Der 13. Stuhl

von Dave Shelton 
3,8 Sterne bei25 Bewertungen
Der 13. Stuhl
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Alina97s avatar

Ein tolles Königskind... eigentlich nicht mein Genre aber hat mir gut gefallen!

Janna_KeJasBlogs avatar

Schaurig schöne Kurzgeschichten, die im Buch eine Gesamtgeschichte darstellen!

Alle 25 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der 13. Stuhl"

*** Dämonische Katzen und manische Schriftsteller – 13 Geschichten von klassisch bis modern ***

Sie erwarten ihn schon. In einem verlassenen Haus, in einem großen, leeren Zimmer stehen 13 Stühle. Nur einer ist noch nicht besetzt. 12 merkwürdige Gestalten warten dort, jeder vor einer brennenden Kerze. Sie streiten, sie lachen und dann erzählen sie, einer nach dem anderen, ihre Geschichte: von Tod und Verderben, von Mord und Rache. Bis nur noch Jack übrig ist, nur noch eine Kerze, allein im Dunkeln. Und er endlich begreift, welche Geschichte er erzählen muss …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551560247
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:29.09.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 31.10.2016 bei Audiolino erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    mrsmiserys avatar
    mrsmiseryvor 7 Monaten
    Toller Einstieg ins Horrorgenre für Jugendliche

    Dieser Jugendroman ist ein toller Einstieg in die Gruselwelt!

    Als LeserIn dieses Buches wird man gleich zu Beginn in eine schauderhafte Situation geworfen:Jack betritt in einem dunklen Haus durch eine knarzende Tür einen Raum, in dem viele Gestalten um einen großen runden Tisch sitzen. JedeR von ihnen hat eine einzelne Kerze vor sich stehen, die das Gesicht des einzelnen Gastes nur schemenhaft erahnen lässt. 
    Der 13. Stuhl an diesem Tisch ist noch frei. Er ist vorbestimmt für Jack, der überhaupt nicht weiß, was mit ihm geschieht. Wer sind diese Menschen? Was soll er in dieser Runde? Wo ist er überhaupt?
    Dann beginnt sich das Karussell zu drehen:
    Ein Gast nach dem anderen erzählt eine Geschichte. Von modern bis klassisch, von Mord und Rache. Reihum bis Jack endlich versteht, dass auch er seine Geschichte zu erzählen hat. 
    Für Kinder und Jugendliche (ab 12 Jahren laut Verlag) ist dieser Geschichtensammlung ein wunderbarer Einstieg. 
    Denn die Geschichten werden nur so gruselig, wie es der eigene Kopf zulässt. Shelton lässt der Fantasie der LeserInnen hier den Vortritt. Hat man beispielsweise den Film "The Others" mit Nicole Kidman gesehen, hat man natürlich auch sehr präzise Vorstellungen davon, wie gruselige Gestalten im Halbdunkeln um einen sonst leeren Tisch sitzen. Leider ist für meine Begriffe keine Beziehung zu den Charakteren möglich. 
    Viel zu wenig erfahren wir über sie und vor allem auch über Jack. Das ist sehr schade, denn so kommt in Bezug auf die einzelnen Figuren kein Mitfühlen zustande. Dies ist aber auch sehr schwierig, ob der geringen Seitenanzahl. Schließlich wollen auf nur 300 Seiten 13 gruselige, voneinander völlig unabhängige Geschichten untergebracht werden. 
    "Der 13. Stuhl" ist daher mehr als eine Sammlung von kleineren Geschichten zu verstehen, die in einem jugendgerechtem Rahmen eingebettet sind. Ähnlich wie Edgar Allan Poes Kurzgeschichten, sind auch diese Storys etwas, für den kleinen Hunger nach Grusel zwischendurch. 
    Auch die Sprache ist dieser Zielgruppe angepasst. Eine einfache, klare Ausdrucksweise, die ohne plastische Beschreibungen der eigenen Fantasie freien Lauf lässt. 
    Besonders gelungen ist m.E. das Layout dieses Titels. Jedes Kapitel steht für einen der 13 Geschichtenerzähler und beginnt mit einem liebevoll gestalteten Seite (siehe Foto). Am Ende jeder Geschichte werden die LeserInnen dann wieder zurück in die illustre Runde geleitet, bei der eine Art "Moderator" zum nächsten Gast führt. So ist die Erzählstruktur sehr übersichtlich und verwirrt nicht, was ich persönlich für Kinder- und Jugendbücher sehr wichtig finde. 

