Dave Eggers Bei den wilden Kerlen

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Inhaltsangabe zu „Bei den wilden Kerlen“ von Dave Eggers

Der Klassiker von Maurice Sendak als herrlich anarchischer Roman. Bei den wilden Kerlen, der hinreißende All-Age-Roman von Dave Eggers, entstand auf Wunsch von Maurice Sendak, dem Autor des Bilderbuch-Klassikers Wo die wilden Kerle wohnen. Eggers’ Roman wurde von Spike Jonze fürs Kino verfilmt. Roman und Film wurden von der Kritik gefeiert und sind ein anhaltender Publikumserfolg. Der achtjährige Max, Sohn getrennter Eltern, frech, wild und sensibel zugleich, rennt nach einem Streit mit seiner Mutter von zu Hause fort und kommt nach langer Fahrt übers Meer zur Insel, wo die wilden Kerle wohnen: riesige, launenhafte Wesen, die ihn bald zu ihrem König machen. Ein phantastisches Abenteuer beginnt, das Max im Innersten verändert.

Für nebenher ein tolles Buch!

— Katja_Wolke
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    Bei den wilden Kerlen
    Katja_Wolke

    Katja_Wolke

    17. May 2015 um 15:11

    Eine Reise in ein vollkommen anderes Land, in das Land der wilden Kerle... Klappentext: Herausgekommen ist Bei den wilden Kerlen, eine herzergreifende Geschichte über den jungen Max, der sich und die Welt nicht mehr versteht. Seine Eltern sind getrennt, seine Mutter ist fast nur mit ihrem neuen Freund und ihrer Arbeit beschäftigt, seine Schwester Claire pubertiert heftig und hat überhaupt kein Interesse mehr an ihrem kleinen Bruder. Nach einem Streit verlässt Max das Haus, rennt in den Wald, findet ein Boot und kommt nach langer Reise übers offene Meer zur Insel, wo die wilden Kerle wohnen. Bald schon wird er zum König dieser riesigen, launenhaften und dennoch liebenswerten Wesen, die mindestens so viel von ihm erwarten wie er von ihnen. Max’ Reise auf die Insel der wilden Kerle ist ein phantastisches Abenteuer, das ihn im Innersten verändern wird. Ein riesiges, wildes Lesevergnügen. Meinung zu... ...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung: Das Cover mit den Schattenschnitten finde ich eigentlich ganz niedlich, wie man Max und drei der wilden Kerle sieht. Der Titel passt sehr gut zum Inhalt, ebenso wie der Klappentext, der mich irgendwie neugierig auf die Geschichte gemacht hat, immerhin kannte ich das Bilderbuch. ...Grundidee & Verlauf: Die Geschichte beginnt mitten in Max Alltag. Er tobt mit dem Hund durchs Haus und seine Schwester ist genervt von ihm. Sie möchte nicht, dass ihre Freunde ihn sehen und deswegen rächt er sich und bekommt es bitter bezahlt. Daraufhin eskaliert er ein bisschen und läuft davon, wo er dann eben das Segelboot findet, mit dem er sich auf macht und so zu den wilden Kerlen kommt... Der Einstieg war etwas komisch und ich wusste nicht wirklich, was noch so passieren sollte. Bis er nämlich erst mal auf der Insel ist, braucht es viele Seiten, in denen es nur um seine Familienverhältnisse geht. Die Idee hinter der Geschichte finde ich eigentlich richtig niedlich. Ein Junge der Monster findet und deren König wird und sich mit ihnen anfreundet. Wie schon gesagt, brauchte die Geschichte jedoch etwas, bis sie überhaupt in Schwung kam und man überhaupt das erste Mal von den wilden Kerlen erfährt. Dann gibt es immer mal wieder spannende Abschnitte und relativ neutrale, wo mal nicht so viel passiert. Aber liest die Geschichte so weg, auch weil die Kapitel relativ kurz sind. Generell bleibt die Handlung bis auf ein paar Ausnahmen aber relativ seicht. Das Ende war eigentlich ganz schön. Irgendwie ein bisschen traurig, aber durchaus schön. Genau so wie ich es erwartet hatte. ...Schreibstil: Der Schreibstil war eigentlich ganz angenehm. Man konnte die Geschichte eigentlich ziemlich gut weg lesen. Außerdem waren die wilden Kerle wirklich liebevoll beschrieben und ich konnte sie mir gut vorstellen ebenso wie ihre Insel und was sie so den ganzen Tag gemacht haben. ...Charaktere: Max ist eigentlich erst 8 Jahre alt, trägt gerne sein Wolfkostüm und hat eine Menge Fantasie, spielt gerne und baut gerne Sachen. Davon ist seine Familie nur irgendwie nicht so begeistert und aus einem Streit heraus läuft er von zu Hause weg und begibt sich auf die Reise. Manchmal habe ich wirklich vergessen, dass Max noch ein Kind ist, er handelt nämlich teilweise viel vernünftiger. Die wilden Kerle waren total liebevoll dargestellt und wurden direkt zu Beginn echt gut beschrieben. Jeder mit einem anderen Aussehen und einer ganz eigenen Persönlichkeit. Manchmal habe ich sie alle etwas durcheinander gebracht, aber das kommt nun mal vor. Generell waren die Personen liebevoll beschrieben und vor allem bei den wilden Kerlen gab es detailreiche Beschreibungen, was mir wirklich gut gefallen hat. Fazit: Ein nettes Buch für Nebenbei! Die Idee rund um Max und die wilden Kerle ist total niedlich ebenso wie die Beschreibung der Personen, ganz besonders natürlich die der wilden Kerle. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, so wie die ganze Geschichte an sich. Bis auf wenige Ausnahmen, gab es nicht so viel Spannung, und die Geschichte strich so sanft vor sich hin. Das Ende konnte mich dann wieder überzeugen. Ich empfehle dieses Buch jedem, der etwas für Nebenher sucht, einfach mal zum Abschalten ohne viel Nachdenken, was aber trotzdem noch irgendwie schön ist und die ein oder andere kleine Überraschung bereit hält.

