fischer baumler

Daryl Gregory Uns geht's allen total gut

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Inhaltsangabe zu „Uns geht's allen total gut“ von Daryl Gregory

Harrison ist ein Geisterjäger mit Schlafproblemen. Stan wurde einmal – zur Hälfte – von einer Gruppe Kannibalen verspeist. Barbara hatte eine unangenehme Begegnung mit dem Scrimshander, der ihr eine sehr persönliche Botschaft in die Knochen geritzt hat. Ob Greta nur ein wenig mysteriös oder eine Massenmörderin ist, weiß niemand mit Bestimmtheit. Und Martin? Martin nimmt seine Sonnenbrille nicht ab. Nie. ›Uns geht’s allen total gut‹ von Daryl Gregory ist nicht nur ein sehr, sehr furchteinflößender Horror-Roman, sondern auch unfassbar komisch. Phantastisches Lesefutter für einen langen, einsamen Abend – ein Buch, das einen, so oder so, um den Schlaf bringt. Joe R. Lansdale schreibt: »Daryl Gregorys ›Uns geht's allen total gut‹ ist einfach der Hammer. Absolut strange und ein wenig irre, wie ein Motorradsprung durch einen brennenden Reifen – mit nacktem Hinterteil. Loved it.«

subtil wird Schrecken und Schauer aufgebaut, Geheimnisse gelüftet, was für Spannung bis zum Schluss sorgt

— annlu

Eine kurzweile Novelle, die man schnell gelesen hat.

— Uwes-Leselounge

Ich hab leider lang gebraucht um in die Geschichte rein zu kommen. Der Horror war sehr flau, aber dennoch ne schöne kurzweilige Geschichte

— 19Coraline82

Irrer Horrortrip mit Geistern, Kannibalen und Wesen aus einer anderen Welt. Ganz schön nervenaufreibend.

— Schmiesen

Total abgedreht, mit Tiefgang und sehr spannend!

— Raven

Mal was Anderes; verrückt, aber fesselnd

— HannavG

Eine schräge aber lesenswerte Geschichte!

— Landbiene

Meeehr davon!! Schnell war ich in der Geschichte und noch schneller war diese leider ausgelesen - abgedreht & genial!

— Janna_KeJasBlog

Sehr speziell, ungewöhnlich, abgedreht und leider zu kurz. Lesenswert!

— sansol

Ungewöhnlich, aber wirklich gut! Hätte aber noch gerne viel mehr erfahren, dennoch ist es absolut lesenswert!

— JennyBirdy

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  • Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub

    Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub

    Marina_Nordbreze

    Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub Herzlich willkommen bei unserem Lesewochenende im November! Vom 17. bis 19.11.2017 möchten wir gemeinsam die Gelegenheit nutzen, um uns zum Jahresende noch einmal intensiv mit den Büchern aus dem FISCHER Leseclub auseinanderzusetzen.Beim Lesen, Austauschen und Plaudern könnt ihr so sicherlich das ein oder andere Highlight aus dem FISCHER Leseclub entdecken, welches vielleicht ansonsten verborgen geblieben ist! Und das ist noch nicht alles! Ihr könnt zusätzlich ein ganz besonderes "Buch des Monat"-Abzeichen erhalten.Was ihr dafür tun müsst?Schreibt Rezensionen zu den FISCHER-Büchern, die ihr während des Wochenendes gelesen habt und löst die drei Aufgaben, die wir euch während des Lesewochenendes stellen bis zum 30.11.2017!Bitte beachtet, dass nur Rezensionen zu Büchern aus dem Stöberbereich des FISCHER Leseclubs gelten, das heißt, die Bücher müssen 2017 erschienen sein! Unter allen Usern, die das Abzeichen erspielen, verlosen wir 50 Wunschbücher aus den FISCHER-Verlagen!

