Sie nannten mich >Es<

von Dave Pelzer 
4,4 Sterne bei496 Bewertungen
Sie nannten mich >Es<
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Positiv (442):
A

Genial und Todtraurig!

Kritisch (9):
QueenDebbys avatar

Grauenvoll, beängstigend!

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Inhaltsangabe zu "Sie nannten mich >Es<"

Das Trauma einer Kindheit: Dave wird von der eigenen Mutter gequält und mißhandelt. Von blauen Flecken übersät und halb verhungert, fällt der Junge auf, weil er Mitschülern das Pausenbrot stiehlt. Bis seine Lehrer es wagen, gegen die Mutter einzuschreiten, vergehen Jahre. Es gelingt ihm, sich aus der Hölle zu befreien. Ein erschütternder Bericht, geschildert aus der Perspektive des kleinen Jungen, der uns alle mit der Frage konfrontiert, wie lange man die Augen vor elterlicher Gewalt verschließen darf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B003VGVH3Y
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Buch u. Medien, 2003
Erscheinungsdatum:01.01.2003

Rezensionen und Bewertungen

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    Sofiealinas avatar
    Sofiealinavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Tolles Buch. Leider zeigt es das wahre Leben für manche Menschen.
    Sie nannten mich "Es"

    Tolles Buch. 

    Leider zeigt es das wahre Leben, 
    für manche Menschen. 

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    I
    Indira_Shinyvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein unglaublich emotionales und mitreißendes Buch. Ich war von der ersten Sekunde an mitgerissen.😟💔
    Never give up

    Einfach sprachlos... 

    Lob an den Mut und die Kraft des Autors...

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Monaten
    Kurzmeinung: „Sie nannten mich 'Es' “ - Ein Leben in der wahrhaftigen Hölle.
    SIE NANNTEN MICH „ES“ - Der Mut eines Kindes zu überleben von DAVE PELZER

    SIE NANNTEN MICH „ES“ - Der Mut eines Kindes zu überleben von DAVE PELZER

    >>Das Trauma einer Kindheit: Dave wird von der eigenen Mutter gequält und mißhandelt. Von blauen Flecken übersät und halb verhungert, fällt der Junge auf, weil er Mitschülern das Pausenbrot stiehlt. Bis seine Lehrer es wagen, gegen die Mutter einzuschreiten, vergehen Jahre. Es gelingt ihm, sich aus der Hölle zu befreien. Ein erschütternder Bericht, geschildert aus der Perspektive des kleinen Jungen, der uns alle mit der Frage konfrontiert, wie lange man die Augen vor elterlicher Gewalt verschließen darf.<<

    „Du hast mein Leben zur Hölle gemacht. Jetzt ist es an der Zeit, dass ich dir zeige, wie die Hölle ist!“ - Dieser eine Satz fasst ziemlich genau das zusammen, was der Autor in seinem Schicksalsbericht „Sie nannten mich 'Es' “ erzählt. Ein Leben in der wahrhaftigen Hölle.
    Ganz ehrlich, dieses Buch ist wahrlich nichts für schwache Nerven, denn das Thema Kindesmisshandlung wird hier durch die eigenen wirklich furchtbaren und erschreckenden Erlebnisse des Autors sehr detailreich und bildhaft an den Leser gebracht. Mit diesem Buch verfolgt der Autor das Ziel zum einen wach zu rütteln, auf dieses sensible aufmerksam zu machen und den Menschen und Kindern, die Opfer familiärer Gewalt geworden sind Mut zu machen und aufzuzeigen, dass es einen Weg aus solch einer Hölle gibt.
    Wenn ich an die vielen Erlebnisse denke, die Dave Pelzer hier in diesem Buch schildert, dann kommen mir wirklich die Tränen, denn was kann man einem Kind schlimmeres antun, als ihm alles, wirklich alles zu nehmen und selbst den letzten Funken Hoffnung und das letzte bisschen Würde zu zerstören.
    Wer Schicksalsberichte gerne liest, dem möchte ich dieses Buch ans Herz legen, es erschüttert wirklich sehr und macht einem bewusst, wie schwer man Kinder physisch und psychisch verletzen kann.
    Nach solch einem Buch habe ich als Mutter umso mehr das Bedürfnis meinen eigenen Kindern Sicherheit und Liebe zu geben. Das Bewusstsein, eine sichere familiäre Atmosphäre, einen liebevollen Ort zu schaffen, steigt nach solchen Zeilen ins unermessliche! Denn was gibt es wertvolleres als die eigenen Kinder?! Ich kann nicht verstehen, wie man seinen Kindern solchen Qualen aussetzen kann... und doch passiert es tagtäglich.
    An dieser Stelle möchte ich jeden, der dies hier liest auffordern nicht weg zu schauen, sondern den eigenen Mut beim Schopf zu packen und zu helfen, wenn man im eigenen Umfeld so etwas mitbekommt. Denn nichts ist schlimmer als die kleine Seele, die mehr und mehr zerbricht.

