Ich hab ehrlich gesagt vergessen, dass ich dieses Buch überhaupt habe und bin nur im Zuge einer Challenge draufgestoßen. Es liest sich von der Prämisse her wie eine klassische (männliche) Fantasy-Geschichte, die zwar magische Elemente hat, aber historisch eher an die englische Geschichte, insbesondere auf Henry VIII., anlehnt.
Wir folgen dem Protagonisten sein ganzes Leben lang und ich war etwas überrascht, dass wir ganze Abschnitte davon (Ausbildung, Erziehung, wichtige Kämpfe, Reisen, Politik usw.), die ihn eigentlich zu der übermächtigen Person machen, als die er beschrieben wird, komplett überspringen. Einerseits spart das viel Zeit und Seiten, andererseits bekommen wir dann auch nicht so viel von der Charakterentwicklung (obwohl da gab es recht wenig) mit.
Ein Pluspunkt ist der sehr flüssige Schreibstil, wonach sich das Buch auch recht flott durchliest. Die nächsten Bücher und den Autor generell werde ich mir aber sparen. Für traditionelle Fantasyliebhaber ist das Buch eine ganz klare Empfehlung. Für Zwischendurch reicht es auch mal. Man darf sich halt nicht zu viel Tiefgang und Worldbuilding erwarten.
























