David Anthony Durham Acacia - Macht und Verrat

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Inhaltsangabe zu „Acacia - Macht und Verrat“ von David Anthony Durham

Ein Opus Magnum, das Bilder von archaischer Kraft heraufbeschwört Seit zweiundzwanzig Generationen herrscht von der Insel Acacia aus das mächtige Geschlecht der Akarans über ein Reich, das fast die gesamte bekannte Welt umspannt. Doch unter der Oberfläche aus Glanz und Reichtum schwelt schon seit langem ein Feuer, das jederzeit ausbrechen könnte. Denn Acacias Friede und Wohlstand sind auf Verrat begründet. Und als ein Attentäter aus dem eisigen Norden sich an den Hof von Acacia aufmacht, scheint es, als müsste König Leodan den Preis für diesen Verrat jetzt bezahlen. Und mit ihm sein ganzes Volk – denn dem Attentäter folgt eine noch viel größere Bedrohung …

Fesselndes Buch mit großartigen Charakteren und fesselnder Story - jeder Zeit wieder!

— Sunya
Sunya

Mich langweilt es leider schon auf den ersten 30 Seiten zu Tode ...

— Elwe
Elwe

Ich weiß einfach nicht was ich von diesem Buch halten soll. Manchmal nervt es mich total und manhcmal ist es gut....

— Ines_Mueller
Ines_Mueller

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

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    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 14.04.2017: _Jassi                                           ---  38 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   83,5 Punkte Astell                                           ---    0 Punkte BeeLu                                         ---   62 Punkte Bellis-Perennis                          ---  261 Punkte Beust                                          ---   100 Punkte Bibliomania                               ---   97 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  161 Punkte ChattysBuecherblog                --- 111 Punkte CherryGraphics                     ---   62.5 Punkte Code-between-lines                ---  55 Punkte eilatan123                                 ---    5 Punkte Eldfaxi                                       ---   51 Punkte Farbwirbel                                ---   44 Punkte fasersprosse                            ---     9 PunkteFrau-Aragorn                           ---     4 Punkte Frenx51                                     ---  41 Punkte glanzente                                  ---   60 Punkte GrOtEsQuE                               ---   71 Punkte hannelore259                          ---   33 Punkte hannipalanni                           ---   71 Punkte Hortensia13                             ---   53 Punkte Igelchen                                    ---   11 Punkte Igelmanu66                              ---   95 Punkte janaka                                       ---   63 Punkte Janina84                                   ---    44 Punkte jasaju2012                               ---   16 Punkte jenvo82                                    ---   56 Punkte kalestra                                    ---   26 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   57 Punkte Katykate                                  ---   44 Punkte Kerdie                                      ---   99 Punkte Kleine1984                              ---   61 Punkte Kuhni77                                   ---   60 Punkte KymLuca                                  ---   50,5 Punkte LadyMoonlight2012               ---   26 Punkte LadySamira090162                ---   124 Punkte Larii_Mausi                              ---    24 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   30 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   36 Punkte louella2209                            ---   58 Punkte lyydja                                       ---   55 Punkte mareike91                              ---    20 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  39 Punkte MissSternchen                          ---  29 Punkte mistellor                                   ---   123 Punkte Mone97                                    ---   20 Punkte natti_Lesemaus                        ---  39 Punkte Nelebooks                               ---  160 Punkte niknak                                       ----  180 Punkte nordfrau                                   ---   74 Punkte PMelittaM                                 ---   82 Punkte PollyMaundrell                         ---   24 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   52 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   35 Punkte SaintGermain                            ---   82 Punkte samea                                           --- 28 Punkte schadow_dragon81                  ---   73 Punkte Schmiesen                                  ---   92 Punkte Schokoloko29                            ---   23 Punkte Somaya                                     ---   100 Punkte SomeBody                                ---   94,5 Punkte Sommerleser                           ---   87 Punkte StefanieFreigericht                  ---   94 Punkte tlow                                            ---   55 Punkte Veritas666                                 ---   87 Punkte vielleser18                                 ---   68 Punkte Vucha                                         ---   78 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   40 Punkte Wolly                                          ---   82 Punkte Yolande                                       --   64 Punkte

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    • 2149
  • Nicht ganz schlecht!

