Darren Shan Die Toten, die ich rief

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Inhaltsangabe zu „Die Toten, die ich rief“ von Darren Shan

Ed Sieveking schreibt Horrorromane. Sein Leben ist mindestens so gruselig wie seine Bücher: unerbittlich verfolgen ihn die Geister der Vergangenheit. Geister im Wortsinn. Auf einer Bootsparty auf der Themse lernt er die schöne und unnahbare Andeanna kennen. Sie verschweigt Ed vieles, doch etwas findet er bald heraus: Sie ist die Frau eines der der berüchtigsten Gangsterbosse Londons. Ed weiß, Andeanna zu lieben, könnte tödlich sein. Denn auch er ist nicht der, der er zu sein vorgibt. Und der Mafioso ist kein Fremder für ihn ...

Dieses Buch ist Perfektion?? Anfangs ein bisschen schleppend, aber voller Überraschungen & einem vernichtenden Ende.

— SchmokSchmok
SchmokSchmok

Voller unerwarteter Wendungen, doch das macht den Reiz dieses Buches aus. Stellt euch auf Verwirrung ein!

— MarleyM
MarleyM

Total abgedreht , aber das macht dieses Buch aus

— Booksaredifferentworlds
Booksaredifferentworlds

Stöbern in Krimi & Thriller

Gray

Obwohl es sich hierbei um einen Kriminalroman handelt, ist dieses Buch doch überraschend lustig.

Leseratte18

Schockfrost

Genial und hyperspannend! Macht Lust auf mehr.

stzemp

Ich soll nicht lügen

Sehr packend, man rätselt bis zum Ende, wer nun die Wahrheit sagt und wer lügt. Jedoch mir ein bisschen zu verworren.

Steffinitiv

Der Totensucher

Spannend ohne Längen mit sympathischen Protagonisten. Für meinen Geschmack etwas zu actionbeladen, dennoch klare Leseempfehlung

antonmaria

Kalter Schnitt

Durchweg spannend!

Kathleen1974

Spectrum

Ungewöhnliche Charaktere, vielschichtige Handlung, spannend bis zum Schluss - mir hat es sehr gut gefallen.

miah

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  • Die Toten, die ich rief - Darren Shan

    Die Toten, die ich rief
    SonnenBlume

    SonnenBlume

    22. May 2016 um 14:27

    Es schreibt mehr oder weniger erfolgreiche Horrorromane, durch die er nur ein Ziel verfolgt: Er möchte durch seine Recherchen herausfinden, ob es Geister wirklich gibt, nicht aber etwa um der Wissenschaft Willen, sondern einzig und allein, damit er endlich weiß, ob er sich seine immer gegenwärtigen und sehr echt wirkenden Geister nur einbildet, die ihn 24 Stunden am Tag begleiten.Im Zuge seiner Recherchen in London trifft er Joe, einen seiner Leser. Gemeinsam mit ihm macht er sich daran, mehr über plötzliche menschliche Selbstentzündung zu erfahren. An einem freien Abend lernt er auf einer Bootsparty aber die faszinierende Andeanna kennen, der er mehr oder weniger sofort verfällt.Nun beginnt allerdings ein perfider Plan Gestalt anzunehmen, von dem Ed lange nichts ahnen kann. Zusammen mit Andeanna heckt er nämlich selbst eine Taktin aus, wie er die schöne Frau aus den Fängen ihres Mannes befreien kann, denn sie ist nicht die Ehefrau eines kleinen Fisches, sondern gleich die Partnerin des berüchtigsten Gangsters von ganz London, den man gemeinhin nur den Türken nennt.Ich finde, bei diesem Buch tut man sich sehr schwer, es in ein einzelnes Genre einzuordnen, da die Grenzen dazwischen sehr verschwimmen. Die Geschichte kann man wohl am ehesten als eine Mischung aus Krimi, Horror und ein bisschen Liebesroman beschreiben. Soll natürlich nicht heißen, dass es dadurch weniger gut ist, ich persönlich bin vom Autor nur einfach etwas anderes gewohnt.Leider wurde es gerade zum Schluss etwas leichter, den Plänen der Charaktere auf die Schliche zu kommen. Ich möchte das Buch nicht als herausragend bezeichnen, es war aber auch nicht grottenschlecht. Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass es mich aber auch nicht so in seinen Bann gezogen hat, dass ich unbedingt weiterlesen musste, weshalb ich fast zwei Wochen für das Buch gebraucht habe.Die Handlung ist von Zeit zu Zeit etwas kompliziert, man sollte also schon mit voller Aufmerksamkeit dabei sein und sich nicht leicht ablenken lassen, sonst kann es gut sein, dass man am Ende nicht mehr ganz mitkommt.

