudenken. Fazit: „Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung“ ist ein interessantes, anspruchsvolles, komplexes Buch das zum Nachdenken anregt. Auf jeden Fall nichts für Zwischendurch. Denn der Schreibstil ist geprägt von Fachbegriffen, die jedoch am Ende des Buches in einem Glossar erläutert werden. Wer sich auf die Komplexität der Geschichte und den Schreibstil einlässt, wird auf eine spannende Reise in die ferne Zukunft entführt. Ⓒmichasbuechertraeume.blogspot.de

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  • Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

    Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

    Blaustern

    Der Monteur Gero Schmidt verlässt nach einem Unfall im Koma sein derzeitiges Dasein ganz rätselhaft und taucht in einer Welt auf, die zwei- bis dreihundert Jahre in der Zukunft spielt. Im Körper von Darius Buechili erwacht er wieder und fühlt sich völlig fremd in der Stadt Anthrotopia. Religion und Philosophie gibt es hier seit langem nicht mehr. Die Wissenschaft ist bereits so weit fortgeschritten, dass Alterung und Krankheit für die Menschen keine Themen mehr sind, sollte es gewünscht werden. Nur der Tod scheint bisher nicht überwindbar. Doch die Lösung rückt näher. Die eigenen Körperzellen können in synthetische umgewandelt werden. Der Test wird derzeit an Buechilis Freundin Lucy vorgenommen. Die Folgen sind nicht klar. Wird Lucy überleben? Und ist sie hinterher überhaupt noch derselbe Mensch? Der Zukunftsroman ist schwere Kost, die aber absolut begeistert. Er imponiert auf ganzer Linie und verschlägt einem förmlich die Sprache. Eine Welt, so wie sie hier dargestellt ist, könnte in etlichen hundert Jahren tatsächlich Wirklichkeit werden. Doch ob sie wirklich erstrebenswert ist? Das ewige Leben zu diesem Preis? Wir schütteln jetzt den Kopf, doch irgendwann werden die Menschen nichts anderes mehr kennen. Emotionen bleiben für ein ewiges Leben völlig auf der Strecke. Die Reise in diese Welt stimmt nachdenklich, denn alle Gesichtspunkte werden umfassend durchleuchtet und dargestellt, sei es von der technischen, biologischen oder wissenschaftlichen Seite, und man merkt dem Autor seinen enormen Kenntnisstand auf diesen Gebieten an. So ist das Buch gespickt mit jeder Menge Fremdwörtern und setzt schon eine gewisse Grundkenntnis voraus. Aber bei großem Interesse für dieses Thema kann man es auch gut lesen, nur muss man dafür mit einer längeren Zeitspanne rechnen. Die Kapitellänge ist dabei sehr angenehm. Das emotionale Eingehen auf die Figuren wird hier äußerst vernachlässigt, was aber genau so gewollt und völlig in Ordnung ist, da es hier vorrangig um das Thema geht und es auch genau dazu passt.

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    • 2
  • Leserunde zu "Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung" von Darius Buechili

    Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

    dbuechili

    Hallo, liebe Lovelybooks-Leser! Nach der Kindle-Veröffentlichung meines Zukunftsromans „Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung“ im Januar kommt nun die Printversion in den Handel. Ich würde Euch gern zu einer Leserunde einladen und verlose 10 Exemplare, die der Artegenium-Verlag zur Verfügung stellt (Versand der Printbücher nach Deutschland oder Österreich; für alle anderen Regionen: Kindle-Ausgabe).  Klappentext Der Monteur Gero Schmidt führt ein Leben wie jeder andere, bis er eines Tages unter mysteriösen Umständen aus der Gegenwart gerissen und einige hundert Jahre in die Zukunft transferiert wird. Dort kommt er im Körper von Darius Buechili wieder zu sich, in einer Zeit, in der sich die Elitestadt Anthrotopia vom Rest der Welt abgeschottet hat und sehr erfolgreich an wissenschaftlichen Grenzthemen arbeitet. Die größten Geißeln der Menschheit, Alterung und Krankheit, sind weitgehend überwunden. Nur der Tod ist immer noch ein Problem. Schmidts Transfer nach Anthrotopia erfolgt genau zu jenem Zeitpunkt, als eine praktikable Lösung gefunden zu sein scheint: die Konvertierung sämtlicher biologischer Körperzellen in synthetische. Ausgerechnet an Lucy Hawling, Buechilis engster Freundin und Schwester des Spitzenwissenschaftlers Ted Hawling, soll der Pilotversuch vorgenommen werden. Und das, obwohl niemand weiß, wie viel von Lucys Persönlichkeit dabei erhalten bleiben wird ... Hintergrundinfo „Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung“ beschäftigt sich mit der Frage, was sein wird, wenn unsere auf Wachstum basierende Gesellschaft letztlich zu Fall kommt. Das Buch schildert, wie eine Welt nach dem globalen Kollaps aussehen könnte, welche Zustände Gero Schmidt erwarten und welchen Herausforderungen sich die Menschen in dieser Zeit stellen müssen. Weitere Infos zur Handlung findet Ihr auf meiner Autorenseite. Eine Leseprobe der ersten 80 Druckseiten gibt es auf Amazon. Die 10 Gewinner werden am 16. Mai 2014 ausgelost. Wenn Ihr daran teilnehmen wollt, beantwortet bitte folgende Frage: Wie heißt der Oberstleutnant, dem Schmidt im ersten Kapitel begegnet? Ich freue mich schon sehr auf diese Leserunde – und lade natürlich auch all jene ein, die das Buch vielleicht schon besitzen! Darius.