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    • 198
  • Die etwas andere Therapie

    Uns geht's allen total gut

    annlu

    14. November 2017 um 18:49

    *Was für kaputte Typen hatte Dr. Sayer denn da zusammengekratzt?* Eine Gruppentherapie der besonderen Art: Überlebende besonderer Situationen, die nun ihre Traumata überwinden wollen. Drei Männer und zwei Frauen, vereint durch ihren Glauben an Monster. Der pensionierte Monsterjäger Harrison; der alte Stan, der zur Hälfte von einer Kannibalenfamilie gegessen wurde; Martin, der seine Sonnenbrille nicht abnimmt; Barbara, die davon fasziniert ist, welche Bilder der Scrimshander ihr in die Knochen geritzt hat und die schweigsame Greta, von der nicht sicher ist, ob sie Opfer oder selbst ein Monster ist. Die Geschichte beginnt mit Harrison, der zur ersten Gruppensitzung kommt. Durch ihn lernen wir auch die anderen Gruppenmitglieder sowie die behandelnde Ärztin Jan Sayer kennen. Schon zu Beginn wird erwähnt, dass Harrison mal Monsterjäger war. Allerdings ist da noch nicht klar, worauf sich das Wort bezieht. Auch die ersten Erzählungen der Situationen, die bei den Patienten zu einem Trauma geführt haben, konnten noch erklärt werden. Erst langsam nahmen die Andeutungen auf das Paranormale zu. Aber stecken wirklich Monster dahinter oder doch nur die Einbildungskraft der Patienten? Genauso geheimnisvoll blieben das junge Gothicgirl Greta und Dr. Sayer. Die eine als Monster gebrandmarkt, bleibt selbst schweigsam und zurückgezogen, scheint aber gefährlicher zu sein, als angenommen. Die andere bleibt hinter ihrer professionellen Fassade versteckt, wobei immer wieder Andeutungen gemacht werden, aus welchen Gründen sie wohl solche eine Gruppe zusammenführen sollte. Fazit: Skurril und subtil werden hier Schrecken, Schauer und Horrorvisionen zu einer Geschichte verwoben, die nicht immer leicht zu durchschauen ist – was den Spannungsgehalt deutlich steigert.

