DB erzählt von seinem Leben. Als Kind in den 80er Jahren in Washington
DC hat er gehungert - und das in direkter Nähe des Weißen Haus. Hätte
ich nicht gedacht, allein der Touristen wegen, hätte ich vermutet, dass
die arme Nachbarschaft aufgepäppelt würde. Er wurde erst mit 30 Jahren
Wrestler und lobt alle seine Unterstützer mit echter Dankbarkeit.
Überraschenderweise unterstützten Wrestlingveteranen ihn, verhalfen ihm
zu guten Agenten und Shows in denen er gut aussah. Die Veteranen hatten
keine eifersüchtigen Konkurrenzgedanken. Spitze.
Obwohl der Herr
vermutlich ein Riesenego hat, steht er zu seinen zahlreichen
Verfehlungen und ist dankbar für seine große, von ihm nicht in dieser
Dimension vermutete, Karriere.
Jeremy Roberts hat das Buch mit ihm
geschrieben und die Originalsprache erhalten und vielen Widersprüche
erhalten (vgl. Alkoholkonsum und Fremdgehen). Wrestling erscheint mir
wie ein Zirkus ohne Tiere. Ich hätte nicht gedacht, dass verletzte
Wrestler kein Geld bekommen. Eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ist
die absolute Ausnahme und jetzt kommt´s: wenn der Wrestler aus der REHA
kommt und wieder arbeitet, wird die Fortzahlung von seinem Gehalt
abgezogen. Ein Knochenjob.
Batista Bomb

