David B. Agus Leben ohne Krankheit

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Inhaltsangabe zu „Leben ohne Krankheit“ von David B. Agus

Können wir bis ins hohe Alter fit und gesund bleiben? Sind körperlicher Verfall und Krankheit wirklich unausweichlich? David B. Agus zeigt, wie eine neue Sichtweise auf unsere Gesundheit jedem Einzelnen den Weg ebnet zu jenem bisher unerreichbaren Ziel: einem langen und gesunden Leben. Wider aller herkömmlichen Herangehensweisen plädiert er für die »personalisierte Medizin«: Er fordert jeden von uns auf, unseren Körper genau zu beobachten, ihn kennenzulernen, herauszufinden, was ihm gut tut und was nicht. So können wir Krankheiten aktiv vermeiden lernen. Und dank modernster Technologie kann die Medizin heute jedem Menschen individuelle, erfolgreiche Therapien ermöglichen. Dieses Buch wird unsere Sichtweise auf Gesundheit und Krankheit grundlegend ändern.

Puh, das war nix. Manch interessante Information zu Krebs, aber viel zu viel Geschwafel, Wiederholungen, Unnützes & Werbung ...

— elane_eodain

Das "radikal neue Denken" gilt vllt. für Amerikaner, aber nicht für Leute die sich genug bewegen, Stress meiden und sich gesund ernähren.

— Kanjuga

Gute Erklärung der medizinischen Hintergründe...aber leider keine neuen Erkenntnisse....

— Irve

habe mich sehr schwer getan und sogar die leserunde Abgebrochen aber alles im allen sehr lehrreich und es macht nachdenklich wie ich finde..

— zimtstern1391

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  • Leben ohne Krankheit

    Leben ohne Krankheit

    SuSa

    07. April 2015 um 20:50

    Ein kurzer Einblick Ist es möglich, gesund und fit alt zu werden? Der amerikanische Wissenschaftler und Krebsforscher David B. Agus sagt ja! Er fordert den Leser auf, sich selbst und den eigenen Körper kennenzulernen und für sich die Verantwortung zu übernehmen. Jeder sollte selbst herausfinden, was einem guttut und alle technischen und medizinischen Möglichkeiten als vorbeugende Maßnahmen in Anspruch nehmen. Bewertung Da ich mich als einen sehr gesundheitsbewussten Mensch sehe, war ich recht gespannt auf dieses Buch. Ich habe keine neuen Wundermittelchen fürs Gesundbleiben erwartet, war aber doch neugierig, was Agus alles vorbringen würde. Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass er sehr ausführlich wissenschaftliche Hintergründe erklärt, die mir schnell bekannt vorgekommen sind. Auffrischung des schulischen Biowissens quasi zum menschlichen Erbgut, Proteinen und so fort. Vieles macht er anhand der Krankheit Krebs deutlich, denn darin ist er als Onkologe Spezialist, wenn man seinem Ruf glaubt. Was er auf jeden Fall kann, ist, medizinische Sachverhalte auch für Laien leicht verständlich zu erklären und so ist es hinsichtlich dieses Aspektes auf jeden Fall lesenswert. Die Hauptaussage dieses Buches soll ja aber sein, wie man leben kann, ohne krank zu werden. Hier plädiert Agus dafür, den eigenen Körper als Gesamtsystem zu sehen und wenn möglich so wenig wie möglich in dieses System einzugreifen. Stattdessen sind seine Ratschläge so einfach wie bekannt und doch sollte man sich stets wieder darauf besinnen. Ganz oben auf seiner Empfehlungsliste steht, nur natürliche Lebensmittel zu essen, bis auf wenige Ausnahmen (wie z.B. bei Schwangerschaften) auf Vitamintabletten und Nahrungsergänzungsmitteln zu verzichten (da diese wieder das Gesamtsystem des Körpers durcheinanderbringen können), einen regelmäßigen Tagesablauf zu praktizieren, Tabakerzeugnisse und Entzündungsursachen (z.B. High Heels) zu vermeiden, alle medizinischen Vorsorgetermine wahrzunehmen und regelmäßig Sport zu treiben bzw. sich möglichst oft zu bewegen. Gerade bei einem Bürojob ist dies wichtig. All diese Sachen sind wie gesagt nicht neu, deshalb stehe ich dem Buch ein wenig zwiegespalten gegenüber. Ich finde den Ansatz sehr gut, den Körper als komplexes System zu sehen und auch Vertrauen in die selbstregulierenden Kräfte zu setzen, wenn Medikamente nicht unbedingt notwendig sind. Aber ansonsten konnte ich für mich nichts Neues mitnehmen. Man braucht manchmal halt einfach einen provozierenden Titel, um zum Bestseller zu werden… Gut fand ich aber auch, dass angeführt wurde, dass Optimisten länger leben und damit verdeutlicht wird, dass auch die Psyche Einfluss auf die persönliche Gesundheit hat. Leider wurde das für meinen Geschmack viel zu kurz behandelt. Eine Idee vom Autor fand ich noch recht interessant, nämlich sein persönliches Genom, also das Erbgut, entschlüsseln zu lassen und somit zu erfahren, welches Risiko man in sich trägt, bei ungünstiger Lebensweise und Umwelteinflüssen an bestimmten Krankheiten erkranken zu können. Im Nachgang zum Buch habe ich manche Internetseite gefunden, die solche Tests anbietet. Dort heißt es z.B.: „Ein DNA-Test gibt Ihnen Auskunft über verschiedene Dispositionen, die Ihre Gesundheit beeinflussen können. Finden Sie heraus, ob Sie ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Diabetes haben. Schauen Sie nach, ob Sie die Brustkrebserregende Genvariante in sich tragen.“ (www.gentest-deutschland.de/gesundheit) Fest steht jedoch, dass solch ein Test nicht gerade billig ist. Und man sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass unser Erbgut uns nicht verrät, welche Krankheiten wir bekommen werden, sondern sich damit lediglich Wahrscheinlichkeiten für diese ausdrücken lassen. Fazit Auch wenn das Buch gerade in den USA als Bestseller gehandelt wird, konnte ich für mich keine großen neuen Erkenntnisse daraus gewinnen. Als Auffrischung der schulischen Biologiekenntnisse ist es zwar recht unterhaltsam und erinnert auch an wesentliche Sachen, die im Allgemeinwissen vorhanden sein sollten, aber ansonsten ist „Leben ohne Krankheit“ eher eine kurzweilige Lektüre. Ich danke dem Piper Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