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  • Horror mit Tiefgang

    Uns geht's allen total gut

    MikkaG

    22. June 2017 um 19:07

    Das Buch wird beworben als 'unfassbar komisch' und 'furchteinflößender Horror'. Beides ist in meinen Augen übertrieben oder zumindest leicht irreführend. Nicht, dass es keine lustigen Szenen gäbe, aber es ist ein böser Humor mit einem Hauch von Wahnsinn und mehr als einer Spur von Verzweiflung. Nicht, dass es keinen Horror gäbe, aber es ist nicht die Art von Horror, wie man sie von Stephen King und anderen Größen des Genres kennt.Jeder der Charaktere hat seine eigene Horrorstory schon lange hinter sich – sie alle haben etwas unfassbar Schreckliches erlebt, ein übernatürliches Grauen, das sie nicht nur körperlich, sondern auch seelisch gezeichnet hat. Jeder Einzelne ist der letzte Überlebende seines ganz persönlichen Dramas, und dass alle Welt an natürliche Erklärungen glaubt, macht sie einsam... So unsäglich, unsäglich einsam. Das klingt deprimierend, und das ist es manchmal auch, aber vor allem ist es unglaublich packend, originell und außergewöhnlich. Denn im Grunde ist die Geschichte nicht mehr oder weniger als eine Parabel für das Überleben nach einem schwerwiegenden Trauma. Was Stan, Barbara, Harrison, Greta und Martin erlebt haben, ist vielleicht fernab unser Realität, wie sie jedoch damit umgehen, das ist eine Ansammlung bestechend realistischer Metaphern für verschiedene Bewältigungsstrategien – sozusagen die fünf Phasen der Trauer plus Dämonen. Die Dynamik innerhalb ihrer sonderbaren kleinen Selbsthilfegruppe ist direkt aus dem Leben gegriffen, das ist durch und durch glaubhaft und hat einfach den Klang der Wahrheit.Diese Novelle endet nach nur 137 Seiten, und das ist auf verschiedene Arten und Weisen unglaublich. Mal ganz abgesehen davon, dass ich meinen eReader am liebsten geschüttelt hätte, um zu sehen, ob nicht doch noch ein paar Sätze rausfallen, böte jeder Charakter mit seiner Hintergrundgeschichte mehr als genug Potential für sein eigenes Buch. Tatsächlich hatte ich nach dem Lesen das sonderbare Gefühl, Daryl Gregory habe es geschafft, klammheimlich mindestens 1.000 Seiten zu komprimieren, irgendwie, und in dieses kleine Büchlein zu packen... Man bekommt zwar nur kurze Einblicke in die Vergangenheit der Protagonisten, aber es sind Einblicke, die ihr grundlegendstes Wesen offenbaren.  Und dennoch würde ich gerne noch mehr über die Charaktere lesen! Zumindest über einen davon hat Daryl Gregory inzwischen ein eigenes Buch geschrieben ("Harrison Squared"), das allerdings noch nicht auf deutsch übersetzt wurde.Natürlich geht es nicht nur um die Therapie der fünf Überlebenden, denn das Übernatürliche wartet nur darauf, wieder in ihre Leben einzufallen. Das fand ich unheimlich spannend, und manchmal hat es mich an die Geschichten von H.P. Lovecraft erinnert! Abgründig, düster, ein eher leises Grauen... Und das liebe ich. Der Schreibstil wartet mit einem ungewöhnlichen Blickwinkel auf: eine Art kollektiver Ich-Perspektive, bei der man nie genau weiß, wer jetzt eigentlich gerade spricht. Das passt gut zu dem zunehmend dichten Beziehungsgeflecht zwischen den Charakteren: es ist nicht mehr die Geschichte von Harrison, die Geschichte von Stan, die Geschichte von Greta usw. Es ist ihre gemeinsame Geschichte.Egal, wer gerade spricht, der Schreibstil vermittelt immer sehr viel Atmosphäre und liest sich wunderbar unterhaltsam runter, auch wenn die Szenerie gerade alles andere als fröhlich oder angenehm ist.Fazit:Eine Selbsthilfegruppe für Überlebende paranormaler Aktivitäten? Das ist skurril und vollkommen abgedreht, manchmal lustig, öfter gruselig, aber immer erstaunlich nahe dran an der Realität – jedenfalls, wenn man die Geschichte mal auf das Allergrundlegendste herunterbricht. Denn dann geht es eigentlich um eine Gruppe Menschen, die sich damit herumschlagen müssen, überlebt zu haben.Ob man jetzt gerne Horror liest oder sich für Psychologie interessiert, die Novelle bietet eine erstaunliche Mischung aus spannender Unterhaltung und Tiefgang. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Art von Horror nicht jedermanns Sache ist, aber besonders Fans von H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos würde ich die Leseprobe ans Herz legen! 

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte eilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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    • 2486
  • Irrer, nervenaufreibender Horrortrip. Licht anlassen!

    Uns geht's allen total gut

    Schmiesen

    19. June 2017 um 08:44

    "Wir. Was für ein tückisches kleines Pronomen. Wer ist drinnen und wer draußen?"Harrison, Geisterjäger im Ruhestand; Barbara, der eine Botschaft in die Knochen geschnitzt wurde; Martin, der niemals seine Brille abnimmt; Stan, der zur Hälfte von Kannibalen verspeist wurde; Greta, deren Körper ein Cutting-Kunstwerk ist; und auch Jan, die Psychotherapeutin: Diese sechs skurrilen Charaktere bilden das WIR in "Uns geht's allen total gut". Zusammengebracht werden sie von Jan, die ihnen in einer Gruppentherapie helfen will, über ihre traumatischen, zumeist paranormalen Erlebnisse hinwegzukommen. Doch nicht alle werden diese Therapie beenden...Allein die Erzählperspektive hat etwas Beklemmendes. Immer wieder taucht dieses mysteriöse WIR auf. Doch wer erzählt gerade? Jemand aus der Gruppe? Ein Wesen aus einer anderen Welt, das unbemerkt auch teilnimmt? Alles ist denkbar in diesem abgefahrenen Universum, in dem Monster aus einer Parallelwelt ständig versuchen, in unsere Welt einzudringen. Dagegen kämpfen die Protagonisten auf unterschiedliche Art und Weise. Auf gerade einmal 150 Seiten geschieht so einiges. Man erfährt die Leidensgeschichten der fünf Therapieteilnehmer - jede für sich im Grunde ein Schocker, insbesondere Stans, Gretas und Barbaras. Gleichzeitig gibt es aber auch Handlung außerhalb der Therapiesitzungen, die in einem paranormalen Showdown gipfelt. Ohne sehr viel von der Welt preiszugeben gelingt es Gregory, dem Leser ein ziemlich eindringliches Bild davon zu vermitteln: Wir sind nicht alleine, um uns herum existieren bösartige Wesen, die manchmal auch in unser Leben eingreifen. Und manche Menschen sind damit gestraft, diese Wahrheit und die damit verbundene Grausamkeit wahnehmen zu können. Ein beunruhigender Gedanke, der beim Lesen Gänsehaut verursacht. So hätte dieses Buch gerne noch etwas länger sein dürfen, denn es kündigen sich im Verlauf der Handlung große Ereignisse an. Und daran hätte ich doch noch gerne Teil gehabt... 4 von 5 Sternchen für ein kurzweiliges, aber zu kurzes Horrorlesevergnügen. 

