Dave Cousins Fünfzehn kopflose Tage

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Inhaltsangabe zu „Fünfzehn kopflose Tage“ von Dave Cousins

Wie weit kann man gehen, um die eigene Familie zusammenzuhalten? Laurence, 15 Jahre alt, geht jedenfalls ziemlich weit und manövriert sich dabei in eine Reihe grotesk-komischer§Situationen nicht zuletzt, weil sein kleiner Bruder fest davon überzeugt ist, ein bissiger Hund zu sein §Laurence Roach wünscht sich eigentlich nur ein normales Leben, doch das ist schwer, wenn die Mutter eine depressive Alkoholikerin ist. Als sie eines Abends nicht mehr nach Hause kommt, erzählt er niemandem davon aus Angst, er und sein Bruder Jay müssten sonst in Pflegefamilien. Er täuscht vor, seine Mutter sei noch da, zieht sich ihre Kleider an und verstrickt sich immer mehr in ein Netz aus Lügen. Abend für Abend schleicht er zudem in die Telefonzelle und gibt sich in der Live-Sendung des lokalen Radiosenders für seinen verstorbenen Vater aus, um seinen geheimen Traum zu verwirklichen. Nach zwei Wochen, in denen sich die beiden Brüder mit einem Minimum an Geld und Essen durchschlagen, entdeckt Laurence endlich eine Spur§von seiner Mutter. Aber jetzt fangen die Schwierigkeiten erst richtig an

Zwei ganz tolle Jungs.

— Mese
Mese

Das Buch hat mich wirklich überrascht! Die beiden Jungs wachsen einem richtig ans Herz und man hofft durch das ganze Buch mit ihnen.

— Buecherdrache-Hannah
Buecherdrache-Hannah

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  • 15 kopflose Tage

    Fünfzehn kopflose Tage
    Mese

    Mese

    10. May 2015 um 22:22

    Laurence und sein bruder Jay leben allein mit ihrer Mutter. Am Morgen geht sie putzen, danach arbeitet sie in einem Imbiss. Trotzdem fehlt es allen Ecken und Enden. Die Wohnung ist in einem erbärmlichen Zustand. Zu all dem kommen die Depressionen und die Alkoholabhängigkeit der Mutter. Plötzlich ist die Mutter verschwunden und Laurence muss sich alleine über Wasser halten und dies ohne Geld. Die Jungs machen eine schwere Zeit durch und trotzdem gibt Laurence nicht auf und sucht nach seiner Mutter. Fünfzehn Tage spielt er allen vor, dass seine Mutter da ist und alles in bester Ordnung ist. Findet er seine Mutter? Oder kommt es für ihn und seinen kleinen Bruder schlimmer und sie müssen in eine Pflegefamilie? Laurence ist mir ans Herz gewachsen. Wie er den Alltag zu bewältigen versucht und ja nicht auffallen will. Ohne Geld ist es nicht leicht sich und seinen kleinen Bruder über Wasser zu halten. In seiner Verzweiflung gibt er nicht auf. Bewundernswert. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es vielen Kindern genau so geht. Sie versuchen den Alltag so normal wie möglich zu gestalten und spielen der Umwelt eine heile Welt vor.

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  • Sehr gelungenes und tiefgründiges Jugendbuch, das mich sehr gut unterhalten hat!

    Fünfzehn kopflose Tage
    Meiky

    Meiky

    29. April 2015 um 07:23

    Das Buch “15 kopflose Tage” hat mich tatsächlich ziemlich überrascht! Ich habe, durch das Cover, eher mit einem humorvollen Buch gerechnet, aber tatsächlich handelt es sich um ein ziemlich tiefgreifendes. Laurence hat es mit seinen 15 Jahren nämlich alles andere als leicht. Seine Mutter ist Alkoholikern und depressiv. Sie hat zwar zwei Jobs, aber das Geld reicht vorne und hinten nicht. Dann ist da noch sein kleiner Bruder Jay, der nicht gerade leicht zu erziehen ist und doch bleibt das meiste davon an Laurence hängen. Als eines Tages seine Mutter einfach nicht nach Hause kommt, ist das Chaos perfekt. Hilfe kann sich Laurence aber nicht holen, denn seine bisherigen Begegnungen mit dem Jugendamt haben ihm gereicht. Und so steht der Teenager alleine da, mit einem Kind, einer verdreckten Wohnung, stinkenden Klamotten und vor allem ohne Geld. Es ist spannend mit zu verfolgen, wie sich die beiden trotzdem über Wasser halten und ihr Leben mehr oder weniger meistern. Es macht aber auch nachdenklich, wie verzweifelt jemand sein muss, der seine Kinder sich selbst überlässt. Die Geschichte ist spannend und abwechslungsreich. Es gibt neben den drei Hauptfiguren auch noch eine Handvoll Charaktere, von denen aber nur drei eine für die Geschichte wichtige Funktion haben. Die Figuren sind realistisch und ausführlich beschrieben, sodass man direkt ein Bild zu jeder Person im Kopf hat. Viele Schauplätze spielen Mitten im sozialen Brennpunkt, wodurch für mich die Stimmung immer etwas gedrückt war. Aber ich musste auch an der einen oder anderen Stelle schmunzeln, da manche Situation wirklich unterhaltsam geschrieben sind. Das Cover des Buches gefällt mir auf jeden Fall total gut und ist sehr passend zum Inhalt. Die einzelnen Kapitel werden nicht wie üblich durch neue Überschriften eingeleitet, sondern durch kleine Comics. Leider sind in diesen Comics nur einzelne zusammenhangslose Sätze aus dem folgenden Kapitel eingefügt. Mir hätte eine fortführende und logische Geschichte in diesen kleinen Abschnitten besser gefallen. Nichtsdestotrotz ist das ganze Buch sehr liebevoll gestaltet! Der Schreibstil ist kindlich/jugendlich und sehr angemessen. Für ein Jugendbuch ist das wirklich alles sehr gut gelungen!