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  • Lohnt sich nicht so wirklich, kaum Neues steht darin

    Leben ohne Krankheit

    Peregrinus89

    16. August 2013 um 17:17

    Geschrieben hat das Buch ein anscheinend sehr renommierter Arzt aus den USA, der in der Krebsforschung sehr weit vorne mit dabei ist. Zum Stil des Autors kann ich sagen, dass es sich ziemlich flüssig lesen lässt und die meisten Fachtermini auch erläutert werden und man einen Teil auch im hinteren Teil nachschlagen kann. Das Cover ist mit einem Zitat von Al Gore welches auf viele neue Erkenntnisse hoffen lässt. Der Klappentext klingt ein wenig reißerisch und ich dachte im ersten Moment, ohje die Amis übertreiben mal wieder ein wenig. Leider kann der Klappentext nicht halten was er so großartig verspricht. Ein Ende aller Krankheiten und neue auf uns zugeschnittene Methoden? Im gesamten Buch habe ich nichts Neues gelesen, was nicht schon längst und längere Zeiten durch die Medien wabert. Sich gesund zu ernähren, Sport zu treiben, ausreichend zu schlafen und eine Art Tagebuch über Krankheiten und Wehwechen zu führen sowie Fragen, die man dem Arzt stellen möchte aufzuschreiben und beim nächsten Termin zu fragen sind nicht gerade die neuesten Weisheiten und somit habe ich auch nichts neues, wissenschaftliches gelesen. Anscheinend sind die Amerikaner beim Thema Gesundheit und gesunde Ernährung etwas hinter uns, wenn man dieses Buch bei Ihnen so hoch lobt. Die einzelnen Kapitel waren übersichtlich gegliedert und unterteilt. Der Autor verwendet auch nicht zu viele trockene Statistiken und sein Schreibstil ist humorvoll und teilweise durch alltägliche Beispiele aufgelockert, sodass man ihn gut verstehen kann. Fazit: Zum Glück kann ich das Buch nun endlich zur Seite legen und mich anderen Projekten widmen. Die welterhellenden Erkenntnisse zum Thema Gesundheit auf die ich gehofft hatte sind ausgeblieben und es wurde mir kein neues Wissen zum Thema Gesundheit vermittelt. Alles in allem kein Buch was ich mir freiwillig kaufen würde und dafür Geld ausgeben wollen würde...

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  • Völliger Kokolores

    Leben ohne Krankheit

    esposa1969

    14. May 2013 um 17:38

    == Meine Leseeindrücke: == Ganz ehrlich: Meiner Meinung nach ist dieses Buch völliger Kokolores! Also dieses Buch ist mal was "ganz Neues", denn es beschreibt dieses Mal nicht nur, wie man sich - wenn man sich gesund ernährt usw. - ganz gaaanz alt werden kann, und zielt auch nicht darauf ab, dass man - wenn einem einmal eine Krankheit erwischt hat - die dann selbst heilen kann, sondern dass wenn man sich immer richtig verhält, indem man schön zu allen gesundheitlichen Vorsorgen geht, immer genau auf seinen Körper hineinhört und jedes Anzeichen einer Krankheit sofort erkennt und sich frühzeitig behandeln lässt, dass man dann gar nicht erst eine Krankheit bekommen kann, bzw. die rechtzeitig entdeckt sicherlich geheilt werden kann. Hahaha! Ich war die größte Hypochondrieerin, die auf diesem Planeten herumläuft, bin bei jedem Pups, der mir quer im Magen lag zu Untersuchungen gerannt, habe nie eine gynäkologische Krebsvorsorge ausgelassen, hatte (habe!) immer die besten Blutwerte und letztendlich sind per Zufallsbefund ja dann doch 60 Lungenmetastasen gefunden worden, metastasiert aus einem Endometrialen Stromasarkom in der Gebärmutter, den man bei keiner Vorsorgeuntersuchung je entdeckt hätte können, keiner! Keine Uniklinik, die sich seit 2 Jahren mit mir befasst hat ihn entdeckt. Erst als die Gebärmutter (aus einem anderen Grund) entfernt wurde. "Huch, da haben Sie ja doch einen Weichgewebskrebs!" Bei den meisten schlimmen Erkrankungen ist es ja eh schon zu spät, wenn erst einmal die Symptome auftreten. Bei dem Mann meiner Freundin, der den Arm auf einem Mal nicht mehr heben konnte und man ihm sagte, Muskel- oder Gelenkschmerzen, bis es dann Lungenkrebs war und er nun über 1 Jahr schon tot ist. Meine Freundin die ein leichtes "allergiebedingtes" Husten hatte, und gerade den letzten Kampf ihres Lebens kämpft (auch Bronchialkarzinom) usw. usf. Ganz ehrlich: Dann müsste man sich schon jeden Monat - ja, manche Krebsarten wachsen täglich - in ein Ganzkörperszintigramm begeben, um wirklich alles auszuschließen, aber welcher Körper, welche Krankenkasse macht das denn mit? Und: Je mehr die Ärzte einem untersuchen, um so mehr finden sie auch, es wird ja eh viel zu viel unnötig in Deutschland operiert, ich denke da nur an meine geplante Leistenbruch-OP, deretwegen die Lungenherde bei der Voruntersuchung entdeckt wurden und weswegen die Leistenbuch-OP verschoben wurde, und wo sich dann im nachhinein herausgestellt hat: Einen Leistenbruch hat es nie gegeben. Das Buch ist - wenn ich´s glauben könnte - so schön geschrieben, dass man als Unbeteiligte tatsächlich glauben möchte: "Mensch, da geh ich schön sorgsam mit meinem Körper um und achte auf jedes Zeichen und dann bekomme ich schon nichts!" So einfach geht die Formel aber leider nicht auf. Klar, wenn sich jede Frau vorsorglich die Brüste amputieren lassen würde, dann wird sie mit Sicherheit keinen Brustkrebs mehr bekommen, aber ich denke immer noch, wir alle tragen ja den Krebs in uns, nur bei dem einen bricht er aus, bei dem anderen nicht, man kann nicht hinter jedem Leberfleck einen schwarzen Hautkrebs sehen, man kann nicht hinter jedem Husten einen Bronchialkarzinom vermuten und wenn man das doch tut, dann bleibt man vielleicht körperlich gesund, aber geistig wird man dann total irre. Natürlich geht das Buch auch wieder auf die Ernährungsgeschichte ein: Ein Großteil des Datenmaterials, das einen Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D--Status und einer Krebserkrankung suggeriert, stammt aus ökologischen Studien, die die Korrelation zwischen Breitengrad und Krebssterblichkeit untersuchten (steht so in dem Buch). Natürlich ist das Risiko an hormonellen Brustkrebs zu erkranken, wenn man sich seit Jahrzehnten die Pille reinpfeift höher, als ohne, natürlich wird ein Kettenraucher eher an Bronchialcarzinom erkranken, als ein Nichtraucher, aber was bringt es dem einzelnen, der nie im Leben geraucht hat un dennoch an BC erkrankt? Gar nichts! Und da kenne ich genug Menschen. Ich will dem Autor ja gar nicht seine Kompetenz als Mediziner absprechen, aber verallgemeinern kann man das, was er schreibt mit Sicherheit nicht. Mag dem ein oder anderen vielleicht das Leben retten, wenn er nach Lesen diesen Buches nun eben Dauergast in sämtlichen Arztpraxen wird, aber erstrebenswert ist so ein Leben ständig vor einer Krankheit davonzurennen für mich nicht, denn man wird nicht alt und grau und weise, wenn man immer nur die einfachen Wege geht, manchmal muss einem auch ein Schicksalsschlag treffen, damit man wieder klar im Kopf wird. Zum Bucheinband sei noch gesagt, dass es sich um einen Schutzeinband handelt , hinter dem sich ein in blauen Leinen gefasstes Buch befindet. Eine eingebundene Kordel dient als Lesezeichen. . == Fazit: == Im Großen und Ganzen wird hier nichts Neues versucht zu vermitteln, für mich auch übertriebene Angstmacherei! 