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  • Crazy

    Uns geht's allen total gut

    Raven

    11. June 2017 um 01:00

    Das Buch "Uns gehts allen gut" von Daryl Gregory ist 137 Seiten lang und beim Fischerverlag Tor erschienen.Das Buch gibt es nur als Ebookformat, welches lesefreundlich gegliedert ist. Zitat: „Willkommen in der Therapiegruppe für Opfer übernatürlicher Gewalttaten – nehmen Sie Platz!“Psychologin Dr. Jan Sayer führt Patienten in einer Gruppentherapie zusammen. Unter den Anwesenden befindet sich ein Geisterjäger mit Schlafproblemen, der zur Hälfte von Kannibalen verspeiste Stan, Barbara welche vom Scrimhander eine Botschaft in ihre Knochen geritzt bekam und Greta von der man nichts genaues weiß. Ob sie vielleicht eine Mörderin ist? Und dann ist da noch Martin, der niemals seine Sonnenbrille abnimmt.Der Roman spielt in unserer Welt und gibt in 11 Kapiteln den Verlauf der Gruppentherapie wieder. Dabei ist die Therapie so authentisch geschrieben, dass man plötzlich kaum noch unterscheiden kann was Fiktion und was Wirklichkeit ist. Es treffen sich traumatisierte Menschen, die über ihre Vergangenheit und die gegenwärtigen Probleme berichten, welche teilweise strange, aber nicht abwegig sind. Erst zum Schluss hin wird es fantastischer und der Horror der stehts anwesend ist und eine Gänsehaut verleiht, nimmt zu. Erst dann erkennt man vollends die Verbindungen der Menschen, die zur Therapiestunde gehen. Das Buch ist total packend, fesselnd, irre, abgedreht und spannend. Es besitzt auch einiges an Tiefgang. Wir lernen Menschen kennen die in einer völlig eigenen Welt leben, welche in der Gesellschaft so nicht mehr zurecht kommen und die niemand versteht, weil sie so speziell in ihrem Sein sind. Eine Verbindung zu unserer realen Gesellschaft und der leider noch immer schlechten Integration von besonderen Menschen, welches nachdenklich stimmt. Fazit: Das Ebook ist packend, fesselnd, irre, abgedreht, spannend und mit einer ordentlichen Portion Horror und Tiefe. Eine absolute Leseempfehlung.

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  • Verrückt, aber fesselnd

    Uns geht's allen total gut

    HannavG

    07. May 2017 um 20:40

    Ich war gespannt auf dieses Buch, da Alle es als 'verrückt' beschreiben. Ich schließe mich an, es ist verrückt, aber gut verrückt ;DEs geht um 5 Menschen, die sich mit einer Therapeutin treffen, um in einer Gruppentherapie ihre Differenzen bezüglich der realen Welt zu behandeln. Man erfährt die Dyanmik der Gruppe aus Sicht fast jeden Teilnehmers, es gibt tiefgründige Dialoge und reichlich unterschwelligen Text.Aber auch das Prinzip von Vertrauen und Freundschaft entwickelt sich sehr schön im Laufe der Geschichte und plötzlich erfährt man was passiert, wenn die Grenze zur anderen Seite dünner wird und 'etwas' hindurchschlüpft.Klare Leseempfehlung! 