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  • Die Toten, die ich rief

    Die Toten, die ich rief
    aftersunblau

    aftersunblau

    30. November 2015 um 11:25

    Ed Sieveking, ein Autor von Horror Romanen begibt sich zusammen mit seinem Freund auf die Suche nach Geistern. Auf einer Bootsparty lernt Ed die schöne Andeanna kennen und erfährt dass sie die Frau des berüchtigten Gangsterbosses , genannt der Türke, ist. Anfangs fand ich die Geschichte etwas langatmig, aber dann kommt eine Wendung nach der anderen und jedesmal wenn man denkt man kennt die Lösung, kommt wieder alles ganz anders. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und wenn man sich erst einmal in die Geschichte eingefunden hat wurde es auch spannend. Durch die ständigen Wechsel zwischen Realität und Schattenwelt ist das Buch sehr gut ohne Gewalt ausgekommen und somit für Leser die keine so starken Nerven haben gut geeignet.

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  • Unerwartete Wendungen

    Die Toten, die ich rief
    MarleyM

    MarleyM

    23. October 2015 um 12:44

    Nach dem Lesen der ersten paar Kapitel hätte ich etwas ganz anderes erwartet, demnach war ich sehr überrascht, wie sich die Geschichte entwickelt hat. Die Hauptperson Ed Sieveking erzählt in der Ich-Perspektive, wodurch man ihn gut kennenlernt und viel über seine Gefühlswelt erfährt. Immer wieder ist er innerlich hin- und hergerissen, was der Autor sehr gut herüber bringt. Inhaltlich möchte ich nicht zu viel verraten, um nicht die Spannung kaputt zu machen für all diejenigen, die das Buch noch nicht gelesen haben. Denn genau dieses Unerwartete macht meines Erachtens den Reiz dieses Buches aus. Sobald man glaubt das „Rätsel“ gelöst zu haben, passiert etwas neues, wodurch sich die Sachlage wieder komplett ändert. Dies kann mitunter etwas verwirrend sein, doch mir hat genau das sehr gut gefallen. Die Spannung wird aufrechterhalten und erst auf den letzten Seiten findet man heraus, was wirklich passiert ist. Ein kleiner Minuspunkt ist für mich der etwas langatmige Teil in der Mitte bevor die „Verwirrung“ richtig losgeht. Aber nichtsdestotrotz hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen, denn es ist wie erwartet ein etwas anderer Thriller.

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  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • Ein Verwirrspiel der Extraklasse

    Die Toten, die ich rief
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    02. October 2013 um 21:37

    Darren Shan ist das Pseudonym des irischen Fantasy- und Kinderbuchautors Darren O’Shaughnessy. Er wurde am 2. Juli 1972 in London geboren und lebt seit seinem sechsten Lebensjahr in Limerick in Irland. Er studierte Soziologie und Englisch und arbeitete danach einige Jahre bei einem privaten Fernsehsender. Bekannt wurde er mit seiner 12-teiligen Vampir-Serie „Darren Shan“. Wenn ein Autor das Genre wechselt, ist das nicht immer eine gute Idee. So sah es auch im Falle von "Die Toten, die ich rief" aus. Da der Schreibstil aber eingängig zu lesen ist und die Ich-Form den Eindruck vermittelt, der Autor erzähle einem ganz allein die Geschichte, blieb ich dran. Und ich habe es kein bißchen bereut! Ed Sieveking ist Schriftsteller. Sein neuestes Projekt hat mit Geistern zu tun. Deshalb macht er sich mit Joe, seinem treuesten Fan und inzwischen auch engstem Freund, auf die Suche nach ihnen. Ed hat seine ganz persönlichen Geister, über die man im Laufe der Story mehr erfährt, von denen ich hier deshalb nicht zu viel verraten möchte. Als Ed die schöne Deleena Emerson kennenlernt, hat er weniger Zeit für Joe. Ein Treffen zu Dritt scheitert immer wieder aus diversen Gründen. Deleena, die in Wirklichkeit Andeanna heißt, entlockt Ed seine wahre Geschichte. Von da an überschlagen sich die Ereignisse .... Darren Shan spielt mit dem Leser, wiegt ihn lange in Sicherheit und beutelt ihn dann umso mehr! Mir hat der Thriller insgesamt sehr gut gefallen und ich hoffe, der Autor bleibt dem Spannungsgenre jetzt ebenfalls treu. Der Plot schien so einfach und gewöhnlich und dann kam doch alles anders als gedacht. Ein geniales Verwirrspiel, gut aufgebaute Wendungen, die nicht total weit hergeholt waren und genial einfallsreich. Dazu sauber gezeichnete Protagonisten und Bescheibungen, die ohne Langatmigkeit jede einzelne Person deutlich vor den Augen des Lesers lebendig werden lassen. Nach der letzten Seite denkt man völlig anders über den "harmlosen" Anfang des Buches! Der Originaltiltel dieses Thrillers lautet "Lady of the Shades" (also "Geliebte der Totengeister") und würde sehr viel schöner passen. Die Seitenzahlen und Überschriften der Teile/Kapitel sind als "unsauber gedruckte" Zahlen und Lettern dargestellt. Ein netter Gag! Das Titelbild ist originell und weckt das Interesse, spiegelt jedoch nicht wirklich den Inhalt wider. Schade finde ich auch, dass mir beim bloßen Lesen 12 dicke Fehler ins Auge gestochen sind (bei einer genaueren Suche würden es sicher noch mehr werden). Von Rowohlt bin ich eigentlich ein saubereres Lektorat und Korrektorat gewohnt.