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    • 506

    dbuechili

    30. July 2014 um 11:27
    Beitrag einblenden
    britta70 schreibt So, nun habe ich etwas mehr Zeit und konnte den ersten Abschnitt beenden. Ich finde, er liest sich trotz der vielen Fachinformationen sehr gut- auch für mich als SF-Neuling. Als Soziologin bin ...

    Dachte ich es mir doch, dass Dich das als Soziologin interessiert ;-)! Du bist übrigens nicht der einzige SF-Neuling hier. Ein gar nicht so kleiner Anteil der Leserschaft von "Lucys Verwandlung" ...

  • Hoher Anspruch mit Aha Effekt

    Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

    Sabo07

    21. July 2014 um 19:37

    Klappentext: Der Monteur Gero Schmidt führt ein Leben wie jeder andere, bis er eines Tages unter mysteriösen Umständen aus der Gegenwart gerissen und einige hundert Jahre in die Zukunft transferiert wird. Dort kommt er im Körper von Darius Buechili wieder zu sich, in einer Zeit, in der sich die Elitestadt Anthrotopia vom Rest der Welt abgeschottet hat und sehr erfolgreich an wissenschaftlichen Grenzthemen arbeitet. Die größten Geißeln der Menschheit, Alterung und Krankheit, sind weitgehend überwunden. Nur der Tod ist immer noch ein Problem. Schmidts Transfer nach Anthrotopia erfolgt genau zu jenem Zeitpunkt, als eine praktikable Lösung gefunden zu sein scheint: die Konvertierung sämtlicher biologischer Körperzellen in synthetische. Ausgerechnet an Lucy Hawling, Buechilis engster Freundin und Schwester des Spitzenwissenschaftlers Ted Hawling, soll der Pilotversuch vorgenommen werden. Und das, obwohl niemand weiß, wie viel von Lucys Persönlichkeit dabei erhalten bleiben wird. Nun will ich mich an eine Rezension für dieses überaus gelungene Buch wagen und möchte zu Beginn sagen, dass es nicht einfach ist. Zunächst handelt es sich hier nicht um einen 08/15 Science-Fiction Roman, der sich mit einem anderen Vergleichen ließe. Die Schwierigkeit beginnt schon damit, dass richtige Genre auszuwählen. Neben SiFi passt es sicher auch in die Fantasy/Dystopie Sparte und irgendwie auch in die philosophische Richtung...und irgendwie auch wieder nicht. Genauso vielfältige wie die Stilrichtungen sind die Inhalte. Ich sage bewusst Inhalte, denn dieses Buch hat verschiedene Handlungen, die scheinbar keine einheitliche Richtung verfolgen und im Verlauf der Geschichte doch zu einer einzigen zusammenschmelzen...und zwar nahtlos. Ebenso, wie die Genre in denen dieses Buch angesiedelt ist. Der Schreibstil ist mit Sicherheit gewöhnungsbedürftig und auch an einigen Stellen nicht sofort greifbar. Vieles wird erst klar, wenn das Thema später wieder darauf zurückkommt. Aber immer gibt es etwas, worüber es sich nachzudenken lohnt. Ich hatte das Glück, dieses Buch mit anderen zusammen in einer Leserunde zu lesen und war ganz fasziniert davon, wie unterschiedlich über dieselben Stellen gedacht wurde...nicht nur, wegen persönlicher Präferenzen, sondern vor allem, weil beim Lesen das Augenmerk auf andere Details gelegt wurde. Dieses Buch gab mir nicht nur Anreiz über ein mögliches Leben in fernerer Zukunft nachzudenken, sondern auch über das heutige und so hat es noch lange Wellen in mir geschlagen. Die Charaktere der Geschichte haben alle eine Persönlichkeit. Zuerst kamen mir einige recht distanziert vor, doch in Wirklichkeit sind sie genau richtig, sie sind, wie sie sein müssen...auch wenn sie sich anders entwickeln als gedacht und gewünscht. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen...aber ich muss euch auch warnen...es ist kein Mainstream-Buch für nebenbei...und wer das erwartet, wird enttäuscht werden. Der Leser muss sich auf das Buch einlassen und es miterleben...ansonsten hat er keine Chance die Verwandlung zu fühlen.

