Dieses Buch ist alles, nur kein Mainstream. Das ist gut, denn langweilige Mainstream-Bücher gibt es schon genug.
"Die Chroniken von Reecon" ist ein Roman, in dem Fantasie, Zeit- und Erzählebenen, Realität und Visionen geschickt verknüpft werden. Je weiter man liest, umso weniger kann man Realität von Fantasie unterscheiden. Dadurch wird man richtig in die Geschichte hineingezogen und findet erstmal keinen Ausweg, ist darin genauso gefangen wie die Figuren.
Das Buch spielt in verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten, die gekonnt miteinander verbunden sind. Der Erzählstil und die schnellen Schnitte erinnern an ein Computerspiel (oder Spielkonsole), jedoch ist nicht der Leser der Spieler, sondern der Autor. So gibt es immer wieder plötzliche Wendungen oder unerwartete Aktionen, was die Geschichte umso spannender macht.
Teilweise bin ich mit den vielen Namen mit "Z" etwas durcheinander gekommen.
Diese Art des Erzählens ist für mich neu und ungewohnt. Und genau deswegen finde ich es gut.
Klare Leseempfehlung!
Zeit - Realität - Fantasy?