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  • Themenlesen im Oktober 2013 - Thema: Gespenstisches und Übersinnliches

    samea

    samea

    01. October 2013 um 14:18

    Hallo ihr Lieben, nun ist Oktober und ich habe mir ein neues Thema ausgedacht. Ich hoffe es gefällt euch. Im Oktober ist ha Halloween, und so habe ich gedacht wir lesen Bücher in denen im weitesten Sinn etwas übernatürliches oder gespenstisches vorkommt. Ich hänge einige Beispielbücher an. Wer noch nicht dabei war, darf natürlich sehr gern einsteigen. Beim Themenlesen geht es ganz grob darum, dass man bisher noch ungelesene Bücher zu einem bestimmten Thema liest und sich hier darüber austauscht. Jeden Monat kann man sich von einem anderen Thema inspirieren lassen.

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    • 103
  • Fragefreitag am 17.Mai mit dem britischen Autor Darren Shan + Verlosung zu "Die Toten, die ich rief"

    litschi

    litschi

    In dieser Woche haben wir mal wieder einen internationalen Fragefreitag für euch. Der britische Autor Darren Shan freut sich schon auf eure Fragen und wird diese morgen hier beantworten. Bekannt wurde Darren Shan mit „Mitternachtszirkus“ - dem ersten Band einer zwölfbändigen Vampirserie. Die Serie verkaufte sich weltweit über 12 Millionen Mal. Mit “Die Toten, die ich rief” hat Darren Shan eine Story geschaffen, die sich immer knapp am Rand des Fantastischen bewegt und trotzdem stets in sich logisch und vor allem wahnsinnig mitreißend ist.  Mehr zum Autor: Darren Shan ist das Pseudonym des Schriftstellers Darren O’Shaughnessy. Er wurde 1972 in London geboren und studierte Soziologie und Englisch. Einige Jahre danach arbeitete er für eine Fernsehfirma, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete.  Mehr zum Buch: Vertraue niemandem. Nicht einmal deinem eigenen Verstand. Ed Sieveking schreibt Horrorromane. Sein Leben ist mindestens so gruselig wie seine Bücher: unerbittlich verfolgen ihn die Geister der Vergangenheit. Richtige Geister. Geister, die er allzu deutlich sehen kann. In London sucht Ed Inspiration für ein neues Projekt. Doch er findet etwas anderes: Auf einer Bootsparty auf der Themse lernt er die schöne und unnahbare Andeanna kennen. Sie verschweigt Ed vieles, doch etwas findet er bald heraus: Sie ist die Frau des «Türken» Mikis Menderes. Und der ist einer der berüchtigsten Gangsterbosse der Stadt. Ed weiß, Andeanna zu lieben, könnte tödlich sein. Denn auch er ist nicht der, der er zu sein vorgibt. Und der Türke ist kein Fremder für ihn ... --> Leseprobe Seid ihr neugierig auf Darren Shan und seinen Thriller, der voller überraschender Wendungen steckt? Dann stellt dem Autor doch ab sofort eure Fragen hier. Bitte stellt diese aber möglichst auf Englisch, da der Autor kein Deutsch kann. Es ist auch gar nicht schlimm dabei Fehler zu machen, er wird euch sicher verstehen. Wer doch Übersetzungshilfe braucht, kann mir deshalb gern schreiben. Und unter allen Fragestellern werden übrigens 5 Exemplare von "Die Toten, die ich rief" verlost! Nun wünsche ich euch viel Spaß! :-)

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    • 98
  • Geister, Realität, Auftragsmörder - fließende Übergänge für große Spannung !