    Acacia - Macht und Verrat
    Nazgul94

    Nazgul94

    04. February 2014 um 12:58

    Ich habe für dieses Buch genau sieben Anläufe gebraucht, bis ich es zu Ende gelesen habe.

    Die erste Hälfte ist wirklich einschläfernd, aber in der zweiten Hälfte wird es schon spannender!

    Im Nachhinein hat es mir gefallen, nur muss man wirklich konsequent sein und dieses Buch zu Ende lesen!

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich es weiterempfehlen kann, aber es gibt schlechtere Bücher!

  • Rezension zu "Macht und Verrat" von David Anthony Durham

    Acacia - Macht und Verrat
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. September 2012 um 13:08

    Inhalt: Die Akaren herrschen seit Jahrhunderten von ihrer Insel Acacia aus über so gut wie alle Reiche der bekannten Welt. Sie sind ein edles Geschlecht, mit viel Macht und Reichtum. Im Norden der Welt leben die Meins. Sie wissen, dass die Herrschaft der Akaren auf Verrat beruht. Und sie wollen dafür Rache. So wird ein Attentäter auserwählt, der den Auftrag bekommt, heimlich nach Acacia zu reisen und dort König Leodan zu ermorden. Doch die Akaren werden bald feststellen müssen, dass die Gefahr nicht nur von außen droht: Auch innerhalb ihres Reiches droht Verrat. Meinung: Die Beschreibungen des Buches belaufen sich meist darauf hinaus, dass vor allem die Aspekte von Macht, Verrat und Intrigen wunderbar getroffen seien. Ich kann diesen Aussagen nicht widersprechen, aber das hat zweierlei Gründe. Der erste Grund ist, dass der Autor wirklich interessant beschreibt, wie diese Eigenschaften zusammenspielen. Der andere Grund ist, dass es sonst keinerlei Inhalte gibt, das Buch besteht einzig und allein aus diesen drei Aspekten. Äußerst episch beschreibt der Autor den Kampf von einem Königreich gegen das Andere. Die gewählte Perspektive passt zu dem Macht-Verrat Schema ausgezeichnet und Durham beschreibt bis ins kleinste Detail jedes einzelne Intrigenspiel auf distanzierte Art und Weise. Der Nachteil dieser Erzählweise liegt ein wenig auf der Hand: Je mehr das Geschehen in den Vordergrund rückt, desto mehr rücken die Figuren in den Hintergrund. Denn diese Emotionslosigkeit breitet sich auf die Charaktere aus. Da gibt es niemanden, mit dem man mitfiebern kann, den man besonders sympathisch findet oder mit dem man gar nichts anfangen kann - Die Figuren in dieser Geschichte sind reines Mittel zum Zweck. Leider ist dies nicht das einzige Problem, das ich mit den Charakteren des Buches hatte. Von Anfang an wird man nur so mit Personen überflutet. Das Buch startet interessant, da es einen gleich in das Geschehen wirft, aber die Sintflut an Charakteren, Orten usw. die folgt, ist schwer zu verdauen. Die komplizierten Namen tun ihr übriges dazu und erschweren das Verarbeiten der Informationen noch einmal mehr. Und kaum hatte man endlich das Gefühl, alles verarbeitet zu haben, kamen weitere Personen dazu. Bis zum Schluss habe ich eigentlich keinen wirklichen Durchblick durch diesen Urwald an Namen bekommen. Darunter leidet auch die Spannung der Geschichte - Durch lauter verstehen wollen ist mir diese nämlich entgangen. Alles in allem ist die Idee hinter der Geschichte zwar wirklich gut, aber es scheint einfach alles zu viel. Geballte 800 Seiten mit Namen und Informationen, die man bis zum Schluss nicht wirklich versteht, die sich aber alle nur um ein einziges Thema drehen - Das ist in einem Teil zu viel und im anderen einfach zu wenig. "Acacia - Macht und Verrat" ist der Auftakt der Acacia-Trilogie. Ob ich die weiteren Teile lesen werde, ist noch fraglich - Neugierig macht Durham jedenfalls durch das Ende der Geschichte schon. Fazit: Krieg und Frieden auf Fantasybasis - Keine schlechte Idee, aber die Umsetzung hat nicht ganz überzeugt.

