Darren Shan Koyasan

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Inhaltsangabe zu „Koyasan“ von Darren Shan

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  • Kann die tapfere Koyasan ihre kleine Schwester retten???

    Koyasan
    Sommerregen

    Sommerregen

    Inhalt: Am Rande des Dorfes, indem Koyasan mit ihrer Familie lebt, gibt es einen Friedhof. Die Kinder spielen dort tagsüber gerne zwischen Grabsteinen verstecken oder fangen- alle bis auf die junge Koyasan. Denn sie traut sich nicht die Brücke, die das Dorf von dem Friedhof, die Lebenden von den Toten trennt, zu betreten, oder gar zu überqueeren. Jedes Mal wenn sie es versucht hält sie etwas davon ab.. Ihre Schwester hingegen hat sehr viel Spaß an diesem gruseligen Spielplatz, denn sie hat keine Angst vor Geistern oder Ähnlichem, was ihr nocheinmal zu Verhängnis werden wird.. Eines Tages will Maiko, Koyasans kleine Schwester, gar nicht aufhören im Reich der Toten zu spielen. Da es langsam dunkel wird, bekommt Koyasan zunehmend Angst, kann Maiko aber leider auch nicht dazu bewegen, mit ihr zu kommen, da diese so verspielt ist, also geht sie einfach alleine Richtung zu Hause los. Schließlich denkt sie, dass Maiko ihr schon ängstlich folgen wird, sobald sie bemerkt, dass sie völlig alleine ist. Doch Maiko kommt nicht. Und so dreht Koyasan sich um und rennt zum Friedhof, doch da ist es schon zu spät: Es ist Nacht geworden und bei Nacht, das weiß jeder im Dorf, kommen die bösen Geister aus ihren Verstecken und wer sich dann noch dort befindet, wird nicht mehr zurückkehren. Koyasan findet Maikos Körper, doch die Geister haben ihre Seele gestohlen und so macht sie sich kurz darauf, von Schuldgefühlen geplagt, auf, um die Seele ihrer Schwester zurückzuholen und dabei muss sie nicht nur einmal Mut, Intelligenz, Durchhaltevermögen und einen starken Geist beweisen. Und en weiteres schwerwiegendes Ereignis wird nocheinmal alles in Frage stellen... Meine Meinung: Das Buch ist nicht sonderlich dick, es wurde zum Welttag des Buches geschrieben, und somit konnte die Geschichte leider nicht soo sehr ausgeschmückt werden. Die Grundidee hat mir sehr gefallen, die Gänsehaut blieb allerdings aus, was aber auch daran liegen kann, dass das Buch für jüngere Leser gedacht ist. Dabei kann ich es Darren-Shan-Fans aber wirklich empfehlen. Und auch für Englischanfänger ist dieses Buch leicht verständlich und für Kinder sowieso empfehlenswert, denn die Protagonistin Koyasan erfährt während ihres Abenteuers sehr viel über die Geister und über Gut und Böse. Ich gebe "nur" 3 Sterne, da ich sonst 4 oder 5 Sterne an anderen Büchern ungerechtfertigt (bzw. unfair/ untertrieben) fände, und dieses Buch, auch auf Grund seiner Länge und der damit folgenden "Plattheit", schwer einzuschätzen ist.