    Die Toten, die ich rief
    Penelope1

    Penelope1

    10. May 2013 um 00:05

    Recherchen für seinen neuen Horror-Roman führen den Schriftsteller Ed Sieveking nach London. Sein Ziel ist es,  Geister aufzuspüren und deren Existenz zu beweisen -  immerhin spielen sie in seinen Romanen die Hauptrolle . Und nicht nur in seinen Romanen, wie es scheint… Auch in seinem Privatleben begleiten ihn sechs ganz persönliche und allzu realen Geister , die ihm das Leben schwer machen und ihn stärker beeinflussen, als ihm lieb ist – Geister aus einer Vergangenheit, die er nur zu gerne hinter sich lassen würde…   Auf seiner Suche nach dem „Geistesblitz“ für sein Buch macht Ed die Bekanntschaft mit Joe, der ihm bald zu einem treuen Freund wird, außerdem  lernt er die charismatische und geheimnisvolle Andeanna kennen – und lieben.  Eine gefährliche Liebe, denn  Andeanna’s Ehemann ist niemand anderes als der einflussreiche und äußerst eifersüchtige Gangsterboss Mikis Menderes.   Was nun geschieht, entwickelt sich zu einer Horror-Geschichte der ganz besonderen Art…     Meine Meinung:   Mit dieser Thriller hat sich  Darran Shan fort von seiner erfolgreichen „Mitternachtszirkus“-Serie gewagt. Waren in der erfolgreichen Serie Vampire die Protagonisten, so sind es hier Geister, Auftragskiller und ein Autor mit einer unrühmlichen Vergangenheit. Zugegeben: Die ersten 50 Seiten muten ein wenig träge an, bieten jedoch wichtige Hintergrundinformationen, die für das spätere Verständnis von Zusammenhängen und als Einstimmung in die Geschichte unerlässlich sind. Je mehr man jedoch in das Geschehen eintaucht und sich auf die mysteriöse und geheimnisvolle Atmosphäre einlässt, umso packender und temporeicher wird die Story. Der Autor entführt den Leser in eine Welt, in der Geister ebenso ihren Platz erhalten wie gnadenlose Killer, die für Geld scheinbar alles zu tun bereit sind – oder doch nicht? Und genau hier fangen die Zweifel an: was ist echt, was sind Geister, wer ist gnadenlos, wer vertrauenswürdig? Genauso, wie Ed immer mehr an sich und seiner Umwelt zweifelt und VERzweifelt, so geht es dem Leser – ich zumindest hatte irgendwann das Gefühl, bald wahnsinnig zu werden, sollte ich nicht sofort oder zumindest binnen der nächsten Seiten des Rätsels Lösung erfahren, die mir bis eben doch so eindeutig vorkam und nun doch wieder als völlig abwegig beiseite geschoben werden musste. Wirklich beeindruckend, was der Autor hier sowohl den Protagonisten als auch dem Leser an Möglichkeiten, Wendungen und Spuren bietet.  Durch die Verbindung mit geheimnisvollen und mystischen Elementen wie  Geistern, einem Medium und ähnlichen unerklärlichen Vorgängen erhält die Geschichte oft einen regelrechten Gruselfaktor, der mir tatsächlich das eine oder andere Mal einen regelrechten Schauer über den Rücken jagte. Dennoch entfernte sich die Handlung nicht übermäßig  ins Unglaubwürdige, ich war mir stets sicher und hoffte, dass es irgendwie für alles letztendlich eine vernünftige Erklärung geben konnte – einfach musste… Und so blieben die Grenzen zwischen Fantasie, Wahnsinn und Realität stets fließend, ließen eine Wendung in alle Richtungen offen, was genau dadurch die Spannung aufrecht erhielt und sogar nocht steigern konnte. Ob ich mit letztendlich recht behielt…? - Das wird hier an dieser Stelle nicht verraten ! So sehr ich also am Anfang des Buches nicht so recht wusste, wohin diese Geschichte führen sollte, so sehr war ich spätestens ab Seite 100 davon fasziniert.   Fazit: Ein Thriller der besonderen Art, der Geister mit Realität und Thriller verbindet, fließende Grenzen schafft und Protagonisten wie Leser schier in den Wahnsinn treibt…  Lesen !   

