Dava Sobel Längengrad

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Inhaltsangabe zu „Längengrad“ von Dava Sobel

John Harrison, ein schottischer Uhrmacher, setzt sich Anfang des 18. Jahrhunderts ein ehrgeiziges und unmöglich erscheinendes Ziel: eine Methode zu ersinnen, die es Seeleuten erlaubt, den genauen Längengrad ihrer Position auf See zu bestimmen. Über vierzig Jahre arbeitet Harrison wie besessen an der Herstellung eines perfekten Chronometers. Schließlich erlebt er – trotz Missgunst und zahlreicher Anfeindungen – einen beispiellosen Triumph.

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  • Auf der Suche nach der Lösung!

    Längengrad

    kassandra1010

    12. May 2016 um 23:43

    Ausgerechnet ein kleiner schottischer Uhrmacher will es den großen Forschern zeigen! Er kann und will eine einfache Möglichkeit finden, die Längengrade zu bestimmen und nimmt sich schonungslos dessen Forschung an. Ein Buch über die Intrigen der Menschheit, bei denen Rivalität keine Grenzen zu kennen mag, ob man einen großen Namen trägt oder nur ein kleiner unbekannter Forscher ist. Ein wirklich aussergewöhnliches Buch!

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  • Mit John Harrison die faszinierenste Uhr der Welt erfinden

    Längengrad

    Chevy

    15. August 2014 um 14:58

    Inhalt: John Harrison, ein schottischer Uhrmacher setzte sich ein ehrgeiziges und unmögliches Ziel: eine Methode zu ersinnen, die es Seeleuten ermöglichte, den genauen Längengrad ihrer position auf See zu bestimmen. Über 40 Jahre arbeitete Harrison wie besessen an der Herstellung eines perfektem Chronometers. Trotz Missgunst und zahlreicher Anfeindungen hielt er an seinem Traum fest. Meinung: "Längengrad" ist ein sehr interessantes und hervorragendes Sachbuch, welches allerdings auch durch den Schreibstil und die Geschichte in Richtung Roman geht. Man merkt, dass die Autorin sich sehr gut informiert und recherchiert hat, sodass man sich ein sehr gutes Bild davon machen kann, wie die Lage in dieser Zeit ohne eine präzise Längengradbestimmung auf See war. Mit viel Neugier und großem Interesse las ich mich durch die Seiten und begleitete John Harrison, einen genialen Erfinder, auf seinem Weg zu seinem großen Meisterstück. Und es dauerte nicht lange, da hatte mich diese Geschichte und die Leidenschaft des Uhrmachers vollkommen begeistert und ich legte das Buch nicht mehr aus der Hand.  Fazit: Ich kann dieses Buch eigentlich jedem nur ans Herz legen. Es ist interessant und schön geschrieben. Allerdings muss man sich auch bewusst sein, das dieses Buch nach einer wahren Begebenheit handelt und so eher als ein erstaunliches Sachbuch und nicht als spannender Roman geschrieben wurde. Da das Buch nur etwas über 200 Seiten hat, sollten eifrige Leser auch nicht so lange damit zu tun haben und es als eine lehrreiche Lektüre auffassen. =) Bewertung:  Schreibstil:                                               85/100 Buch (Qualität/Schriftart/Design):       80/100 Da das Buch ein Sachbuch ist, lasse ich andere Bewertungen weg... Persönliche Lesedauer:  1 1/2 Wochen

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  • Rezension zu "Längengrad. Die illustrierte Ausgabe" von Dava Sobel