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  • Hoher Anspruch mit Aha Effekt

    Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

    Sabo07

    21. July 2014 um 19:37

    Klappentext: Der Monteur Gero Schmidt führt ein Leben wie jeder andere, bis er eines Tages unter mysteriösen Umständen aus der Gegenwart gerissen und einige hundert Jahre in die Zukunft transferiert wird. Dort kommt er im Körper von Darius Buechili wieder zu sich, in einer Zeit, in der sich die Elitestadt Anthrotopia vom Rest der Welt abgeschottet hat und sehr erfolgreich an wissenschaftlichen Grenzthemen arbeitet. Die größten Geißeln der Menschheit, Alterung und Krankheit, sind weitgehend überwunden. Nur der Tod ist immer noch ein Problem. Schmidts Transfer nach Anthrotopia erfolgt genau zu jenem Zeitpunkt, als eine praktikable Lösung gefunden zu sein scheint: die Konvertierung sämtlicher biologischer Körperzellen in synthetische. Ausgerechnet an Lucy Hawling, Buechilis engster Freundin und Schwester des Spitzenwissenschaftlers Ted Hawling, soll der Pilotversuch vorgenommen werden. Und das, obwohl niemand weiß, wie viel von Lucys Persönlichkeit dabei erhalten bleiben wird. Nun will ich mich an eine Rezension für dieses überaus gelungene Buch wagen und möchte zu Beginn sagen, dass es nicht einfach ist. Zunächst handelt es sich hier nicht um einen 08/15 Science-Fiction Roman, der sich mit einem anderen Vergleichen ließe. Die Schwierigkeit beginnt schon damit, dass richtige Genre auszuwählen. Neben SiFi passt es sicher auch in die Fantasy/Dystopie Sparte und irgendwie auch in die philosophische Richtung...und irgendwie auch wieder nicht. Genauso vielfältige wie die Stilrichtungen sind die Inhalte. Ich sage bewusst Inhalte, denn dieses Buch hat verschiedene Handlungen, die scheinbar keine einheitliche Richtung verfolgen und im Verlauf der Geschichte doch zu einer einzigen zusammenschmelzen...und zwar nahtlos. Ebenso, wie die Genre in denen dieses Buch angesiedelt ist. Der Schreibstil ist mit Sicherheit gewöhnungsbedürftig und auch an einigen Stellen nicht sofort greifbar. Vieles wird erst klar, wenn das Thema später wieder darauf zurückkommt. Aber immer gibt es etwas, worüber es sich nachzudenken lohnt. Ich hatte das Glück, dieses Buch mit anderen zusammen in einer Leserunde zu lesen und war ganz fasziniert davon, wie unterschiedlich über dieselben Stellen gedacht wurde...nicht nur, wegen persönlicher Präferenzen, sondern vor allem, weil beim Lesen das Augenmerk auf andere Details gelegt wurde. Dieses Buch gab mir nicht nur Anreiz über ein mögliches Leben in fernerer Zukunft nachzudenken, sondern auch über das heutige und so hat es noch lange Wellen in mir geschlagen. Die Charaktere der Geschichte haben alle eine Persönlichkeit. Zuerst kamen mir einige recht distanziert vor, doch in Wirklichkeit sind sie genau richtig, sie sind, wie sie sein müssen...auch wenn sie sich anders entwickeln als gedacht und gewünscht. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen...aber ich muss euch auch warnen...es ist kein Mainstream-Buch für nebenbei...und wer das erwartet, wird enttäuscht werden. Der Leser muss sich auf das Buch einlassen und es miterleben...ansonsten hat er keine Chance die Verwandlung zu fühlen.

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  • Geniale Zukunftsvision

    Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

    Jeami

    Ganz zu Anfang: Wer hier einen ganz "normalen" Sifi-Roman erwartet, liegt falsch und wird sicherlich enttäuscht sein. Wer das Buch lesen möchte, sollte mit dem Schluß sprich mit dem "Glossar" anfangen - äußerst hilfreich, zum Verständnis. ........................... Im Prinzip geht`s darum wie wir in der Zukunft leben (wollen) und den uralten Menschheitstraum der Unsterblichkeit. .......................... Das ist anstrengend (manche Passagen habe ich zweimal gelesen), anspruchsvoll, tiefsinnig und manchmal war ich schlicht sprachlos über die Gedankengänge des Autors. Das ist kein Buch, das man schnell mal runterliest. Ich bin Pendler und die meisten Bücher zieh ich mir in der Bahn rein. Dieses Buch mußte ich in Ruhe zu Hause lesen. So weit ich weiß, ist das eine Trilogie und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzungen.