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  • Durchhalten

    Die Toten, die ich rief
    nikita_bo

    nikita_bo

    25. April 2013 um 09:41

    Ed Sieveking ist ein unscheinbarer Schriftsteller dessen Lieblingsthema Geistergeschichten sind. Um sein neues Buch zu schreiben reist er nach London und arbeitet eng mit einem Fan und neuen Freund Joe zusammen und geht mit diesem auf Geisterjagd. Eines Tages lernt er die schöne aber mysteriöse Andeanna kennen.. und verliebt sich in sie. Aber was hat sie zu verbergen? Das soll Ed bald ziemlich schmerzvoll erfahren. Denn jeder hat eine Vergangenheit und Eds Vergangenheit verfolgt ihn tagtäglich. Ich muss ja zugeben dass mir das Lesen zeitweise ziemlich schwer viel. Die Passagen sind oft stockend geschrieben und eigentlich bin ich nicht so der Fan von Geistergeschichten. Zudem denkt man schon ziemlich früh zu wissen was hinter der Geschichte steckt, und irgendwann so im zweiten Drittel ist man überzeugt alles zu wissen und ist etwas enttäuscht. Aber dann kommt das Geniale am Buch, es ist doch nicht so wie man denkt! Es gelingt Darren Shan immer wieder einen absolut in die Irre zu führen, er liefert immer wieder Beweise für eine Version so dass man bereit ist selbst die abstrusesten Geschichten als wahr anzusehen und dann plötzlich… Ist es doch nicht so! Auch wenn es also am Anfang etwas schleppend ist lohnt es sich durchzuhalten, um am Ende eine absolut wahnsinnige Geschichte gelesen zu haben!

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  • Der Ruf der Toten

    Die Toten, die ich rief
    jackdeck

    jackdeck

    22. April 2013 um 15:41

    Die Toten die ich rief Der Autor war mir bisher gänzlich unbekannt was sicherlich auch daran liegt das die sein erster Thriller ist. Sogleich wortwörtlich ins Auge fällt einen das Cover mit dem Totenkopf. Zum Inhalt keine Angst ich verrate nicht zu viel. Der Schriftsteller Ed Sieveking nicht gerade erfolgsverwöhnter Horrorautor ist auf Recherchereise in London. Ed ist ein Horrorautor, der ständig um sich herum 6 Geister sieht. Da ihm niemand glaubt und er auch andere Geister sieht, versucht er Bilder oder Videoaufnahmen von ihnen zu machen. Doch nie ist etwas darauf zu erkennen. Auf einer Party lernt er die schöne Deleena kennen und verliebt sich sofort in sie. Auch sie scheint nicht abgeneigt zu sein. Jedoch gibt es da ein Problem. Sie ist die Frau des gefürchteten Mafia-Bosses, auch der Türke genannt. Er weiß sofort, dass es sich um einen Gangster handelt und hat so großes Mitleid mit Andeanna, dass er erklärt, er könnte den Türken umbringen. Ed hat ein dunkles Geheimnis, dass auch die Geister erklärt. Aber auch Andeanna spielt nicht mit offenen Karten. Was weiter passiert muss man unbedingt selbst lesen, ich sage nur so viel , wenn man das anfängliche Geplänkel die ersten 100 Seiten geschafft hat wird es richtig spannend und man kommt nicht mehr davon los. Es gibt immer wieder eine Wendung der Geschichte. So kommt man erst zum Ende auf die Lösung. Der Thriller wurde in der Ich-Form erzählt, was ich persönlich sehr gut finde. Wer Spannung und ein wenig Fantasy mag, der ist bei diesem Buch genau richtig.

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  • Wem kannst Du noch trauen, wenn nicht mal Dir selbst?

    Die Toten, die ich rief
    Angelheart76

    Angelheart76

    17. April 2013 um 22:43

    zum Inhalt: Ed Sieveking ist Autor. Er schreibt Horrorromane und möchte nun mit Unterstützung seines Fans und Freundes Joe die Existenz von Geistern beweisen und für sein neues Buch recherchieren. meine Meinung: Das Buch beginnt total spannend und mit einer Szene, die wohl selbst einige hartgesottene Leser schlucken lässt. Dann wird es rasch um einiges ruhiger, manche könnten es vielleicht sogar als etwas langatmig empfinden, wovon sich der Leser aber bitte keinesfalls abschrecken lassen sollte. Hier empfiehlt sich vielmehr die Handlung aufmerksam weiter zu verfolgen, um kein Detail zu überlesen. Nach und nach nimmt die Story dann wieder Fahrt auf und zog mich immer mehr in ihren Bann. Der Autor führt seine Leser währenddessen auf ziemlich viele Irrwege und das so gekonnt, dass man es zunächst kaum bemerkt. In dem Moment wo ich felsenfest davon überzeugt war, jetzt endlich klar zu sehen und die Zusammenhänge für mich ein Bild ergaben, wendete sich das Geschehen urplötzlich in eine völlig andere, ungeahnte Richtung. Und das nicht nur einmal, sondern andauernd. Ich hatte keine Ahnung, wo mich die Geschichte hinführt und war zwischendurch soweit, die abstrusesten Ideen für bare Münze zu nehmen, nur um dann sogleich wieder zwischen den Zeilen ein fettgedrucktes "REINGELEGT" zu erspüren. Der Protagonist Ed zweifelt irgendwann an seinem Verstand und mir ging es beim lesen ebenso. Die nicht ganz gewöhnliche Geschichte mit einem Hang zum Übersinnlichen und allerhand interessanten Charakteren wird sicher viele Thrillerfans überzeugen. Fazit: Nach kurzer Durststrecke zu Beginn, entpuppt sich dieses Buch als unheimlich packender, gut aufgelöster Thriller mit einem Hauch Mystery.