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  • Leserunde zu "Leben ohne Krankheit" von David B. Agus

    Leben ohne Krankheit

    Daniliesing

    Vermutlich jeder von uns wünscht sich, stets gesund zu sein und gerade von schlimmen Krankheiten verschont zu bleiben. Überall werden wir mit Hinweisen bombardiert, wie wir am besten leben sollten, damit es uns an Gesundheit nicht fehlt. Doch in vielen Fällen sind all diese Tipps für uns persönlich gar nicht hilfreich oder zutreffend, im Sinne der Pharmaindustrie künstlich geschaffen und machen uns dann auch noch ein schlechtes Gewissen, weil wir vielleicht anders leben, als es angeblich 'gesund' ist. In seinem wirklich interessanten Buch  "Leben ohne Krankheit" erfahren wir vom renommierten Mediziner David. B. Agus, wie man Gesundheit überhaupt definiert, was für einen gesunden Lebensstil wichtig ist und welche Möglichkeiten sowie Erkenntnisse die Zukunft wohl noch mit sich bringen wird. Zusammen wollen wir hier über dieses spannende und wichtige Sachbuch aus dem Piper Verlag diskutieren und dabei viel Neues über uns erfahren! Mehr zum Inhalt: Können wir bis ins hohe Alter fit und gesund bleiben? Sind körperlicher Verfall und Krankheit wirklich unausweichlich? David B. Agus zeigt, wie eine neue Sichtweise auf unsere Gesundheit jedem Einzelnen den Weg ebnet zu jenem bisher unerreichbaren Ziel: einem langen und gesunden Leben. Wider aller herkömmlichen Herangehensweisen plädiert er für die »personalisierte Medizin«: Er fordert jeden von uns auf, unseren Körper genau zu beobachten, ihn kennenzulernen, herauszufinden, was ihm gut tut und was nicht. So können wir Krankheiten aktiv vermeiden lernen. Und dank modernster Technologie kann die Medizin heute jedem Menschen individuelle, erfolgreiche Therapien ermöglichen. Dieses Buch wird unsere Sichtweise auf Gesundheit und Krankheit grundlegend ändern. Ihr seid schon gespannt darauf, was ihr alles über euch und eure Gesundheit in "Leben ohne Krankheit" herausfinden werdet? Dann könnt ihr euch bis einschließlich des 06. März 2013 als Testleser bewerben und euch schon auf einen interessanten Austausch hier in der Leserunde freuen! Im Gewinnfall sind eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in den Leseabschnitten nach Erhalt des Buches sowie eine abschließende Rezension selbstverständlich. Verratet uns in eurer Bewerbung für eines der 25 Leseexemplare ganz einfach folgendes: Von welchen 3 Dingen in eurem Leben glaubt ihr, dass sie eigentlich eher schädlich für eure Gesundheit sind? Und weshalb tut ihr sie trotzdem? Wenn ihr denkt, schon sehr gesund zu leben, könnt ihr uns alternativ auch 3 Dinge verraten, die ihr tut, um gesund zu bleiben.

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    • 375
  • Thema verfehlt - 5