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  • Rezension zu "Macht und Verrat" von David Anthony Durham

    Acacia - Macht und Verrat
    Elwe

    Elwe

    16. August 2012 um 01:31

    Ich muss dieser Rezension voranstellen, dass ich das Buch nicht zu Ende gelesen habe. Tatsächlich bin ich nicht einmal über das erste Drittel dieses stattlichen 800-Seiten-Epos herausgekommen. Dabei ist es nicht einmal schreiend schlecht geschrieben. Nur furchtbar langatmig, mit Charakteren, mit denen ich in ihrer Zweidimensionalität nicht warm werden konnte, und mit zuvielen Rollenspiel-Fantasy-Klischees, als dass mich die Story bis dato wirklich vom Hocker gerissen hätte. Vielleicht kommt das alles noch ... aber ganz ehrlich, ich bezweifle es. Der Autor verliert sich immer wieder in Nebensächlichkeiten, wartet mit Personenbeschreibungen auf, die man so schon tausendmal (gähn) in zig anderen Fantasy-Büchern gelesen hat. Altehrwürdige Größe und Macht des Königreichs Acacia wird behauptet, aber nicht bewiesen. Die Szenen können sich einfach nicht mit Leben füllen. Dialoge bleiben so schablonenhaft wie die Figuren. Hach schade. Ich bin enttäuscht. Den Großmeistern der Fantasy vom Kaliber eines George R. Martin, Tad Williams oder seit neuestem Brent Weeks kann dieser Autor wirklich nicht ansatzweise das Wasser reichen. Soweit ich das nach der abgebrochenen Lektüre beurteilen kann, ist Acacia reichlich dröge Durchschnittskost. Nicht wirklich schlecht, aber auch weit entfernt von gut - vor allem, wenn man ein erfahrener Fantasy-Leser ist.

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  • Rezension zu "Macht und Verrat" von David Anthony Durham