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    Irves avatar
    Irvevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Geschichten mit Gänsehautfeeling und einem gelungenen Abschluss der Rahmenhandlung! http://irveliest.wordpress.com
    *+* Dave Shelton: "Der 13. Stuhl" *+*

    In „Der 13. Stuhl“ erwarten den Leser dreizehn ungewöhnliche Geschichten, von denen zwar jede für sich steht, die aber durch die gruselige Rahmenhandlung ganz toll miteinander verbunden werden.

    Jack steht vor dem alten Haus und kann sich dem Sog nicht entziehen, der von ihm ausgeht. Er betritt es zögerlich und steht schließlich in einem düsteren Raum, der lediglich von dreizehn Kerzen erhellt wird. Bei zwölf der Kerzen sitzt eine Gestalt, die letzte Kerze scheint auf Jack zu warten. Der Junge nimmt die unausgesprochene Einladung an – nicht ahnend, was dieses ungewöhnliche Treffen zu bedeuten hat. Erklärt wird ihm nichts, die Vorstellung beginnt alsbald. Jeder der Anwesenden erzählt seine Geschichte, bläst anschließend die vor ihm stehende Kerze aus und zieht sich in die Dunkelheit des Raumes zurück. Die Stimmung, die ich dabei während des Lesens jedes Mal empfand, war noch intensiver als während des Lauschens der unglaublichen Geschichten. Sie erzählen von Mord, Rache, Unerklärlichem und ließen mich immer wieder den Atem anhalten. Die jeweilige Portion Grusel ist gut dosiert, sie eignet sich bestens, um nicht nur den jugendlichen Lesern immer wieder einen kleinen Schauer über den Rücken zu jagen.

    Ahnt man zu Beginn nicht, was es mit diesem schrägen Treffen auf sich hat, tritt die Bedeutung mit jeder gelöschten Kerze jedoch immer deutlicher zutage. (Die Rezension ist meinem Bücherblog "Irve liest" entnommen".) So ist es nur logisch, dass Jack, der bis kurz vor dem Ende der Zusammenkunft keinen blassen Schimmer hat, was er zu sagen hat, schließlich genau diese letzte Geschichte zum Besten gibt.

    Mit einer kleinen abschließenden Handlung wird die Rahmenerzählung abgerundet. Leider ist sie sehr knapp und etwas unklar ausgefallen und hinterlässt dadurch einiges an Raum für Spekulationen. Das ist der einizige Kritikpunkt, den ich an diesem Buch habe. Ansonsten hat es mich dreizehn Geschichten lang schaurig-schön mit seinen ungewöhnlichen, skurillen Inhalten unterhalten und ich kann es jedem empfehlen, der eine gruselige Lesestimmung mag!

    Inhalt
    * Dämonische Katzen und manische Schriftsteller – 13 Geschichten von klassisch bis modern *
    Sie erwarten ihn schon. In einem verlassenen Haus, in einem großen, leeren Zimmer stehen 13 Stühle. Nur einer ist noch nicht besetzt. 12 merkwürdige Gestalten warten dort, jeder vor einer brennenden Kerze. Sie streiten, sie lachen und dann erzählen sie, einer nach dem anderen, ihre Geschichte: von Tod und Verderben, von Mord und Rache. Bis nur noch Jack übrig ist, nur noch eine Kerze, allein im Dunkeln. Und er endlich begreift, welche Geschichte er erzählen muss …
    Übersetzt von Ingo Hertzke

    Autor
    Dave Shelton ist in Leicester geboren und aufgewachsen und lebte heute mit Pam, Mila und einer Katze in Cambridge, England. Er findet, man kann zu jeder Tages- und Nachtzeit frühstücken oder ein Bad nehmen. Er liebt Comics, Kricket und Kreuzworträtsel.
    Quelle: Carlsen Verlag