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  • Uns gehts allen total gut

    Uns geht's allen total gut

    Landbiene

    27. April 2017 um 11:35

    Eigene Inhaltsangabe: Dr. Sayer begleitet eine ungewöhnliche Therapie-Gruppe. Alle Gruppenmitglieder sind der Überzeugung in ein paranormales Ereignis verwickelt worden zu sein. Stan, der halb von Kannibalen verspeist worden ist, Harrison der Geisterjäger, Greta die kein Wort von sich gibt aber überzeugt ist eine Massenmörderin zu sein, Barbara die von einem "Scrimshander" aufgeschnitten und gezeichnet worden ist, sowie Martin der seine Brille nicht abnimmt...Vorerst sind eine sehr skeptisch, doch nach und nach ergibt sich eine gewisse Dynamik in der Gruppe die einige Ereignisse auslösen.   Schreibstil: Der Schreibstil des Autoren lässt sich gut und flüssig lesen. Er schreibt bildlich, aber erschlägt einen nicht mit Details. Die Kapitel haben eine angenehme Leselänge und sind nummeriert.   Allgemeine Meinung: Ich hatte bei diesem Buch keinerlei Erwartungen, weil ich auf Grund des Klappentextes nicht erahnen konnte in welche Richtung die Geschichte geht. Wurde aber positiv überrascht! Die Geschichte ist etwas schräg, aber sehr lesenswert. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet trotz Kurzgeschichte. Natürlich ist wie bei vielen Büchern der eine oder andere Protagonist sympathischer als der andere. So auch hier. Die ersten Zweidrittel des Buches sind nicht sehr fantasylastig, sondern spiegeln eher das menschliche Verhalten wieder und den Umgang mit Problemen, Andersartigkeit, Verständnis usw. Zum Ende hin wird es dann schon eher zu einer Fantasy Geschichte. Das Zusammenspiel von Realität und einer verborgenen Welt hat mir sehr gut gefallen. Ich hätte gern noch etwas mehr über diese ungewöhnliche Gruppe gelesen und war etwas traurig dass es schon zu Ende ist. Ein paar Dinge waren mir auch nach beenden der Geschichte noch nicht so ganz klar. Ich kann diese Kurzgeschichte wärmstens empfehlen.   4 von 5 Sternen

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  • Viel Tiefe zwischen den Zeilen