    Leben ohne Krankheit

    Weltverbesserer

    09. May 2013 um 13:53

    Ich muss sagen, dass ich von diesem Buch mehr erwartet habe. Ich bin froh, dass ich es gewonnen habe, denn ich hätte mich sehr geärgert, 25€ dafür "verschwendet" zu haben. Ich habe es geschafft, bis Seite 231 zu lesen, weiter kam ich nicht, denn für die gebotenen Informationen brauche ich kein 390 Seiten Buch zu lesen. Inhalt: Im ersten Teil geht es um diverse "Zivilisations- Krankheiten" und ihre Zu-bzw. Abnahme in den letzten Jahrzehnten. Der Autor empfiehlt dem Leser, einen Gentest zu machen, um gewisse genetische Dispositionen in Erfahrung zu bringen um dann durch den eigenen Lebensstil das Risiko des "Ausbrechens" einer oder mehrerer bestimmten Krankheit zu minimieren. Bestimmte Erkrankungen ließen sich gut mit Aspirin und Statinen behandeln Der Widerspruch darin ist, dass der "Ausbruch" bestimmter Krankheiten zu einem großen Teil genetisch bedingt ist und man wenig Einfluss darauf hat (z.B. Brustkrebs, Morbus Crohn, Glaukom, Aortenaneurysma), siehe Statistik S. 114/ 115. Diese Krankheiten haben laut Buch einen genetischen Anteil von über 70 %, dass familiär "Vorbelastete" daran erkranken. Im zweiten Teil (ab Kapitel 6) soll es dann um "die Grundlagen eines gesunden Lebensstils" gehen.Leider verliert sich der Autor in ewigen Erklärungen und Studien um das Vitamin D und das Vitamin C . Quintessenz dieses Kapitels ist, dass die meisten Menschen durch ihre Ernährung und das tägliche Sonnenlicht genug Vitamin D produzieren und dass der Körper einen eigenen Regulationsmechanismus besitzt, der eine "Überdosierung" verhindert. Man erfährt, dass Krebszellen sehr viel Glukose und Vitamin C aufnehmen (so begleitet uns das Thema Krebs konstant durch das ganze Buch). Nahrungsergänzungsmittel brauchen die wenigsten Menschen (höchstens Schwangere), da diese Mittel bestimmte Mineralstoffe und Vitamine in 3-4 facher Dosierung enthalten, als die Menge die wir täglich benötigen.Die Langzeitfolgen von zu hoch dosierten Vitaminen sind bisher nicht erforscht. Im dritten Teil wurde es mir dann zu bunt. Der Autor schildert, dass frisches Obst und Gemüse oft nicht mehr frisch ist, wenn wir es im Laden kaufen, da ein Zersetzungsprozess gleich nach der Ernte einsetzt und lichtempfindliche Vitamine B und C oft schon bei der Lagerung und dem Transport zerfallen. Daher haben wir oft ein "nährstoffarmes Lebensmittel" im Mund und er preist Tiefkühlobst und- gemüse an. Dort schildert er aber, dass das frische Obst und Gemüse unter Heißwasser (-dampf) erst mal blanchiert wird um Bakterien abzutöten, und dass dabei auch Vitamin B und C zerstört und ausgewaschen wird. Trotzdem wird dieses Obst und Gemüse als "relativ nährstoffreich" beschrieben. Das widerspricht sich meiner Meinung nach total. So wie der Autor dem Leser im Buch mehrmals rät, gewisse Schlagzeilen um Nahrungsergänzungsmittel nicht zu ernst zu nehmen, bzw. kritisch zu hinterfragen, so sollte man als Leser nicht erwarten, anwendbare Hinweise zu finden, die dem Titel nach, ein "Leben ohne Krankheit" ermöglichen könnten. Qualität: Mit vielen Abbildungen kann man wenig anfangen, da sie in schwarz-weiß abgedruckt sind, darauf allerdings im Original Farben zu sehen sind, die für das Verständnis der Grafik wichtig sind. Sätze wie (S. 203): "Etwa die Hälfte der erwachsenen Amerikaner, vielleicht auch mehr, nehmen Vitamine und andere Nahrungsergänzungsmittel ein..." sind spekulativ, verallgemeinernd und bieten keinerlei fundierte Aussage. Fazit: ein schlecht strukturiertes Buch (da sich immer wieder alles um Krebs dreht), das wenig Hinweise bietet, wie man durch den eigenen Lebensstil Krankheiten vorbeugt. Dass man Übergewicht vermeiden sollte, sich ausgewogen ernähren soll und für regelmäßige Bewegung sorgen sollte, wissen die meisten Menschen bereits. Der Autor erwähnt im Vorwort, dass er kein Krebs- Buch schreiben wollte, allerdings beziehen sich fast alle Studien in diesem Buch auf Krebspatienten oder die Vorbeugung von bestimmten Krebsarten.

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  • Rezension: Leben ohne Krankheit - David Agus

    Leben ohne Krankheit

    IraWira

    Selten habe ich mich mit einer Rezension so schwer getan. Mit einem Blick darauf, dass das Buch in den USA die Bestsellerlisten angeführt hat, kann ich trotzdem leider nur sagen, dass es für mich keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse brachte und ich es auch nicht als nützlichen Ratgeber bezeichnen würde. Lange habe ich überlegt, für wen dieses Buch geschrieben sein mag. Ich bin der Meinung, dass die Zielgruppe hier bei uns, die ein Buch in der Preisklasse, mit der Aufmachung und dem gedanklichen Ansatz kauft, in der Regel schon so gut informiert ist, dass dieses Buch überflüssig ist. Die Checkliste am Anfang für das Gesundheitstagebuch beispielsweise, führte einige Punkte auf, wo ich mich wunderte, warum jemand, der solche massiven Veränderungen bei sich beobachtet hat, nicht schon lange beim Arzt gewesen ist. Auch sonst wird vieles zwar angeschnitten, Neues habe ich dabei nicht gefunden und immer dann, wenn es wirklich konkret werden sollte, wurde es doch wieder schwammig. Interessanterweise propagiert er Genanalysen, um persönliche Krankheitsrisiken zu - interessant hauptsächlich deshalb, für mein Empfinden, weil er selber Gründer eines entsprechenden Unternehmens ist. Einigen Dingen merkt man an, dass das Buch für das komplett andere amerikanische Gesundheitssystem geschrieben wurde, wo einige Behandlungen oder Untersuchungen allein dadurch nicht selbstverständlich sind, weil viele Leute die Kosten privat tragen müssen. Andere Sachen wiederum habe nicht einmal die Entschuldigung. Rückblickend bleiben haupsächlich die Empfehlungen im Kopf, täglich vorbeugend Baby-Aspirin und Statine einzunehmen, um insbesondere die Krebsrisiken zu senken, ungeachtet dessen, dass zum Beispiel die Nebenwirkungen bei einer Dauereinnahme von Aspirin ziemlich fatal sein können. Eine personalisierte Medizin mit bahnbrechenden neuen Erkenntnissen sieht für mich irgendwie doch ganz anders aus. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich dieses Buch nicht empfehlen kann, amerikanischer Bestseller hin und her.