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    -nicole-s avatar
    -nicole-vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gruselig-schönes Buch mit dreizehn unheimlichen Geschichten - jede davon ist lesenswert.
    Ein gruselig-schönes Buch - sehr lesenswert

    13 Stühle - 13 Geschichten…

    Als Jack das alte verlassene Haus betritt, ahnt er noch nicht, was ihn in den nächsten Stunden erwarten wird. Als er den Raum betritt, erwarten ihn zwölf völlig unterschiedliche Menschen. Sie sitzen rund um einen Tisch und jeder hat eine brennende Kerze vor sich. Der 13. Stuhl ist für Jack. Nachdem sie einander vorgestellt wurden, erzählt jeder von ihnen eine Geschichte - einer nach dem anderen. Diese Geschichten sind düster und unheimlich – sie handeln von Mord, Rache und Übernatürlichem. Zum Schluss ist nur noch Jack übrig – allein, im Dunklen und nur noch mit einer brennenden Kerze vor sich. Plötzlich ahnt er, welche Geschichte er schließlich erzählen muss…

    „Er steht schon minutenlang hier, die Hand auf dem Türknauf, und ringt mit sich, ob er hineingehen soll oder nicht. Die Vernunft sagt ihm, auf keinen Fall, denn er kann nicht wissen, was ihn drinnen erwartet. Doch die Neugier besteht auf dem Gegenteil, aus genau dem gleichen Grund. Und Jack ist ein neugieriger Junge.“ – Seite 4, eBook

    Auf dieses Buch bin ich durch das unheimlich wirkende und sehr gute gewählte Cover aufmerksam geworden – das düster gehaltene Bild spiegelt genau das wieder, was dem Leser in diesem Buch erwartet: Eine sehr gelungene und schön unheimliche Story. Hauptfigur hier ist der Junge Jack, der neugierig eine Tür in einem alten Haus öffnet. Was ihn erwartet, sind dreizehn Menschen in einem Raum - dreizehn Kerzen, die nacheinander ausgehen, nachdem jeder eine Geschichte erzählt hat. Diese Kurzgeschichten sind jede für sich klasse: Sie sind unheimlich – immer düster, mal modern, mal leicht märchenhaft - aber immer mit einer gruseligen Note. Natürlich fragt man sich beim Lesen warum dieses geschieht und wie vielleicht alles zusammenhängt. Und die Auflösung ist mehr als überraschend.
    Die Handlung wechselt regelmäßig zwischen den aktuellen Geschehnissen in dem Raum und den Kurzgeschichten der einzelnen Personen. Die einzelnen Abschnitte, sowie die gruseligen Storys haben jeweils eine angenehme Länge.

    „Er denkt an Gerüchte über dieses Haus und fragt sich, wie viel von dem, was er gehört hat, wohl stimmen kann.“ – Seite 47, eBook

    Mein Fazit: Ein gruselig-schönes Buch mit dreizehn unheimlichen Geschichten – jede davon ist lesenswert. Sowohl in den verschiedenen Kurzgeschichten, als auch bei den den aktuellen Geschehnissen im alten Haus – immer ist eine düstere Atmosphäre spürbar. Dazu lässt sich dieses Buch auch noch angenehm leicht lesen. Die Auflösung hält eine Überraschung bereit – hätte aber nach meinem Geschmack noch ein klein wenig mehr Tiefe haben können.
    Dennoch hat mir „Der 13. Stuhl“ sehr gut gefallen und vergebe hierfür 4,5 Sterne!