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    • 2
    Arun

    Arun

    18. March 2014 um 16:54
  • Rezension zu "Koyasan" von Darren Shan

    Koyasan
    Shiku

    Shiku

    24. February 2011 um 22:41

    Alle wissen, dass böse Geister auf dem Friedhof leben, doch dass sie nur bei Nacht herauskommen können. Während des Tages sind sie zu schwach, um den Menschen Schaden zuzufügen und so ziehen es die Kinder aus Koyasans Dorf vor, dort zu spielen und rechtzeitig vor Sonnenuntergang wieder zu verschwinden. Selbst Koyasans kleine Schwester Maiko hat keine Angst, nur Koyasan - die, die vor keinem körperlichen Schmerz zurückschreckt - wagt es nicht, den Friedhof zu betreten. Doch eines unglückliches Tages betritt Maiko bei Nacht den Friedhof: Ihr Körper kehrt zurück, doch ihre Seele wird von den Geistern gefangen gehalten. Während ihre Eltern hilflos um ihr jüngstes Kind weinen, begreift Koyasan, dass nur sie ihre Schwester retten kann. Doch ihr bleibt nicht mehr viel Zeit - wenn sie vor Sonnenaufgang nicht drei Geister besiegt, wird die Seele ihrer Schwester im Tageslicht vergehen... Dass "Koyasan" keine allzu komplexe Geschichte bereithält, ist bei der knappen Seitenzahl zu erwarten. Doch Darren Shan nutzt seinen Platz gut. Nach einer doch recht ausführlichen Einleitung über Koyasan im üblichen schlichten Stil des Autors, geht es los - Maiko verschwindet auf dem Friedhof, lässt ihre Seele zurück und nun muss Koyasan losziehen. Für den geringen Platz macht das junge Mädchen eine erstaunliche Entwicklung durch: vom ängstlichen Kind zur trickreichen Geisterkämpferin mit Mut und Verstand. Dabei bleibt es allerdings auch - andere Charaktere werden lediglich angekratzt und kaum skizziert, Äußeres ist bei allen Charakteren eher nebensächlich und wird kaum erwähnt; es ist also trotzdem gewissermaßen flach. Dies sollte allerdings zu verschmerzen sein, "Koyasan" ist und bleibt eine kleine (längere) Kurzgeschichte, in der nur das absolut Wichtige benannt und hervorgehoben wird. Gerade dadurch bleibt es eine sehr kurzweilige Geschichte, die Spaß macht und außerdem an passenden Stellen Spannung einbringt. Stellenweise muss sogar regelrecht gegrübelt werden, wie es denn nun weitergeht, weil das Kommende nicht direkt vorhersehbar ist - ich für meinen Teil hatte durchaus mal etwas anderes erwartet, ohne vom eigentlichen Geschehen enttäuscht gewesen zu sein. Keine schlechte Leistung, wenn Spannung doch sonst immer einiger Vorbereitung bedarf. Hinzu kommt das erstaunliche Ende - ohne zu viel vornweg zu nehmen, ich bin anderes vom Autor gewohnt und war daher umso überraschter. Das Gleiche gilt für die kleine Botschaft, die unübersehbar in den Text eingeflochten ist: Überwinde deine Angst, überwinde deine Vorurteile, gib nicht auf und kämpfe - es kann Gutes daraus hervorgehen. Das zusammen mit dem fehlenden shanschen Ekelfaktor macht das Buch vorrangig geeignet für Kinder, wie man sich denken kann. Lediglich zwei kleine Dinge stören ein wenig: Die Geisteridee erinnert sehr an die Irrwichte aus Harry Potter. Sie formen sich nach der Persönlichkeit, den Ängsten desjenigen, der ihnen gegenüber tritt. So wirklich hält sich der Autor daran nur bei Geist Nummer zwei (bei den anderen wollten mir Parallelen zu Koyasan nicht auffallen), aber rein grundsätzlich ist die Idee nett, aber nicht neu. Ähnliches gilt für einen weiteren Geist - so wie er beschrieben würde, könnte er glatt das Wesen mit dem Pyramidenkopf aus Silent Hill sein, dessen Name - sollte es einen haben - mir leider nicht bekannt ist. Ich möchte niemandem etwas unterstellen, aber es ist mir nun einmal negativ aufgefallen. Zusammen ergibt das solide drei Sterne. Fans würde ich grundsätzlich wieder empfehlen, sich das Buch zuzulegen, andere sollen sich das zweimal überlegen. Für jüngere Leser mag es außerdem mehr zu bieten haben, denn ein Gruselfaktor blieb bei mir leider aus - hat dafür aber die erwähnte kleine Nachricht. Für was richtig Tolles hätte es aber schlichtweg mehr Platz gebraucht.

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