Dave Shelton

 3.7 Sterne bei 48 Bewertungen
Autor von Der 13. Stuhl, Bär im Boot und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Dave Shelton

Dave SheltonDer 13. Stuhl
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Der 13. Stuhl
Der 13. Stuhl
 (25)
Erschienen am 29.09.2016
Dave SheltonBär im Boot
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Bär im Boot
Bär im Boot
 (19)
Erschienen am 30.10.2015
Dave SheltonDer 13. Stuhl
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Der 13. Stuhl
Der 13. Stuhl
 (3)
Erschienen am 31.10.2016
Dave SheltonBär im Boot
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Bär im Boot
Bär im Boot
 (0)
Erschienen am 15.03.2013
Dave SheltonThirteen Chairs
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Thirteen Chairs
Thirteen Chairs
 (1)
Erschienen am 28.07.2015
Dave SheltonA Boy and a Bear in a Boat
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A Boy and a Bear in a Boat
A Boy and a Bear in a Boat
 (0)
Erschienen am 12.06.2012
Dave SheltonBrain Explosion
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Brain Explosion
Brain Explosion
 (0)
Erschienen am 17.06.2013
Dave SheltonDFC Library: Good Dog, Bad Dog
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DFC Library: Good Dog, Bad Dog
DFC Library: Good Dog, Bad Dog
 (0)
Erschienen am 01.08.2013

Neue Rezensionen zu Dave Shelton

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mrsmiserys avatar

Rezension zu "Der 13. Stuhl" von Dave Shelton

Toller Einstieg ins Horrorgenre für Jugendliche
mrsmiseryvor 7 Monaten

Dieser Jugendroman ist ein toller Einstieg in die Gruselwelt!

Als LeserIn dieses Buches wird man gleich zu Beginn in eine schauderhafte Situation geworfen:Jack betritt in einem dunklen Haus durch eine knarzende Tür einen Raum, in dem viele Gestalten um einen großen runden Tisch sitzen. JedeR von ihnen hat eine einzelne Kerze vor sich stehen, die das Gesicht des einzelnen Gastes nur schemenhaft erahnen lässt. 
Der 13. Stuhl an diesem Tisch ist noch frei. Er ist vorbestimmt für Jack, der überhaupt nicht weiß, was mit ihm geschieht. Wer sind diese Menschen? Was soll er in dieser Runde? Wo ist er überhaupt?
Dann beginnt sich das Karussell zu drehen:
Ein Gast nach dem anderen erzählt eine Geschichte. Von modern bis klassisch, von Mord und Rache. Reihum bis Jack endlich versteht, dass auch er seine Geschichte zu erzählen hat. 
Für Kinder und Jugendliche (ab 12 Jahren laut Verlag) ist dieser Geschichtensammlung ein wunderbarer Einstieg. 
Denn die Geschichten werden nur so gruselig, wie es der eigene Kopf zulässt. Shelton lässt der Fantasie der LeserInnen hier den Vortritt. Hat man beispielsweise den Film "The Others" mit Nicole Kidman gesehen, hat man natürlich auch sehr präzise Vorstellungen davon, wie gruselige Gestalten im Halbdunkeln um einen sonst leeren Tisch sitzen. Leider ist für meine Begriffe keine Beziehung zu den Charakteren möglich. 
Viel zu wenig erfahren wir über sie und vor allem auch über Jack. Das ist sehr schade, denn so kommt in Bezug auf die einzelnen Figuren kein Mitfühlen zustande. Dies ist aber auch sehr schwierig, ob der geringen Seitenanzahl. Schließlich wollen auf nur 300 Seiten 13 gruselige, voneinander völlig unabhängige Geschichten untergebracht werden. 
"Der 13. Stuhl" ist daher mehr als eine Sammlung von kleineren Geschichten zu verstehen, die in einem jugendgerechtem Rahmen eingebettet sind. Ähnlich wie Edgar Allan Poes Kurzgeschichten, sind auch diese Storys etwas, für den kleinen Hunger nach Grusel zwischendurch. 
Auch die Sprache ist dieser Zielgruppe angepasst. Eine einfache, klare Ausdrucksweise, die ohne plastische Beschreibungen der eigenen Fantasie freien Lauf lässt. 
Besonders gelungen ist m.E. das Layout dieses Titels. Jedes Kapitel steht für einen der 13 Geschichtenerzähler und beginnt mit einem liebevoll gestalteten Seite (siehe Foto). Am Ende jeder Geschichte werden die LeserInnen dann wieder zurück in die illustre Runde geleitet, bei der eine Art "Moderator" zum nächsten Gast führt. So ist die Erzählstruktur sehr übersichtlich und verwirrt nicht, was ich persönlich für Kinder- und Jugendbücher sehr wichtig finde. 