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    • 2
  • Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

    Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

    thenight

    Klappentext: Der Monteur Gero Schmidt führt ein Leben wie jeder andere, bis er eines Tages unter mysteriösen Umständen aus der Gegenwart gerissen und einige hundert Jahre in die Zukunft transferiert wird. Dort kommt er im Körper von Darius Buechili wieder zu sich, in einer Zeit, in der sich die Elitestadt Anthrotopia vom Rest der Welt abgeschottet hat und sehr erfolgreich an wissenschaftlichen Grenzthemen arbeitet. Die größten Geißeln der Menschheit, Alterung und Krankheit, sind weitgehend überwunden. Nur der Tod ist immer noch ein Problem. Schmidts Transfer nach Anthrotopia erfolgt genau zu jenem Zeitpunkt, als eine praktikable Lösung gefunden zu sein scheint: die Konvertierung sämtlicher biologischer Körperzellen in synthetische. Ausgerechnet an Lucy Hawling, Buechilis engster Freundin und Schwester des Spitzenwissenschaftlers Ted Hawling, soll der Pilotversuch vorgenommen werden. Und das, obwohl niemand weiß, wie viel von Lucys Persönlichkeit dabei erhalten bleiben wird Inhalt: Gero Schmidt versucht im Prolog sich an seine Erinnerungen zu erinnern: Erinnerungen an die Zukunft. Nachdem seine Seele oder sein Geist einfacher ausgedrückt sein ICH, im Körper von Darius Buecheli eine Welt kennengelernt hat, die fremder für ihn und den Leser kaum sein kann, eine Welt in der Emotionen durch einen ACI Blocker heruntergeregelt werden, eine Welt in der die Logik regiert unterstützt von einer Maschinenintelligenz, deren Fähigkeiten vom normalen Menschenverstand nicht ansatzweise erfasst werden können. Die Menschen in der Stadt Anthrotopia, können wenn sie wollen, den natürlichen Alterungsprozess aufhalten und über Jahrzehnte jung und gesund bleiben, bis es zum Cellular Breakdown kommt, der unweigerlich zum Tode führt, aber auch dafür scheint eine Lösung gefunden worden zu sein, den Austausch der natürlichen Körperzellen gegen synthetische. Meine Meinung: Ich habe lange an einer Rezension gefeilt, die diesem Buch gerecht wird, ich wollte Worte finden, die zukünftigen Lesern dieses Buch nahe bringen ohne zu viel zu verraten und vor allem ohne mich in unverständlichen Sätzen zu verlieren. Das habe ich dann mal aufgeben und schreibe die Rezension so wie alle meine anderen auch. Das Buch hat mich zutiefst beeindruckt, selten hat mich ein *Was wäre wenn* Szenario so sehr zum Nachdenken angeregt wie der erste Band der Chroniken eines Grenzgängers. Würde ich in einer Welt leben wollen, in der Emotionen nicht in voller Stärke erlebt werden müssen, in der die Menschen nicht altern, im Moment würde ich sagen *Nein* aber gesetzt den Fall ich lebte in dieser Welt, wäre ich Imstande mich dem zu entziehen? Der Autor Darius Buechili hat es verstanden das vor meinem inneren Auge nach und nach ein relativ klares Bild der örtlichen Gegebenheiten und den unterschiedlichen Gesellschaftsformen entstand. Seine Wortwahl ist durchgängig sehr anspruchsvoll und verlangt dem Leser einiges ab, viele Fremdwörter und Begriffe drosseln das Lesetempo, hat man sich daran allerdings gewöhnt, ist auch das langsamere Lesen ein Vorteil, so hat man Zeit nachzudenken und zu sinnieren. Fazit: Das Buch ist für Leser anspruchsvoller Science Fiction Literatur, meiner Meinung nach ein absolutes Muss aber auch Leser die wenig oder gar keine SF lesen, sich aber gerne in eine fremde Welt die nicht auf anderen Planeten angesiedelt ist, versetzen lassen will und keine Angst vor sehr hohem Niveau haben sind mit *Lucys Verwandlung* im richtigen Buch. Ich auf jeden Fall freue mich auf den 2, Band, um mehr zu erfahren vom Leben in einer Zukunft, wie sie durchaus vorstellbar ist, denn es gibt ja noch den Rest der Welt außerhalb Anthrotopias zu entdecken.

