Dave King

 3.6 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von Homecoming, Die Kunst des Bauens und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Dave King

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Dave KingHomecoming
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Homecoming
Homecoming
 (25)
Erschienen am 08.10.2007
Dave KingFünf Freunde in einem Bett
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Fünf Freunde in einem Bett
Fünf Freunde in einem Bett
 (1)
Erschienen am 01.01.2004
Dave KingDie Kunst des Bauens
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Die Kunst des Bauens
Die Kunst des Bauens
 (1)
Erschienen am 01.10.2010
Dave KingElefanten
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Elefanten
Elefanten
 (0)
Erschienen am 01.08.2007
Dave KingKuckuck! Da bist du!
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Kuckuck! Da bist du!
Kuckuck! Da bist du!
 (0)
Erschienen am 28.01.2009
Dave KingPop-up-Klappenbuch. Bauernhof
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Pop-up-Klappenbuch. Bauernhof
Pop-up-Klappenbuch. Bauernhof
 (0)
Erschienen am 01.01.2012
Dave KingKlang-Klappenbuch. Wilde Tiere
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Klang-Klappenbuch. Wilde Tiere
Klang-Klappenbuch. Wilde Tiere
 (0)
Erschienen am 01.08.2011
Dave KingWir machen Musik
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Wir machen Musik
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Erschienen am 01.01.2012

Neue Rezensionen zu Dave King

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engineerwifes avatar

Rezension zu "Homecoming" von Dave King

Ich bin enttäuscht ...
engineerwifevor 3 Jahren

Voller Verzweiflung wendet sich Sylvia an den “stummen” Kriegsveteranen Howard mit der Bitte ihren minderjährigen Sohn aufzunehmen, damit sie sich einer längeren Drogentherapie unterziehen kann. Ohne Planung fällt sie einfach mit der Tür ins Haus. Howard, der nach seiner kriegsbedingten Hirnverletzung weder sprechen, noch lesen oder schreiben kann, stimmt nach anfänglichen Zweifeln zu. Er selbst lebt in einer chaotischen WG, aber seine Mitbewohner nehmen den neunjährigen Jungen Ryan auf und geben ihm das Gefühl willkommen zu sein.

So weit so gut, dennoch sprang für mich der Funke nicht über. Man freut sich mit für Howard, dass er wieder eine sinnvolle Aufgabe übertragen bekommt, dass Ryan ihn als väterlichen Freund annimmt und Howard sich heimlich und leise fast wieder ein bisschen Hoffnung auf ein richtiges Familienleben macht. Zu seiner Enttäuschung klappt die Kommunikation mit Silvia jedoch nur sehr schleppend. Sie meldet sich lange nicht, sie scheint blind zu vertrauen, dass alles klappt. Sie zeigt sich auch wenig dankbar, dass ihr Highschool-Verehrer diese Verantwortung übernommen hat. Gegen Schluss wird sie regelrecht grausam.

Hat Howard hier nun wirklich etwas gewonnen? Was genau will mir der Autor vermitteln? Wie sinnlos der Krieg ist und wie er ein Leben von Grund auf zerstören kann? Oder gibt es noch weitere Aspekte, die ich einfach nicht entdeckte? Schade, ich hatte mir mehr versprochen. Richtig berührt hat mich der Roman nicht.