    Acacia - Macht und Verrat
    Kvothe

    Kvothe

    13. May 2012 um 15:14

    ... "Acacia - Macht und Verrat", knapp 800 Seiten stark, stand seit wenigen Jahren in meinem Bücherregal. Eines Tages beschloss ich jedoch, es nicht länger verstauben zu lassen: 1.) Inhalt Ohne zu viel verraten zu wollen und mich auf das Nötigste beschränkend folgt nun eine kleine Zusammenfassung der groben Handlung von Acacia Band 1. Zeitlich kann man das Werk auf zwei Ebenen einteilen, eine "Gegenwart" und eine "7 Jahre später" Zeit. Auf der 1. Zeitebene lernt der geneigte Leser die "Bekannte Welt" kennen sowie die darin lebenden Völkerstämme. Zusammenfassend geht es dabei um das im Norden lebende "Main-Volk", welches - wie gleich zu Beginn offensichtlich wird - unter der Herrschaft der "Akaran-Dynastie" bitter zu leiden hat, da es sich selbst als die stärkere Rasse ansieht. Angeblich wurden die Main vor langer Zeit von der Akaran-Familie vertrieben, eine Tatsache, die allein schon ausreicht, damit der Hass der Main weiterhin brodeln kann. Auf der Bühne des Main-Volks stehen 3 Brüder, die Akaran-Familie wird vertreten vom König der Länder und dessen 4 Kinder (2 Töchter, 2 Söhne). Zudem spielt - gerade anfangs - der Kanzler Taddeus (des Königs "rechte" Hand) eine enorm wichtige Rolle. Denn dieser sorgt indirekt dafür, dass es den Main gelingen kann, den Thron zu übernehmen. Um die 4 möglichen Thronerben der Akaran-Familie in Sicherheit zu bringen, werden diese getrennt zu vier vom Vater vorgesehenen Orten der Welt gebracht. Und hier setzt auch schon die zweite Zeitebene ein, in der das weitere Leben der einzelnen Kinder sowie der Mainbrüder genauer beschrieben wird. Letztendlich werden sich diese in einem erbitterten Kampf um den Thron wiedertreffen, und dabei profitiert ein jeder der vier Kinder von den gesammelten Erfahrungen während der vergangenen 7 Jahre. Übrigens wird jedes Kapitel einer anderen Figur gewidmet, wobei natürlich jeder irgendwann wieder auftauchen wird. So bleibt es aber stets "abwechslungsreich". 2.) Meinung Die Gefühle der einzelnen Charaktere, beispielsweise Taddeus' Beweggründe für seinen "Verrat", werden recht ordentlich beschrieben. Ich hatte so gut wie nie das Gefühl, im leeren zu stehen. Dennoch fehlte mir die Bindung zu den Charakteren, die Liebe, das Mitgefühl. Den Stil mochte ich, die Sprache war sehr angenehm, der Textfluss eher ruhig. Und trotz allem fehlte mir bei diesem Buch die nötige Spannung, um mehr als 50 Seiten am Stück lesen zu wollen. Dafür musste ich mich letztendlich zwingen. Die Geschichte, die sich über eine beachtenswerte Seitenzahl spannt, ist dabei allerdings ziemlich gut ausgedacht worden, wenngleich es an einigen Stellen fragwürdige Momente gibt, oder vielmehr zu schnell geschehende Ereignisse, denen die nötige Emotionalität fehlt. Mittendring gab es einzelne Stellen, die etwas anregender waren, mehr Begeisterung weckten, ein höheres Lesetempo forderten. An sich ist die Idee wunderbar, die Umsetzung im Großen und Ganzen auch, allerdings fehlte mir diesmal leider der bereits erwähnte nötige Ansporn, was allerdings eindeutig beim Buch lag und nicht bei mir. Auf den Kauf des Nachfolgers von Acacia 1 werde ich verzichten. Insgesamt also 3,5 Sterne für eine gut durchdachte, aber meines Erachtens zu destruktive Vorgehensweise.

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  • Rezension zu "Macht und Verrat" von David Anthony Durham

