David Alexander Gene Roddenberry

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Inhaltsangabe zu „Gene Roddenberry“ von David Alexander

Vorw. u. Einl. von Bradbury, Ray ; Roddenberry, Majel Barrett Die autorisierte Biografie. 698 S.
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  • Rezension zu "Gene Roddenberry" von David Alexander

    Gene Roddenberry
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    24. October 2012 um 13:50

    Gene Roddenberry (19.08.21 bis 24.10.91) ist als Schöpfer von STAR TREK in die internationale Fernseh- und Kinogeschichte eingegangen. David Alexander legte mit diesem Titel die einzige authorisierte Biografie des US-Amerikaners vor. Diese folgt in allen Belangen den typischen Mustern einer Biografie und ist so gesehen nicht ungewöhnlich. Da sie im Großen und Ganzen sehr chronologisch aufgebaut ist erfordert sie vom typischen STAR TREK-Fan ein wenig Geduld. Das erste Drittel erfährt man einiges über Roddenberrys Kindheit und Jugend und besonders viel über seine Karriere bei der US Air Force. Auch seine anschließende Tätigkeit bei der Polizei und seine erste Ehe werden ausführlich dargelegt. Ich fand diesen Teil zum Teil sehr interessant, da er doch sehr prägend war für Roddenberrys humanistische und selbstlose Weltanschauung in späteren Jahren. Wen das alles nicht interessiert kann aber auch einfach ein paar Kapitel überspringen, das ist das Gute an einer stringent chronologisch geschriebenen Biografie. Im Anschluss erfährt man viel über das Arbeiten als Drehbuchautor, wie Roddenberry den Einstieg in die TV-Branche schaffte und sich erste Sporen verdiente. Erst dann geht es um die Entstehung der klassischen STAR TREK-Serie, die in allen Einzelheiten geschildert wird. Nicht erst hier bekommt man sehr viele Briefe von und an Roddenberry, und immer mehr an Kollegen verteilte Memos zu lesen, die teilweise tiefe Einblicke in professionelle, aber auch private Aspekte von Roddenberrys Persönlichkeit geben. Auch sein Humor und seine Schwächen werden hier gut portraitiert. Sehr spannend fand ich die Beziehung Roddenberrys zu Paramount Pictures, aber auch zu dem einen oder anderen STAR TREK-Schauspieler. Hier könnten von manch einem "blauäugigen" Fan ein paar Illusionen von der heilen STAR TREK-Familie zerstört werden. Teils ernüchternd, aber immer irgendwie nachvollziehbar. Gerade die Zeit, in der die klassische Serie abgesetzt und später mit den Kinofilmen fortgesetzt wurde ist nicht sehr erheiternd. Ich fand es schon interessant zu erfahren, dass Roddenberry die meisten Kinoproduktionen im Grunde überhaupt nicht guthieß, er aber aufgrund vertraglicher Verpflichtungen nichts Handfestes gegen sie ausrichten konnte. THE NEXT GENERATION wird zum Schluss eher nur kurz angerissen, da Roddenberry ja im Grunde nur noch am Start der Serie unmittelbar beteiligt war. Zum Ende gibt es noch ein paar Worte zu seiner Trauerfeier und ein paar Nachrufe. Ich habe diese Biografie über einen langen Zeitraum hinweg gelesen (drei oder vier Monate), immer nur stückchenweise. Das hatte nichts mit der Qualität des Buchs zu tun. Ohne dass ich bewusst daran dachte oder es mir gar zum Ziel genommen hätte stellte ich heute, als ich das Buch ausgelesen hatte ein bisschen erstaunt fest, dass gerade heute Roddenberry 21. Todestag ist. Jedem STAR TREK-Fans kann man diesen Band nur ans Herz legen. Roddenberrys Selbstverständnis und seine Weltanschauung können für viele, trotz seiner zweifellos vorhandenen Fehler, inspirierend sein. Für mich war das Lesen dieser Biografie jedenfalls genau das, außerdem unterhaltsam, spannend und informativ. Vielen Dank, Mr. Roddenberry \\//

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