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    • 9

    Traenenherz

    29. April 2013 um 14:00
  • Etikettenschwindel

    Leben ohne Krankheit

    Queenelyza

    Da ich mich immer sehr für Gesundheitsthemen interessiere, war ich sehr gespannt, was das Buch "Leben ohne Krankheit" an guten und umsetzbaren Tipps bereithalten würde. David B. Agus, einem führenden Mediziner aus den USA, geht es in seinem Buch auch nicht um Krankheiten wie Kopfschmerzen, Schnupfen oder Fußpilz, nein, es geht um die ganz Großen unter den Krankheiten. Herz-Kreislaufprobleme, Diabetes, Krebs - also sozusagen unsere Zivilisationskrankheiten. Da wir alle in einem mehr oder weniger stressigen Alltagstrott leben, war ich um so neugieriger, was genau der Einzelne denn nun tun kann, wenn er noch dazu eine genetische Vorbelastung in eine gewisse Richtung hat. Und so begann ich hochmotiviert das Lesen. Das Buch ließ sich zunächst gut an, der Schreibstil des Autors war nicht zu fachlich trocken, eher sogar recht locker und gut zu lesen. Es gab einige interessante Statistiken und den Rat, ein Gesundheitstagebuch zu führen. Dem Krebs, obwohl sich das Buch nicht ausschließlich dieser Krankheit widmen sollte, kam ein etwas umfangreicherer Part zugute, denn der Autor ist eben Mediziner mit Fachbereich Onkologie. Soweit war das noch recht interessant zu lesen. Je weiter die Lektüre jedoch voranschritt, fragte ich mich, wo denn das radikal neue Denken sein sollte. Denn wenn ich ehrlich bin, kam für mich nicht allzu viel Neues in der Lektüre vor. Dass Nahrungsergänzungsmittel eher schädlich sind als dass sie was bringen, war mir schon bekannt. Statt dessen sollte man aber vorbeugend Aspirin nehmen, was vom Autor einige Seiten später wieder relativiert wird. Dann wieder heißt es, ausreichend Schlaf und Bewegung sind der Schlüssel zu einem langen, meist gesundem (oder gesünderem) Leben? Ach? Und so geht es weiter, ein Allgemeingut jagt das nächste, so erfährt der geneigte Leser auch, dass tatsächlich ein höheres Krebsrisiko vorliegt, wenn es bereits Krebserkrankungen in der näheren Verwandschaft gab. Auch das nicht wirklich neu, ebenso wenig wie die Tatsache, dass man Vorsorgeuntersuchungen nutzen sollte, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Der Autor vertritt auch die Meinung, schon vorsorglich eventuelle Krankheitsherde beseitigen zu lassen, bevor sich daraus ein bösartiger Tumor entwickelte. Für mich nicht wirklich nachvollziehbar, warum man sich pro forma schon mal einer OP aussetzen muss, wenn noch gar nicht gesagt ist, dass sie wirklich sein muss. Zunehmend ging mir dann auch der joviale Ton des Autors ein wenig gegen den Strich, zumal auch das ab und an eingestreute Namedropping nicht wirklich passend war. Und für so etwas hat Al Gore seinen guten Namen hergegeben? Ich war unglaublich enttäuscht, habe ich doch wirklich neue Ansätze erwartet und nicht eine Menge aufgewärmte Weisheiten aus fast schon Anno dazumal. Vielleicht - und selbst das mag ich kaum glauben - rennt dieses Buch in Amerika offene Türen ein. Bis dort mag es sich vielleicht noch nicht herumgesprochen haben, dass eine gesunde Lebensweise das Leben verbessern und verlängern kann. Aber auch hier mag ich kaum glauben, dass die Menschen durchweg derart ignorant und weltfremd sind. Für den deutschen Markt, oder besser gesagt für Leser, die schon auf ihren Körper achten und sich von diesem Buch Anregungen für einen gesünderen Lebensstil erhofft haben, bietet das Buch wirklich nichts Neues. Dieses zugegeben recht charmant und informativ dargeboten, aber letztendlich für mich einfach nur eine gigantische Mogelpackung. Enttäuschend.

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    • 4
  • Rezension zu "Leben ohne Krankheit" von David B. Agus

    Leben ohne Krankheit

    elane_eodain

    25. April 2013 um 23:59

    "Leben ohne Krankheit". Wer wünscht sich das nicht? Wäre doch großartig! Oder? Der Titel ist also schon mal großspurig. Was macht der Autor B. David Agus daraus? Meiner Meinung nach viel zu wenig. Zwar schreibt David Agus sprachlich ok und auch für den gemeinen Nichtmediziner gut lesbar, aber viel zu schnell häufen sich Wiederholungen, lange Passagen ohne viel Inhalt, Ungenauigkeiten, Schwammiges. Interessant empfand ich anfangs noch die Informationen über Krebs (es soll ja nicht vergessen werden, dass hier ein Onkologe schreibt), aber Neues und Hilfreiches für meine Gesundheit im Alltag, ein gesünderes Leben und die tatsächliche Vermeidung von Krankheit, habe ich vergeblich gesucht. Dass ein regelmäßiger Tagesablauf gut ist und ich als Wundermittelchen beworbene Nahrungsergänzungsmittel nicht brauche, das wusste ich auch schon vorher, dazu muss ich nun wirklich kein 400 Seiten starkes Buch lesen. Und spätestens wenn Herr Agus dann auch noch immer und immer wieder seine eigenen Firmen anpreist (man fühlt sich wie in einer Dauerwerbesendung) und außerdem dazu rät, Medikamente wie Aspirin vorsorglich täglich einzunehmen, um das Krebsrisiko zu verringen (ohne meiner Meinung nach ausreichend auf Gefahren hinzuweisen), dann kann ich das nicht mehr ernst nehmen, sondern höchstkritisch, denn da hilft dann im Ernstfall auch kein Gesundheits-/Krankheitsdaten-USB-Stick um den Hals mehr ... Aber halt, an einer Stelle habe ich mich sogar richtig gut amüsiert, denn die Vorstellung, mit den Tipps für den nächsten Arztbesuch zum absoluten Ärzteschreck aufzusteigen, das hat schon was! ;-) Während dem Lesen des Buches habe ich mich ernsthaft gefragt, welche Zielgruppe der Autor und seine Verlage (amerikanisch wie deutsch) wohl ansprechen wollen. Ich bin auf keine Antwort gekommen. Ich kann nur ausschließen, dass ich dazu gehöre und so weiß ich jetzt, dass ich mir dieses Buch auch gut hätte sparen können. FAZIT: Einen Stern gibt es als Mindestangabe, für mehr reicht es einfach nicht. Glatt durchgefallen, Herr Doktor!