    Uns geht's allen total gut

    Janna_KeJasBlog

    10. April 2017 um 19:43

    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de | Das war leider ein sehr kurzes, schnelles Lesevergnügen! Aber eines welches sich lohnt, denn diese kleine Geschichte lässt trotz Vorgaben viel Interpretationsfreiraum! Eine Fantasy-Geschichte im Umfeld unserer Realität. Psychologin Dr. Jan Sayer entwickelt ein Konzept für eine Gruppentherapie und lädt einige ihrer Patienten dazu ein – drei Männer und zwei Frauen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ein Gruppe mit einem Raum (wörtlich und sinnbildlich gesprochen) für die Wahrheit – eine Wahrheit welche die Welt nicht versteht und nie verstehen wird … verstehen kann … „Willkommen in der Therapiegruppe für Opfer übernatürlicher Gewalttaten – nehmen Sie Platz!“(‚Über dieses Buch‘, 99% des Buches) In elf Kapitel wird über den Verlauf der Gruppe berichtet, mit kleinen zukünftigen Ausblicken welche die Neugierde auf den weiteren Verlauf erhöhen. Die Kapitel werden in der ersten Person Plural (Wir) eingeleitet um dann den Hauptcharakter des Abschnittes in der dritten Person darzustellen. Ein Punkt welcher mich zunächst irritierte, eben weil ich mich fragte aus der Sicht welcher Person geschildert wird. Doch davon sollte man sich nicht ablenken lassen, denn es wird keine Antwort geben – nicht im klassischen Sinne. Es sind die kurzen Gedanken der Gruppe. Nicht mehr und nicht weniger, es zeigt Schritt für Schritt wie sie zusammen wachsen – gewollt oder ungewollt. Nacheinander erfährt man die Geschichte hinter den einzelnen Protagonisten und es dauert ein wenig, bis wirklich alle Erlebnisse geschildert werden. Nach und nach werden einzelne Gruppenfindungsphasen durchlaufen um am Ende einen Zusammenhang entstehen zu lassen, eine Verbundenheit. Ich kann mir vorstellen das andere LeserInnen nicht mit den Charakteren sympathisieren, denn sie sind jeder für sich speziell. Sie alle haben ein Trauma, sie alle haben unterschiedliche Wege damit umzugehen. Und sie alle ecken an in der Welt außerhalb dieser vier Wände. Kleine Interpretation fernab der Phantasie Ja, es ist im Genre „Fantasy“ angesiedelt und der Verlauf der Geschichte führt auch dort hin – eine andere Welt, eine wartende Welt. Und doch ist so viel Freiraum für Interpretationen bezüglich unserer gegenwärtigen, realen, Welt. Eine Gruppe unbekannter Menschen, jeder interpretiert den anderen, jeder ist skeptisch. Eine Gruppe die ähnliches erlebt hat und dadurch zusammen wächst, obwohl sie außerhalb dieses Raumes wohl nie ein Wort miteinander gewechselt hätten. Es entsteht eine Gruppendynamik in der jeder seinen Platz finden will und doch für sich alleine ist. Sie öffnen sich ohne sich selbst vollständig zu entblößen, testen sich aus und die Charaktere beginnen, sich mit ihrem Gegenüber auseinanderzusetzen. Aus einer kleinen Gruppe entstehen weitere kleinere Parteien. Auch wenn der Autor die Protagonisten mit einer fremden Welt in Berührung kommen lässt, so skizziert er die Gruppendynamik und die psychologische Ebene einer solchen Zusammensetzung in Bezug zur Realität. Die Fantasy-Geschichte nimmt zum Ende hin einen großen Raum ein und doch ist diese nicht der Mittelpunkt des Buches. Es ist die Beziehung untereinander und zueinander. Der Autor skizziert die Charaktere nicht als Sympathieträger und doch taucht man ein in diese Geschichte, in ihre Welt, in ihre Wahrheiten. Oder genau deshalb? Ich hätte noch hundert weitere Seiten über diese Gruppe lesen können. Eine Gruppe in der nicht nur die Menschen außerhalb des Raumes sehen, was sie sehen wollen. Auch die Gruppe selbst tut dies zu Beginn, tun genau das was sie bei den Menschen die die Augen verschließen kritisieren. Aber ist nicht genau das unsere Realität?! Denn wo kann man besser kritisieren als weit von sich entfernt. Ob ich oder auch Ihr solch eine Person seid, sei dahingestellt, denn gesellschaftlich ist dies hoch vertreten – und der einfachste Weg. Doch die Gruppe muss sich im Verlauf der Geschichte der Wahrheit stellen, sich selbst wahrnehmen und als das sehen, was sie sind. Über ihren eignen Schatten springen und zusammenwachsen. Es mag sein das ich zu psychologisch an die Geschichte herangehe, aber das ist doch das Feine an bestimmten Büchern, die Möglichkeit frei zu interpretieren! Habt Ihr die Geschichte bereits gelesen, seht gewisse Aspekte gleich? Mir gefiel diese Gruppe, ihre Konstellation, sowie die einzelnen Geschichten. Ob hineininterpretiert oder einfach als Fantasy-Geschichte gelesene wird – Hauptsache man saß mit Harrison, Greta & Co. in der Gruppentherapie der besonderen Art!

