The Circle

von Dave Eggers 
3,8 Sterne bei214 Bewertungen
The Circle
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Positiv (136):
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Trifft den Nerv der Zeit, führt den jetzigen Zustand gruselig realistisch weiter. Allerdings fällt die Protagonistin etwas schwach aus.

Kritisch (29):
S

Der weibliche Hauptcharakter hat mich unheimlich genervt und war sehr naiv.

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Inhaltsangabe zu "The Circle"

The Circle is the exhilarating new novel from Dave Eggers, best-selling author of A Hologram for the King, a finalist for the National Book Award. §When Mae Holland is hired to work for the Circle, the world's most powerful internet company, she feels she's been given the opportunity of a lifetime. The Circle, run out of a sprawling California campus, links users' personal emails, social media, banking, and purchasing with their universal operating system, resulting in one online identity and a new age of civility and transparency. As Mae tours the open-plan office spaces, the towering glass dining facilities, the cozy dorms for those who spend nights at work, she is thrilled with the company's modernity and activity. There are parties that last through the night, there are famous musicians playing on the lawn, there are athletic activities and clubs and brunches, and even an aquarium of rare fish retrieved from the Marianas Trench by the CEO. Mae can't believe her luck, her great fortune to work for the most influential company in the world - even as life beyond the campus grows distant, even as a strange encounter with a colleague leaves her shaken, even as her role at the Circle becomes increasingly public. What begins as the captivating story of one woman's ambition and idealism soon becomes a heart-racing novel of suspense, raising questions about memory, history, privacy, democracy, and the limits of human knowledge.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780804172295
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Random House US
Erscheinungsdatum:23.04.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.10.2013 bei RANDOM HOUSE erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Annabilas avatar
    Annabilavor einem Monat
    Kurzmeinung: Trifft den Nerv der Zeit, führt den jetzigen Zustand gruselig realistisch weiter. Allerdings fällt die Protagonistin etwas schwach aus.
    Unsere Welt in 50 Jahren.

    Das Buch ist sehr angenehm geschrieben und gut verständlich. 


    Die Protagonistin Mae kommt mir zu Beginn leider schon eher unsympathisch und sehr naiv rüber. Sie reflektiert in keinster Weise das Verhalten der Circle Chefs oder das Eigene. Zunächst hatte ich die Hoffnung, dass sich das im Laufe des Buches etwas ändern wird und sie eine gewisse Entwicklung durchläuft, allerdings bleibt sie stets naiv und unüberlegt und wird mit der Zeit nur noch unmenschlicher. Und genau in diesem Punkt sehe ich wieder das Positive an ihr. Ich glaube gerade dadurch spiegelt sie den Großteil der Bevölkerung wieder, der ja dann doch eher unvorsichtig mit sozialen Netzwerken und anderen Medien umgeht. 

    Allgemein kann man in Eggers' Werk einige Entwicklungen unserer Gesellschaft bereits wiedererkennen und wird somit zum Nachdenken angeregt. Einige Passagen könnte man bestimmt auch im pädagogischen Kontext lesen und analysieren. :) 
    Im Großen und Ganzen ein gutes Buch. 

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    weltentzueckts avatar
    weltentzuecktvor 9 Monaten
    Klare Leseempfehlung!

    Klappentext:

    The Circle runs everything – all your internet activity in one easy, safe and visible place. No wonder it is now the world’s most powerful and influential company. So when Mae Holland lands a job at its glittering California campus, she knows she’s made it. But the more her ideals and ambitions become aligned with those of the Circle, the closer she comes to discovering a sinister truth at the heart of an organization seeking to remake the world in its image…

    The Circle is Brave New World for our brave new world. Fast, witty and troubling. ~Washington Post

    No question what should be the book of the year. ~Simon Jenkins, Evening Standard, Books of the Year

    A must-read. ~Blake Morrison, Guardian, Books of the Year

    One of our fiercest and most compelling writers. A gripping and highly unsettling read. It paints a horrifying picture, in minute detail, of a future we’ll be lucky to avoid. ~Sunday Times

    Inventive, big-hearted and very funny. Prepare to be addicted. ~Daily Mail

     

     

    Über den Autor:

    Dave Eggers wurde am 12. März 1970 geboren und ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Autoren. Er studierte Journalismus an der University of Illinois, Urbanam bis er die Uni im Alter von 21 Jahren abbrach, um sich nach dem Krebs-Tod seiner Eltern um den jüngeren Bruder Toph (Christopher Eggers) zu kümmern. Gemeinsam mit einem Freund übernahm er dort die lokale, kostenfreie Zeitung Cups, die sie nach und nach in das Satiremagazin Might umwandelten.
    In San Francisco gründete Eggers gemeinsam mit dem Lehrer Nínive Clements Calegari 2002 826 Valencia, eine gemeinnützige Schreibschule für Kinder von 6-18 Jahren. Die Schule hat mittlerweile sieben Ableger in Amerika. Im April 2010 kam das gemeinnützige Projekt ScholarMatch hinzu, das einen Kontakt zwischen Spendern und Studenten herstellt, die ihr Studium nicht selbst finanzieren können.
    Dave Eggers ist mit der Schriftstellerin Vendela Vida verheiratet und lebt mit den beiden gemeinsamen Kindern in der Nähe von San Francisco.
    (Information von Amazon)

     

    Meine Meinung:

    Das Cover ist toll! Modisch und trotzdem straight und simpel – sehr passend zu dem Circle und dem Inhalt des Buches. Das Cover und der Klappentext haben mich 2014 das Buch in der Originalsprache kaufen lassen, weil ich nicht auf die deutsche Ausgabe warten wollte. Ich habe einmal reingelesen und es dann viel zu lange auf meinem SuB verstauben lassen… Aber nun, endlich:

    Eggers Schreibstil ist sehr nüchtern und neutral. Insgesamt erinnert mich das Buch sehr an das bereits oben erwähnte „Brave New World“ von Aldous Huxley (zur Rezension). Auch The Circle ist eine Tragödie, die vom Strudel der Innovation und neuen Medien erzählt. Einem Strudel, der (zunächst) jeden begeistert und (dann) gleichermaßen beängstigt.
    Jeder Nutzer von Google, Facebook, Instagram und Co. sollte diesem Buch ein wenig Aufmerksamkeit schenken, denn es zeigt auf, was mit den heutigen Technologien möglich ist:
    1) sie verbessern unsere Gesellschaft.
    2) sie schränken unsere Privatsphäre drastisch ein.
    Dieses Buch zeigt am Beispiel von Mae Holland die Gefahren der neuen Technologien und sozialen Medien auf:

    Mae Holland ist ein mehr oder weniger unschuldiges, junges Mädchen, das sich überaus glücklich schätzt, für die wohl bekannteste und begehrteste Firma der Welt arbeiten zu dürfen. Neuste Technologien und Innovation wohin sie nur blickt. Bereits in ihrem ersten Monat hat sie 6 Bildschirme auf ihrem Schreibtisch und muss neben ihren beruflichen Pflichten, die Kommunikation und Beziehung zu 11.000 Kollegen pflegen.
    Die Beziehungen zu ihren Eltern und Freunden leiden dabei mehr und mehr, sie verliert sich im Sog des Circles, dessen Motivationen rein und die Innovationen erstrebenswert erscheinen. Nach und nach erkennt der Leser aber, dass der Circle krank macht. Seine Angestellten können dem konstanten Leistungsdruck kaum standhalten, messen sich an kaum erreichbaren Standards, wollen alles wissen und von jedem gehört und gesehen werden – die Parallelen zu unserer heutigen Welt sind nicht zu übersehen (*Instagram/Twitter/etc.*). Maes Sozialleben leidet aufgrund der zunehmenden Digitalisierung.

    *Vor allem die Blogger unter euch haben sich vielleicht auch schon einmal unschöne (aber wahre) Vorwürfe anhören müssen, ihr würdet lieber Zeit vor dem Bildschirm und im Internet verbringen, als in der realen Welt.*

    The Circle bringt einen wirklich zum Nachdenken und reflektieren. Das Ende hat mir überhaupt nicht gefallen, es war aber doch sehr passend und authentisch, ohne hier zu viel verraten zu wollen. Gestern Abend war ich aufgrund des Endes erstmal enttäuscht, je länger ich darüber nachdenke, desto besser finde ich die Entwicklung aber.