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  • ich bin überrascht

    Die Toten, die ich rief
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. April 2013 um 16:37

    Okay, eins gleich vorweg: ich bin noch nicht fertig mit dem Buch! Ich habe jetzt etwas mehr als die Hälfte durch und äußere mich zum einen, um mich nicht allzu sehr mit der Rezension zu verspäten, zum anderen, weil es echt gerade einen Wendepunkt gab! Zum Anfang fand ich das Buch noch ganz nett, die Sache mit den Geistern und die Frage ob sie es denn nun wirklich gibt oder doch nur Einbildung sind. Der Einstieg mit dem Auftragskiller klang auch sehr vielversprechend. Dann verliert sich das ganze schnell in eine - für meinen Geschmack - etwas lahm dahinziehende Liebesgeschichte. Die Geister rücken eher in den Hintergrund. Und ich dachte nur na toll, wo sind die groß angesagten Überraschungen, ist ja doch wiedermal das gleiche. ER (Ed) verliebt sich in SIE (Andeanna), SIE ist natürlich nicht irgendwer sondern die Frau des TÜRKEN. Uuuuh. Und man denkt sich und natürlich wird ER den TÜRKEN töten müssen - welch völlig neues Szenario *gähn* tja, und dann kommt es auch so. Aber dann kommt auch sofort der Wendepunkt. Zwar leider wie gesagt erst ab der Mitte, aber jetzt das hat das Buch meine volle Aufmerksamkeit. Und die Wendung ist echt gut. Ich hatte ja schon viele Theorien entwickelt, aber auf die bin ich nicht mal im Ansatz gekommen. Ich werde mich jetzt auch direkt wieder auf die Couch begebenen und weiterlesen! Es mag noch zu früh sein, aber erstmal bekommt das Buch 4 Sterne und sofern ich durch bin - und ich bin sicher das wird jetzt schnell gehen - gibt es ein Schlussfazit. Ich hoffe wirklich dass das Buch mich zum Ende nicht doch noch enttäuscht weil es jetzt so gut die Kurve gekriegt hat! Schlussfazit: mhmm... das Buch hält in der Tat noch paar Überraschungen bereit. Hätte ich nicht gedacht. Allerdings ist mir das Ende zu abgedreht. Und zum Ende hin ahnt man denn auch wies ausgeht. Trotz allem besser als gedacht. Trotzdem die Korrektur auf 3 Sterne, zum einen weils so spät in Fahrt kommt und wegen dem Schluss. Der ist für mich was die Hauptperson angeht nicht ganz nachvollziehbar. Aber gut, immerhin mal kein Happy End! Muss ja auch nicht immer sein.