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  • Rezension zu "Leben ohne Krankheit" von David B. Agus

    Leben ohne Krankheit

    Solifera

    20. April 2013 um 18:22

    Dieses "Wunderwerk" (Achtung Ironie) zwischen zwei Buchdeckeln mit dem vielsagenden Untertitiel "Einer der besten Mediziner Amerikas lehrt ein radikal neues Denken über unsere Gesundheit." ist so einiges, aber radikal neu oder innovativ ist es bestimmt nicht. Der Herr Autor ist selbst v.a. in der Krebsforschung aktiv und daher kommen auch tonnenweise Beispiele und Geschichtchen aus selbigen Bereich vor. Ok, Krebs ist eine Art "Volkskrankheit" geworden. Das liegt tatsächlich wohl daran, dass die Menschen älter werden als früher (früher sind sie einfach "weggestorben") und an besseren Verfahren und Nachweismethoden, um die diversen Krebsarten zu diagnostizieren. Aber irgendwann ist auch genug zu diesem Thema gesagt. Und dann diese Vorliebe für die "Baby-Aspirin" (100mg nehme ich an) & Statine. An Neben-/Wechselwirkungen denkt er nicht? Außerdem sind alle Nahrungsergänzungsmittel böse und schlecht. Gesundes, ausgewogenes und vor allem frisches Essen ist zwar besser, bloß kann man - bei tatsächlichem Mangel - nicht alles rein durch die Nahrung ausgleichen. Dann spricht er von maßgeschneiderter Medizin und DNA-Tests, alles schön und gut. Erstens teuer und außerdem: Möchte man tatsächlich wissen an welchen Krankheiten man potentiell leiden könnte? Insgesamt wohl ist das Buch sehr viel heiße Luft um wenig (nichts wollte ich jetzt nicht schreiben), aber neue Erkenntnisse hat es nicht gebracht. Vielleicht regt des den ein oder anderen an, über seine Gewohnheiten nachzudenken, aber das Denken radikal zu ändern, das schafft dieses Buch sicher NICHT.

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  • Leben ohne Krankheit - eine leere Versprechung

    Leben ohne Krankheit

    sunlight

    20. April 2013 um 16:17

    Leben ohne Krankheit von David B. Agus Der renommierte amerikanische Krebsarzt David B. Agus hält in diesem Sachbuch ein Plädoyer für die personalisierte Medizin der Zukunft. Sein Antrieb ist die Unzufriedenheit mit der heutigen westlichen Medizin. Trotz enormer Anstrengungen in der Forschung werden kaum wesentliche Fortschritte bei der Heilung von Krankheiten erreicht, deren Ursache im System Körper begründet sind, wie z.B. Krebs. Als Onkologe wird er tagtäglich mit diesem Versagen konfrontiert und als Konsequenz hat er ein neues Gesundheitsmodell entwickelt. Dieses Modell, die Anwendung und die notwendigen Technologien werden im Buch vorgestellt, sowie gängige Gesundheitstipps sehr kritisch unter die Lupe genommen. Gegliedert ist das Werk sehr übersichtlich in drei große Teile und 14 Kapitel, dazu ausführliche einleitende Worte, Schlusswort, einige Seiten mit den häufigsten Fragen und Antworten zum Thema und Danksagungen, auch an verstorbene Patienten wie z.B. Dennis Hopper, Steve Jobs. Der Schreibstil ist ein sehr persönlicher, man wird als Leser durchgängig mit Sie angesprochen. So entsteht ein gewisses Gefühl der Exklusivität und daraus entwickelt sich eine zusätzliche Motivation zum Lesen der knapp 400 Seiten. Durchgängig pflegt der Autor einen leichten Plauderton, als ob man gegenüber säße. Viele, viele Beispiele werden angeführt und jedes Thema aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet. Damit zieht sich die Lektüre allerdings auch sehr in die Länge. Für ein Sachbuch insgesamt sehr leicht lesbar, sofern eine fundierte biologische oder medizinische Vorbildung vorliegt, denn ein Glossar enthält es leider nicht. Im Teil 1 „Die Kunst, Ihre Gesundheit zu definieren“ werden z.B. die Vorsorge als das Beste gegen Krebs, ein Krankheitsfamilienstammbaum, Gentests zur Risikoabwägung für Krankheiten oder die neue Proteomik (Analyse von Proteinen zur Feststellung des Gesundheitszustandes) empfohlen. David B. Agus ist selbst Teilhaber von entsprechenden Firmen in den USA. Im Teil 2 „Die Grundlagen eines gesunden Lebensstils“ sind die Vitamine und ihre sehr verbreitete prophylaktische Einnahme ein Themenschwerpunkt. David B. Agus führt zig Studien und Gegenstudien an, um zum Schluss natürliche Lebensmittel als Quelle für Nährstoffe und Vitamine zu empfehlen. Im Teil 3 „Ihr zukünftiges Ich“ plädiert der Autor für einen Austausch der persönlichen medizinischen Daten im Internet, hofft auf Erkenntnisse durch Sammeln von Daten weltweit und fasst noch einmal die Gesundheitstipps zusammen. Welche neuen Erkenntnisse habe ich nach der Lektüre für meinen Lebensstil gewonnen? Keine! Dass der Körper ein System ist und auf Änderungen vielfältig, z.T. unvorhersehbar reagiert ist mir nicht neu. Dass Nährstoffe aus frischen Lebensmitteln wertvoller und besser dosiert sind als einzelne Nahrungsergänzungsmittel, auch nicht neu. Dass mir der Familienkrankheitsstammbaum Auskunft über mein Risiko an Krankheiten geben kann, ebenfalls nicht neu. Dass Vorsorgeuntersuchungen die besten Heilungschancen eröffnen, auch nicht neu. Der Titel ist ja sehr viel versprechend, doch grundsätzlich legt sich der Autor mit seinen Aussagen nicht fest. Als Beispiel: D. B. Agus empfiehlt Mini-Aspirin als wirkungsvolle Vorsorge ab 50 Jahre im mehrseitigen Text. Aber dann: „Entscheiden Sie selbst darüber, damit Sie möglichst nur die Medikamente nehmen, die Sie auch brauchen.“ S. 97 Einen Ratschlag aus der Lektüre nehme ich mit, auch wenn dieser ebenfalls nicht neu ist: Denke selbst nach! David B. Agus personalisierte Medizin lässt sich in einem Satz zusammenfassen. Erkenne deine Risiken und versuche aktiv, diese durch deine Lebensführung zu minimieren. Fazit: Wer ein gut lesbares Buch über den Sinn eines gesunden Lebensstils lesen möchte, sollte zugreifen. Wirklich neue Erkenntnisse sucht man vergebens.

