Dave Duncan Omar, der Geschichtenhändler

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Inhaltsangabe zu „Omar, der Geschichtenhändler“ von Dave Duncan

Omar besitzt eine besondere Gabe, die er zum Handwerk erhoben hat: Er handelt mit Geschichten. Es scheint der Wille der Götter zu sein, dass er bei seinen Reisen häufig zur rechten Zeit am rechten Ort ist, um monumentale Ereignisse zu bezeugen, auf dass er von ihnen zu berichten vermag. So auch, als die barbarischen Horden der Vorkan über Die Straße der Plünderer zum Sturm auf die als unbezwingbar geltende Stadt Zanadon ansetzen. Scheinbar ohne eigenes Zutun wird Omar in eine Intrige der Priesterschaft, des Heeres und ehrgeiziger Geschäftsleute verstrickt, denen das eigene Wohl näher am Herzen liegt als das der Stadt. Nur Omar ist in der Lage, das schlimmste Unheil abzuwenden, doch ob es ihm gelingen kann, wissen allein die Götter. Ein anderes Mal verschlägt ihn ein grausamer Sturm in Die Jägersschänke, in der er nicht willkommen ist, zumal der Wirt ob eines "Missverständnisses" aus der Vergangenheit einen Groll gegen ihn hegt. Allein den anderen Gästen hat es Omar zu verdanken, dass er nicht hochkant hinaus in den sicheren Tod geworfen wird. Um die Langeweile zu vertreiben, schlagen sie einen Wettstreit vor: Jeder Gast erzählt eine Geschichte, die Omar übertreffen muss. So sieht sich Omar unverhofft mit einer seiner größten Herausforderungen konfrontiert, denn auch die anderen Gäste erweisen sich als begabte Erzähler.

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  • Rezension zu "Omar, der Geschichtenhändler" von Dave Duncan

    Omar, der Geschichtenhändler
    Nexus

    Nexus

    06. May 2009 um 12:45

    Hmm... Omar, der Geschichtenhändler ist schon ein faszinierendes Buch - oder besser zwei Bücher, da sich hinter dem Titel zwei einzelne Romane verbergen, die inhaltlich bis auf den Hauptcharakter nichts miteinander gemein haben. Es geht um den Geschichtenhändler Omar, der die Welt immer auf der Suche nach einer guten Geschichte durchwandert. Mitunter erhält er durch die Götter die Möglichkeit, wichtige Ereignisse zu bezeugen. Im ersten Buch - Die Straße der Plünderer - Geht es um die von Feinden belagerte, uneinnehmbare Stadt Zanadon. Zur Verteidigung soll der Schutzgott der Stadt herbeigerufen werden, um die Armee anzuführen. Omar wohnt diesem Ereignis bei und stolpert in einen Strudel aus Tempelintrigen. Das zweite Buch - Die Jägerschenke - beschreibt einen Erzählwettbewerb, in dem es für Omar um nicht weniger als sein Leben geht. Um sich zu retten muss er gegen mehrere Personen antreten und deren Geschichten übertrumpfen. Die Erzählungen hängen alle zusammen und zeichnen das Bild eines vom Krieg zerrüttelten Königreiches über mehrere Generationen. Auch über die einzelnen Erzähler selber erfährt man im späteren Verlauf noch interessante Einzelheiten. Beide Romane haben mir prima gefallen, auch wenn ich den zweiten etwas interessanter und auch fesselnder fand. Was wirklich an den beiden Büchern fasziniert ist der witzige Ausdruck. Der Erzählstil (in beiden Büchern aus Omars Sicht) ist phänomenal. Es macht einfach Spaß den teilweise staubtrockenen Kommentaren Omars oder Beschreibungen seiner Situation zu lauschen. Dieser Schreibstil macht die leichten Durchhänger im ersten Buch mehr als wett! Was mir ebenfalls an dem Roman gefiel ist die Tatsache, dass der Protagonist eben nicht der Typ Weltretter oder Unfreiwilliger Held ist sondern einfach nur ein Chronist (wenn auch einer mit dem Auftreten eines Strauchdiebes), der die Ereignisse mit viel Wortwitz beschreibt. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch!

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