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  • Die Toten, die ich rief

    Die Toten, die ich rief
    Asmos

    Asmos

    16. April 2013 um 10:27

    Der Horrorautor Ed Sieveking reist nach London, um Material für sein neuestes Buch zu recherchieren. Begleitet wird er von den Geistern seiner Vergangenheit, die realer sind, als ihm lieb ist. Als er auf einer Party die schöne Andeanna kennen lernt scheinen diese aber für kurze Zeit vergessen. Ed ist gefangen von dieser Frau, doch schon bald wird klar, dass ihre Liebe für sie beide ein gefährliches, vielleicht sogar ein tödliches Spiel sein kann. Wieder ein Buch, bei dem ich den Klappentext viel zu großzügig finde, was den Inhalt des Buches anbelangt. Zwar ist es in diesem Fall nicht ganz so schlimm, aber ich hätte den ersten Teil der Geschichte deutlich spannender gefunden, hätte ich nicht schon vorher gewusst, woraus er hinaus läuft. Aber auch ansonsten hätte man die ersten zweihundert Seiten ein wenig straffen können, denn es unterscheidet sich durch den gemächlichen, teils ziemlich gefühlsduseligen Stil ziemlich deutlich vom spannungsgeladenen und rasanten Inhalt der letzten zweihundert Seiten. Aber das ist auch das einzige Manko an „Die Toten, die ich rief“. Das Charakterset ist klein und straff, dafür erhält man umso besseren Einblick in die einzelnen Figuren, die gut ausgearbeitet und rundum interessant sind. Bei Ed, dem Protagonisten, ist man sich nie ganz sicher, ob er nicht vielleicht ein kleines Bisschen verrückt ist. Und natürlich hat jeder Charakter seine dunklen Geheimnisse, sodass man sich als Leser nie sicher sein kann, was wahr ist und was nicht, wer ein falsches Spiel treibt und wer seine Karten offen auf den Tisch legt. Schlussendlich ist nicht jeder der, der er vorgibt zu sein. Man kann bis zum Schluss nicht einmal mit absoluter Sicherheit sagen, ob das Ganze nur ein ‚simpler’ Thriller ist oder doch in die Fantasyecke gesteckt werden muss. Das beschert dem Buch eine Reihe von überraschenden Wendungen. Wie gesagt konzentrieren sich die meisten davon in der zweiten Hälfte des Buches, der mich im Gegensatz zur ersten Hälfte absolut vom Hocker gehauen hat. Bei diesem speziellen Buch wäre sicher auch eine zweite Lektüre sehr interessant, da man viele Dinge wohl erst bemerkt, wenn man schon weiß, wer was verheimlicht. Darren Shan ist sprachlich stets ein Genuss. Er schreibt in der Regel Horror/Gruselbücher für deutlich jüngere Leser, aber auch als Autor für ‚erwachsene’ Bücher weiß er zu unterhalten. Er schreibt flott und spannend. Zumindest schafft er es immer wieder mich zu begeistern. Fazit: Sobald ‚Die Toten, die ich rief’ einmal in Fahrt gekommen ist, hält die Spannung bis zur letzten Seite an. Unmöglich, das Buch noch mal aus der Hand zu legen!

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  • Zu viel des Guten :(

    Die Toten, die ich rief
    tootsy3000

    tootsy3000

    13. April 2013 um 13:14

    Ed Sieveking schreibt Horrorromane. Für seinen neuen Roman hält er sich in London auf um zusammen mit seinem Freund Joe Recherche Arbeit zu machen. Während einer Party lernt er auf einem Boot die mysteriöse Andeanna kennen und verliebt sich in sie. Sie verbringen viele gemeinsame Stunden. Allerdings immer im Geheimen, denn Andeanna ist verheiratet mit dem brutalen Gangster Mikis Menderes, auch bekannt als “der Türke”. Als Ed sich eines Tages im Haus seiner Geliebten aufhält während “der Türke” verreist ist, tötet Ed einen Leibwächter und das Schicksal nimmt seinen lauf…. Vertraue niemandem. Nicht einmal deinem eigenen Verstand. Diese zwei Sätze auf dem Klappentext sind durchaus wörtlich zu nehmen! Darren Shan konnte sich wohl nicht entscheiden ob er einen Thriller mit wenig Spannung aus seiner Geschichte machen sollte. Oder ob nicht doch eher eine verdrehte Liebesgeschichte mit Mord und Totschlag und einem verwirrten, bis über beide Ohren verliebten Killer auf ein Blatt Papier gedruckt werden sollte. Oder Fantasie und Fiktion in Verbindung mit Geistern, die dem verschrobenen Auftragskiller, der seine Taten bereut und lieber Horrorromane schreibt, auf Schritt und Tritt verfolgen sollen. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen hat sich der Autor dazu entschlossen einfach alles in die Geschichte zu packen und diese gedanklichen Wirren dann niedergeschrieben. Am ehesten würde dieses Buch noch als verrückt humorvoll durchgehen, denn der Hauptprotagonist ist so durchgeknallt, das man nur noch den Kopf schütteln kann. Und manche Szenen in dem Buch sind echt zu köstlich und zum Lachen als das man das Buch als spannend bezeichnen könnte. Einige Szenen sind sehr irritierend, so ist der Hauptprotagonist einmal in einem Kofferraum gefangen: Dash hat ihn an Händen und Füssen gefesselt und geknebelt. Der Killer hat ihm auch noch einen Strick um den Hals gelegt und die Enden mit den gefesselten Gliedern so verbunden, dass wenn er sich zu sehr bewegt, er sich zwar nicht selber erdrosseln könnte, er aber doch wieder ohnmächtig werden kann. So weit so gut, nun geht die Überlegung des Opfers so weiter: “Ich könnte versuchen Dash zu überraschen. Wenn er den Kofferraum öffnet, werde ich mich mit Händen und Füssen wehren, ihm in die Nase beißen, es ihm so schwer wie möglich machen mich zu töten.”  Wie bitte soll dass funktionieren, wenn er bereits festgestellt hat, dass er seine Fesseln unmöglich lösen kann? In dem Buch sind einfach zu viele Dinge hineingepackt, anfangs zwar ganz gut zu lesen, aber mit der Zeit wird es einfach zu viel des Guten – die mysteriöse Geliebte ist noch akzeptabel – danach sind aber viel zu viele Wendungen in der Geschichte enthalten, das Ende ist eindeutig aber die Krönung! Obwohl schon früher in der Geschichte absehbar war, wer die Person schlussendlich ist, ist die Erklärung und das Ende einfach nur noch abartig (und das hat nichts damit zu tun, dass die Person homosexuell ist!)