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  • *+*+* Altes Wissen neu aufgewärmt *+*+*

    Leben ohne Krankheit

    Irve

    Umschlagtext: Können wir bis ins hohe Alter fit und gesund bleiben? Sind körperlicher Verfall und Krankheit wirklich unausweichlich? Dr.med..David.B.Agus zeigt den Weg zu dem bisher unerreichbaren Ziel: wie wir alle ein langes und gesundes Leben führen können. Ermöglicht wird dieser Weg durch eine neue Sichtweise auf unsere Gesundheit. Wider allen herkömmlichen Herangehensweisen plädiert er für die „personalisierte Medizin“: Er fordert uns auf, den eigenen Körper genau zu beobachten, ihn kennenzulernen, herauszufinden, was ihm gut tut und was nicht. So können wir Krankheiten vermeiden lernen. Und dank modernster Technologie kann die Medizin heute jedem Menschen individuelle, erfolgreiche Therapien ermöglichen. Dieses Buch ist eine mutige Aufforderung an jeden Einzelnen, die Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen - und eine radikale Abkehr vom herkömmlichen Denken. Dieses grundlegende Werk wird dazu dienen, unser ganzes Leben zu verändern. Das Cover: Mittig auf weißem Grund prangen auf weißem Grund Autor und Titel des Buches. Die obere Hälfte des Umschlags ziert etwas, das aussieht wie eine mehrfarbige technische Auswertung. Im unteren Drittel des Einbandes lesen wir auf rotem Grund ein Zitat von Al Gore „Einer der besten Mediziner Amerikas lehrt ein radikal neues Denken über unsere Gesundheit.“ …..na dieses Buch scheint ja ein wahrer Glücksgriff zu sein, oder??? Meine Zusammenfassung: Sehr ausführlich erklärt der Autor - zumeist am Beispiel der Krankheit Krebs, denn er ist Onkologe - wissenschaftliche Hintergründe zum menschlichen Erbgut (DNS), Proteinen, Vitaminen sowie dem Mikrobiom (Bakterienkultur im menschlichen Darm) und warum regelmäßige Bewegung und ausreichender Schlaf wichtig sind. Leicht verständlich bringt Herr Agus auch komplizierte Sachverhalte an den Mann und was medizinisches Hintergrundwissen für die o.g. Bereiche anbelangt, ist dieses Buch wirklich sehr empfehlenswert. Aber ich habe es nicht gekauft, um mich medizinisch zu bilden, sondern um zu lernen wie ich „gesünder“ leben kann. Ich war sehr neugierig, denn viele gute Ratschläge kennt man ja....und genau diese Ratschläge fand ich zu guter Letzt auf der letzten Seite des Epilogs. Ich war ziemlich enttäuscht, als Hauptaussage des Buches zu lesen, ich solle natürliche Lebensmittel essen, Vitamin- und Nahrungsergänzungsmittel meiden, zu den empfohlenen Krebsvorsorgeterminen gehen, regelmäßig Sport treiben, Übergewicht vermeiden, nicht rauchen, mich eincremen bevor ich in die Sonne gehe sowie mich jährlich gegen Grippe impfen lassen. Der einzig neue Punkt für mich war, dass der Autor empfiehlt, man möge mit seinem Arzt die Einnahme von Aspirin und Statinen besprechen. Warum Herr Agus zu all´ diesen Punkten rät, erklärt er äußerst ausführlich und auch für den Laien gut verständlich. Im ersten Drittel des Buches konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Autor mit seinem Buch auf Kundenfang gehen möchte. Er empfiehlt jedem, sein persönliches Genom (Erbgut) entschlüsseln zu lassen sowie seinen persönlichen Proteincocktail zu kennen. Rein zufällig ist er an entsprechenden Unternehmen beteiligt, die diese Untersuchungen durchführen können. Herrn Agus´ Erklärungen, warum diese beiden Größen so wichtig sind, konnte ich nicht uneingeschränkt folgen. Unser Erbgut verrät uns nicht, welche Krankheiten wir haben oder bekommen werden sondern es lassen sich lediglich Wahrscheinlichkeiten ausmachen, an diesen zu erkranken. Daher behagt es mir nicht, gemäß diesen Markern vorsichtshalber Medikamente einzunehmen. Vielleicht hätte ich die entsprechende Krankheit ohnehin nicht bekommen, oder noch viel schlimmer: Vielleicht machen mich die Nebenwirkungen noch viel kränker als ich ohne das Medikament überhaupt nicht geworden wäre? Zum Punkt Proteinstatus gibt Herr Agus selbst zu, dass sich dieser stündlich ändern kann. Ganz ehrlich...wie aussagekräftig ist diese Untersuchung denn dann und wie sinnvoll die Gabe der „maßgeschneiderten“ Medikamente? Mal ganz abgesehen von den horrenden Kosten, die durch diese Art der Diagnosefindung entstehen würden? Auch an anderen Stellen widerspricht sich der Autor immer mal wieder und hat dadurch bei mir leider seine Glaubwürdigkeit verloren. Sehr enttäuscht bin ich darüber, dass nur mit einem Satz („Optimisten leben länger“) eingeräumt wird, dass nicht nur der Körper und seine Werte etwas zur Gesundheit oder Krankheit beitragen können sondern auch die Psyche, die Laune, die Lebenseinstellung. Ebenso fehlten Informationen zu den verschiedenen Mineralstoffen, die der Körper braucht. Aber vielleicht wissen die Amerikaner noch gar nicht, dass es sowas gibt. Mein Fazit: Dieses Buch ist für mich - mal abgesehen von den ausführlichen medizinischen Hintergründen, deretwegen ich dieses Buch aber nicht gelesen habe - reine Zeit- und Geldverschwendung.

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    • 4
  • So enttäuschend wie vielversprechend ...

