Eine Ecke vom Paradies

von David Almond 
3,6 Sterne bei9 Bewertungen
Eine Ecke vom Paradies
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Annejas avatar

Ich kam nicht wirklich in die Geschichte und brach sie deswegen ab.

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Inhaltsangabe zu "Eine Ecke vom Paradies"

Drei Heimkinder suchen mit einem Floß die Freiheit. Bald treiben sie ans Ufer eines verlassenen Industriegeländes und stoßen auf ein Mädchen und einen merkwürdigen alten Mann. Ein rätselhafter Ort, eine sonderbare Begegnung. Allmählich kommen die Kinder einem düsteren Geheimnis auf die Spur. Am Ende kehren sie gemeinsam mit ihrer neuen Freundin ins Heim zurück - und verhelfen ihr zu einer Art Rückkehr ins Leben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783473522309
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:220 Seiten
Verlag:Ravensburger Buchverlag

Rezensionen und Bewertungen

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    Annejas avatar
    Annejavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ich kam nicht wirklich in die Geschichte und brach sie deswegen ab.
    Ein Ausreißer-Abenteuer

    Ja, dieses Buch musste ich leider abbrechen. Es tut mir immer in der Seele weh dies zutun, aber manchmal kann man nix dagegen tun.

    Nach der Kurzbeschreibung freute ich mich sehr auf das Buch, da es doch so einiges mystisches geben sollte. Doch nach der Hälfte des Buches gab ich auf die Geschichte verstehen zu wollen. Die drei Kinder sind Waisen und leben in einem Heim, welches zwar sehr friedlich wirkte, aber trotzdem etwas unheimliches hatte, was wohl an der fragilen Leiterin lag. 

    Kurz um wir begleiten die Kinder auf ihrer Flucht und werden dabei zu wirklich fragwürdigen Gestalten gebracht. Das sie auf einem verlassenen Gelände lebten, war ja noch ok, aber ihr Verhalten war so verwirrend, das ich mit ihnen nix anfangen konnte. 

    Auch wenn es am Ende des Buches eine Auflösung geben sollte, so war ich nach einer gewissen Seitenzahl einfach nicht mehr neugierig genug um dies wissen zu wollen. Tatsächlich war ich über die mehr als merkwürdige Art von allem, sehr genervt, da es für mich einfach keinen Sinn ergab.

    Auch die Schreibweise wirkte für mich zu abgehackt und irgendwie nicht stimmig. So kam ich neben der Verwirrung auch noch beim Lesen ins stocken, da ich nun mal jemand bin, der sich die dargestellte Umgebung gerne vorstellt, aber dies war nur wenig möglich.

    Trotz allem hat das Buch gute Bewertungen, weshalb sich ein Blick trotzdem lohnt. Denn dies ist ja nur mein Empfinden.

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    Jacynthes avatar
    Jacynthevor 2 Jahren
    "Eine Ecke vom Paradies" von David Allmond

    Inhalt


    Die Waisenkinder Erin, Januar und Maus hauen immer wieder aus dem Heim ab. Dieses Mal mit einem selbstgebauten Boot, mit dem sie jedoch kurz darauf in den Sümpfen stecken bleiben. Hier treffen sie auf die seltsame Heaven Eyes, die Schwimmhäute zwischen Fingern und Zehen hat und mit ihrem Großvater in den Räumen einer alten Fabrik lebt. Während Erin sich schnell mit dem seltsamen Mädchen anfreundet, wittert Januar ein mörderisches Geheimnis und beginnt, herumzuschnüffeln. Und schon bald entdeckt er eine heiße Spur...


    Meine Meinung


    Dieses Buch habe ich vor vielen Jahren einmal aus der Bibliothek geliehen und mich sofort verliebt. Vor einiger Zeit habe ich es mir dann selbst zugelegt und nun endlich wieder gelesen. Und das war sicherlich nicht das letzte Mal.

    Der Roman wird vom Verlag als "Ausreißergeschichte ab 12" bezeichnet, ist meiner Meinung nach jedoch auch etwas für im Herzen jung Gebliebene. Es geht um Freundschaft und Einsamkeit, die Zeit zwischen Kindheit und Erwachsenwerden. Es geht um den Wunsch nach einer Familie und den Ruf der Freiheit, der die drei Waisenkinder Erin, Januar und Maus durch ständiges Ausreißen aus dem Heim immer näher zu kommen versuchen. Gleichzeitig hat die Geschichte Züge einer Detektivgeschichte, die stellenweise doch sehr unheimlich anmutet, und sie lässt einen darüber nachdenken, was Anderssein bedeutet und wie wir in unserer Gesellschaft damit umgehen.

    Ich fand es faszinierend, wie jedes der Kinder, Erin, Januar und Maus, eine eigene Persönlichkeit widerspiegelt, ohne dass Almond viele Worte darüber verloren hat. Es ergab sich einfach so, aus den Gesprächen und den Taten, und doch ist keiner der Charaktere oberflächlich geblieben. Jeden von ihnen habe ich auf seine eigene Weise liebgewonnen, denn jeder von ihnen geht anders mit den Ereignissen um, in die sie unversehens hineingeworfen wurden.

    Heaven Eyes hingegen, das Mädchen mit den Schwimmhäuten, auf das die drei Kinder auf einem verlassenen Fabrikgelände stoßen, wirkt zunächst unnahbar und wie von einem anderen Stern. Sie ist unvoreingenommen und glaubt an das Gute im Menschen, doch ich hatte, ebenso wie die Protagonisten, das Gefühl, nicht richtig an sie heran zu kommen. Zu diesem Gefühl trägt auch die Sprache bei, die sie verwendet, und die im ersten Moment ulkig wirkt. Doch wenn man genauer darüber nachdenkt, dann ist sie eigentlich viel treffender als unsere Sprache. Ich verfiel während des Lesens häufig in Gedanken darüber, warum manche Worte so sind wie sie sind und Tätigkeiten so und nicht anders benannt werden. Warum heißt es zum Beispiel "etwas sehen" oder "etwas hören" und nicht, wie Heaven Eyes sagt, "etwas augen" beziehungsweise "etwas ohren"?

    Wie bereits erwähnt ist die Geschichte teilweise gruselig und düster. Viele Szenen spielen sich in der Nacht und in verlassenen Gebäuden ab und Heaven Eyes Großvater, dessen Beweggründe den Kindern nicht ganz klar sind, wirkt immer ein wenig wie der große böse Wolf. Nicht allein dadurch zeigt der Roman auf sanfte Art und Weise, dass es in der Welt nicht immer nur Schwarz und Weiß gibt, Gut und Böse. Dennoch ist der Roman einer, der Mut macht und das Herz wärmt. Zumindest geht es mir so. Ich vergebe  5 von 5 Wolken.

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    J
    JennyBraileyvor 3 Jahren
    Abraxandrias avatar
    Abraxandriavor 3 Jahren
    minnimauss avatar
    minnimausvor 5 Jahren
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    Minamberryvor 6 Jahren
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    ...BooKs...vor 8 Jahren
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    Dark_Impulsevor 9 Jahren
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    emaGinationsvor 9 Jahren

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