Heaven

von David Almond 
3,3 Sterne bei3 Bewertungen
Heaven
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Inhaltsangabe zu "Heaven"

„Überraschend, brillant und geheimnisvoll“ urteilt The Times über Heaven, dieses so anrührende wie atemlos spannende Buch des preisgekrönten Autors David Almond.

Als Erin mit Januar und Maus aus dem Waisenhaus abhaut, geschieht dies nicht zum ersten Mal. Doch noch nie hatten sie sich auf den Fluss gewagt. Weit weg von zuhause landen sie in einem düsteren verlassenen Fabrikgelände. Dort treffen sie auf Heaven. Doch wer ist sie? Ein Mädchen? Ein Geist? Oder ein Wesen aus einer anderen Welt? Warum hält Heaven Erin und die beiden Jungs für ihre verschollene Familie? Erin begreift, dass Heaven ein schreckliches Geheimnis hütet. Erin weiß selbst, wie es sich anfühlt, alles verloren zu haben. Und sie beschließt, Heaven zu helfen und den Bann zu brechen, der sie an diesen düsteren Ort fesselt.

Aus der Reihe der Bücher mit dem blauen Band. Herausgegeben von Tilman Spreckelsen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783737340946
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:FISCHER KJB
Erscheinungsdatum:26.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor 5 Monaten
    Sehr melancholisch- konnte mich nicht wirklich erreichen

    Ich mag die Buchreihe mit dem „Blauen Band“ weil ich finde, es sind häufig besondere Geschichten, die man hier findet.
    Dieses Buch handelt von drei Kindern / Jugendlichen, die in einem Waisenhaus leben. Sie beschließen abzuhauen. Mit einem Floß über den Fluss.
    Das Buch unterteilt sich in 3 Abschnitte, die dann jeweils noch in kurze Kapitel eingeteilt werden. Im ersten Kapitel erzählt Erin als Ich –Erzählerin. Sie berichtet von ihrem Leben im Waisenhaus, ihren Erlebnissen, den Stuhlkreisen.
    Als Leser liest man ihre Erinnerungen und verspürt schon diese Traurigkeit und die bedrückende Stimmung im Heim. Ich fand es war eine melancholische und traurige Geschichte. Mich hat diese Geschichte aber leider nicht wirklich gefangen nehmen können. Für mich blieben die Figuren dennoch auf Distanz.
    Es sind kurze prägnanten Sätze im Buch. Der Stil war auch recht anschaulich. Diese Traurigkeit konnte ich spüren, aber dennoch bekam ich leider keinen wirklichen Zugang zu der Geschichte.
    Man spürt dass sie zusammenhalten, für einander da sein wollen, besonders auf der Flucht. Es war eine Art Abenteuer, aber irgendwie hatte ich keinen richtigen Zugang zu den Figuren. Es ist dem Autor hier leider nicht gelungen, mir diese Figuren wirklich nah zu bringen und mich gefesselt lesen zu lassen.
    Schön fand ich das blaue Lesebändchen.
    Es ist eine Geschichte über das Leben- Freundschaft und die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit- ich fand es sehr melancholisch, vielleicht konnte sie mich deswegen nicht richtig erreichen.

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    Si-Nes avatar
    Si-Nevor 9 Monaten
    Die Spannung hat gefehlt

    Fazit:

    Ein Buch, welches mich nicht so in seinen Bann schlagen konnte. Die Geschichte ist interessant und berührt mich auch auf eine Art, aber der Funke springt einfach nicht über, leider. Denn ich finde, die Geschichte hatte durchaus Potenzial.

    Bewertung:

    Erin, Januar und Mouse wohnen im Waisenhaus und fliehen. Dieses Mal geht es weiter fort und sie treffen ein Mädchen, welches sehr geheimnisvoll ist. Auch nach ihrer Rückkehr ist alles ziemlich verquer, denn es soll alles nur ein Traum sein, das eben Mal drei. Aber sie haben auch unglaublich erlebt und auch Heaven wird nicht als diese wahrgenommen.

    Das Waisenhaus Whitegate ist ein dreistöckiges Gebäude, um dessen ein Zaun gezogen worden ist. Maureen die Leiterin des Heimes hat ein gutes Herz und hegt Hoffnung für die Kinder. Sie hat es nicht immer leicht dort. Außerdem hat sie wohl vieles geprägt, eine Mischung aus Liebe und Bitterkeit. Sie wollte den Kindern vertrauen und lieben, aber sie sah oft nur Kinder, die nie mehr genesen, weil sie Waisen sind.