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Irves avatar

Rezension zu "Der 13. Stuhl" von Dave Shelton

*+* Dave Shelton: "Der 13. Stuhl" *+*
Irvevor 8 Monaten

In „Der 13. Stuhl“ erwarten den Leser dreizehn ungewöhnliche Geschichten, von denen zwar jede für sich steht, die aber durch die gruselige Rahmenhandlung ganz toll miteinander verbunden werden.

Jack steht vor dem alten Haus und kann sich dem Sog nicht entziehen, der von ihm ausgeht. Er betritt es zögerlich und steht schließlich in einem düsteren Raum, der lediglich von dreizehn Kerzen erhellt wird. Bei zwölf der Kerzen sitzt eine Gestalt, die letzte Kerze scheint auf Jack zu warten. Der Junge nimmt die unausgesprochene Einladung an – nicht ahnend, was dieses ungewöhnliche Treffen zu bedeuten hat. Erklärt wird ihm nichts, die Vorstellung beginnt alsbald. Jeder der Anwesenden erzählt seine Geschichte, bläst anschließend die vor ihm stehende Kerze aus und zieht sich in die Dunkelheit des Raumes zurück. Die Stimmung, die ich dabei während des Lesens jedes Mal empfand, war noch intensiver als während des Lauschens der unglaublichen Geschichten. Sie erzählen von Mord, Rache, Unerklärlichem und ließen mich immer wieder den Atem anhalten. Die jeweilige Portion Grusel ist gut dosiert, sie eignet sich bestens, um nicht nur den jugendlichen Lesern immer wieder einen kleinen Schauer über den Rücken zu jagen.

Ahnt man zu Beginn nicht, was es mit diesem schrägen Treffen auf sich hat, tritt die Bedeutung mit jeder gelöschten Kerze jedoch immer deutlicher zutage. (Die Rezension ist meinem Bücherblog "Irve liest" entnommen".) So ist es nur logisch, dass Jack, der bis kurz vor dem Ende der Zusammenkunft keinen blassen Schimmer hat, was er zu sagen hat, schließlich genau diese letzte Geschichte zum Besten gibt.

Mit einer kleinen abschließenden Handlung wird die Rahmenerzählung abgerundet. Leider ist sie sehr knapp und etwas unklar ausgefallen und hinterlässt dadurch einiges an Raum für Spekulationen. Das ist der einizige Kritikpunkt, den ich an diesem Buch habe. Ansonsten hat es mich dreizehn Geschichten lang schaurig-schön mit seinen ungewöhnlichen, skurillen Inhalten unterhalten und ich kann es jedem empfehlen, der eine gruselige Lesestimmung mag!