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    Katzyjas avatar
    Katzyjavor einem Jahr
    Skurrile Geschichten

    Jack tritt in ein dunkles Zimmer, die einzigste Lichtquelle bieten 13 Kerzen vor denen 12 Leute sitzen. Ein Stuhl ist noch frei, sie haben auf Jack gewartet.Wir erfahren nur das und sind so mitten im geschehen. Jack ist ein wenig ängstlich, doch seine Neugierde ist viel größer, deshalb nimmt er auf dem 13 Stuhl Platz und wartet was geschehen wird. Jeder der Sitzgruppe wird nun eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte die etwas gruselig ist und auch von Tot spricht. Nachdem die Geschichte beendet wurde wird die Kerze des Erzählers ausgeblasen, bis nur noch eine Kerze übrig bleibt, die Kerze von Jack. 
    Wir sind genauso ahnungslos wie unser Protagonist Jack. Also müssen auch wir als Leser herausfinden warum wir überhaupt an diesem seltsamen Sitzkreis teilnehmen. Die Geschichten sind zum Teil sehr gruselig und auch unvorstellbar und klingen eher wie Märchen. Sie werden nicht weiter erläutert. Das interessante an diesem Buch ist, das jede Geschichte einen anderen Schreibstil hat. Denn die Geschichten werden schließlich von verschiedenen Personen erzählt. Sowas hatte ich in einem Buch noch nie. Es war definitiv interessant zu lesen, denn einige Schreibstile waren sehr schwierig und ließen mich ein wenig stolpern. So konnte man sich beim lesen aber gut auf die Person einlassen und hatte das Gefühl mit in diesem Kreis zu sitzen und zu lauschen.
    Die Gestaltung des Buches gefällt mir auch sehr gut, es strahlt nicht nur auf dem Cover eine mysteriöse Stimmung aus, diese zieht sich ebenfalls durch das gesamte Buch. Das dunkelrote Lesebändchen passt ebenfalls hervorragend. Generell finde ich die Größe der Bücher aus dem Verlag sehr handlich, sie liegen beim lesen besser in der Hand als die Größeren Formate.
    Fazit zur Geschichte
    Ich habe nicht ganz verstanden was es mit der Story auf sich hat, das Ende lässt viel Platz für eigene Interpretationen. Der Schreibstil ist aufgrund des Wechsels mal was komplett anderes und erfrischend, die Geschichten sind schon ein wenig gruselig und regen zum nachdenken an. Alles in allem ein interessantes Buch!

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    Pearssons avatar
    Pearssonvor einem Jahr
    fesselnd und atmosphärisch!

    Meinung:

    Ich muss gestehen, dass dieses Buch für mich ein kleiner Selbsttest war, denn eigentlich bin ich nicht wirklich ein Fan von Kurzgeschichten. Als ich Klappentext und Cover des Buchs jedoch zum ersten Mal sah, war es sofort um mich geschehen. Beides wirkt sehr schaurig und atmosphärisch und in diesem Punkt wurde ich auch tatsächlich für meine Neugierde belohnt. Schon der Beginn der Geschichte ist düster und spannend, denn die Geschichten sind nicht nur einfach aneinandergereiht, sondern in eine separate Story eingewoben.
    Die Erzähler befinden sich alle zusammen in einem dunklen Raum, der nur von Kerzen erleuchtet wird, und berichten sich quasi gegenseitig. Nach jeder Geschichte, rückt der jeweilige Erzähler weg vom Tisch und löscht seine Kerze. Ihr seht, stimmungstechnisch kann das Buch definitiv etwas! ;)

    Sehr gut hat mir die Idee gefallen, dass jede der 13 Personen einen Hauch einer Persönlichkeit bekommt. Jetzt natürlich nicht richtig tiefschürfend, aber zumindest einen kleinen Eindruck bekommt man vermittelt und die jeweilige Geschichte wird vom Stil und der Sprache dann auch entsprechend angepasst.

    Jede der 13 Geschichten war für mich spannend, wobei mehr Augenmerk auf dem Thema Grusel lag, als im Bereich des Blutrünstigen. Ich persönlich habe zwar nicht wirklich etwas gegen blutrünstig, aber so eine kleine Psychokomponente kann ja auch mal ganz nett sein!