    Deshalb vergebe ich 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung an alle, die regelmäßig im Internet unterwegs sind.

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    sally1383s avatar
    sally1383vor einem Jahr
    Ein Jugendroman über die Macht des Social Networking…

    https://lesenundhoeren.wordpress.com/2017/11/23/buch-review-dave-eggers-the-circle-ein-jugendroman-ueber-die-macht-des-social-networking/


    Kritik:

    Cover: Das Cover passt gut zum Inhalt. Ein Kreis und darin ein Labyrinth, ein Netz. Denn darum geht es in dem Buch. Um das Vernetzen im Internet.

    Eindrücke/Inhalt: Auf dieses Buch bin ich durch den Film aufmerksam geworden. Doch ich hatte es lange vor mir hergeschoben, bis es jetzt eine Leserunde auf Goodreads dazu gab, denn Lesen zusammen mit anderen macht ja einfach mehr Spaß.

    Das Thema: Networking und wie Social Media und Daten unser Leben bestimmen. Bei Instagram, Facebook, Twitter, Goodreads, WhatsApp und Co. gibt es da ja schon heute mannigfaltige Möglichkeiten. Hier gibt es aber eine Firma, die all das vereint und seine Mitarbeiter zum Social Networking zwingt, so dass es ihr Leben bestimmt. Das war manchmal echt beklemmend. Aus Sicht von Mae geschrieben, hatte man selbst manchmal das Gefühl mit ihr an ihren ganzen Feeds und Nachrichten zu ersticken. Doch Mae strebt nach immer mehr. Sie ist zu keinem Zeitpunkt sympathisch. Was mir manchmal gefehlt hat bzw zu wenig kam, war die Kritik daran. Außer Mercer gibt es über weite Teile keine Gegenstimmen. Und dabei hätte man einen Antihelden schaffen können. Auch Kalden hätte sich dazu geeignet. Doch beide Männer bleiben eher blass. Deshalb war ich über das Ende zunächst auch enttäuscht, aber schließlich ist es doch ein würdiges Ende, vielleicht sogar ein mutiges, weil es konsequent ist. Es passt zu einer solchen Firma und es passt schließlich auch zu Mae.

    Charaktere: Was soll ich sagen? Mich hat Mae einfach nur genervt. Sie war mir einfach etwas zu naiv. Zwar schien alles, was ihre Chefs und Mitarbeiter ihr gesagt haben zunächst plausibel, aber insgesamt war es doch durchschaubar. Sie hat aber nie hinterfragt. Sie wollte immer dazugehören, allen gefallen. Mae ist auch noch recht unreif und unsicher. Sie will allen gefallen. Ich kann nicht sagen, dass mir irgendetwas an ihr gefallen hat. Selbst ihre Eltern und deren Meinung war ihr schließlich egal. Die Meinung ihres Ex-Freundes, ihrer besten Freundin. Keiner war ihr heilig. Schon irgendwie erschreckend.

    Ihre beste Freundin Annie hat mich auch anfangs genervt. Auch sie war völlig eingenommen vom Circle. Ihre Abfälligkeit gegenüber alten Menschen. Kalden hingegen war mysteriös. Von ihm hätte ich gern mehr gelesen. Auch Mercer als Antiheld hätte mehr auftreten können. Insgesamt sind fast alle Hauptfiguren nicht wirklich sympathisch. Zwar haben die Firmengrüner irgendwie etwas väterliches. Aber letztlich bleiben auch sie irgendwie blass und besessen. Nun könnte man sagen, dass das Absicht ist, weil schließlich das Buch ja vor der völligen Vernetzung warnen soll. Doch irgendwie eine Figur, die ich liebe, wäre schön gewesen. Und in Kaltdn und Mercer hätten wir zwei Chancen gehabt. Ansonsten sind die Figuren aber konsequent gehalten, sie bleiben ihrem Charakter treu.

    Stil/Gliederung: Mal etwas anderes. das Buch ist in drei Bücher unterteilt, wobei das erste Buch 75% des Buches ausmacht. Und ansonsten gibt es keine Kapitel. Das mag anfangs gewöhnungsbedürftig sein. Es gibt aber Absätze, die wie Kapitel agieren. So konnte man das Buch trotzdem weglegen und hat immer wieder sofort zurück ins Buch gefunden.

