Dashiell Hammett Der Malteser Falke

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Inhaltsangabe zu „Der Malteser Falke“ von Dashiell Hammett

Die attraktive Brigid bittet Sam Spade und seinen Partner Archer um Hilfe, weil sie Angst vor einem gewissen Thursby hat. Am selben Abend wird Archer umgebracht. Auch Thursby taucht als Leiche auf. Spade beginnt ein Verhältnis mit Brigid, obwohl er weiß, daß sie nicht ehrlich zu ihm ist. Er erfährt, daß sie - und nicht nur sie - hinter einer wertvollen Skulptur aus dem 16. Jahrhundert her ist: dem Malteser Falken. "

Trocken geschrieben und zu altmodisch übersetzt, die Filmversion ist um Längen unterhaltsamer.

— Daninsky
Daninsky

Ein Klassiker des Genres, Atmosphäre der 1920er in San Francisco ist top, aber die Story fand ich etwas zu wirr.

— Gulan
Gulan

Die Erfindung des klassischen amerikanischen Privatdetektivs hat mit diesem Buch begonnen.

— Newspaperjunkie
Newspaperjunkie

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  • Der Klassiker

    Der Malteser Falke
    Duffy

    Duffy

    03. March 2015 um 17:45

    Man muss die Jagd nach der wertvollen Skulptur hier nicht mehr inhaltlich nacherzählen. Das Buch ist Kult und der Film mit Bogart ist ein Klassiker. Es ist aber immer wieder schön, das Buch zu lesen und die Verdienste zu würdigen, die Dashiell Hammett für das Genre Kriminalroman erlangt hat. Nicht nur die legendäre Figur des Sam Spade, die später Tausende von Nachahmern fand, auch die Dramaturgie des Romans, die Einzelheiten, das bildhafte Beschreiben, machen dieses Buch zu dem Klassiker, der es geworden ist. Sollte bei jedem Krimifan in einer besonderen Ecke stehen und bei den Freaks auf einem Altar.

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  • Stylisch, atmosphärisch und spannend

    Der Malteser Falke
    Brillenkauz

    Brillenkauz

    04. January 2015 um 16:01

    Ich war sowohl sehr positiv überrascht von diesem Buch, als auch super unterhalten. Um ehrlich zu sein habe ich mit einem Haufen Klischees gerechnet, denen man über die Jahre hinweg schon zur Genüge in Satiren usw. begegnet ist, mit keiner großartig spannenden Story (das Buch ist immerhin schon 85 Jahre alt!) - aber wie oben erwähnt, wurde ich mehr als positiv überrascht. Der erste Mord geschieht ziemlich schnell und als Sam Spade die ersten Schritte in den Fall hineinstolperte, war alles noch sehr undurchsichtig, gewann allerdings mit laufender Geschichte immer mehr an Substanz und vor allen Dingen auch an Spannung. Ich fand es großartig, dass die Charaktere und weniger der Plot das Buch vorwärts gebracht haben, von denen alle ihre eigenen durchtriebenen Pläne, Motivationen und Eigenarten haben, die ihre Handlungen prägen - die allesamt intelligent sind. Die Spannung ist hoch und es gab nicht einen Punkt innerhalb dieses kleinen Buches, der mich gelangweilt hätte. Das stetige Schachspielen der Beteiligten Figuren war großartig. Jeder lügt, betrügt, spricht Halbwahrheiten und ist zu allen Schandtaten bereit, ohne dabei das perfekt geschminkte Lächeln zu verlieren. Alle Charaktere fühlten sich sehr rund entwickelt an. Mein absoluter Lieblingschara ist Sams Assistentin! Sie ist beinahe schon niedlich, sehr loyal und allgemein liebenswert. Sam Spade, der "Held", ist ein totaler Badass, intelligent, intensiv und ein komplettes Arschloch vor dem Herrn. Er lässt sich von niemanden vorführen, unabhängig davon in was für einer unvorteilhaften Situation er sich befindet oder mit wem er redet, und das alles obwohl es in beinahe jedes Mal in eine schlechte Situation bringt, bishin zur Verdächtigung. Was mir SEHR gefallen hat, ist allerdings die Tatsache, dass sich Sam vollkommen bewusst über diese Tatsache ist. Er selbst erwähnt an mehreren Stellen, dass er diesen schmalen Grat nur deshalb laufen kann, weil er am Ende des Tages immer den tatsächlichen Schuldigen findet, den dann die Leute auflesen können, denen er auf die Füße getreten ist. Sollte er das auch nur ein einziges Mal nicht schaffen, so sagt er selbst, dann ist es vorbei mit ihm und er muss einen hohen Preis dafür zahlen. Die Jagd auf den Malteser Falken selbst hat eine ziemlich coole (wenn auch fiktionale) geschichtliche Hintergrundstory und sorgt für einen netten Twist am Ende. Das eigentliche Finale der Geschichte ist die Auflösung von Sams inneren Konflikt. Er muss sich zwischen dem entscheiden, was richtig ist, und was sich richtig anfühlt. Im letzten langen Dialog des bittersüßen Endes erklärt und offenbart er das erste Mal seinen Kern - er ist ein harter Kerl mit starkem Moralkompass und einem weichen, menschlichen Kern, der einfach schon zuviel gesehen hat, um sich anders verhalten zu können. Das hat mir als Leser sehr dabei geholfen, ihm nachempfinden zu können, da die Erzählperspektive in der dritten Person nie auf konkrete Gedanken und Gefühle der Charaktere eingeht, was für mich einfach ungewohnt war. Stilistisch sorgt diese Art der Erzählung für einen größeren Abstand zwischen Leser und Figur, sowie eine Atmosphäre der Isolation für die Charaktere. Dieses Buch bekommt starke 4/5 Sterne von mir. Das einzige, was mir fehlte war der konkrete Einblick in Sams Gefühle und Gedanken - obwohl sie allesamt perfekt in seinen Handlungen, Gesten und seiner Mimik gezeigt werden - in seiner eigenen, einzigartigen Art zu erzählen. Großartiges Buch! :) PS: Heiliger Optimus Prime, in diesem Schmöker wird mehr geraucht als in einem Vulkankrater! :D