    Auf jeden Fall handelt es sich bei „Der 13. Stuhl“ um eine fesselnde und vor allem atmosphärische Lektüre, die ich mir sehr gut an dunklen Winterabenden vorstellen kann! Natürlich ist eine Vorliebe für Kurzgeschichten von Vorteil ;)

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    L
    LeoLoewchenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Für alle Fans von Gruselgeschichten eine wirkliche Empfehlung und ein tolles Buch für zwischendurch!
    Leo Löwchen 16J. Rezi zu "Der 13. Stuhl"

    Ein Raum.
    12 Personen.
    13 Stühle.

    Heute habe ich für euch das Buch „Der 13. Stuhl“ von Dave Shelton aus dem Königskinder Verlag.

    In einem alten Haus gibt es einen leeren Raum.
    Dieser Raum ist dunkel, ja schon fast beängstigend.
    In diesem Raum befinden sich 13 Stühle.
    12 von ihnen sind besetzt von Menschen, die eine Kerze halten.
    Nur ein Stuhl ist frei, also nimmt Jack auf ihm Platz.
    Dann fangen die Menschen an zu erzählen, reihum.
    Von blutigen Gestalten, von dunklen Nächten und von angsteinflößenden Kreaturen.
    Dann ist Jack an der Reihe.
    Und plötzlich weiß er, welche Geschichte er erzählen muss.

    Als großer Fan von düsteren und geheimnisvollen Geschichten, habe ich mich tierisch auf dieses Buch gefreut!
    Zwar handelt es sich hierbei um eine Ansammlung von Kurzgeschichten, doch durch die klare Grundhandlung läuft letztendlich dann doch alles zusammen.
    Jede Geschichte hat ihren ganz eigenen Charme und dank des bildhaften Schreibstils des Autors, bekommen sie auch noch den nötigen Nervenkitzel.
    Es werden viele Fragen aufgeworfen, die irgendwie doch alle zu Jack führen und umso gespannter ist man dann natürlich auf seine, die 13. Geschichte.
    Dieses Buch liest sich vielleicht auch gerade deshalb so unglaublich schnell und macht einfach nur Spaß.
    Natürlich ist es nichts, was unglaublich tief in die Handlung geht, oder einen länger beschäftigen würde.
    Auch der „Gruselgrad“ der Geschichten hält sich in Grenzen, doch ist es trotzdem eine sehr schöne unterhaltsame Lektüre.
    Für alle Fans von Gruselgeschichten eine wirkliche Empfehlung und ein tolles Buch für zwischendurch!

    Ich vergebe 4 von 5 Löwchens!

    Das war es dann von mir!
    Viele Grüße
    Eure
    Leo Löwchen

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    InaVainohullus avatar
    InaVainohulluvor 2 Jahren
    Ein atmospärisches Grusel-Vergnügen !

    Ein altes verlassenes Haus mitten im Nirgendwo, ein dunkler Raum, 13 Stühle, vor jedem steht eine Kerze. Das ist das Szenario das Jack vorfindet, als er den Raum betritt in dem bereits zwölf, für ihn völlig fremde Menschen, auf ihn warten. Er nimmt Platz auf dem 13. Stuhl und die Runde beginnt nacheinander ihre Geschichten zu erzählen. Von mysteriösen Taxifahrern, blutenden Bäumen, von dämonischen Katzen und einer verrückten Uhr. Jack hat keinen Plan welche Geschichte man von ihm erwartet, doch je weiter die Runde voranschreitet, desto klarer wird ihm, welche Geschichte die anderen 12 von ihm hören wollen....

    Meinung:
    Bevor ich mich gleich mit dem Inhalt beschäftige, möchte ich mich zunächst ganz kurz mit der Optik befassen.