    Acacia - Macht und Verrat
    Feuerfluegel

    Feuerfluegel

    23. July 2011 um 23:27

    Zunächst einmal etwas zum Cover. Ich bin ja bekanntlich ein Fan von fotorealistischen „Gemälden“, Zeichnungen oder Grafiken. Daher gefällt mir das Cover (der deutschen Ausgabe, die englische kenne ich nicht) natürlich außergewöhnlich gut. Aber im Endeffekt ist das Cover schon das einzige Positive was ich zu diesem Buch zu sagen habe. Immerhin habe ich fast zwei Jahre für dieses Buch gebraucht. Das Interesse an der Story und an den Charakteren, an der Handlung und am Setting hatte ich schon nach knapp 120 Seiten verloren. Mein Desinteresse hielt an bis zu den letzten drei Seiten. Es gab nirgendwo eine Steigerung. Ich bin zutiefst enttäuscht. Das Buch fängt im Großen und Ganzen schon sehr politisch und intrigenhaft an. Was auch nicht wirklich schlimm ist. Aber da mir alle Parteien mehr als unsympathisch gewesen sind, war es mir im Übrigen vollkommen egal, wie das Geplänkel zwischen den Akaran und den Mein ausgehen wird. Es gab auf beiden Seiten nicht wirklich einen Sympathieträger, oder sagen wir, erst sehr sehr spät im Verlauf der Erzählung. Der König selbst ist ein schwacher, drogensüchtiger Jammerlappen. Seine Kinder sind verzogene Blagen. Sowohl die Akaran, als auch die bösen bösen Mein bedienen so ziemlich jedes Klishee. Und wer sagt, dass die Mein schon ein Klishee bedienen, hat sich die Numrek noch nicht genau angesehen. Ich musste fast lachen, so lächerlich fand ich es, dass die Numrek Menschen fressen und während der Kämpfe gutturale Laute ausstoßen, die nur entfernt an Sprache erinnern. Hatte die ganze Zeit einen großen, grunzenden Idioten mit Blut im Bart vor Augen. Und das war schon fast ein bisschen zu platt. Aber vielleicht braucht man diese neumodischen nordischen Orkverschnitte um einen Krieg zu gewinnen. Das Böse aus dem Norden ist ein beliebtes Thema in der Fantasyliteratur. Wie man sieht, bin ich nicht sehr erfreut über die Rassen im Allgemeinen und den Charakteren im Speziellen. Wobei ich sagen muss, so weit ich weiß, hat Durham bisher vor allem historische Romane geschrieben. Und ich weiß nicht, ob das der Grund dafür ist, dass sein Schreibstil eher kurz und knapp ist. Des Weiteren muss ich dazu sagen, dass mir nicht unbedingt seine Sprache zu knapp ist, sondern dass er mir bestimmte Geschehnisse einfach zu schnell abhandelt. Und genau da liegt das Problem. Wie soll man sich mit jemanden identifizieren, oder eine emotionale Bindung aufbauen, wenn alles nur angeschnitten wird. Auch wenn man zugeschmissen wird mit geografischen Fakten, ist auch die Beschreibung des Settings stilistisch keine Meisterleistung. Damit bleibt einfach die Atmosphäre auf der Strecke. Dass seine Landschaftsbeschreibungen jetzt zu ausschweifend sind kann ich auch nicht sagen. In dieser Hinsicht gibt sich Durham durchaus etwas Mühe, aber auch hier kommt er an den Meister der Beschreibungen – Tolkien – nicht heran. Dennoch kann sich Durham hier ein paar Pluspunkte bei mir erobern. Es liegt aber nicht nur an den kurzen Kapiteln. Fast alle Gespräche werden in indirekter Rede wiedergegeben. Und ohne Dialoge bleiben einem Personen oft fremd. Diese Distanz führt bei mir dazu, dass für mich keine Spannung aufkommen konnte. Ich habe keinen einzigen Toten beweint. Auch wenn Mena und Dariel sich durchaus zu ganz ordentlichen Charakteren entwickeln konnten, sind die beiden mir nicht besonders ans Herz gewachsen. Und Corinn, ja Corinn, Corinn habe ich geradezu gehasst. Das Ende war unfassbar unrealistisch und einfach absolut platt. Das Geschehen auf den letzten Seiten, hätte man auch schon deutlich früher haben können. Aber vielleicht muss es immer eine Partei geben, die sich ziert. Das Ende führt zwar einige Enden wieder zusammen, aber es bleibt noch einiges offen. Im Großen und Ganzen interessiert es mich vielleicht sogar ein winziges Bisschen, wie es mit einigen angeschnittenen Themen weiter geht, aber ich habe nicht die Geduld und die Nerven, mich noch einmal durch 800 Seiten zu quälen. Mein Fazit: Schlechter Stil, gepaart mit einer uninteressanten Geschichte und unsympathischen Charakteren. Dieses Buch kostet nur Nerven und weiß nicht zu unterhalten.

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  • Rezension zu "Macht und Verrat" von David Anthony Durham