    Fazit:

    Eine Dystopie? Schwer zu sagen. Auf jeden Fall eine Zeichnung einer Gesellschaft, die nicht unmöglich scheint. Vieles von dem Erwähnten gibt es schließlich schon und wurde wir nur weiter gedacht. Deshalb lohnt sich dieses Buch auf jeden Fall. Es liest sich flüssig weg und man kommt zum Nachdenken über den eigene Gebrauch von Social Media Portalen. Eine absolute Leseempfehlung. Aufgrund des Schreibstils richtet sich das Buch aber eher an jugendliche Leser, aber auch als Erwachsener ist es lesenswert.

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    Leseratts avatar
    Leserattvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessantes Thema, die Geschichte zieht sich allerdings ziemlich und wirkt oft unrealistisch
    Tolles Thema, aber...

    Zunächst: Ich habe das Buch auf Englisch gelesen - man kommt zurecht, auch wenn doch einige Wörter drin waren, die ich nicht kannte.

    Das Thema ist aktuell und sehr interessant: Es geht um die exzessive Nutzung von Social Media bis hin zur Überwachung, und wie bereitwillig die Menschen dabei mitmachen.
    Dieses Thema bietet viel Stoff für einen Roman und man hätte die verschiedenen Vor- und Nachteile sehr gut kontrovers diskutieren und z.B. zeigen können, wie es sich trotz der Nachteile und des Widerstandes durchsetzt. Das hat der Autor jedoch nicht gemacht: bis auf ein paar wenige, die dann als "zurückgeblieben" und "ewig gestrige" bezeichnet werden, sieht niemand die Nachteile des Systems und niemand spricht die Risiken an. Vielmehr sind alle von den Neuerungen überwältigt und begeistert. Obwohl ich nicht weiß, wie Amerikaner auf solche Neuigkeiten reagieren würden, wirkt das ziemlich unrealistisch.
    Ein zweiter negativer Punkt ist die Hauptfigur Mae: Im Laufe des Buches wird sie einem immer unsympathischer. Anfangs noch unsicher und etwas skeptisch lässt sie sich sehr bereitwillig benutzen und glaubt die Dinge, die man ihr einredet, bis sie schließlich zur glühenden Verfechterin des neuen Systems wird. Die Macht, die sie über andere hat oder glaubt zu haben, macht sie immer arroganter und verständnislos gegenüber berechtigten Zweifeln. Dabei ist sie himmelschreiend naiv und benutzt ihren eigenen Verstand kaum, sie hinterfragt nichts, sondern macht einfach mit. Schätzungweise soll die Figur genau so wahrgenommen werden, der Widerwillen ihr gegenüber macht das Buch aber nicht leichter zu lesen.
    Abgesehen von diesen beiden Punkten zieht sich die Geschichte ziemlich, Nebensächlichkeiten werden sehr ausführlich beschrieben und die Handlung kommt nur langsam in Fahrt. Zusammen mit den beschriebenen logischen Schwächen musste ich mich teilweise ziemlich durchkämpfen.

    Fazit: Sehr interessantes Thema, aber leider nicht sonderlich gut umgesetzt.

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    sunnyloves avatar
    sunnylovevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ziemlich langweilig. Keine Spannung, kein Wendepunkt
    Langweilig

    Ja es ist schon richtig, vieles, was in diesem Buch vorkommt, existiert zum Teil schon und es ist wirklich erschreckend. Das Buch gibt dem Leser einen tieferen Einblick in der Welt des technischen Fortschritts.
    Jedoch war dieses Buch nicht wirklich überzeugend. Ich konnte mich nicht richtig in die Protagonistin hineinversetzen und mir war einfach nicht schlüssig, wieso sie so leicht manipulierbar war und nichts so richtig hinterfragt hat. Die Geschichte ging einfach weiter und es passierte einfach nichts neues. Man bekommt auch keine richtige Moral aus dem Buch gezogen, keine Lektion am Ende. Nichts. Ich hatte gedacht, genau, weil es sich um so moderne Themen handelt, mehr zum nachdenken anregt. Das Buch listet zwar die Vorteile und Nachteile des technischen Fortschritts auf, macht aber nicht wirklich etwas damit.