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    linasues avatar
    linasuevor einem Jahr
    Erschreckend grausam

    ★★★★✰ (4 von 5 Sterne)

    Inhalt:

     Der junge Dave wächst mit seinen Brüdern in einem normalen Familienleben auf. Eine liebevolle Mutter und ein liebevoller Vater. Weihnachten verbringen sie gemütlich zusammen, mit vielen Geschenken. Doch eines Tages ändert sich das Verhalten der Mutter. So sehr, dass Dave darunter Leiden muss. Schläge gehören zur Tagesordnung, und Dave fängt an um sein Leben zu kämpfen.
    Nachdem die Familie gegessen hat, wovon Dave nichts abbekam, muss er täglich abräumen und in heißen Wasser den Abwasch machen. Die Schikane seiner Mutter scheint nie auf zuhören, denn immer denkt sich seine Mutter neue brutale Strafen für den kleinen Dave aus.
    Dave weiß, was die Hölle ist, denn er hat sie durchlebt.


    Meinung:

    Eine grausame, wahre Geschichte. Als ich das Buch las, kamen mir doch die Tränen und ich musste ständig mit den Kopf schütteln, einfach weil die detailierte Beschreibung, so grausam ist. Sowas wünscht man wirklich niemanden.
    Was mir nicht so gefiel, dass der Schluss am Anfang war, mir hätte es am Ende besser gefallen.
    Auch hätte man gerne erfahren, was mit den anderen Beteiligten passiert ist, was in dem Buch, nicht erörtert wird. Dieses Buch ist auch mehr eine Aufzählung der Geschehnisse, als eine zusammenhängende Geschichte. Der Ekelfaktor ist wirklich hoch.


    Das Cover:

    Das Cover sagt schon aus, dass es um einen Jungen geht, der eine Hürde zu meistern hat. Jedoch zeigt es nicht genau, wie grausam diese Geschichte wirklich ist.

    Die Geschichte:

    Erschreckend was eine Mutter ihren eigenen Kind antun kann. Die Geschichte ist zum größten Teil sehr brutal und grausam. Es ist ein Buch, was ich noch lange im Kopf behalten werde.

    Die Charaktere:

    Hauptsächlich geht es um Dave, der in der ICH-Perspektive erzählt, dadurch hat man das Gefühl, das wirklich mit zu erleben. Die anderen Charaktere: Die Mutter, den Vater, sowie die Brüder, sieht man nur noch mit einem Hassgefühl.

    Der Schreibstil:

    Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten. Dave Pelzer hat sich viel Mühe gegeben, dass man diese Geschichte aus einer kindlichen Perspektive lesen kann. Dadurch hat man das Gefühl, als wenn es gerade erst passiert.