    Das die Bücher aus dem Königskinder Verlag nicht nur inhaltlich ganz wunderbare Schätze sind, das wissen wir ja bereits, hier spielt auch die Aufmachung immer eine ganz große Rolle. Und die ist ( Suse Kopp, Cover-Designerin aus Hamburg ) beim 13. Stuhl sehr sehr gut gelungen. Das Cover besticht durch ein gar unheimliches Flair und ist so perfekt auf den Inhalt abgestimmt. Besonders gut gefällt mir die Wahl der Motive, auf der Front sieht man nur einen männlichen Oberkörper, während den Buchrücken ein altes, unheimliches Haus ziert. Sehr gelungen. Auch im Inneren glänzt das Buch durch eine tolle Aufmachung, denn hier tragen die einzelnen Kapitel nicht einfach nur eine Nummer, sondern werden durch schwarze Seiten mit blattlosen Ästen oder Gestrüpp, die teilweise an Scherenschnitte erinnern, und einem zu jeder Geschichte passenden Titel angekündigt. Abgerundet wird die komplette Gestaltung noch durch ein blutrotes Lesebändchen.

    Alleine nur wegen der Optik ließ das Buch mein Herz schon höher schlagen, doch natürlich kommts auch auf den Inhalt an und der versprach ein schaurig schönes Leseerlebnis. Obwohl das Buch schon eine Weile in meinem Regal stand, habe ich mit dem Lesen absichtlich auf die Tage rund um Halloween gewartet, denn hierfür war und ist es einfach die perfekte Lektüre.

    Kommen wir zum Inhalt:
    Dave Shelton schlüpft in seinem Roman in die Rolle dreizehn komplett unterschiedlicher Menschen und erzählt deren Geschichten. Richtig gruselige Geschichten.
    Mal tut er dies in ganz nüchternem Ton, mal verspielt, dann wieder etwas zaghaft.
    Ich muss sagen, das mich diese Vielschichtigkeit an Ideen aber auch an verschiedenen Stilen wahrlich positiv überrascht hat.  

    Für alle Geschichten wählt Shelton die Ich-Form, so das man sie durch die Augen der Erzählenden erleben kann, was den Gänsehautfaktor, den man zweifellos immer wieder hat, noch verstärkt.
    Wenn er mit einer Geschichte endet, dann kehrt er immer wieder erst zurück in die Gegenwart und in die Runde am großen Tisch, die wir in 3. Form durch Jack erleben.

    Der sitzt dort, mit immer schwitziger werdenden Händen, da er nicht so recht weiß, was er von all dem halten und vorallem was er selbst erzählen soll. Doch je weiter die Runde voranschreitet desto klarer wird nicht nur ihm, sondern auch mir als Leser, auf was das Ganze hinausläuft.

    Ich muss sagen, das mich das Buch wirklich fesseln konnte und ich mich an der ein oder anderen Stelle schon auch gegruselt habe, dennoch muss ich hier einen Kritikpunkt anbringen, der am Ende leider auch zu einem geringen Punktabzug führen wird. Denn die Ausarbeitung der Charaktere konnte mich nicht zufriedenstellen. Sie bleiben, und da ist das Cover wahrlich perfekt gewählt, gesichtslos. Zwar werden sie eingangs kurz beschrieben und es gibt zwischen den Geschichten den ein oder anderen Moment, wo man einen kurzen Blick auf ihre Charakterzüge werfen kann, doch alles ist sehr vage und oberflächlich. Auch der Zugang zu Jack und seinen Gedanken fiel mir deshalb recht schwer. Er war nicht wirklich greifbar. Das fand ich doch sehr schade.

    Nichtsdestotrotz fand ich den "13. Stuhl" wunderbar atmosphärisch und düster geschrieben und genau deshalb kann und möchte ich ihn allen Gruselfans gerne empfehlen :) Nicht nur zu Halloween.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Gruselige und spannende Kurzgeschichten, aber der eigentlichen Geschichte fehlte es an Power.

    Die Bücher aus dem KK Verlag sind immer einen Blick wert und auch Der 13. Stuhl ist ein Hinhucker, sowohl innerlich, als auch äußerlich.

    Inhaltlich kann ich euch nicht viel erzählen. Jack gelangt in einen Raum mit 13 Stühlen, einer davon noch frei, und nacheinander erzählen alle Anwesenden eine gruselige Geschichte. Die Geschichten sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht und Jack ist sich unsicher, welche Geschichte er erzählen wird.