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    • 2
  • Nicht nur die Protagonisten begehen einen Grenzgang, auch der Leser wird unweigerlich mitgerissen...

    Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

    Floh

    Noch immer bin ich völlig überwältigt und sprachlos, über diese Komplexität und Umsetzung der Thematik, die Autor Darius Buechili in seinem Auftakt zur Reinhe "Chronik eines Grenzgängers" mit "Lucys Verwandlung" an den Tag legt... Nun stehe ich vor dieser Löwenaufgabe, für dieses vermutlich in Monaten oder gar Jahren gereiftes Buch eine Rezension in nur einem Schritt zu erstellen, die diesen Anspruch, dieses Talent und vor allem meine Begeisterung und Faszination auch zu Wort und Ausdruck bringt.  Darius Buechili entführt in seinem Roman "Chronik eines Grenzgängers" seine Leser auf eine unglaublich atemberaubende Reise in ganz fremden Spheren und Möglichkeiten. Diese Handlung ist ein Meisterwerk in seiner Ausführung und stillistisch unschlagbar. Fiktion in seiner ganzen Facette. Trotzdem möchte ich dieses Buch nicht dem Genre SciFi untergliedern, da es die Zielgruppe einschränken könnte, und ich bin mir mehr als sicher, dass diese Geschichte nicht nur SciFi-Fans begeistern und überzeugen wird... Inhalt: "Der Monteur Gero Schmidt führt ein Leben wie jeder andere, bis er eines Tages unter mysteriösen Umständen aus der Gegenwart gerissen und einige hundert Jahre in die Zukunft transferiert wird. Dort kommt er im Körper von Darius Buechili wieder zu sich, in einer Zeit, in der sich die Elitestadt Anthrotopia vom Rest der Welt abgeschottet hat und sehr erfolgreich an wissenschaftlichen Grenzthemen arbeitet. Die größten Geißeln der Menschheit, Alterung und Krankheit, sind weitgehend überwunden. Nur der Tod ist immer noch ein Problem. Schmidts Transfer nach Anthrotopia erfolgt genau zu jenem Zeitpunkt, als eine praktikable Lösung gefunden zu sein scheint: die Konvertierung sämtlicher biologischer Körperzellen in synthetische. Ausgerechnet an Lucy Hawling, Buechilis engster Freundin und Schwester des Spitzenwissenschaftlers Ted Hawling, soll der Pilotversuch vorgenommen werden. Und das, obwohl niemand weiß, wie viel von Lucys Persönlichkeit dabei erhalten bleiben wird ..." Handlung (ohne zu viel inhaltliches zu verraten): Die Handlung beginnt ganz unverfänglich mit einem Prolog, in dem wir einen Mann auf den Zügen seiner unvagen Erinnerung begleiten. Was sind das für Erinnerungsfetzten, die dort immer wieder signalisieren, dass ihnen auf die Spur gekommen werden muss? Wir lernen den Monteur Gero Schmidt kennenlernen. Gero Schmidt liegt nach einem Unfall im Koma und erlebt einen Grenzgang zwischen den Zeiten, und Welten. Einer Welt, die von globalen und wirtschaftlichen Super-GAU´s gespalten und sich geteilt hat. Antrothopia. Die Menschheit befasst sich schon längst nicht mehr mit banalen Dingen, wie Religion oder Philosophie. Vorrangig geht es hier um die Unbesiegbarkeit des Alterns. Der biologische Mensch soll in eine Art "künslichen" oder "synthetischen" Menschen umgewandelt werden. Starre Materie, unlebendige Zellen. Und die Forschung ist auf dem besten Wege dorthin. Lucy, eine 129 Jahre alte Frau stellt sich den Dingen und ist bereit diese Versuche zu "durchleben". Welche Folgen und Probleme treten auf? Welche Grundsatzfragen muss man sich stellen? Was hat es für die kulturellen Schichten zu bedeuten? Und schon sind wir wieder an dem Punkt angelangt, wo die Menschheit sich nicht der Philosophie und Wissenschaft verschließen kann... Zum Schreibstil: Autor Buechili nutzt seine Erfahrungen im Umgang mit dem geschriebenen Wort und seiner Vielzahl an Kenntnis und eigener Forschungstätigkeit. Selbstsicher und voller Faszination bringt er den Lesern seine Geschichte nahe. Autor Buechili macht sich besonders interessant, indem er sein Meisterwerk mit einem Protagonisten umsetzt und beschreibt, den der Autor selbst verkörpern könnte... Ein spannendes Spiel mit Emotionen, Verblüffung, Kenntnis, Erstaunen und Sprachlosigkeit. Hierzu wechselt er geschickt die Perspektiven um die