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  • Sehr speziell und leider zu kurz

    Uns geht's allen total gut

    sansol

    30. March 2017 um 14:08

    Fünf ungewöhnliche Menschen kommen in der neuen Therapiegruppe der Psychologin Jan zusammen. Sie alle hatten übernatürliche Begegnungen und in der „normalen“ Welt wird ihnen nicht geglaubt. In regelmäßigen Treffen fangen sie an von ihren Erlebnissen zu erzählen.In elf Kapiteln wird die Geschichte aus den wechselnden Perspektiven der Protagonisten erzählt. Verwirrend fand ich dabei die Sichtweise. Es heißt z.B. „wir trafen uns regelmäßig“ das Kapitel wird dann aus der Sicht von Harrison geschrieben (was er wie denkt, fühlt usw) aber NICHT in der Ich-Form. Die Geschichten sind nicht nur außergewöhnlich und recht abgedreht sondern auch teils mit bissigem Humor geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere sehr stimmig dargestellt. Das Ende war für mich überraschend aber stimmig. Einmal angefangen ist man auch schnell durch, leider.Gute Unterhaltung mit großem Nachteil – das Buch ist viel zu kurz.

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  • Ziemlich kurz, aber spannend und lesenswert

    Uns geht's allen total gut

    Ani

    21. March 2017 um 09:03

    Die Psychologin Jan hat eine ungewöhnliche Therapiegruppe zusammengestellt: Fünf Menschen, die außergewöhnliche Erfahrungen gemacht haben, die normale Menschen ganz sicher  nicht nachvollziehen können oder wollen. In dieser Gruppe sollen sich der Geisterjäger Harrison, Barbara, die einst dem Scrimshander zum Opfer fiel und der ihr dabei eine geheimnisvolle Botschaft in die Knochen ritzte, Martin, der seine Brille niemals absetzt, Stan, dem einige Körperteile fehlen, da diese von Kannibalen verspeist wurden, und Greta, die niemand richtig einschätzen kann, austauschen und von ihrer Vergangenheit berichten. Bald stellt sich heraus, dass das Zusammentreffen genau dieser Leute kein Zufall ist.... Es handelt sich bei dieser Erzählung um einen relativ kurzen Horror-Roman, der 11 Kapitel umfasst. Diese haben es allerdings in sich, sodass die kurze Geschichte lange nachwirkt. Zunächst lernt man die unterschiedlichen Menschen der Therapiegruppe kennen. Dabei wechseln die Perspektiven häufig, sodass es am Anfang nicht ganz einfach ist, die Übersicht zu behalten. Das legt sich allerdings nach kurzer Zeit. Denn dann gerät man förmlich in den Sog der Geschichte und kann kaum glauben, was sich nach und nach enthüllt. Die Charaktere wirken ziemlich speziell, da sie unglaubliche Sachen erlebt haben. Der Autor beschreibt die Protagonisten und ihre jeweiligen Geschichten allerdings so lebendig, dass man ganz in die Handlung eintauchen und die düstere und mysteriöse Grundstimmung genießen kann. Stellenweise blitzt sogar etwas Humor auf, der die Geschichte auflockert und noch authentischer wirken lässt. Man kann sich also ganz darauf einlassen und wird am Ende damit belohnt, dass wirklich keine Frage offen bleibt. Ich habe mich beim Lesen dieses kurzen Romans sehr gut unterhalten und konnte mich ganz auf die spannende und leicht abgefahrene Handlung einlassen. Obwohl die Charaktere keine wirklichen Sympathieträger sind, habe ich mit ihnen mitgefiebert und das kleine Büchlein in einem Rutsch durchgelesen. Ich vergebe deshalb alle fünf Bewertungssternchen und eine klare Leseempfehlung.

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  • Abgedreht und lesenswert

    Uns geht's allen total gut

    Aniday

    06. March 2017 um 10:09

    In einer Therapiesitzung treffen die unterschiedlichsten Menschen zusammen, angeleitet von der Psychologin Jan. Was sie gemeinsam haben: Sie alle haben übernatürliche Begegnungen überlebt und normalerweise will ihnen niemand da draußen glauben...Es handelt sich hierbei um eine Kurzgeschichte, die in 11 Kapiteln erzählt wird. Den Anfang macht Harrison, wir begleiten ihn zu der ersten Therapiestunde und lernen die anderen durch seine Augen kennen. Dabei wird jedoch immer von außen erzählt, sodass die Perspektiven sich in den verschiedenen Kapiteln verschieben und wir auch mehr über die anderen Teilnehmer erfahren. Nach und nach taucht der Autor tiefer in die Geschichten der einzelnen ein und man erfährt, was ihnen zugestoßen ist - jedoch nicht alle Details auf einmal, sodass man lange rätselt, worauf alles hinausführen könnte. Wer sagt die Wahrheit, was wird gespielt? Es sind gruselige und vor allem abgedrehte Geschichten, unterschiedlich und doch scheinen sie etwas gemeinsam zu haben.Die Geschichte versteht es meisterhaft, einen in den Bann zu ziehen! Man ahnt ständig, dass hinter der nächsten Ecke etwas lauert, dass das noch nicht alles war. Ich bin begeistert und werde sicher noch mehr von dem Autor lesen (allein Harrison hat mich schon neugierig auf seine Geschichte gemacht).