    Schon von Anfang an war mir klar, worauf dieses Buch hinauslaufen wird, der Geschichte hat es keinen Abbruch getan. Die eigentliche Geschichte ist nur kurz, man erfährt wenig über die Personen in dem Raum, wenig über ihr Zusammentreffen.

    Die Kurzgeschichten waren größtenteils sehr gut, spanneungsgeladen und voller Grusel. Nur eine einzige Kurzgeschichte entsprach nicht meinem Geschmack, aber aber das ist halt einfach Geschmackssache. Dennoch fehlte mir noch das gewisse Etwas im Buch. Es fehlte der große Wow-Effekt. Mir fehlte der Bezug zu den Charakteren, allen voran Jack.

    Fazit: Gruselige und spannende Kurzgeschichten, aber der eigentlichen Geschichte fehlte es an Power.

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    VanaVanilles avatar
    VanaVanillevor 2 Jahren
    Scchaurige Stunden auf dem 13. Stuhl...

    Es ist schon zur Tradition geworden, dass ich jedes Jahr im Oktober mindestens eine Schauergeschichtensammlung in die Hände nehme. Pünktlich dafür erschien das neue Königskind Der 13. Stuhl auf dem deutschen Buchmarkt und ergatterte sich damit sehr schnell einen Platz in meinem Regal. Ich erwartete eine Vielzhal an düsteren Erzählungen mit offenen Enden und Gänsehautmomenten, was mir dieses Buch nur teilweise geben konnte. Dafür überraschte es jedoch durch seine abwechslungsreiches Zusammenstellung.

    Verbunden wurden die unterschiedlichen Erzählungen durch eine sehr unheimliche Rahmenhandlung, die mir am Buch eigentlich am besten gefiel. Jeder der dreizehn Stühle stand für eine Person und ihre Geschichte, die mal mehr, mal weniger gruselig war. Mit den einzelnen Personen änderten sich allerdings nicht nur Thema und Handlung, sondern auch der Stil der Erzählung, sodass man beim Lesen wirklich das Gefühl hatte, immer wieder einer neuen Person zuzuhören. Bermerkenswert war außerdem, dass sich nur wenige der Geschichten - trotz des dunklen, geisterhaften Covers - an den bekannten Gruselfaktoren wie Nacht, Dunkelheit, Stille, Monstern etc. bedienten und den Leser (oder jedenfalls mich) eher mit beklemmenden Gefühlen zum Erschaudern brachten. Oftmals kann man nur erahnen, was auf der nächsten Seite auf die Hauptfiguren zukommt, und wird vom jeweiligen Erzähler dann mit seiner Fantasie allein gelassen.

    Ich mag solche Geschichten eigentlich sehr, und so haben mir auch viele aus dieser Sammlung gefallen. Dennoch muss ich gestehen, dass ich ebenso viele auch sehr durchschaubar fand, sie mich also nicht überraschen konnten (was manchmal auch am verräterischen Titel lag, der bereits spoilerte). Vielleicht war das vom Autor auch so gewollt, aber ich muss gestehen, dass ich mir ein wenig mehr Grusel und Grauen gewünscht hätte. So war Der 13. Stuhl zwar durchaus unterhaltsam, aber keine der besten Gruselsammlungen, die ich je gelesen habe.

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    Finas avatar
    Finavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schaurig-schöne Gruselgeschichten für jung und alt.
    Mal etwas ganz anderes...

    Kurzbeschreibung:
    ***Dämonische Katzen und manische Schriftsteller – 13 Geschichten von klassisch bis modern *** Sie erwarten ihn schon. In einem verlassenen Haus, in einem großen, leeren Zimmer stehen 13 Stühle. Nur einer ist noch nicht besetzt. 12 merkwürdige Gestalten warten dort, jeder vor einer brennenden Kerze. Sie streiten, sie lachen und dann erzählen sie, einer nach dem anderen, ihre Geschichte: von Tod und Verderben, von Mord und Rache. Bis nur noch Jack übrig ist, nur noch eine Kerze, allein im Dunkeln. Und er endlich begreift, welche Geschichte er erzählen muss...
    (Quelle: Amazon.de/ Oktober 2016)