Sachverhalte, Hintergründe und Nöte aus allen Blickwinkeln darzustellen. Der Leser erhält somit ungefilterte und tiefe Eindrücke in die Welt des Unmöglichen und Unfassbaren. Diesen Schachzug rechne ich dem Autor Darius Buechili sehr hoch an, denn es ist ihm gelungen, eine mehr als komplexe und schwierige Thematik auf mehrere Säulen aufzubauen und so das Lesen etwas zu entspannen. Hier gibt es einen Grenzgang zwischen emotionalen und mentalen Ebenen, aber auch "hurra" vielen wissenschaftlichen, biologischen und technischen Aspekten und Abschnitten. Buechili besitzt wahrhaftig viel Kenntnis in dem Genre und in seiner Thematik, was man bei seiner Umsetzung aus jeder Zeile spüren und lesen kann. Das Schriftbild ist angenehm, die Kapitel nicht allzu lang, jedoch ist die Wortwahl stellenweise sehr schwere Kost, und anspruchsvoll aber auch von Geschick geprägt. Dieses Buch ist nicht mal ebend gelesen, mit diesem Buch beginnt eine eigene Forschung und es macht Freude, sich mit dem Autor in sein Werk zu begeben und selbst die Aktivitäten zu durchleuchten. Autor Darius Buechili weckt Geros und Lucys Schicksal durch seine Mischung aus Distanz und Nähe zum Leben und verblüfft den Leser Seite um Seite. Die Reise in eine fremde und beängstigende Zukunft. Durch seinem bildhaften Schreibstil und der atemberaubenden Fantasy-SciFi-Welt erzeugt Buechili eine filmreife Story, die durch Können und schriftstellerisches Geschick und viel Herzblut das Lesen zu einer Bereicherung macht.  Schauplätze: Darius Buechili entführt durch seine bildhafte Darstellung und seinem gekonnten Umgang mit den geschriebenen Wort und seiner detaillierten Umschreibung, lebendige Schauplätze, die der Leser so in dieser Ausführung bestimmt noch nie gesehen oder gelesen hat. Weder Film noch andere große Zukunftsromane bieten diese detailgetreue Ausarbeitung der Schauplätze, wie Autor Buechili sie umsetzt. Dem Autor gelingt es durch möglichst authentische und reale Darstellung der Schauplätze eine Welt aus Alltag, Zukunft und Fiktion zu schaffen. Sehr genau hat er die Eindrücke eingefangen und gibt diese im Buch an die Leser weiter. Lebendig und vielseitig werden wir durch die Geschichte geführt und erleben detaillierte Orte und Begebenheiten. Eine Welt, wie sie eigendlich nicht sein kann. Filmreif dargestellt, technisch, wissenschaftlich und facettenreich nuanciert und bis ins kleinste Detail widergegeben. Hier liest und lebt man die Faszination, Überzeugung und Recherche des Autors Darius Buechili. Ganz besonders vorheben möchte ich hier einzelne Passagen aus Lokal Nobility, die LOEZOB, Force of Nature und natürlich Anthotropia und der gesamte Schwerpunkt Lucys Physische und psychische Metamorphose. Der Autor bringt den Leser fast um den Verstand in seiner vielschichtigen Welt der einzelnen Stömungen und Weltgebilde. Der Wahnsinn. Charaktere: Auch bei der Wahl der Charaktere punktet Autor Buechili. Er hat Protagonisten erschaffen, die alltäglicher und realer nicht wirken können, dennoch jeder für sich ein Geheimnis birgt und ein Ziel verfolgt. Wir treffen gleich zu Beginn auf Darsteller Gero Schmidt, der sich auf einem Grenzgang als Darius Buechili in die Zukunft und einem Nebel aus Erinnerungen begibt. Auf diesem Ritt zwischen den Jahrhunderten treffen wir auf wichtige Charaktere und lernen auch schon tiefere Hintergründe von Lucys Schicksal und Wunsch kennen. Lucy, die in diesem ganzen Geschehen zur Schlüsselfigur und Dreh- und Angelpunkt wird. Leider reduziert der Autor die Darstellung seiner Protagonisten auf für die Handlung nötiges, jedoch nur minimales Maß. Hier hätte ich mir an einigen Stellen mehr Tiefe erhofft. Dies mag aber auch daran liegen, das die Figuren und Charaktere überwiegend "geblockt" sind, und so der Autor nicht allzuviel personifizierte Züge ausleben konnte. Denn zu viel Emotion hätte die Thematik zerstörrt und unrealistisch gewirkt. Trotz der "Teilnahmslosigkeit" mancher Protagonisten erzeugt dieser Umstand jedoch beim Leser größte emotionale Bewegungen aus. Man stellt sich unweigerlich Fragen zur Zukunft und zum