David Adams Richards Brennendes Eis

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Inhaltsangabe zu „Brennendes Eis“ von David Adams Richards

Sie waren Männer, die auf dem Land aufgewachsen waren und sich im großen Netzt der Welt verfangen hatten. Im Nordosten von Brunswick, entlang des großen Miramichi River. Die Menschen waren dort hitzig, rau und keineswegs auf den Kopf gefallen. Man kann nicht wissen, welche Folgen es hat, jemanden nicht umgebracht zu haben. §Der Roman erzählt die Geschichte von Sydney Henderson und seinem Sohn Lyle. Als Junge geht Sydney einen Pakt mit Gott ein, in der Annahme, am Tod eines Freundes schuldig zu sein. Er verspricht, niemals in seinem Leben jemanden zu schaden, wenn der Junge überlebt. Der Freund überlebt den Sturz vom Dach und Sydney hält Wort, aber sein Pakt hat einen grausamen Preis für ihn und seine Familie. Ein Leben lang werden er und seine Familie tyrannisiert, für Verbrechen verantwortlich gemacht, die sie nicht begangen haben, für ihr Gutsein gehasst. Sydney nimmt alles auf sich, er nimmt demütig jeden Schicksalsschlag entgegen, in der Hoffnung, so dem Guten zu seinem Recht zu verhelfen. Lyle, sein Sohn, ist das Gegenteil. Sein stärkstes Gefühl ist die Wut und der Hass, gegen die Ungerechtigkeit, gegen die Lügen und wer so viel hasst, hasst irgendwann auch sich selbst. Lyle sucht durch die Rache, Sydney durch die Unterwerfung Gerechtigkeit zu erfahren. Am Ende ist klar, nie das Falsche tun, ist nicht immer das Richtige. Ein Roman rund um eine Familie im rauen Nordosten Kanadas, ein Leben in großer Armut am Rande der Gesellschaft. Eine Stadt und viele Querellen, Mord, Betrug und Lüge. §David Adam Richards unterstellt dem Leben eine Moral, die über alles siegt, sehr ungewöhnlich in modernen Zeiten. Richards schließt sich den großen dramatischen Romanen von Tolstoi und Dostojewskij an, wenn er den Kampf zwischen Gut und Böse mit dem freien Willen beschreibt. §Ein Buch über die Einsamkeit der Wahrheitssuche, über den Gerechtigkeitssinn eines Kindes, das sieht wie seine Familie zugrunde gerichtet wird, weil sie sich nicht aufzulehnen traut. Über die unendlich traurige Hilflosigkeit eines Kindes, das seinen Vater im Rippenunterhemd verzweifelt in die Knie gehen sieht. Ein Buch über die Mittelmäßigkeit des Raffgierigen und Kleinkriminellen, über Neid, Stolz und die Unbestechlichkeit der eigenen Überzeugung und den Gauben an die Gerechtigkeit, über Hoffnungen und zerplatzte Träume und über die Liebe. Der wahre Charakter zeigt sich im Moment der Entscheidung, wenn es um mehr geht als um das eigene kleine Leben. Ein Buch über den Wunsch, durch Mord der Ungerechtigkeit ein Ende zu bereiten. Ein menschliches Drama am Ende der Welt, großartig und mitreißend erzählt.

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