    Fazit:

    Eine grausame, wahre Geschichte wo der Ekelfaktor sehr hoch ist, dessen sollte man sich bewusst sein. Zum ersten mal, weiß ich nicht ob ich ein Buch weiterempfehlen kann, denn ich denke, das muss jeder für sich entscheiden, wie weit er das gelesene an sich ran lassen kann.

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    Thrillerladys avatar
    Thrillerladyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr harter Tobak, was man hier lesen muss, was David von seiner Mutter angetan wurde. Nichts für schwache Nerven.
    Sehr harter Tobak

    Sie nannten mich "Es"  Der Mut eines Kindes zu überleben von Dave Pelzer (2000)

    - sehr harter Tobak -

    Dieses Buch bekam ich, zusammen mit einem weiteren Erfahrungsbuch von einer Freundin zum Geburtstag geschenkt. In meiner Jugend, bzw. meinen frühen 20ern habe ich sonst auch schon mal das ein oder andere Erfahrungsbuch gelesen, da ich die zu dieser Zeit immer mal ganz interessant fand. Aus dieser Phase war ich aber eigentlich raus. Meine Freundin meinte jedoch, sie wolle sie mir schenken, damit ich sie bei Gelegenheit mal lesen solle, da sie wirklich heftig krass sind und man sich damit mal auseinandersetzen solle. Da beide Bücher nur knapp 160 Seiten haben, dachte ich mir, dass ich sie mal zwischen einschieben könnte.

    Ich kann nur sagen, dieses Buch zu lesen war harter Tobak. Es kam so ziemlich alles an Gefühlen hoch, die man sich vorstellen kann, von Unglauben, über Interesse zu wissen, wie es dazu kommen konnte, über Ekel, Wut und Übelkeit. Was dieser Mann in seiner Kindheit und frühen Jugend erleiden und über sich ergehen lassen musste, ist fast schon nicht mehr zu beschreiben. Was seine Mutter sich für ihn an Gräueltaten ausdachte geht über das Menschliche fast hinaus. Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, einerseits, um künftigen Lesern nichts vorweg zu nehmen, andererseits, weil es an die Grenze des Erträglichen beim Lesen ging. Das Ganze ging von Schlägen über Essensentzug  bis zum Beinahtod des Jungen. Manche Szenen waren so widerlich, dass ich das Buch erst weglegen musste, weil mir richtig schlecht geworden war.

    Leider hat das Buch auch eine Schwachstelle, nämlich die, dass man auf eines vergeblich wartet, nämlich auf Antworten, die den Leser zum Warum des Ganzen führen. Wie ich herausgefunden habe, gibt es noch zwei weitere Teile, indem Dave Pelzer wohl von seinem Leben danach als Jugendlicher und als Erwachsener erzählt.

    Fazit:

    Ein interessantes, aber sehr schlimmes Buch über einen Jungen und seinen jahrelangen Überlebenskampf. Da mir Antworten zum Warum fehlten und seine Befreiung auch zu schnell abgehandelt wurden, empfand ich es schlussendlich nur als mittelprächtig.

    Note: 3

    Kommentare: 1
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    Miri1135s avatar
    Miri1135vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr ergreifend. Ich würde am liebsten diesen kleinen Jungen für den Rest seines Lebens in den Arm nehmen.
    Erschütternd und sehr ergreifend

    Ich habe die Trilogie bereits zweimal gelesen und habe selten bei einem Buch so oft geweint und musste es mit einem Kloß im Hals weg legen.

    Ich bin auch Mutter eines kleinen Jungen und deshalb schockiert mich diese Geschichte umso mehr glaube ich.

    Das Buch an sich ist sehr gut geschrieben, wird zu keinem Zeitpunkt langweilig und schon das erste Kapitel wirft einen komplett ins Geschehen.