Weltbild. Dennoch erhalten wir einen Einblick in ihre Gefühlswelt und ihren Schmerz. Durchdachte und toll geformte Charaktere, eine hervorragende Auswahl der Protagonisten. Besonders gefallen hat mir natürlich Lucy, aber auch Gero und Helen konnten mich auf ihre Art fesseln. Mein ganz besonderer Sympathieträger ist Forscher und Professor van Dendraak geworden. Meinung: Manches wirkte auf mich zunächst sehr erschreckend technisch. Ich brauchte doch einige Seiten, bis ich mich an den Schreibstil und Anspruch gewöhnt hatte. Aber Aufgeben kam auf keinen Fall in Frage. Eine Herausforderung von Buch, die muss ich doch annehmen... es hat sich mehr als gelohnt. Nun bin ich stolz Besitzerin dieses Werks zu sein, und es gelesen, genossen und nachgeforscht zu haben. Ein Buch, was eine ganz andere Thematik bestreitet, keine eifache Zeitreise, nein, hier geht es um mehr. Viel mehr. Der Autor webt geschickt Denkanstöße in die Handlung ein, präsentiert mir bisher völlig fremde Ideen und Möglichkeiten (vgl. Ideenmetrik, lebende und unbelebte Materie, sythetische Zellen, künstliches Blut und Nahrung, Folgen daraus....und und und). Daher würde ich das Buch nicht als SciFi allein abstempeln, denn es bietet weitaus facettenreicheres aus Forschung, Wissenschaft, Physik und Biologie. Kein Buch zum weglesen, ein Buch zum studieren und befassen. Da ich für SciFi eigendlich sehr wenig Interesse hege, war ich überrascht, wie sehr mich die Story mitgerissen und unterhalten hat. Noch immer wirkt es nach und ich sinniere noch gern über einige Punkte. Natürlich freue ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung. Einen kleinen "echten" Appetithappen durfte ich schon einnehmen, denn der Autor gibt eine Vorschau auf Teil 2. Das Glossar (habe ich leider etwas spät entdeckt) gibt hinten im Buch eine hilfreiche Unterstützung bei technischen Belangen. Mir gefiel die Mischung aus Emotion, Kälte, Gier, Erfolgssucht, Konflikte, Action, Krieg, Völkerklassifikation und ungeahnte Folgen für die Menschheit durch den Wunsch nach Perfektion und ewiges Leben. Thematisch war ich zunächst skeptisch, aber das legte sich zügig, denn schnell gefiel mir die Idee zum Buch hervorragend, die Umsetzung ist zweifelsohne gelungen. Maches in der Dramatik wirkte auf mich sehr beklemmend und ich fühlte stark mit den Protagonisten mit, auch wenn die Protagonisten teils gelähmt, bzw. geblockt waren. Dieser Roman ist lebendig und nah geschrieben und nimmt den Leser mit in eine andere, erschreckende und sogleich faszinierende Welt aus Zukunft und unmöglichen Dingen. Das Lesen wird zum Erlebnis. Dieses Buch erntet viele (gar alle) Pluspunkte und ist in seinem Können und von der Ausführung einfach TOP und gut gelungen. Der Autor: Der namentliche Hauptprotagonist und Autor Darius Buechili, ist in den 70iger Jahren in Österreich geboren. Schon in seinen jugendlichen Jahren ist er begeistert von den Naturwissenschaften und befasst sich zudem auch mit philosophischen Grundsatzfragen oder Thesen. Nach einem technischen Studium arbeitete Darius Buechili in einer Forschungs- und Entwicklungsabteilung eines großen Sicherheitsunternehmen und leitete dort eine Gruppe von Softwareentwicklern. Mit dem ersten Teil der Reihe „Lucys Verwandlung“, hat Darius Buechili den Auftakt für eine atemberaubend spannende und facettenreiche Welt des Monteurs G. Schmidt gegeben, und der Leser weiß bis dato nicht, wie nah und eins sich Darius Buechili, der Autor, und Charakter Gero Smidt wirklich sind... hier hüllt sich selbst der Autor in gehemnisvollen Stillschweigen... Zum Cover: Das Cover hat mich nicht sofort angesprochen. Es ist jedoch absolut stimmig, eine gekonnte Ergänzung zum Gesamtwerk. Farblich fein abgestimmt und von der Aufmachung und Schrift passt es hervorragend zur Handlung. Hochwertige Verarbeitung und guter Gesamteindruck. Fazit: Dieses Buch ist für jeden SciFi-Junkie eine absolute 5 Sterne + Empfehlung!!! Für unsichere Leser sollte gesagt sein, dass es kein Mainstream und sehr anspruchsvoll ist... Mir gefiel das Buch mehr als gut und macht mich stolz es gelesen zu haben.

