Dave Eggers Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität

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Inhaltsangabe zu „Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität“ von Dave Eggers

»Ein herzzerreißend komisches Genie.« Denis Scheck in 3sat-Kulturzeit Dave Eggers’ erster Roman, der ihn zu einem internationalen Starautor machte, ist ein umwerfendes Werk von herzzerreißender Genialität.»Eine wunderbare Mischung aus Tragik und Komik.« Berliner ZeitungDie Eckpfeiler der Geschichte sind autobiographisch: Innerhalb weniger Wochen verlieren Dave, 22, und Toph, acht Jahre alt, nicht nur die Mutter, sondern auch den Vater – beide sterben an Krebs. Was bleibt da noch? Die Brüder entscheiden sich, durchzustarten: Sie fahren mit dem Auto ins Abenteuer, nach Kalifornien, wo sie unbedingt ausgeflippte Nackte und Hare-Krishna-Jünger sehen wollen. Dave ist plötzlich nicht nur Tophs großer Bruder, sondern auch Vater und Mutter. Kein leichtes Schicksal, doch Dave Eggers versteht es, davon höchst komisch zu erzählen. In seinem Roman erweist Eggers sich als Entwaffnungskünstler, der mit Lesererwartungen spielt, sie aufs Witzigste ad absurdum führt, uns verblüfft und fesselt. Allein schon sein Vorwort ist ein »entwaffnendes Werk von unüberschaubarer Angreifbarkeit«. Jungle WorldNach dem Erscheinen seines Buches wurde Dave Eggers mit J.D. Salinger, Frank McCourt, Douglas Coupland, Zadie Smith, David Foster Wallace oder David Sedaris verglichen. Unbestreitbar ist: »Eggers ist ein Star, ein Kultbuchautor« (taz).

Also, schon sehr speziell, irgendwie lustig, all die Ideen, aber dann auch etwas sehr langatmig...

— Namoras
Namoras

nette ideen, aber herr eggers erzählt sowas von langatmig, dass das vergnügen etwas auf der strecke bleibt.

— ju_theTrue
ju_theTrue

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  • Rezension zu "Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität" von Dave Eggers

    Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität
    GOOMPI

    GOOMPI

    04. August 2012 um 16:42

    Im Großen und Ganzen ist dieses Buch, die Autobiografie von Dave Eggers, aber mit fiktiven Einschüben. Dabei dreht sich eigentlich alles um das Dahinscheiden Eggers’ Eltern und die darausfolgende Vormundschaft für seinen jüngsten Bruder. Somit begleitet man Dave und seinen Bruder Christoph (von allen liebevoll Toph genannt), beim erwachsen werden, beim Geld verdienen und anderen alltäglichen Dingen. Zur Zeit lese ich irgendwie nur Bücher, denen ich fünf von fünf Punkten geben würde. Bei dieser Lektüre wahr ich mir manchmal nicht so sicher, ob es nun vier oder fünf Punkte werden würden, da der Roman stellenweise etwas ermüdend ist, dann aber wieder in einem solch großartige Gefühle weckt, dass man nicht umhin kommt, dieses Werk für eine der außergewöhnlichsten Stücke der Literatur zu halten. Zu Recht wurde das Buch für den Pulitzer-Preis 2001 nominiert. Diese Gefühlszustände, die das Buch gelegentlich in einem weckt, kann ich gar nicht so recht erklären. Aber ich denke, dass es mit seinem unvergleichlichem Schreibstil zusammenhängt, da Worte oft eine unerklärliche Wirkung haben können, auch ohne das die Story besonders interessant sein muss. Auch bei Eggers ist die Story von Zeit zu Zeit etwas schleppend. Und dennoch schafft er es, nach weglegen der Literatur, dass das jeweilige Geschehen ins Zerebrum wandert und sich dort auf wundersame Weise weiter entfaltet. Was wahrscheinlich auch daran liegt, dass man beim lesen, das Gefühl hat direkt in die Situation eingebunden zu sein. Eggers schreibt wütend und doch herzzerreißend mit viel Emotionen. Eggers schreibt so, als würde er mit der Person reden, über der er schreibt. Eggers schreibt schonungslos und rückt sich dabei nicht in ein positives Licht. Eggers schreibt so, als würde man eine Tonbandaufnahme von seinen Gedanken, in der jeweiligen Lebenssituation, hören. Eggers gibt sich immer mal wieder Tagträumen hin. In Verbindung mit seiner schönfärberischen, euphemistischen Schreibweise und den ab und zu eingefügten Parenthesen, sind gerade diese Abschnitte sehr amüsant. Wohingegen Sätze wie: “Er ist nicht tot. Er wird nicht leben. Alles ist normal. Normal, normal, normal. Gut, gut. Normal, normal. Okay.”, gelegentlich ein wenig nerven können. Sätze wie: “Wir tragen die Klamotten, die wir immer tragen: Shorts und T-Shirts, nachdem wir - als wir darüber nachdachten, was wir anziehen sollten, und uns einfiel, dass wir nicht darüber nachdenken wollten, was wir anziehen sollten - beschlossen hatten, das zu tragen, was wir getragen hätten, wenn wir nicht darüber nachgedacht hätten, was wir anziehen sollten.”, sind ziemlich spritzig, aber nicht der Grund für den Spaß am Buch. Dieses Buch ist das erste Buch, welches die gleiche Umschlaggestaltung besitzt, wie das englische Pendant, dass ich mein eigen nenne. Also die Version mit dem Himmel und dem roten Vorhang darauf. Mir gefällt dieses Design aber nicht so besonders. Aber der gelbliche Farbschnitt, der den Einband umsäumt, macht das gut verarbeitete Werk zu einem Hingucker. Lediglich ein Lesebändchen fehlt mir noch. Neid macht sich in mir breit, weil Eggers teilweise so schreibt, wie ich es gerne könnte. Wie der Titel propagiert ist es ein herzzerreißendes Buch, und das ist vollkommen zutreffend. Die Sache mit der “umwerfenden Genialität” ist, denke ich, aus einer relativen Sichtweise zu betrachten. Die sehr langen Anmerkungen und Danksagungen am Anfang des Romans, sind schon von einer gewissen Genialität, ebenso die eingebundenen Zeichnungen und Grafiken von Eggers, sind nicht zu verachten. Aber dennoch wird dieses Niveau, nicht über der ganzen Lektüre gehalten. Was aber, glaube ich, auch nicht seine Intention bei diesem Werk war. Der Autor wollte hiermit von seinen Eltern abschied nehmen. Mir ging, beim lesen, komischerweise keine Musik durch den Kopf, was seltsam ist, das Buch sehr emotional, ausdrucksstark und stellenweise pathetisch ist. Eigentlich Eigenschaften mit denen man Musik in Verbindung bringt. Dennoch wähle ich ein passendes Stück aus: “Sea of Love" von Cat Power

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  • Rezension zu "Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität" von Dave Eggers

    Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität
    Skrutten

    Skrutten

    04. July 2012 um 21:23

    Umwerfende Geschichte - fast wie ein Roadmovie - mit ergreifenden Geschwisterkonstellationen. Hat mich sehr fasziniert!

  • Rezension zu "Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität" von Dave Eggers

    Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität
    firlefanz

    firlefanz

    23. December 2009 um 19:22

    Dieser Titel... Dieser Titel hat mich so lange davon abgehalten, dieses Buch zu kaufen. Bei einem Titel wie A.H.W.O.S.G. da erwarte ich eigentlich immer eine Enttäuschung, denn wer kann den Erwartungen, die man in so einen Titel setzt schon erfüllen? Erst als, wie schon erwähnt, sowohl bei den Gilmore Girls als auch in Veronica Mars darauf angespielt wurde, hab ich mich endlich überwunden. Und bereut hab ich es ganz sicher nicht. Denn Dave Eggers kann wirklich schreiben. Mal verzweifelt, wütend, am Rande des Nervenzusammenbruchs, egozentrisch und ja, auch herzzerreißend und genial. Die Geschichte ist die von Eggers selbst. Von Dave Eggers, der nach dem Tod seiner Eltern (beide innerhalb von etwas mehr als einem Monat, beide an Krebs), die Verantwortung für seinen achtjährigen Bruder Toph übernahm. Katastrophen (die Überreste - "cremains"- der Eltern sind offenbar verschwunden, Freunde sterben oder drohen mit Selbstmord), die Kunst des Frisbeespielens, eine Liste von Feinden (Mitschülereltern, Leute die Beweise brauchen etc.), Alltägliches. Eggers fängt einen Zeitgeist ein, schildert die Erwartungen einer Generation im Großen und im Kleinen. Außerdem zelebriert er das Buch an sich. Bevor die Geschichte losgeht, gibt es erst einmal viele Seiten Anleitungen zum Umgang mit diesem Buch, sonstige Ankündigungen, eine Liste von Metaphern, eine Aufstellung der durch das Buch erzielten Einkünfte und "a drawing of a stapler". So was mag ich, sowas will ich lesen. Danke, Dave Eggers.

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  • Rezension zu "Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität" von Dave Eggers

    Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität
    beate

    beate

    16. March 2009 um 10:37

    Nach zwei Dritteln hab ich meine Lektüre beendet. Zwar hatten die Personen in dem Buch etwas anrührendes, und es gab immer wieder witzige Stellen. Insgesamt aber hatte ich den Eindruck, dass nun nix wichtiges mehr kommt. Und es war dann doch zu anstrengend, den Wortschwall zu ertragen, der sich wie bei einem überlaufenden Behälter über den Leser ergiesst.

  • Rezension zu "Ein herzzerreissendes Werk von umwerfender Genialität" von Dave Eggers

    Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität
    Frankfurter

    Frankfurter

    06. March 2009 um 13:01

    Eggers schreibt fesselnd, er transportiert die Atmosphäre dieser besonderen Lebensphase und ihrer Umstände auf unvergleichliche Weise. Muss ich bei Gelegenheit unbedingt mal im Original lesen!

  • Rezension zu "Ein herzzerreissendes Werk von umwerfender Genialität" von Dave Eggers

    Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität
    chriesl

    chriesl

    09. September 2008 um 11:15

    Uff, was soll man dazu sagen. Äußerst seltsames Buch und auch höchst-seltsam erzählt. Allerdings hat der Autor nicht viel zu sagen und schreibt aber so einiges an Seiten. Ich habs noch nicht mal geschafft, es fertig zu lesen...

  • Rezension zu "Ein herzzerreissendes Werk von umwerfender Genialität" von Dave Eggers

    Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität
    behrchen

    behrchen

    13. December 2007 um 14:49

    Funny Frisch. Vereinzelt langatmig. Alles in allem aber originell, witzig, lesenswert.

  • Rezension zu "Ein herzzerreissendes Werk von umwerfender Genialität" von Dave Eggers

    Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität
    hp

    hp

    04. December 2007 um 02:27

    teilweise sehr schön geschrieben, besonders die zeit anfangs in berkeley, bin aber nich ganz warm geworden mit dem buch. würde eher 3,5 sterne vergeben, wenns ginge, aber so richtig toll fand ich es nicht.

  • Rezension zu "Ein herzzerreissendes Werk von umwerfender Genialität" von Dave Eggers

    Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität
    rezeptfrei

    rezeptfrei

    08. July 2007 um 12:26

    Was für ein Käse! Vielleicht sind die ersten 20-30 Seiten herzzerreissend, da dort der Tod seiner Mutter beschrieben wird. Ansonsten passiert nicht viel , aber der Guste etwas ist paranoid. Z.B. wenn er seinen kleinen Bruder zu Hause lässt und ihm einige Visionen durch den Kopf gehen das dieser umgebracht wird . Manche finden das lustig.... Ich habe die lange Einleitung und den Anhang nicht gelesen und werde es auch nicht tun. Finde die Aufmachung des Buches , aber toll.

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