    Leben ohne Krankheit

    Cellissima

    10. April 2013 um 18:36

    Inhalt David B. Agus ist einer der renommiertesten Mediziner der USA, vielfach ausgezeichneter Wissenschaftler und Krebsforscher. Jetzt schrieb er ein Buch für das breite Publikum, das sofort zum Nummer-1-Bestseller avancierte: Er verspricht uns darin nichts weniger als ein langes, gesundes Leben - denn Krankheit gibt es nur noch im Ausnahmefall. Können wir bis ins hohe Alter fit und gesund bleiben? Sind körperlicher Verfall und Krankheit wirklich unausweichlich? David B. Agus zeigt, wie eine neue Sichtweise auf unsere Gesundheit jedem Einzelnen den Weg ebnet zu jenem bisher unerreichbaren Ziel: einem langen und gesunden Leben. Wider aller herkömmlichen Herangehensweisen plädiert er für die "personalisierte Medizin": Jeder Mensch ist anders, jeder Körper muss anders gepflegt und gesund gehalten werden. Mit den Mitteln der modernen Medizin soll jeder seinen Körper "vermessen" und mit den Daten genau jene Verhaltensweisen erarbeiten, die Krankheiten verhindern. Dieses Buch ist auch eine unerschrockene Herrausforderung an jeden von uns: die Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Und es ist ein Grundlagenwerk, das unser ganzes Leben verändern wird. Meine Meinung Ihr findet den Klappentext so vielversprechend, ja reißerisch, dass er eigentlich gar nicht halten KANN, was er verspricht? -Da liegt Ihr leider richtig! Dieses Sachbuch klang sehr interessant und mit neuen Erkenntnissen aufwartend, und da ich immer daran interessiert bin, noch gesünder zu leben (wer nicht?), wollte ich es unbedingt lesen. Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch, die leider vollends enttäuscht wurden. Zwar lässt dieses Werk sich für ein Sachbuch überraschend angenehm und flüssig lesen und ist relativ gut gegliedert, bebildert und übersichtlich, doch ist das auch leider schon das einzig wirklich Positive daran. Einzig halbwegs brauchbarer Ansatz war der Ratschlag, ein Gesundheitstagebuch zu führen. Es kommt einfach nichts Neues, Agus labert viel zu sehr, kommt nicht zum Punkt, macht Rückzieher an entscheidenden Stellen. Er gibt viele schon allseits bekannte, überflüssige, teils auch sehr fragwürdige Ratschläge: -Akzeptieren Sie den Krebs, stecken Sie lieber Ihre Energie in positive Energie und Heilung -Rennen Sie ständig zum Arzt und lassen Sie alle möglichen Tests machen, um Ihr Risiko für alle möglichen Krankheiten abklären zu lassen -Fragen Sie Ihren Arzt ALLES, was Sie wissen möchten, machen Sie lange Listen (bitte, welcher Arzt hat die Zeit dafür?! Das geht doch allenfalls bei Privatärzten, keinesfalls aber bei Kassenärzten!) -Nehmen Sie prophylaktisch alle möglichen Medikamente ( ... schonmal gehört, dass es MEDIKAMENTE sind und man die nicht wie Bonbons schlucken sollte?) -Nehmen Sie v.a. Statin und Aspirin (was ist mit all den Risiken und Nebenwirkungen und Kontra-Indikationen? Die werden leider mit keinem Wort erwähnt!) -Lassen Sie sich gegen alles Mögliche impfen ( ... und was ist mit Impfschäden?) Dies war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das Buch ... Hinzu kommt leider noch, dass der Autor sich permanent widerspricht. Fazit Ein Buch, das sehr vielversprechend klang, aber auf ganzer Linie enttäuscht. Überlegt Euch lieber 3x, ob Ihr Zeit und Geld in dieses Buch investieren wollt. Beides lohnt sich meiner Meinung nach nicht.

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  • Nichts neues für mich

    Leben ohne Krankheit

    trollchen

    05. April 2013 um 14:49

    Leben ohne Krankheit Ja, um ehrlich zu sein, hatte ich mir eigentlich ein wenig mehr von dem Buch erhofft, aber leider sind meine Fragen irgendwie nicht beantwortet worden. Stil/ Kapitel Der Schreibstil war eigentlich ganz in Ordnung, es waren zwar Fremdwörter da, aber die meisten kannte ich und einige hat Herr Agus eigentlich auch ganz gut erklärt. Die Kapitel waren eigentlich auch relativ kurz gehalten und auch Zwischenabsätze waren gut ausgezeichnet. Zwischendrin haben ein paar Statistiken die trockenen Zahlen ein wenig bunter gemacht und auch ein wenig deutlicher. Mein Fazit: Also leider ist das nicht mein Bestseller, schon allein deswegen, weil der Autor mir eigentlich nichts neues vermitteln konnte, denn das meiste kannte ich schon und wenn man ein wenig in der Medizin bewandert ist, dann weiß man schon vieles. Denn die großen Abschnitte mit dem Thema Ernährung, Sport und Schlaf, das was alles nichts neues für mich, dass jeder seinen eigenen Schlaftrhythmus hat und selbst bestimmen sollte, wie lange er schlafen muss, um sich fit zu fühlen. Oder dass man am Wochenende nicht unbedingt den ganzen Tag verschlafen sollte, weil sonst der ganze Schlafrhythmus der Woche weg ist und man sich noch müder fühlt, ist leider auch nichts neues. Und dass Sport dazu gehört, dass man sich besser fühlt und dadurch vielleicht einige Krankheiten nicht bekommt, das ist eigentlich auch ganz verständlich. Und oh Wunder, durch Sport kann man auch sein Gewicht verringern, das ist ja was ganz neues! Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass dieses Buch keine  neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse für mich gebracht hat, dass mir die Zeit schade war, indem ich dieses Buch gelesen habe  und kann es leider nicht empfehlen, denn es bringt kaum neue Infos in Bezug auf die Medizin oder die Krankheitsgeschichte, wer ein wenig Fernsehen schaut und sich auch ein paar Medizinthemen anschaut, weiß eigentlich alles, dazu braucht man dieses Buch nicht zu lesen. Und dass man in naher Zukunft schon einen eigenen Speicherstick mit seinen Daten bei sich hat, was man für Krankheiten hat und so weiter, das dürfte auch vielen klar sein, dass es das sicher bald gibt. Denn in so einer hochtechnologisierten Welt ist das auch nichts spektakuläres mehr.

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