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    • 7

    Floh

    16. June 2014 um 11:14
    thenight schreibt Ich guck sowieso immer neidisch auf deine Rezis aber die toppt ja nun alles. pöh ;o) machst du das beruflich? los sag *Ja*

    Wenn mich jemand dafür bezahlen will, gerne. Nein, ich schreibe und bewerte gern. Liegt vielleicht an meinem Beruf als Auditor.

  • Ist der Mensch nur die Summe seiner Gene?

    Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung

    mabuerele

    Im Prolog sucht ein Mann nach den Spuren seiner Erinnerung. Er fühlt, dass es wichtig wäre. Das Geschehen liegt für ihn im Nebel. In den folgenden Seiten hat sich für mich als Leser dieser Nebel gehoben. Gero Schmidt ist  ein Wanderer zwischen den Zeiten. Doch das weiß er nicht. Nach einem Unfall fällt er ins Koma. Er löst sich aus seinem Körper und erwacht in dem Körper von Darius Buechili in einer fernen Zukunft. Die Menschheit hat die meisten Probleme ihrer Geschichte hinter sich gelassen. Dazu gehören auch die alten Philosophien und religiösen Strömungen. Gerade ist man dabei, für das letzte verbleibende Übel eine Lösung zu finden. Intellektuelles und ökonomisches Zentrum ist die Stadt Anthrotopia. Dort spielt der größte Teil der Handlung. Wenige Abschnitte führen mich als Leser in die anderen Ringstädte. Kurze Einblicke erhalte ich in die Verhältnisse in den Rest der Welt. Ein Blick in die Vergangenheit schärft das Verständnis für das Verhalten der Menschen und insbesondere für die militärische Präsenz. Die eigentliche Handlung nimmt nur einen Teil des Buches ein. Der Autor hat Wert darauf gelegt, die Welt der Zukunft umfassend und detailgenau zu beschreiben. Die technischen Spielereien und die biologischen Erläuterungen setzen nicht nur ein Interesse an naturwissenschaftlichen Themen voraus. Man sollte zumindest Grundkenntnisse in der modernen Physik und Informatik haben und mit den entsprechenden Fachbegriffen umgehen können. Viele Erfindungen der Gegenwart wurden weitergedacht und vervollkommnet. Das betrifft nicht zuletzt die jetzt schon absehbare Technikabhängigkeit. Man nutzt die Maschinenintelligenz, ohne sie wirklich zu verstehen und zu hinterfragen. Ein weiterer Schwerpunkt des Buches liegt in den umfangreichen und sehr konträren philosophischen Diskussionen. Die Themen sind anspruchsvoll und zeichnen völlig neue Weltbilder. Dafür sollte man Interesse mitbringen, sonst wird man die Feinheiten der Geschichte höchstens oberflächlich begreifen. Dabei kommt es nicht darauf an, jede These wirklich bis ins letzte Detail zu begreifen. Ich fand es interessant, die Standpunkte im Lichte meiner eigenen Ansichten und Einsichten zu beleuchten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erfassen und mir eine Meinung dazu zu bilden. Trotz aller technischen und finanziellen Möglichkeiten ist die Welt der Zukunft, wie sie der Autor schuf, keine konfliktfreie Welt. Sie hat eine Reihe an Schattenseiten, deren Beurteilung dem Leser obliegt.    Wer einen spannenden SF-Roman mit Krieg und Kampf der Welten erwartet, ist bei diesem Buch definitiv falsch. Zwar werden auch diese Dinge berührt, dabei geht es allerdings vorwiegend um die Fähigkeiten der differenzierten und ausgefeilten Waffensysteme. Die Spannung ergibt sich zwar auch aus der aktuellen Handlung und den zu erwarteten Folgen, schwankt aber je nach Thema. Ich finde die Beschreibung von technischen Möglichkeiten und philosophischen Gedanken spannend. Das kann der zukünftige Leser durchaus ganz anders sehen. Das Buch verlangt ein gründliches Lesen. Die Sprache ist häufig die Sprache der Wissenschaften. Emotionen kommen bestenfalls am Rande vor. Warum, dazu sollte man das Buch lesen. Nachbemerkungen, eine Vorschau auf Teil 2 und ein umfangreiches Glossar finden sich am Ende des Buches. Das Cover mit der DNA-Struktur, die sich auf der Rückseite fortsetzt, verdeutlicht einen der Kernpunkte der Handlung.   Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine intellektuelle Herausforderung und ermöglicht einen Blick eine überraschende Zukunft. Ob man sie lebenswert findet, ist dem Urteil jedes Leser überlassen.   

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