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  • Rezension zu "Bei den wilden Kerlen" von Dave Eggers

    Bei den wilden Kerlen
    murmel

    murmel

    12. April 2011 um 23:27

    max fühlt sich einsam in einer welt, die scheinbar nur aus erwachsenen und nervigen familienmitgliedern besteht, die ihn einfach nicht verstehen wollen. er mag krach, unordnung und wild sein. als er sich mal wieder sehr allein gelassen und unbeachtet von allen menschen fühlt, beschließt er zu seinem vater zu segeln, da er glaubt, dieser wäre der einzige, der ihn wirklich versteht. er landet schließlich auf einer insel bei den wilden kerlen. dort lebt er bei den riesenhaften monstern, die dort wohnen. max erklärt ihnen, er sei ihr könig, um seine plötzliche ankunft zu erklären, und befiehlt ihnen eine menge unfug zu machen, weil er glaubt, es mache sie glücklich... der roman "bei den wilden kerlen" erzählt die geschichte "wo die wilden kerle wohnen" von maurice sendak in romanform, stark angelehnt an das drehbuch des gleichnamigen films, geschrieben von spike jonze. natürlich hat dave eggers auch ein paar handlungsstränge ausgelassen und teile neu erfunden, aber doch bleibt die geschichte von max bei den wilden kerlen bestehen. der roman ist wirklich gut gelungen, hat einen schönen schreibstil und die geschichte an sich ist sowieso toll :) zwar im romanfach von kiwi gelandet, ich würde aber auch kindern dieses buch in jedem fall empfehlen!

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  • Rezension zu "Bei den wilden Kerlen" von Dave Eggers

    Bei den wilden Kerlen
    Lilly Block

    Lilly Block

    22. February 2010 um 19:18

    Nach der Scheidung seiner Eltern lebt Max mit seiner Mutter und seiner Schwester allein. Seinen Vater sieht er nur selten. Max fühlt sich unverstanden und neigt dazu, bei seinen Wutausbrüchen Dinge zu zerstören. Nach einem Streit beschließt Max, in seinem Wolfskostüm von zuhause abzuhaun. Er geht in seinen Lieblingswald und findet dort ein verlassenes Segelboot. Spontan beschließt er, zu seinem Vater zu segeln. Er landet allerdings nach Wochen auf einer unbekannten Insel und trifft dort auf Monster, die ihn zum König machen. Zunächst macht es Max Spaß zusammen mit den Monstern alles zu zerstören, doch dann wird er nachdenklich. Er sucht nach den Motiven und Träumen der Monster und stellt fest, dass er die Insel verlassen muss, damit alle ihren Seelenfrieden finden. Eine schöne Geschichte, die zum nachdenken anregt.

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