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  • keine leichte Lektüre - stimmte mich nachdenklich

    Fünfzehn kopflose Tage
    Bibilotta

    Bibilotta

    25. April 2015 um 20:57

    Meine Meinung Lawrence wünscht sich nichts sehnlicher, als einfach nur “normal” zu Leben … doch das ist mit einer alkoholkranken Mutter, die plötzlich nicht mehr wiederkommte, gar nicht so einfach. Von einem auf den anderen Tag sich selbst überlassen versucht Lawrence sich und seinen Bruder davor zu schützen, in eine Pflegefamilie zu kommen. Somit versucht er das verschwinden seiner Mutter geheim zu halten und merkt erst nach ein paar Tagen, dass sie wirklich sich selbst überlassen sind. Ohne Geld und Essen im Haus ist das auch gar nicht so einfach. Auch Lehrer, Nachbarn und andere Personen werden so langsam misstrauisch, aber Lawrence versucht alles, damit das Jugendamt nicht eingeschaltet wird. “15 kopflose Tage” ist keine lockerleichte Lektüre. So unterhaltsam und lustig wie das Cover auch wirkt, so tiefgründig, schwer und sehr ernsthaft ist der Inhalt diese Buches an sich. Auch wenn dieses Buch durchaus unterhaltsam rüberkommt, so kommen die sozialkritischen Momente auf keinen Fall zu kurz und werden auch nicht in den Hintergrund gedrängt. Teilweise hatte ich sehr mit meinem Mitleid für Lawrence und seinen Bruder zu kämpfen, immerhin ist die Situation so realistisch und echt in der Geschichte beschrieben, dass schnell mal klar wurde … hey… das kann um die Ecke genauso stattfinden. Richtig erschütternd ist das für mich beim Lesen gewesen. Dave Cousins hat die Episoden recht amüsant dargestellt – nur konnt ich teilweise nicht so wirklich lachen, da es eigentlich zu ernst ist das Thema. Auch hat Lawrence sehr naiv teilweise versucht, alle von der heilen Welt zu überzeugen. Doch der Einblick, der Gedanke daran, dass dies wirklich so stattfinden kann … das ist einfach nur erschreckend, erschütternd und hat mir den kalten Schauer über den Rücken gejagt. Das ganze aus der Sicht der Kinder, wie es ihnen damit geht, die Angst ihrerseits, andere Leute auf Hilfe anzusprechen, weil sie das Schlimmste versuchen, das war wirklich harter Lesestoff – und dann die naive Umsetzung ihrerseits (was man Kindern ja nicht mal wirklich vorwerfen kann …) war trotzdem sehr erschreckend und erschütternd. (Ich glaube ich wiederhole mich schon *lach*)   Fazit Ein Buch, das auf den ersten Blick fröhlich wirkt, aber vom Inhalt her sehr ernst und schwere Kost aufweist. Auch wenn alles locker-lustig und humorvoll verpackt war, so konnt ich oftmals nicht so wirklich lachen … aber Nachdenken … ein Buch das schwer zum Nachdenken anregt und einen mitnimmt.  

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  • [Rezension] Fünfzehn kopflose Tage

