Die seltensten Bienen der Welt.

von Dave Goulson 
4,0 Sterne bei2 Bewertungen
Die seltensten Bienen der Welt.
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Ein wichtiges und unterhaltsames Buch, dass mich aber nicht ganz packen konnte.

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Inhaltsangabe zu "Die seltensten Bienen der Welt."

Wenn wir Bienen und Hummeln retten wollen, müssen wir uns auf die Suche nach ihren seltensten Arten begeben. Um zu verstehen, warum sie verschwinden, aber auch, um diese faszinierenden Geschöpfe in Erinnerung zu behalten. Der Biologe Dave Goulson hat sich an ihre pollenbestäubten Fersen geheftet. Egal, ob er den Kampf der Goldenen Patagonischen Hummel gegen invasive Arten beschreibt oder auf den Äußeren Hebriden die letzten Deichhummeln Großbritanniens aufspürt: Immer ist seine Leidenschaft für die Wildbestäuber ansteckend. Und seine Tipps, wie wir in unserer unmittelbaren Umwelt Bienen vor dem Sterben bewahren, machen unbändige Lust darauf, den heimischen Balkon mit Beinwell zu bepflanzen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783446255036
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Hanser, Carl
Erscheinungsdatum:13.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    leucoryxs avatar
    leucoryxvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wichtiges und unterhaltsames Buch, dass mich aber nicht ganz packen konnte.
    Vielfalft der Hummeln

    In dem Buch nimmt der Autor den Leser mit auf seine zahlreichen Feldforschungen, um Hummeln zu finden. Er beginnt in seiner Heimat Großbritannien, doch bald zieht es ihn auch nach Osteuropa und schließlich nach Süddamerika. Welche besonderen Entdeckungen wird er machen?

    Der Autor beginnt von seinen Kindheitstagen zu erzählen. Wie er damals schon irgendwelchen Insketen hinterhergejagt ist udn welchen Blödsinn er sonst so angestellt hat. Dann erzäht er von seinen vielen Touren durch die Botanik immer auf der Suche nach Hummeln. Mir war als Leser gar nicht so bewusst wie viele verschiedene Arten es gibt, welche Ansprüche sie an ihre Umwelt haben und wie es um ihre Bestände steht. Der Autor hat einen sehr angenehmen und durchaus humoristischen Schreibstil. Er erklärt sehr viele biologische Zusammenhänge, so dass auch ein Laie alles versteht und nicht überrollt wird von den Fachbegriffen. Allerdings fehlte mir der rote Faden und irgendwie interessierte mich die hunderste Hummel- oder Pflanzenart gar nicht so sehr. Es hat eine Weile gedauert bis ich das Buch durchgelesen hatte, obwohl ich es viele Juwelen und Neues für mich gab, aber allzu oft habe ich mich auch gelangweilt.
    Das Buch ist ein wichtiger Beitrag für die Populärwissenschaft und macht sehr deutlich wie wir Menschen mit unserem unbedachten (oder zu viel durchdachten) Verhalten Lebensräume zerstören und somit Arten ausrotten. Ein Appell an die Menschen öfter Wildwiesen stehen zu lassen und die Natur sich selbst überlassen, damit auch kleine, aber putzige Wesen wie die Hummel eine Chance haben zu überleben.

    Wer sich gemütlich zurücklehnen, hie rund da lächeln und dabei etwas mehr über die Natur vor unserer Haustür erfahren möchte, ist hier genau richtig. Ein Krimi ist es definitiv nicht, aber der Wert des Buches sollte nicht unterschätzt werden.

    Kommentare: 1
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    ChaosQueen13s avatar
    ChaosQueen13vor 10 Monaten

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    Pressestimmen

    Dave Goulsons Expeditionen ins Reich der Bienen sind „ein Zugewinn an Welt, an Farbe, an Leben“. Brigitte Neumann, ORF

    "Goulson besticht mit seinem symathischen englischen Humor. Ein Buch, das süchtig macht (.) ". Amanda Arroyo, SRF Kultur, 13.07.17
    "Goulson kann lebhaft erzählen, sein Forschergeist war schon als Kind ausgebildet, als er aus Taubenkot Sprengstoff erzeugen wollte. Seine Reportagen sind voller Leidenschaft. Nicht nur Bienen haben in diesem Mann einen Freund." Peter Pisa, Kurier, 24.06.17
    "Es kommt selten vor, dass wissenschaftliche und schreiberische Klasse in einer Person vereinigt sind, meist gehen diese beiden Eigenschaften getrennte Wege. Dave Goulson ist ein solche Ausnahme." (.)
    "Goulsons Buch ist ein Werk des Staunens, das seinen Reiz nicht aus Exotik und Kuriosität ziehen muss, weil es von dem Willen getragen wird, vorurteilsfrei auf die Welt zu blicken." Fritz Habekuß, Die Zeit, 08.06.17
    "Bei allem Charme ist das Buch vor allem eine erschreckende Bestandsaufnahme einer wohl unaufhaltsam im Verschwinden begriffenen Welt." Stefan Arndt, Hannoversche Allgemeine, 17.05.17

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