    Alles in allem fand ich die Geschichte ziemlich langweilig. DIe Charakteren waren ziemlich Schwach gehalten und man konnte keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen.

    Ich hatte mir etwas nachdenklicheres vorgestellt.

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    A
    AnnaCarolinavor einem Jahr
    Moderne Dystopie unserer Zeit

    Ich muss hier der Kritik zustimmen, dass der Plot recht vorhersehbar war und keine größeren Wendungen zu erwarten sind (außer vielleicht ganz am Ende).
    Jedoch muss ich dieses Buch für den Inhalt loben, der meiner Meinung nach teils sehr aktuelle und auch nah-Zukunftd Visionen porträtiert. Ich würde dieses Buch Leuten empfelen, die offen dafür sind, Dinge die einem normal erscheinen wie z.B der Einfluss der Medien auf unsere heutige Welt, mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

    Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn mich die Idee teils schockiert und mir vor Augen geführt hat was Anonymität bzw. Transparens  eigentlich bedeuten.
    Eine klare Empfelung für alle, die auf moderne Dystopien stehn.

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    kirsebaers avatar
    kirsebaervor einem Jahr
    Wenn du hoffst, dass der Film besser ist...

    2,5 Sterne.
    Nachdem ich letzte Woche auch den Film gesehen habe, muss ich doch final einige Worte verlieren.
    Ich konnte dem Buch nicht allzu viel abgewinnen. Mae war eine sehr langweilige und "graue" Protagonistin, deren Vorgehen und Motive ich nie richtig einschätzen und verstehen konnte.
    Hinzu kam dass die erste Hälfte des Buches sich doch hauptsächlich mit Techno-Babble beschreiben lässt - unterbrochen von einigen skurillen und unnötigen Sexszenen.
    Aber immerhin war zumindest ein ganz kleines bißchen an Charakterentwicklung erkennbar.
    Ich hatte also einige Hoffnungen, dass der Film in der Umsetzung doch etwas besser wird. Bittere Enttäuschung. Im Film findet keine Entwicklung mehr statt und auch die Änderungen zum Buch ergeben für mich keinen Sinn. Alles wirkte einfach ein wenig gehetzt und sehr mit der Holzhammer auf den Zuschauer eingekloppt. Aber immerhin haben sie die Sexszenen gestrichen... ;-)

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    mona_lisas_laechelns avatar
    mona_lisas_laechelnvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Definitiv eine interessante Lektüre, die zum Nachdenken anregt
    Interessante Lektüre

    Mit ihrem neuem Job bei The Circle wird für Mae ein Traum war. Der Medienkonzern revolutioniert das Internet mit seinen neuen Anwendungen und Erfindungen in sämtlichen Bereichen und zählt weltweit zu den Top Arbeitgebern. Mit seinem Ziel einer absoluten Sharingkultur und einer neuen Demokratie über das Internet verändert der Konzern nach und nach die Gesellschaft und Mae selbst wird schon bald zu einer der wichtigsten Stimmen dieser Vision...

    Auch wenn sich vor allem die ersten 100 Seiten des Buches durch die langsame und detaillierte Erzählweise etwas gezogen haben, thematisiert die Geschichte wichtige Themen rund um moderne Medientechnologien, Social Media und ihre möglichen Auswirkungen für die Gesellschaft. Vor allem die Details der Zukunftsfiktion waren wohl durchdacht und realistisch, das ganze Konzept von The Circle erscheint alles andere als aus der Luft gegriffen. Dabei werden die Details rund um die neuen Medientechnologien und Anwendungen gut erklärt und durchdiskutiert, die angesprochenen Themen sind hochaktuell und spannend, teilweise erschreckend und regen den Leser definitiv zum Nachdenken an. Ich kann nicht sagen, dass mir Mae oder die anderen Charaktere wahnsinnig sympathisch waren, vielmehr habe ich als Leser eine Distanz zum Geschehen und zu den Charakteren erlebt. Maes Entwicklung und ihre wachsende Beziehung zur Firmenvision war jedoch nachvollziehbar und vor allem der langsame Einstieg hat die Geschichte zum Ende hin rund wirken lassen.