    Cover:
    Da war schon der erste Streich, der mich auf das Buch aufmerksam machte. Es hat mich von der Gestaltung her an "Die Insel der besonderen Kinder" erinnert und sofort war klar, dass es hier um schaurig schönen Grusel geht. Ich finde dieses zweigeteilte Cover unheimlich gelungen und zusammen mit der mystischen Schrift lässt es einen direkt in die düstere, fantastische Atmosphäre der Geschichten eintauchen. Entgegen das Originalcover (Rechts) ist für meinen Geschmack ziemlich langweilig und ausdruckslos. Deshalb bin ich umso glücklicher, dass unsere Ausgabe so wunderschön und stimmungsvoll ausschaut.

    Stil:
    Ich habe von Dave Shelton bisher nichts gelesen, konnte mich aber sehr gut in seinen Schreibstil hineinfinden und mich der Stimmung in diesem Buch hingeben. Ich empfinde die Schreibweise des Autors als ziemlich besonders und atmosphärisch. Gerade, wenn man Geschichten mit solchen Themen und viel Spannung schreibt, erwarte ich etwas besonderes in der Ausdrucksweise der Sprache- sie muss einfach etwas magisches transportieren. Dies ist dem Autor hier gut gelungen. Ich habe mitgefiebert, wurde von den Geheimnissen und den Figuren in den Bann gezogen und konnte das Buch vor meinem inneren Auge wie kleine Gruselfilme anschauen. Sehr gelungen!

    Thema/Inhalt:
    Ich habe bisher nur wenige Bücher gelesen, in denen es gruselig zugeht, obwohl ich eine leidenschaftliche Grusel- und Horrorfilm- Guckerin bin. Ich habe in dieser Hinsicht schon so manchen Plot gesehen und mich kann so leicht nichts mehr schocken. Hier muss natürlich bedacht werden, dass dieses Buch für Kinder ab 12 Jahren!!! gedacht ist, und sich deshalb der Horror in Grenzen hält. Umso feinfühliger hat der Autor die unterschwellige Spannung herausgearbeitet und es geht viel mehr um aufkommende Unruhe und Grusel. Ich habe das Lesen dieses Buches sehr genossen und es konnte mich, obwohl ich deutlich über der Altersempfehlung liege, sehr gut mit seinen Geschichten unterhalten.

    Man muss natürlich die Thematik des Buches mögen, wobei für jeden Grusel-Fan etwas dabei sein sollte. Schließlich sagt schon die Kurzbeschreibung, dass hier von "klassisch bis modern" fast alles vertreten ist und jeder auf seinen Geschmack kommen sollte. Ich habe auf jeden Fall ein paar Favoriten für mich entdeckt, die ich nach einer gewissen Zeit, eingekuschelt in meine Decke, bestimmt noch einmal lesen werde, wenn ich in Grusellaune bin.

    Abgesehen vom Inhalt des Buches, den ich wirklich empfehlen kann, schreckt womöglich einige Neugierige der stolze Preis dieses Buches ab, da es trotz weniger Seiten neu den vollen Hardcover-Preis kostet. An dieser Stelle möchte ich die Aufmachung im Buch betonen. Durch sein kleines Format wirkt das Buch edel und irgendwie besonders, was dem Lesevergnügen bei mir noch mehr Charme verlieh. Zudem sind immer wieder Seiten schwarz gefärbt und mit wunderschöner Schrift versehen, sodass man immer wieder gespannt ist, was auf der nächsten schwarzen Seite geschrieben steht. So gibt es noch einen optischen Bonus, der mir persönlich super gefällt- denn das Auge liest mit!

    Fazit:
    Klein, aber fein. In diesem Buch steckt was ganz anderes, abseits des Mainstreams und mit sehr viel Spannung, Atmosphäre und Charme hat mich diese kleine Geschichtensammlung in ihren düsteren, schaurig-schönen Bann gezogen und ich möchte gerne mehr aus der Feder dieses speziellen Autors lesen. Für Einfallsreichtum, eine traumhafte Aufmachung und spannende Lesestunden vergebe ich gute 4 Sterne.

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