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  • Fäden des Schicksals

    Uns geht's allen total gut

    JennyBirdy

    18. February 2017 um 20:25

    Uns geht’s allen total gut von Daryl Gregory – ungewöhnlich aber spannend! Inhalt: Eine ungewöhnliche Therapiegruppe aus fünf Personen und die Psychiaterin, die nicht Unterschiedlicher sein können und dennoch alle mit einander Verbunden sind - wie ein riesiges Spinnennetzt- . Jeder von ihnen ist in der Vergangenheit mit dem Übernatürlichen in Kontakt geraten und sollen in den regelmässigen Treffen der Therapiegruppe ihre Erlebnisse teilen… doch es steckt viel mehr dahinter als man zuerst denkt… Meinung: Die ersten Seiten der Geschichten fand ich etwas verwirrend, immer wieder wechselte die Ich-Perspektive zwischen den verschiedenen Personen, das ich oft nicht wusste um wenn es jetzt ging oder zu wem diese Gedanken gehörten. Nach einer Zeit fand ich mich jedoch zurecht und von Seite zu Seite wurde es immer besser und ich könnte es nicht mehr weglegen! Schade war es nur das die Geschichte etwas kurz war, ich hätte noch gerne viel mehr erfahren über die einzelnen Personen und die Geschichte dahinter, man hätte definitiv noch viel mehr herausholen können (dann wäre der Geschichte perfekt gewesen). Als Horror-Roman habe ich es auch nicht empfunden, aber was dieses Thema angeht, bin ich wohl schon abgehärtet. Fazit: Viel an Potenzial hätte man noch herausholen können, dennoch bin ich froh die Geschichte gelesen zu haben. Sie hat mich definitiv gepackt und mitgezogen. Sie war lockerleicht zu lesen und einfach nur spannend! Definitiv lesenswert für alle die, die es verrückt, übernatürlich und anders mögen.

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  • Eine etwas andere Therapiegruppe

    Uns geht's allen total gut

    Mali133

    11. February 2017 um 18:56

    „Uns geht’s allen total gut“ ist ein Roman von Daryl Gregory und ist 2017 im Fischer digiBook Verlag erschienen. Inhalt: Eine außergewöhnliche Therapiegruppe bestehend aus fünf Personen, die in ihrer Vergangenheit mit dem Übernatürlichen in Kontakt geraten sind und ihrer Psychiaterin, welche diese Ereignisse näher untersucht hat. Bei regelmäßigen Treffen berichtet jeder aus der Gruppe von seinen Erlebnissen. Anfangs ahnt jedoch niemand dass sie durch das Schicksal miteinander verbunden sind. Fazit: Unter diesem Buch hatte ich mir etwas ganz anderes vorgestellt, aber trotzdem wurde ich absolut nicht enttäuscht. Die Geschichte fand ich so interessant, dass ich das Buch direkt komplett durchgelesen habe. Dazu muss man sagen, dass es leider nur ein recht kurzes Buch ist. Den Schreibstil von Daryl Gregory fand ich sehr angenehm zu lesen. Er war flüssig, spannend und auch humorvoll. Die Protagonisten und ihre Erlebnisse waren sehr gut ausgearbeitet und haben mich in ihren Bann gezogen. In elf Kapiteln wird die Geschichte aus der Sicht abwechselnd aus der Sicht eines der Protagonisten erzählt. Das Ende war für mich sehr überraschend und beantwortete auch die letzten offenen Fragen. Insgesamt ein sehr gelungener Horror-Roman. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen!

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