Inhalt
* Dämonische Katzen und manische Schriftsteller – 13 Geschichten von klassisch bis modern *
Sie erwarten ihn schon. In einem verlassenen Haus, in einem großen, leeren Zimmer stehen 13 Stühle. Nur einer ist noch nicht besetzt. 12 merkwürdige Gestalten warten dort, jeder vor einer brennenden Kerze. Sie streiten, sie lachen und dann erzählen sie, einer nach dem anderen, ihre Geschichte: von Tod und Verderben, von Mord und Rache. Bis nur noch Jack übrig ist, nur noch eine Kerze, allein im Dunkeln. Und er endlich begreift, welche Geschichte er erzählen muss …
Übersetzt von Ingo Hertzke

Autor
Dave Shelton ist in Leicester geboren und aufgewachsen und lebte heute mit Pam, Mila und einer Katze in Cambridge, England. Er findet, man kann zu jeder Tages- und Nachtzeit frühstücken oder ein Bad nehmen. Er liebt Comics, Kricket und Kreuzworträtsel.
Quelle: Carlsen Verlag

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-nicole-s avatar

Rezension zu "Der 13. Stuhl" von Dave Shelton

Ein gruselig-schönes Buch - sehr lesenswert
-nicole-vor 9 Monaten

13 Stühle - 13 Geschichten…

Als Jack das alte verlassene Haus betritt, ahnt er noch nicht, was ihn in den nächsten Stunden erwarten wird. Als er den Raum betritt, erwarten ihn zwölf völlig unterschiedliche Menschen. Sie sitzen rund um einen Tisch und jeder hat eine brennende Kerze vor sich. Der 13. Stuhl ist für Jack. Nachdem sie einander vorgestellt wurden, erzählt jeder von ihnen eine Geschichte - einer nach dem anderen. Diese Geschichten sind düster und unheimlich – sie handeln von Mord, Rache und Übernatürlichem. Zum Schluss ist nur noch Jack übrig – allein, im Dunklen und nur noch mit einer brennenden Kerze vor sich. Plötzlich ahnt er, welche Geschichte er schließlich erzählen muss…

„Er steht schon minutenlang hier, die Hand auf dem Türknauf, und ringt mit sich, ob er hineingehen soll oder nicht. Die Vernunft sagt ihm, auf keinen Fall, denn er kann nicht wissen, was ihn drinnen erwartet. Doch die Neugier besteht auf dem Gegenteil, aus genau dem gleichen Grund. Und Jack ist ein neugieriger Junge.“ – Seite 4, eBook

Auf dieses Buch bin ich durch das unheimlich wirkende und sehr gute gewählte Cover aufmerksam geworden – das düster gehaltene Bild spiegelt genau das wieder, was dem Leser in diesem Buch erwartet: Eine sehr gelungene und schön unheimliche Story. Hauptfigur hier ist der Junge Jack, der neugierig eine Tür in einem alten Haus öffnet. Was ihn erwartet, sind dreizehn Menschen in einem Raum - dreizehn Kerzen, die nacheinander ausgehen, nachdem jeder eine Geschichte erzählt hat. Diese Kurzgeschichten sind jede für sich klasse: Sie sind unheimlich – immer düster, mal modern, mal leicht märchenhaft - aber immer mit einer gruseligen Note. Natürlich fragt man sich beim Lesen warum dieses geschieht und wie vielleicht alles zusammenhängt. Und die Auflösung ist mehr als überraschend.
Die Handlung wechselt regelmäßig zwischen den aktuellen Geschehnissen in dem Raum und den Kurzgeschichten der einzelnen Personen. Die einzelnen Abschnitte, sowie die gruseligen Storys haben jeweils eine angenehme Länge.

„Er denkt an Gerüchte über dieses Haus und fragt sich, wie viel von dem, was er gehört hat, wohl stimmen kann.“ – Seite 47, eBook

Mein Fazit: Ein gruselig-schönes Buch mit dreizehn unheimlichen Geschichten – jede davon ist lesenswert. Sowohl in den verschiedenen Kurzgeschichten, als auch bei den den aktuellen Geschehnissen im alten Haus – immer ist eine düstere Atmosphäre spürbar. Dazu lässt sich dieses Buch auch noch angenehm leicht lesen. Die Auflösung hält eine Überraschung bereit – hätte aber nach meinem Geschmack noch ein klein wenig mehr Tiefe haben können.
Dennoch hat mir „Der 13. Stuhl“ sehr gut gefallen und vergebe hierfür 4,5 Sterne!

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