    Acacia - Macht und Verrat
    Brienne

    Brienne

    08. August 2010 um 14:52

    Durham erzählt die Geschichte der Akarans, der Herrscher der bekannten Welt, bestehend aus König Leodan und seinen Kindern Aliver, Corinn, Mena und Dariel. Nach einem Attentat der Mein aus dem Norden auf den König werden die Kinder in alle Windrichtungen zerstreut (erinnert an GRRM^^) und die Geschichte überspringt gleich mehrere Jahre um dann wieder einzusetzen und die Wege der einzelnen Kinder, die jetzt schon erwachsen geworden sind, zu skizieren. Die Geschichte hat mir außerordentlich gut gefallen! Besonders gut fand ich die Charakterzeichnung. Die Akarans sind die großen Herrscher und können leicht als Opfer gesehen werden, aber wenn man weiter in der Geschichte drin ist, merkt man, dass auch sie Leichen im Keller haben... Auch die einzelnen Kinder sind keineswegs Helden. Vor allem Corinn hat mich sehr überrascht, da sie eine enorme Entwicklung durchmacht. Auf der anderen Seite stehen die Mein - ungehobelte Krieger aus dem Norden, die nur erobern wollen.. Aber ist das wirklich so? Hanish Mein, der Anführer, ist auch ein interessanter Charakter.. Er ist genau wie Corinn sehr undurchschaubar und auf keinen Fall "der Böse", auch wenn das am Anfang so aussieht. Bei "Acacia" verwischen die Grenzen schon mal und es gibt viele "graue" Charaktere. Auch überraschende Wendungen hat man hier ohne Ende. Freunde werden zu Feinden und ganz wichtig: Auch ein wichtiger Hauptcharakter kann den Löffel abgeben! Auch wenn mir die Entwicklung von Mena etwas unrealistisch vorkam und ich schade fand, dass einer meiner Lieblingscharas nicht mehr da ist, würde ich es als eines der besten Bücher der letzten Jahre bezeichnen!

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  • Rezension zu "Macht und Verrat" von David Anthony Durham

    Acacia - Macht und Verrat
    crazysepp

    crazysepp

    13. June 2010 um 18:40

    Hat mir nicht gefallen. Eher negative Charaktere. Deutlich religionsfeindlich eingestellt. Muss ich nicht haben ... Habe es nicht fertiggelesen. Keine Empfehlung !

  • Rezension zu "Macht und Verrat" von David Anthony Durham

    Acacia - Macht und Verrat
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    01. March 2010 um 20:07

    Die Königsfamilie der Akarans herrscht seit Jahrhunderten über die fast gesammte bekannte Welt. Sie haben zahlreiche Provinzen, wie Talay, Senival, Candovia,... unterworfen. Nur wenige Länder stellen sich gegen sie, wie zum Beispiel die Meins, die erbittersten Feinde der Akarans. Denn sie wurden schon vor langer Zeit von ihnen in den kalten Norden verbannt und versuchen nun alles um Rache zu nehmen. Dafür verbünden sie sich mit den Numreks, einem Volk aus der unbekannten Welt, deren größtes Vergnügen es ist zu töten. Während die Armeen der Meins und Numreks die nördlichste Provinz Aushenia niedermetzeln, wird der Akaran König Leodan Opfer eines Anschlags. Seine vier Kinder: Arlen, Corinn, Mena und Dariel sollen vor den heranrückenden Armeen versteckt werden und so wird jeder in ein anderes Land geschicktt.Jeder versucht nun auf seine eigene Weise und mit anderen Verbündeten das Reich wiederzuerobern. Doch wird es ihnen gelingen?............. Um ehrlich zu sein, habe ich überhaupt keine Ahnung was ich von dem Buch halten soll. Irgendwie war es teilweise sehr langweilig, besonders wenn der Autor Durham von Sagen berichtet, die allerdings nur kurz erwähnt werden und auch viel zu zahlreich sind oder wenn er die ganzen Kampffiguren beschrieb. Allerdings gab es auch Stellen, die wirklich sehr toll waren, wie die Beschreibung der Numreks oder der Meins. Ich fand diese zwei Völker sofort interessant, weil sie einfach total anders waren als die Akarans. Sie hatten Ecken und Kanten und waren auf ihre eigene Art und Weise viel sympatischer als die anderen Völker. Gut gefallen haben mir auch die Parallelen zu unserer Welt. Zum Beispielt erinnert ganz Acacia sehr an das alte römische Reich. Auch bei den Provinzen kann man Parallelen finden: Talay erinnert zum Beispiel sehr an Afrika. Fazit: Ich denke für Leute, die langgedehnte Bücher und verworrene Handlungen mögen, ist das Buch genau das richtige. Aber für diejenigen, die es wie ich hassen sich tagelang durch ein Buch durchzuarbeiten, ist das Buch nichts. Trotzdem gab es einige gute Stellen, die Lust auf mehr machen. 3 Sterne von mir!

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