    Auch haben die Kinder viel Fantasie und leben auch in dieser, jedenfalls manchmal. Es ist eine Art Rückzug und Zuflucht aus dem Alltag, dem Waisenhaus. Ein Stück Glück und Hoffnung, die sie mit sich tragen. Es ist manchmal auch ein schmaler Grad zwischen Realität und Fantasie.

    Der Schreibstil an sich ist ok, Für mich ist er nicht sonderlich spannend und daher habe ich auch einige Probleme beim Lesen. Die Geschichte an sich hätte Potenzial für spannende Aspekte, die für mich aber nicht so gut erzählt worden sind.

    Charaktere

    Erin ist eine Waise, sowie Januar und Mouse. Ihre Mutter ist gestorben. Sie mag nicht gerne im Waisenhaus sein, besonders bei Maureen, sie ist ihr gegenüber sehr verschlossen und will eben nicht viel reden.

    Januar wurde im Januar auf den Treppen eines Krankenhauses abgelegt und hat so seinen Namen erhalten. Er ist so eine Art Anführer und gibt gerne den Ton an. Er scheint auch ziemlich selbstbewusst und kämpft gerne gegen an. Ich kann mir hier auch gut vorstellen, dass es eine Schutzhülle ist, wie jeder sie hat.

    Mouse Mutter ist gestorben und sein Vater verschwunden. Er ist sanft und scheu und möchte es am liebsten allen recht machen. Er spielt gerne beim Fantasiespiel über seine Familie mit und hofft auf was besseres. Er ist sehr ängstlich und eher anhänglich, daher manchmal auch etwas anstrengend. Er ist ein Junge voller Gefühle, der auch öfter mal heult

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    MelEs avatar
    MelEvor einem Jahr
    Heaven Eyes




    "Heaven" ist definitiv ein Roman, dem man durchaus als himmlisch bezeichnen könnte, obwohl ich ehrlich gesagt die Altersempfehlung viel zu niedrig angesetzt finde. Die Story ist an sich rund, aber wird hier und da definitiv überfordern. Es ist genügend Drama und Traurigkeit vorhanden, um selbst mich sehr zu berühren.  Echte Schönheit ist nur zwischen den Zeilen zu finden. Es könnte also schnell geschehen, hier und da etwas zu überlesen. 
    Heaven Eyes belebt die Story unglaublich und der Namen, den Gramps ihr verpasst hat, ist absolut gelungen gewählt. Heaven ist natürlich und unverkrampft, da sie sich ihrer eigenen Vergangenheit nicht bewusst zu sein scheint. Sie ist eine Suchende. Ob sie finden wird, wonach sie sich sehnt?
    Erin, January und Maus treffen auf Heaven Eyes, nachdem sie aus dem Waisenhaus abgehauen sind und zügig mit dem selbstgebauten Floss gestrandet sind. Es entwickelt sich rasch eine Freundschaft und Heaven glänzt von Kapitel zu Kapitel mehr und mehr. Maus bleibt leider etwas blass. Ich hätte mir mehr Auftritte seiner Person gewünscht, da er sehr interessant zu sein scheint. Schon sein Name ist Programm, aber leider entwickelt er sich zur Nebenfigur. Obwohl sich die drei Kinder recht nah an ihrem ursprünglichen Zuhause befinden, ist es für sie, als wären sie in einer anderen Welt gestrandet. 
    Um Gramps Hintergründe zu verstehen braucht es einige Seiten und obwohl er zu Beginn sehr beängstigend auf mich wirkte, steckt in ihm ein weicher Kern. 
    Die Schriftgröße und die Kapitellängen sind der empfohlenen Zielgruppe angemessen. Lediglich das empfohlene Lesealter würde ich auf etwa 13 Jahre hochsetzen, denn meine jüngste Tochter (fast 10) würde von den freiliegenden Emotionen förmlich überrollt werden. Ich würde das Buch nur mit ihr gemeinsam lesen, um sofort Fragen zur Story beantworten zu können. Natürlich sollten sich Kinder mit dem Tod auseinandersetzen, aber in so geballter Form wie in "Heaven" könnte ängstigen und benötigt Feingefühl seitens der Eltern.
    Ich vergebe sehr gerne eine Leseempfehlung für das Kinder - und Jugendbuch "Heaven". Bis auf kleine Kritikpunkte die ich als Mutter zu genügend aufgeführt habe, konnte mich die Story überzeugen, was natürlich der Protagonistin geschuldet wird, deren Charakter wirklich wunderbar gezeichnet wurde.

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