    Am Anfang denkt man, wie soll bei so wenig Seiten was bei rum kommen und eine Kindheit erzählen, aber auf den "wenigen" Seiten ist so viel Geschehen und Informationen und grausame Geschichte, wie in vielen anderen Büchern nicht, die dreimal so dick sind. Was anhand der Tatsache, dass dies eine wahre Geschichte ist, einen eher traurig stimmt.

    Dennoch gut verpackt und nicht langweilig erzählt.

    Das Cover des Buches ist auch sehr gut gewählt und trifft den Nagel auf den Kopf.

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    Diezwinkerlinges avatar
    Diezwinkerlingevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dramatisch und man darf nicht weich beseitet sein. Rezension folgt
    Sie nannten mich Es

    Hallo liebe Leser,
    heute rezensiere ich ein Buch welches echt starke Nerven voraus setzt. Es zu lesen verlangt einiges ab, es ist kurz aber hart. 

    Dave Pelzer beschreibt Abgründe im Bereich Misshandlung, die man für einen schlechten Film halten könnte. Beim Lesen bekommt man den Eindruck, dass so viel Brutalität und Grausamkeit in keinem Menschen stecken kann. Aber wie man hier eindrucksvoll beschrieben bekommt; es geht. Es ist ein Wahnsinn wie man so viel Leid, Elend und Schmerz man als Kind aushalten lernt. Es passt aber auch irgendwie, dass das Buch im Original aus den USA (Florida) stammt. In einer Rezension habe ich das Wort langweilig gelesen. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man dieses wahnsinnige Buch als langweilig bezeichnen kann. Ich war nach dem Lesen dieses Buches sprachlos. Ich hatte so keine Erwartung und dachte, dass die Person, die mir das Buch empfohlen hat maßlos übertreibt. Dies jedoch tat sie nicht. Ich denke leider. Beim Lesen darf man sich nicht vorstellen, dass diese Geschichte der Wahrheit entspricht, denn sie ist echt hart. Man bekommt in den wenigen Seiten, die dieses Buch hat den Eindruck mal durchatmen zu müssen. Es geht schlag auf Schlag.
    Ich kann das Buch empfehlen, aber nur wenn man keine Schwachen Nerven hat. Jedoch für angehende Therapeuten oder ähnliches wärmstens zu empfehlen.

    Die komplette Rezension findest du auf unserem Blog: http://www.zwinkerlingsbibliothek.de/2015/07/gastrezension-jule-dave-pelzer-sie.html

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    Schneeflocke1s avatar
    Schneeflocke1vor 2 Jahren
    Nichts für schwache Nerven

    Dave wird jahrelang von seiner Mutter Misshandelt. Sie setzt ihn enorm unter Druck und zwingt ihn quasi dazu sich selbst zu hassen. Sein Vater ist anfangs noch sein Held doch auch das vergeht bald.


    Das Buch hat mir gut gefallen. Auch wenn ich nicht viel über den Inhalt sagen kann da ich sonst zu viel verraten würde. Denn es wiederholen sich einige Stellen sehr oft. Das Buch geht einem unter die Haut. Ich werde darüber noch lange Nachdenken. Daher 4 Sterne von mir.

    Kommentare: 3
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    Ravens avatar
    Ravenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr bewegendes Buch, welches schonungslos Kindesmißhandlung offenlegt!
    Kindesmisshandlung

    Das Buch "Sie nannten mich ES" von Dave Pelzer ist 160 Seiten lang und beim Goldmann-Verlag erschienen.

    Dave Pelzer schildert in diesem Buch schonungslos die Traumen seiner Kindheit. Er wird jahrelang von seiner Mutter psychisch und physisch gefoltert und das Umfeld schaut dabei zu. Erst nach vielen Jahren, als seine Lehrer sich einmischen, kann er der Hölle und dem Tod entfliehen.