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  • Spannung durch Verwirrung erzeugt!

    Die Toten, die ich rief
    Malibu

    Malibu

    10. April 2013 um 21:16

    Ist es nicht Horror, wenn man von seinen eigenen Geistern verfolgt wird? Was macht man da am besten? Richtig, man schreibt selber Horrorromane über Gespenster – so macht es zumindest der Protagonist aus der Feder des Autors Darren Shan. Ed Sieveking ist ein Horrorautor. Er selbst sieht Gespenster, seine eigenen Gespenster. Da sucht er in London Inspiration für seinen neuen Roman. Er begibt sich mit einem seiner treuesten Fans auf Geistersuche und wird fündig. Doch auch etwas anderes findet er: die schöne Andeanna. Sich in diese Frau zu verlieben, verheißt nichts gutes – denn sie ist die Frau des Türken Mikis Menderes, mit welchem nicht gut zu Kirschen essen ist. Ed und er kennen sich, sie sind sich keine Fremden.... Der Einstieg in das Buch beginnt mit einem Mord eines Auftragskillers. Es ist flüssig und spannend geschrieben und zieht den Leser sofort hinein. Hier lässt sich schon in etwa sagen, dass der Türke es auf Ed abgesehen hat, wenn auch nicht mit ganzer Sicherheit. Ed ist eine schrullige Person, man kann ihn sich eigentlich nicht direkt vorstellen. Er scheint etwas zurückgezogen zu leben und hat nicht viel mit Personen zu tun. Eine etwas eigenartige Art hat er, freundet sich aber nichts desto trotz mit seinem größten Fan Joe an. Als er Andeanna trifft, kommt selbst hier ein Gefühl von Zuneigung hervor. Er ist eigentlich eher unsympathisch, dem Leser wird er aber trotzdem ans Herz wachsen, ein etwas abgedrehter Horrorautor. Ab dem Zeitpunkt der Bootsparty nimmt die Geschichte noch an Fahrt auf und es macht Spaß, dem Geschehen zu folgen. Auch wenn die Geister, die wirklich real in diesem Buch herübergebracht werden, dem einen oder anderen Leser etwas Gänsehaut bescheren werden. Oft erinnert der Schreibstil an einen anderen Autor, so in etwa Richtung Richard Laymon oder auch Bentley Little. Es ist ein ziemlich gewagter Vergleich, aber es lässt sich nicht vermeiden. Die Geschichte ist raffiniert aufgebaut – hat man den Protagonisten anfangs als eher unsympathische Person im Auge, so erwacht dessen Geist mitten im Lauf. Er entwickelt sich zu einer ganz anderen Person als gedacht, was den Leser überrascht aufhorchen lässt. Ab dieser Stelle ist die Leseflut eigentlich kaum zu bremsen, da man hier nicht mehr aufhören kann vor lauter Neugier, wie es wohl weitergeht. Es geht lang nicht mehr nur um die Geister, sie sind nur die Situation dessen, in welcher er sich nun befindet auf Grund der vorangegangenen Situation. Und dann geht es doch wieder um Geister – die Geschichte scheint etwas verwirrend zu werden. Doch je verwirrender die Geschichte wird, umso spannender wird es für den Leser. Er hält die Luft an und liest und liest und kann gar nicht mehr aufhören. Hier möchte man einfach nur noch aufdecken, was Sache ist – man kommt beim besten Willen nicht dahinter, was nun wahr ist oder was nicht. Mit dieser Wendung hat der Autor den Leser am Wickel, die Spannung zieht sich hier ins Unermessliche und lässt einen gar nicht mehr los. Bis man am Ende angelangt ist, kommt man gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Der Autor führt den Leser zig mal an der Nase herum, verwirrend und dann doch wieder klar und wieder umgekehrt. Hut ab, lieber Herr Autor! Ein so spannender Thriller ist mir lange nicht mehr in die Finger gekommen! Liebe Fans des Thrillers – ein unbedingtes Muss! Anfangs ist es zwar noch schwach aufgebaut, steigert sich aber mehr und mehr und lässt einen nicht mehr los. Der Autor gibt Gas mit Zeile um Zeile, eine Empfehlung des Buches ist unüberwindlich!

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