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  • Rezension zu "Der Malteser Falke" von Dashiell Hammett

    Der Malteser Falke
    daGhost

    daGhost

    21. January 2013 um 17:51

    Absoluter Klassiker, und immer noch spannend und irgendwie auf altmodische Art sogar witzig. Beim Lesen sieht man immer Humphrey Bogart vor sich, wie er die Augen zusammenkneift und an seiner Zigarette zieht ;-)

  • Rezension zu "Der Malteser Falke" von Dashiell Hammett

    Der Malteser Falke
    Holden

    Holden

    24. October 2012 um 16:34

    Einer der ganz großen Krimiklassiker: Sam Spade (ein "blonder Satanskopf") ist Privatdetektiv in San Francisco und wird dort von der genauso schönen wie geheimnisvollen Ms. Wordly aufgesucht, die ihn bittet, ihre aus New York ausgerissene Schwester zu suchen, die mit einem Mann nach San Francisco gereist ist. Spade beauftragt seinen Kollegen Miles Archer mit der Beschattung des Mannes. In der darauffolgenden Nacht werden sowohl Archer als auch der beschattete Mann erschossen, und als erstes sucht die Polizei Spade auf. Einer der Wegbereiter des modernen Kriminalromans, der (laut Klappentext) den rauhbeinigen amerikanischen Privatdetektiv etabliert hat.

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  • Rezension zu "Der Malteser Falke" von Dashiell Hammett

    Der Malteser Falke
    Violet Baudelaire

    Violet Baudelaire

    13. May 2010 um 13:19

    Wird zwar als der Klassiker der Kriminalliteratur bezeichnet, war jedoch sehr kompliziert und und das Verhalten der Hauptperson ist nicht nachvollziehbar. Ich musste es in der Schule lesen und kann es nicht weiterempfehlen, weil es so schlecht war.

  • Rezension zu "Der Malteser Falke" von Dashiell Hammett

    Der Malteser Falke
    sneijder

    sneijder

    25. December 2008 um 12:14

    Schon auf Grund meines Referates, nicht aber nur deswegen, habe ich mich dazu entschlossen, den Kriminalroman von Dashiell Hammett zu lesen und bereue im Nachhinein keineswegs die spannenden Lesestunden. Anfangs konnte ich mich noch nicht wirklich mit Hammetts etwas anderen Art eines Krimis anfreunden, dies änderte sich aber schnell mit dem Fortlauf der Geschichte. Was sehr gut aus dem Buch hervor geht, ist die Umkehrung der klassischen Rollen, wie Detektiv und Verdächtigter. Mit seiner Eigenart gelingt es ihm sehr gut, dem Leser zu vermitteln, dass alle Charaktere Verdächtige sein könnten und nur an ihren eigenen Profit denken. Somit bekommt man sofort den Eindruck, er breche mit den ansonsten bei solchen Romanen üblichen Klischees. Sehr gut an dem Buch hat mir die Weise, wie die Spannung aufgebaut wird, gefallen. Eben diese Weise, in einem Kriminalroman Spannung aufzubauen, gefiel mir sehr gut. Diese bleibt jedoch auch bis zum Schluss erhalten, was mich persönlich immer mehr dazu bewegte immer weiter zu lesen. Die Schreibweise, wie Hammett die Charaktere fein zeichnet, hat mir sehr imponiert, man erfährt viel über die einzelnen Personen. Wenn sie irgendwelche Tätigkeiten ausüben, bekommt man genau mit, wie sie das machen. Es wird hier wirklich sehr ins Detail gegangen, was vielleicht manchmal etwas die Spannung milderte. Auch die typisch amerikanische Detektivszene hat mir sehr gut gefallen. Der rauchende und trinkende Detektiv mit seinen schlagfertigen Worten auf der einen Seite und auf der anderen die typischen Polizisten, aufdringlich und gereizt. Hammett hat hier durch gezielte Ausdrucksweise geglänzt. Im Vergleich zum Film ist das Buch natürlich in keinster Weise nachzureihen, obgleich Humphrey DeForest Bogart wie perfekt in die Rolle des Sam Spade schlüpft. Bei diesem Bogart Film sind auf jeden Fall spannende und unterhaltsame Stunden garantiert. Das Ende ist meiner Meinung nach etwas zu „einfach“, was jedoch nicht meinen allgemein positiven Eindruck von der Geschichte beeinflusste.

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  • Rezension zu "Der Malteser Falke" von Dashiell Hammett

    Der Malteser Falke
    Purist

    Purist

    26. January 2008 um 13:02

    Hat mir leider überhaupt nicht gefallen, der Schreibstil, die Geschichte, ich habe mir wirklich mehr davon versprochen. Habe nun einen Hammett versucht, dabei wird es leider auch bleiben.

  • Rezension zu "Der Malteser Falke" von Dashiell Hammett

    Der Malteser Falke
    tantemaria

    tantemaria

    27. November 2007 um 11:06

    großartig - man hört den film knistern, stellt sich die szenen in sepia vor und die dialoge sind genauso charmant platt wie man sie sich bei einen privatdetektiv mit vielen liebschaften in hollywood in den 1940er vorstellt