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    Schlehenfees avatar
    Schlehenfeevor einem Jahr
    Schwach umgesetzte Zukunftsvision

    Mae Holland ist überglücklich als sie durch ihre Freundin Annie einen Job beim „Circle“, dem angesagtesten Unternehmen der Welt bekommen hat. In einer nahen Zukunft haben die Innovationen der „Wise Men“ (Inhaber des Circle) Internet und Medien revolutioniert, Google und Facebook geschluckt und Hass und Spam durch Transparenz ersetzt. In einer Firma und einer Welt die alles sehen, alles wissen und alles verbessern will, beginnt Maes kometenhafter Aufstieg, die die Vollendung des Kreises (Completion of the Circle) in Reichweite bringt.

    Dave Eggers' „The Circle“ thematisiert brandaktuelle Themen wie unsere zunehmende Transparenz im Netz (Stichwort „Gläserner Mensch“), die Macht der digitalen Medien aber auch unsere Abhängigkeit von ihnen und unseren Wunsch nach Anerkennung. Dafür vergebe ich gerne den zweiten Stern.
    Die Art der Umsetzung dieses Inhalts hat mir dagegen überhaupt nicht gefallen. Hier ist warum:

    Der Leser wird phasenweise nur mit Informationen zugeschüttet. Von „show don't tell“ scheint der Autor noch nichts gehört zu haben. Und bei der dritten detailreichen Erklärung des neuen Programms oder Mediums für Mae wird es dann auch ziemlich langweilig. Überraschende Wendungen sucht man vergeblich. Dem Leser ist sofort klar, wer „Kalden“ ist oder was am Ende des Buchs Hai, Oktopus und Seepferdchen symbolisieren sollen.

    Der Charakter von Mae konnte mich weder reizen noch war sie mir sympathisch. Der Reiz von Dystopien oder kritischen Zukunftsvisionen liegt meiner Meinung darin, Protagonisten zu haben, die sich gegen diese Zustände auflehnen, eine Wandlung durchmachen, „Helden“ sind, die uns Leser inspirieren.
    Mae ist den Zielen des „Circle“ und der totalen Transparenz völlig verfallen und damit das genaue Gegenteil. Sie ist durch ihre anerkennungsheischende Art noch nicht mal eine Anti-Heldin. Ihre Liebschaften waren obendrein total unnötig für die Handlung und verbreiteten nur die unterschwellige Meinung, dass Frauen und Männer nicht einfach Freunde sein können, sondern sofort miteinander in die Kiste springen.
    Außerdem sehe ich kritisch, dass der Charakter Mae weiblich ist, während die Chefs alle drei Männer sind.

    „The Circle“ wird von manchen als Satire bezeichnet, doch das empfinde ich nicht so. Dafür fehlte mir einfach die permanente Überspitzung. Es gibt immer wieder Charaktere, die den Tränen nahe sind oder zumindest beleidigt, wenn man nicht auf jede ihrer Nachrichten sofort reagiert. Das ist natürlich eine Anspielung auf das Sammeln von „Gefällt mir“s bei facebook oder auch den Zwang ständig über jede Kleinigkeit zu posten. Aber irgendwie passten diese Momente nicht zum ernsten Inhalt des Rests der Handlung.

    Meiner Meinung nach geht nichts über DAS Buch über die totale Überwachung, nämlich „1984“. Auch wenn es in einer etwas ferneren Realität spielt als „The Circle“, es ist beklemmender, die Charaktere sind Helden und es hat die ultimative Wendung. Bevor ihr zum "Circle" greift, lest lieber George Orwells Buch.

    Kommentare: 3
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    N
    Niggls_vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich finde Der Circle ist ein Buch, das jeder gelesen haben sollte ABER das macht es noch lange nicht zu einem guten Buch.
    Schade

    Das Buch hätte auf jeden Fall Potenzial gehabt. Nur leider hat die eher lahme, einseitige Story in Verbindung mit der eintönigen und nervigen Protagonistin dazu beigetragen, dass ich von dem Buch letzten Endes nicht sehr viel gehalten habe. Es wird zwar ein sehr wichtiges Thema angeschnitten, weswegen es jeder gelesen haben sollte, aber die Umsetzung ist wirklich wirklich schade. 

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