    Das erste Buch von Dave Pelzer, welches seine komplette Kindheit beschreibt, ist sicherlich nichts für schwache Nerven. Er arbeitet die Folter, unvorstellbarer Schmerz und Leid in seiner Geschichte auf. Dabei schreibt er schonungslos über jede Tat aus der Sicht eines Kindes. Für viele Menschen ist es unvorstellbar, wie ein Kind solch eine Hölle überstehen kann und das es sowas überhaupt gibt. Leider geschehen solche Misshandlungen jeden Tag und öfter als so manch einer denkt. Mich hat das Buch gleich in seinen Bann geschlagen und nicht mehr losgelassen. Ich habe es innerhalb eines Tages gelesen. Ich finde es sehr mutig und großartig, dass es solche Werke der Aufklärung gibt, die dem ein oder anderen zeigen, dass man nicht allein ist und es Hoffnung gibt. Gleichzeitig öffnet es sicherlich auch einigen Menschen die Augen.  Das Buch schenkt Betroffenen Hoffnung, jedoch muss auch gesagt sein, dass dieses Buch Triggern kann. Labilen und sehr sensiblen Menschen würde ich das Buch nicht anraten. Allen anderen sei das Werk jedoch wärmstens empfohlen.

    Fazit: Schonungslos, in allen Einzelheiten, berichtet Dave die Hölle seiner Kindheit und über die Misshandlungen seiner Mutter und das Wegsehen des Umfeldes. Kein Buch für schwache Nerven, sowie Triggerwarnung. Das Buch ist neben "Aufschrei" eines der besten Bücher in diesem Bereich, welches ich bisher gelesen habe. Es schenkt Hoffnung und klärt auf. Für stabile Menschen, eine absolute Empfehlung!

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    Charleas avatar
    Charleavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein erschütterndes Zeugnis menschlichen Leidens!!
    Ein erschütterndes Zeugnis menschlichen Leidens!!

    Cover / Artwork / Aufbau des Romans
    Das Bild zeigt einen Jungen, der einem mannshohen Stein trotzt - ein Bild, dass mich schon interessiert hat, bevor ich wusste, worum es in dem Roman geht. Jetzt, da ich ihn beendet habe kann ich nur sagen, dass ich selten ein so gut gewähltes Cover für ein Buch gesehen habe!


    Inhalt
    Das autobiographische Buch wird von dem Autor in Kinderjahren zurückversetzt erzählt. David Pelzer wuchs als ältester von mehrern Jungen mit seinen Eltern in den USA auf. Zunächst waren sie der Inbegriff einer glücklichen Vorzeigefamilie, doch als David das Alter von fünf Jahren überschreitet, wandelt sich das Verhältnis zwischen seiner Mutter zu ihm maßgeblich. Fortan wird er zu ihrem Sklaven, zu jeder Gelegenheit von ihr drangsaliert, misshandelt und gequält - warum? Es braucht keine Gründe für seine Mutter - sie tut es, weil sie es kann. Wie üblich ist das Lügengerüst für die Außenwelt schnell konstruiert, erst nach über sechs Jahren  wird der Junge aus seinem Schicksal gerettet und kann ein richtiges Leben aufbauen.

    WertungEigentlich ist jedwede Wertung für ein solches Projekt infam! Das was David Pelzer hier in seinem Buch verarbeitet ist so grauenvoll, dass ich gute vier Wochen brauchte, um es auszulesen und als ich es beendet hatte, habe ich die ersten dreißig Seiten noch einmal gelesen, um mich davon zu überzeugen, dass es wirklich gut ausgeht. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass der Autor bei seiner Erzählung mit seiner Rettung beginnt.Ich ziehe den Hut vor diesem Mann, der nach dem Erlebten die soziale Arbeit und den Lehrerberuf wählt, um anderen Kindern dieses Schicksal zu ersparen. Ich bin noch immer verstört von dem Buch und wünsche allen, die in so einer Familie aufgewachsen sind das Beste von allem - dass all ihre Wünsche in Erfüllung gehen.

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