David Abbott

 3.9 Sterne bei 29 Bewertungen

Alle Bücher von David Abbott

Die späte Ernte des Henry Cage

Die späte Ernte des Henry Cage

 (26)
Erschienen am 01.04.2011
Die späte Ernte des Henry Cage

Die späte Ernte des Henry Cage

 (1)
Erschienen am 01.04.2011
The Upright Piano Player

The Upright Piano Player

 (1)
Erschienen am 05.06.2012
Is the Media Too Powerful?

Is the Media Too Powerful?

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Erschienen am 12.08.2010
Pakistan

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 (0)
Erschienen am 10.06.2010
The Twin Towers

The Twin Towers

 (0)
Erschienen am 14.04.2011

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Rezension zu "Die späte Ernte des Henry Cage" von David Abbott

Schade um diese wunderbare Geschichte...
Marjuvinvor 3 Jahren

Inhaltsangabe bei Lovelybooks: 

Es ist, als habe sich ein Fluch über das Leben von Henry Cage gelegt. Hatte er sich den Ruhestand nach langem, erfolgreichem Berufsleben als Manager einer florierenden Werbeagentur nicht redlich verdient? Doch Cage fühlt sich wie am Ende einer langen Liebe und realisiert, dass auch seine Lieben verheerend endeten. Getrennt von seiner Frau Nessa führt er ein zurückgezogenes Leben im Londoner Familienhaus, spielt abends Jazz und sammelt Romane des frühen 20. Jahrhunderts in Erstausgaben. Komfortabel? Nein. Ein kalter, einsamer Albtraum, der im Licht der nachfolgenden Ereignisse wie ein Idyll erscheint. David Abbott über ›Die späte Ernte des Henry Cage‹: 'Henry Cage ist ein Mann, der etwas aus dem Takt der Zeit gekommen ist, und er erlebt eine elende Reihe von unglücklichen Vorkommnissen – aber ist das schlicht Pech? Oder erntet er, was er gesät hat?'

Rezension (Vorsicht Spoiler):
Autoren und Autorinnen dürfen mich quälen, mich erschrocken oder zutiefst betroffen zurücklassen,... aber nur, wenn es der Geschichte dient. Dieses grauenhafte Ereignis zu Beginn hat mich völlig fertig gemacht (wahrscheinlich auch, weil ich selbst einen kleinen Sohn habe und mir vorgestellt habe, wie es wäre...). Nun... ich dachte zu Beginn des Buches, dass dieses Ereignis der Geschichte den Rahmen geben würde. Also als Schlüsselerlebnis zu Beginn und dass es am Ende erneut aufgegriffen werden würde. Ab Mitte des Buches hatte ich jedoch bereits den Verdacht, dass Herr Abbott es nicht schaffen würde bis zum Ende des Buches alle Stränge wieder sinnvoll zusammen zuführen und den Rahmen zu schließen. Ich mochte den Schreibstil und auch die zum Teil sehr einfühlsame Geschichte, gepaart mit dem Schrecken, den der obsessive junge Mann verbreitete. Meines Erachtens hat jedoch der Handlungsstrang der attraktiven Maude nicht zur Handlung beigetragen und wäre verzichtbar. Genauso wie der grauenhafte Tod von Hal, zumal es einen mit dem Gefühl zurücklässt, dass "die späte Ernte" von Mr. Cage dahingehend nicht schlüssig ist. Es macht mich traurig, diesem Buch nun doch so wenig Sterne zuzuerkennen - weniger wäre mehr gewesen!

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B

Rezension zu "Die späte Ernte des Henry Cage" von David Abbott

Sehr berührend
bookie2010vor 5 Jahren

Die letzten Sätze des Romans lassen einen hoffen, dass das Leben von Protagonist Henry doch noch eine gute Wendung nimmt. Ich habe das Buch bereits zugeklappt, als ich mich unvermittelt an den erschütternden Prolog des Buches erinnere.
Ein grandioses, berührendes Buch, unbedingt weiter zu empfehlen.

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TA_Wegbergs avatar

Rezension zu "Die späte Ernte des Henry Cage" von David Abbott

Rezension zu "Die späte Ernte des Henry Cage" von David Abbott
TA_Wegbergvor 6 Jahren

Ein furioser, überaus fesselnder Auftakt: Der Großvater Henry erscheint zur Beerdigung seines achtjährigen Enkels, an dessen Unfalltod er mitschuldig ist. Wie kann ein Mensch mit einer solchen Erfahrung weiterleben? Wie wird das sein Verhältnis zum Sohn und zur Schwiegertochter beeinflussen? Können sie ihm verzeihen? Oder bleibt ein Riss, der zur nachhaltigen Entfremdung führt?

Schade, dass Abbott keine einzige dieser Fragen beantwortet, sondern stattdessen ganz unvermittelt vier Jahre zurückgeht. Nun gut, denkt der Leser etwas irritiert, aber angesichts der spannenden Einleitung geduldig, dann werden wohl jetzt die Ereignisse aufgerollt, die zu dem tragischen Unfall geführt haben.

Erneut Fehlanzeige. Wir erfahren eine Menge über Henry Cage, den vorzeitig in den Ruhestand genötigten Werbeexperten, und seine Schilderung ist auch verhältnismäßig differenziert. Außerdem werden unzählige Nebenfiguren und -handlungen eingeführt, von denen die meisten sang- und klanglos wieder verschwinden. Lediglich der Bösewicht Colin erhält viel Raum zur Entfaltung seiner schurkischen Persönlichkeit, die allerdings trotzdem sehr eindimensional bleibt.

Alles Übrige wird nur mal kurz angespielt, als scrolle Abbott durch eine iPod-Playlist: eine unvollendete Affäre mit einer viel jüngeren Frau, die berufliche Karriere der krebskranken Exfrau Nessa, die rätselhafte Beziehung zwischen Nessa und Jack, die Machenschaften des Werbefritzen Ed Needy, das Leben und Treiben von Colins Freundin Eileen, die Gedankenwelten der Putzfrau Peggy Abraham. Nichts kommt zu einem befriedigenden Abschluss, das meiste bricht schon ab, bevor der Refrain zu hören ist.

Am Ende kommt es zum Showdown zwischen Colin und Henry. Der junge Halunke kommt ums Leben, Henry wird des Mordes angeklagt, dann aber freigesprochen und entschließt sich nach ein paar Wochen, zu seinem Sohn zu ziehen.

Und was ist nun mit dem Enkel? Wie konnte es zu diesem Unfall kommen? Wie geht Henry mit dieser neuerlichen Last um? Wird er daran zerbrechen, nachdem er schon so viel durchgemacht hat? Fragen über Fragen – schließlich hat man Henry nach 240 Seiten ein wenig ins Herz geschlossen, auch wenn er ein relativ dröger und berechenbarer älterer Herr ist. Aber keine der Erwartungen, die das fantastische erste Kapitel dieses Romans geweckt hat, wird erfüllt. Nicht mal der Titel findet seine Entsprechung, denn auch auf eine Ernte wartet man vergebens. Was für eine Verschwendung!

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