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TA_Wegbergs avatar

Rezension zu "Homecoming" von Dave King

Rezension zu "Homecoming" von Dave King
TA_Wegbergvor 7 Jahren

Howard Kapostash ist im Vietnamkrieg am Kopf verwundet worden. Seither hat er eine gruselige Narbe an der Stirn und kann nicht mehr sprechen. Er kann auch nicht lesen und schreiben. Kurz: Die Verständigung mit ihm ist ziemlich schwierig.
Dennoch scheint Howard sich in seinem eingeschränkten Leben zurechtzufinden: Er teilt sein Haus mit ein paar Mitbewohnern, arbeitet als Hilfsgärtner in einem Kloster und geht öfter mal seiner Jugendliebe Sylvia zur Hand. So auch, als Sylvia endlich den längst fälligen Drogenentzug macht und er sich so lange um ihren neunjährigen Sohn Ryan kümmert.
Wie zu erwarten bringt Ryan einige Veränderungen in Howards verkapseltes Gefühlsleben. Er sorgt dafür, dass aus den Mitbewohnern Freunde werden, er zwingt Howard, sich auch auf andere Menschen einzulassen, er kann ihn für ein Kinder-Baseballteam begeistern, und letztlich öffnet er seinem großen Kumpel indirekt auch die Augen im Hinblick auf Sylvia, die sich einmal mehr als bindungsunfähige Egozentrikerin erweist.
Wirklich beeindruckt hat mich an diesem Buch, wie schwer es mir immer wieder fiel, mich in die extremen Beschränkungen des sprachunfähigen Vietnam-Veteranen hineinzudenken. Sprache und Kommunikation sind für uns so selbstverständlich, dass wir uns ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen können. Dave King ist es gelungen, eine hochgradig einschränkende Behinderung mit nonchalanter Selbstverständlichkeit zu vermitteln – noch dazu in der Ich-Form, was letztlich natürlich ein Paradoxon ist. Die medizinischen Details erscheinen stimmig und nachvollziehbar. Selbstmitleid kommt nur selten auf, obwohl immer wieder deutlich wird, dass Howard nicht nur körperlich, sondern auch emotional verkrüppelt ist.
Liebevoll und mit hübschen Details wird auch Ryan beschrieben, in jeder Hinsicht ein typischer Neunjähriger mit all den Wünschen, Träumen und Ängsten dieses Alters. Die allmählich wachsende Freundschaft zwischen dem Jungen und dem gehandicapten Mann wird nachvollziehbar und frei von jeder Schmalzigkeit dargestellt.
Eher mühsam fand ich dagegen die sehr ausführlichen Schilderungen der Baseballspiele, an denen Ryan teilnimmt. Das ist wohl kulturell bedingt – ich habe von diesem Spiel keine Ahnung, kann also überhaupt nicht nachvollziehen, was da passiert, und finde es auch ziemlich uninteressant. Für amerikanische Leser, denen das Baseballwissen in die Wiege gelegt wird, dürfte das aber kein Schwachpunkt sein.
Wohl am meisten hat mich die unendlich schlampige Endbearbeitung des Romans gestört. Von einem gebundenen Buch des renommierten Aufbau Verlags hätte ich deutlich mehr erwartet als unübersehbare Rechtschreibfehler auf jeder zweiten Seite (nicht nur einfach mal ein verrutschtes Satzzeichen, sondern Buchstabendreher, falsch geschriebene Eigennamen, fehlende Wörter oder Schreibungen wie „Schaal“ und „schlacksig“ – das ist schon ziemlich extrem). Kann der Verlag sich weder Lektoren noch Korrektoren leisten?
Hinzu kommt, dass ich es wirklich nicht heldenhaft, sondern einfach nur reaktionär finde, im Jahre 2006 immer noch Neuerscheinungen in der alten Rechtschreibung herauszubringen. Es handelt sich ja wohlgemerkt um eine Übersetzung, also kann dies nicht auf Wunsch des Autors geschehen sein. Unnötig zu erwähnen, dass sich natürlich an allen Ecken und Enden eindeutig erkennbare Einsprengsel der neuen Rechtschreibung finden – man will also „standhaft“ bleiben, ist aber nicht mal in der Lage, die alte Rechtschreibung auch wirklich konsequent zu handhaben.
Und wo wir schon bei der Verlagsschelte sind: Auch das Cover wird dem Inhalt überhaupt nicht gerecht. Mich erinnert es fatal an eins der Schnulzenbücher von Cecilia Ahern, mit dem es aber wirklich gar nichts gemeinsam hat. Wer die heitere, luftige Stimmung erwartet, die blauer Himmel, Wölkchen und ein hochgeworfener Strohhut vermitteln, hält definitiv das falsche Buch in den Händen. Und wenn schon eine Kopfbedeckung den Einband zieren muss, dann hätte es wenigstens Ryans Indians-Basecap sein sollen, das im Buch eine wichtige Nebenrolle spielt.

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marion_galluss avatar

Rezension zu "Homecoming" von Dave King

Rezension zu "Homecoming" von Dave King
marion_gallusvor 8 Jahren

Howie, Mitte 40, wurde vor dreissig Jahren so schwer im Vietnamkrieg verletzt, dass er weder lesen, sprechen, noch schreiben kann, lebt in seinem Elternhaus ein Einsiedlerleben. Geistig ist er voll da, doch es ist sehr schwer für ihn sich mitzuteilen. Mit in seinem Haus leben Laurel, eine chinesische Köchin und Steve und Harrison, zwei Maler. Sie leben nebeneinander her, haben aber eigentlich nicht viel miteinander zu tun. Howard verdient sich seinen Lebensunterhalt (neben seiner Invalidenrente) als Gärtner in einem Kloster.
Seine Jugendliebe Sylvia bittet ihn plötzlich, sich einige Wochen um ihren 9-jährigen Sohn zu kümmern, da sie sich in einer Entziehungsklinik einweisen lässt um sich endlich aus ihrer schweren Sucht zu befreien.
So kommt es, dass Ryan in das Haus von Howard zieht und nicht nur sein Leben, sondern auch das der übrigen Mitbewohner völlig ändert.
Mit einen Mal lernen sich die Menschen in diesem Haus kennen, verbringen ihre Tage miteinander, leben nicht mehr nebeneinander her. Es entwickelt sich ein wunderbarer familiärer Alltag und selbst Howards Behinderung stellt keine grösseren Schwierigkeiten dar, wenn es darum geht sich um einen Jungen zu kümmern, als sei es sein eigener Sohn.
Nach etwas mehr als 8 Wochen wird Sylvia entlassen und holt ihren Sohn wieder ab, zu sich nach Hause.....

Dave King erzählt die Geschichte in der Gegenwartsform, jedoch in der Erzählerrolle aus Howards Sicht.

Er hat einen schönen, fliessenden, angenehmen Schreibstil und bringt die Geschichte sehr gefühlvoll rüber. Mit allen Höhen und Tiefen. Nicht nur in Bezug auf den Protagonisten, sondern er geht auch sehr tiefgründig auf die Charaktere der Mutter, des Jungen Ryan und der übrigen Mitbewohner ein.
Ein wirklich schönes Buch, dass zeigt wie schwer es ist, wenn man eine körperliche Behinderung hat, nicht als geistig minderbemittelt angesehen zu werden. Im Gegenteil, dass man sehr wohl in der Lage ist, einen kleinen Jungen zu betreuen und ihm Dinge zu geben, die er aus dem Alltag mit seiner Mum nicht gewöhnt war.

Liebe Grüsse
Marion

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