    Längengrad

    sabisteb

    14. January 2013 um 15:52

    Die Suche nach einer zuverlässigen Berechnungsmethode für den Längengrad (der senkrechte Grad parallel zu Greenwich, das andere ist der Breitengrad), nahm seinerzeit Ausmaße an, vergleichbar mit der Suche nach dem Jungbrunnen, dem Perpetuum Mobile oder der Verwandlung von Blei zu Gold. Viele Unglücke passierten auf Schiffsreisen, weil die Kapitäne nicht wussten, auf welchem Längengrad sie sich befanden, die Lösung dieses Problems würde viele Menschenleben und vor allem viele Ressourcen retten. Die Hauptantriebsfeder der Suche waren somit hauptsächlich wirtschaftliche Gründe, die Verluste an Schiffen und Fracht waren einfach enorm. Daher schrieb das britische Parlament 1714 eine fürstliche Belohnung für denjenigen aus, der eine „praktikable und nützliche Mathode zur Bestimmung der geographischen Länge“ entwickeln würde, den Longitude Act. Einige der Methoden sind aus heutiger Sicht eher abenteuerlich, wie das Gissen oder das Sympathie Pulver. Die Astronomen scheiterten mit ihren Ideen an noch nicht vorhandenen Messdaten, daher hoffte man darauf, das Problem mittels einer genau gehenden Uhr zu lösen. Das klingt trivial, war es damals aber nicht, den damalige Uhren gingen bei Wärme schneller, bei Kälte langsamer, nach dem Aufziehen schneller als kurz vor dem Ablaufen, für eine sichere Bestimmung des Längengrades benötigte man aber eine nahezu sekundengenaue, von äußeren Einflüssen unabhängige Uhr, etwas was heute jede Quarzuhr aus dem Kaugummiautomaten leisten kann. John Harrison, von Beruf her Schreiner, von Herzen jedoch Uhrmacher, nahm die Herausforderung an. Er erfand viele Bauteile, die noch heute in mechanischen Uhren Verwendung finden. Er geriet dabei jedoch in das Spannungsfeld von Theoretikern gegen Praktiker und Astronomen gegen Uhrmacher. Er geriet in die Mühlen der Administration, die ihn zu zermürben drohen. Sachbücher können erstaunlich unterhaltsam sein. Dava Sobel erzählt in einer lockeren, ironischen, süffisant zynischen Erzählweise den Leidensweg, des John Harrison. Ein praktischer Mensch, umständlich aber solide, gegen ein Gremium von Wissenschaftlern, die davon überzeugt sind, dass sie recht haben, dass nur der Mond, nur die Sterne die Lösung sein können und keine mechanische Uhr eines autodidakten Bastlers. Man legt Harrison Steine in den Weg, wo es nur geht, man demütigt ihn und verweigert ihm die Anerkennung und dennoch macht er weiter. Mir war die Geschichte nicht neu, schon 2004 gab es auf ARTE eine Mission X Folge zu John Harrison Kampf um das Preisgeld (http://www.arte.tv/de/5-kampf-um-das-preisgeld/737568,CmC=737574.html). Was traurig ist an dieser Geschichte, ist dass sich bis heute in der Wissenschaft nichts geändert hat, was das gängeln von Kollegen angeht. Auch heute, werfen Gremien Wissenschaftlern Knüppel zwischen die Beine, ganz besonders, wenn in diesen Kollegen sitzen, die am selben Thema arbeiten. Missbrauch von Gremien, von Macht zur Unterdrückung einer Erfindung, um die eigenen Pläne zu befördern. Andererseits, ganz Unrecht hatte Nevil Maskelyne, John Harrisons erbittertster Gegner auch nicht. Auch wenn Harrisons Methode sicherlich einfacher und verständlicher war, so war sie, anders als Maskeleynes Mondtabellen (die jedoch an einigen Tagen des Monats nicht funktionierten), für die meisten Seeleute einfach nicht erschwinglich, anders als der Nautical Almanac und die dafür benötigten Messgeräte. Neutral betrachtet, hatten beide Methoden ihre Berechtigung und ihre Schwächen, dennoch ist es nicht richtig, wie er Harrison gängelte. Fazit: Ein spannendes Sachbuch, das sich wie ein Roman liest, vor allem wegen der teils wunderbar abstrusen Anekdoten. Es gibt von diesem Buch zwei Ausgaben. Eine unbebilderte TB Ausgabe und eine deutlich teurere illustrierte Leinenvariante. Ich rate dringend zur illustrierten Variante, sonst sitzt man permanent am Rechner, um sich die Bilder der Beschriebenen Uhren und Probleme zu besorgen.

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  • Rezension zu "Längengrad" von Dava Sobel

    Längengrad

    WinfriedStanzick

    05. September 2011 um 11:04

    Dieses nun in einer besonderen Leinenbindung neu herausgegebene Buch von Dava Sobel erzählt eine Wissenschaftsgeschichte so, dass sie auch ein Laie verstehen kann. Flüssig und ansprechend erzählt Dava Sobel die Geschichte der Entwicklung des Chronometers durch den schottischen Uhrmacher John Harrison mit dem im 18. Jahrhundert die Lösung des Längengradproblems herbeigeführt wurde. Man bekommt viele genaue wissenschaftliche Informationen, es wird geschildert, wie vor der Erfindung des Chronometers vergeblich nach Löszungen gesucht wurde. Eingewogen in diese nüchternen Informationen wird auch die Geschichte der beteiligten Personen erzählt und viele Abbildungen geben einen plastischen Eindruck vom Thema. Von großem Interesse sind weiterhin die (geo)politischen Folgen die diese Erfindung hatte, insbesondere für das britische Empire. So wird Wissenschafts- und Sozialgeschichte verbunden zu einer spannenden, leichten und jederzeit unterhaltsamen Lektüre.

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  • Rezension zu "Längengrad" von Dava Sobel

    Längengrad

    Gruenente

    08. September 2008 um 19:42

    In der Schiffahrt gab es ein grosses Navigationsproblem: die Bestimmung des Längengrades. Der Breitengrad liess sich recht einfach bestimmen, für den Längengrad gab es keine zuverlässige Möglichkeit. Dies hatte oft verheerende Folgen, da man das Ziel so leicht mal um 200 Meilen verfehlen konnte... Nach einigen Katastrophen (Unglücke wegen Riffen, weil falsch navigiert, oder viele Tote, weil sich ganze Flotten auf dem offenen Meer hoffnungslos verirrten, gab es den "Longitude Act". Ein Preis (heute mehrere Millionen Euro wert), der demjenigen übergeben werden sollte, der ein zuverlässiges Verfahren zur Längengradbestimmung vorlegen kann. Diese Buch beschreibt die verschiedenen Versuche. Vor allem dieeines autodidaktischen Uhrmachers Namen John Harrison, der es schaffte fast genau gehende Urhen zu bauen, die gegen Termperatur- und Schiffsschwankungen nahezu unempfindlich waren. Und das mit Mitteln des frühen 19. Jahrhunderts. Erst mal war ich total erstaunt: es ist kein Roman, sondern eine Dokumentation. Normalerweise lese ich so etwas nicht. Doch da ich krank warund das Buch nicht dick und mir das erste Kapitel gut gefiel da habe ich noch nicht gerafft, des es kein Roman ist) las ich weiter. Und es war sehr interessant und spannend geschrieben. Viele berühmte Persönlichkeiten wurden erwähnt, so das ich alles prima in mein Allgemeinwissen enbauen konnte: Cook, Bligh, Euler, Halley usw. Die Origianl Uhren habe ich vor zwei Jahren auch in London gesehen, und wurde da überhaupt erst mal auf dieses Navigations-Problem aufmerksam. Einen spannende Dokumentation!

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  • Rezension zu "Längengrad" von Dava Sobel

    Längengrad

    septembra

    19. September 2007 um 14:45

    so muss Wissen vermittelt werden: unterhaltsam und spannend

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