    Fünfzehn kopflose Tage
    Buechermietze

    Buechermietze

    05. April 2015 um 23:11

    "15 kopflose Tage" ist ein Kinder- und Jugendbuch von Dave Cousins, der 2015 im Freies Geistesleben Verlag erschienen ist. In der broschierten Ausgabe/Hardcover kostet es 17,90€ und hat 288 Seiten. In dem Buch geht es um den 15 Jahre alten Laurence und seinen 6 Jahre alten Bruder Jay. Die beiden führen ein nicht ganz angenehmes Leben, denn sie wohnen in einer kleinen dreckigen Wohnung im schlimmsten Haus der Stadt. Die Mutter hat zwei Jobs mit dem sie die kleine Familie ernähren muss und schafft es nur mit genug Alkohol aus dem Haus. Laurence muss seinen Bruder jeden Tag zur Schule bringen und wieder abholen, womit er sich selber Ärger in der Schule einhandelt. An einem Abend warten die Geschwister vergeblich auf ihre Mutter. Nach ihrem letzten Job kommt sie nicht nach Hause und die Jungen sind auf sich allein gestellt. Nun beginnen 15 schwere Tage für sie, in den sie sich um sich selbst kümmern müssen und das Verschwinden ihrer Mutter geheim halten müssen, weil sonst das Jugendamt vor der Tür steht und die Beiden in Pflegefamilien steckt, die neugiriege Nachbarin "Schnüffelnelly" ist ihnen da keine Hilfe. Schaffen die beiden es oder werden sie am Ende doch von einander getrennt? Als erstes möchte ich gerne auf die Ausgabe des Buches zu sprechen kommen. Bei Amazon wird es als broschiert angegeben, doch das ist es nicht, es sieht viel mehr aus, wie eine ganz billige Hardcover Ausgabe, für die zu wenig Geld da war.. Wieso bleibt man nicht einfach bei Taschenbuch oder Hardcover, diese Sonderausgabe ist definitiv kein Pluspunkt. Das Thema des Buches finde ich toll. Eine sehr gute Idee und auch wie das in die einzelnen Wochentage eingeteilt ist, ist gut gelungen, doch der Einstieg in das Buch ist schwer. Die ersten achtzig Seiten haben sich total in die Länge gezogen und waren einfach nur langweilig. Deswegen finde ich es sehr schade, dass für die eigentliche Geschichte nur die Hälfte an Seiten genutzt wurde, man hätte viel mehr daraus machen können. Zudem hat mich die Sprache des Buches am Anfang auch schon ein bisl schockiert, manche Begriffe gehören einfach nicht in ein Kinderbuch, das hätte man deutlich besser ausdrücken können. Mein Lieblingscharakter ist eindeutig Jay, er hat mich durch das ganze Buch zum lachen gebracht. Seine kindliche Unbeschwertheit und seine Freude zu Scooby und Shaggy war einfach niedlich und wie er plötzlich andere Personen beißt, ich habe es genossen und auch Mina habe ich ins Herz geschlossen. einfach nur toll. Ich liebe ihren Charakter, wie sie einfach alles gelassen sieht und mit einer Leichtigkeit Laurence unter die Arme greift, Zwei großartige Charaktere wurden hier geschaffen. Ab der Hälfte des Buches wurde es durch die Beiden wirklich noch gut. Also wer sich durch den ersten Teil durchliest, dem wird das Buch auch gefallen. Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar von Verlag Freies Geistesleben zur Verfügung gestellt, herzlichen Dank dafür. Genauso bedanke ich mich bei bloggdeinbuch.de worüber ich dieses Buch erhalten habe. Schaut doch einfach mal auf diesen beiden tollen Seiten vorbei! Wenn ihr das Buch gerne kaufen möchtet, dann tut das doch gerne hier

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  • Mutter haut ab und großer Bruder kümmert sich um kleinen Bruder

    Fünfzehn kopflose Tage
    Aleena

    Aleena

    25. March 2015 um 21:42

    Wie weit muss man gehen um die Familie zusammenzuhalten? Laurence ist 15 Jahre alt, sein Bruder erst 6 Jahre. Die Mutter, eine depressive Alkoholikerin verschwindet eines Tages und kehrt nicht wieder nach Hause zurück. Was hat sie dazu bewegt, ihre Kinder im Stich zu lassen? Laurence möchte die Familie zusammenhalten und glaubt jeden Tag daran, dass die Mutter wieder zurückkommt um sich um sie zu kümmern. Inzwischen muss Laurence nur sich und seinen Bruder durchbringen, doch wie, so ohne Geld und mit der neugierigen Nachbarin im Nacken? Hauptsache das Jugendamt bekommt nichts mit, denn vor der Frau im Klemmbrett, sind sie schon mal geflüchtet. Stellt sich ehr die Frage, wieviel muss ein Jugendlicher tun um seinen kleinen 6 jährigen Bruder durchzubringen? Er ist hier nicht nur bereit, für die Mutter einzuspringen, beim Putzjob, weil sie besoffen im Bett liegt und nicht aufstehen kann, dann sein Bruder, dem die Mutterliebe fehlt, der Essen braucht eine saubere Umgebung und keine Kakerlaken in der Küche. Ich hab mich immer gefragt wann Laurence endlich Hilfe holen wird. Man merkt schon, dass es ein sehr schwieriges Thema ist, und man hilflos lesen muss, was Schreckliches, als nächstes kommt. Ich fand es zum Teil schon beängstigend, nicht eingreifen zu können. Laurence ist ein sehr starker Junge und man kann ihn nur bewundern, wie liebevoll er sich um sein Bruder hier kümmert und man wünscht sich das alles ein gutes Ende nimmt. Laurence wächst über sich hinaus. Dieses Buch zeigt sehr viel Emotionen, Leid aber auch Hoffnung auf das danach. Spannend, temporeich, emotional geschrieben und absolut zu empfehlen. Lest es unbedingt!!!

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