David Baldacci Am Limit

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Inhaltsangabe zu „Am Limit“ von David Baldacci

John Puller ist der beste Ermittler der Militärpolizei. Sein neuer Fall trifft ihn persönlich: Seine geliebte Tante deutet in einem Brief dubiose Machenschaften in ihrem Heimatort an. Sofort reist Puller zu ihr nach Paradise, Florida – und findet sie leblos auf, ertrunken. Anders als die Polizei vor Ort mag Puller nicht an einen Unfall glauben. Und tatsächlich häufen sich bald die Hinweise auf ein Verbrechen von gigantischen Ausmaßen.

Super spannend zu lesen - ein wahrer Pageturner!

— Kirschbluetensommer
Kirschbluetensommer

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  • John Puller - Am Limit (David Baldacci)

    Am Limit
    PoldisHoerspielseite

    PoldisHoerspielseite

    01. November 2015 um 20:49

    John Puller einen Brief von seiner Tante, die im malerischen Paradise in Kalifornien lebt und von dunklen Machenschaften berichtet. Sofort macht sich der Militär-Ermittler auf den Weg, findet seine Tante aber im eigenen Swimmingpool ertrunken vor. Auch wenn alles auf einen tragischen Unfall hindeutet, beginnt Puller zu recherchieren und stößt bald auf ein Geflecht von schrecklichen Verbrechen...   John Puller, eine Figur von David Baldacci, bekommt vom Autor eine ganze Reihe an Büchern auf den Leib geschneidert, die ziemlich actionlastige Thriller versprechen. Tatsächlich knallt es hier an jeder Ecke, wobei Puller neben seinen Fäusten auch gern mal zur Waffe greift – dem amerikanischen Autor sei es gedankt. Das ist schon manchmal recht krass zu lesen, allerdings nicht wegen der Brutalität, die sich hier im Vergleich zu anderen Romanen sogar in Grenzen hält, sondern eher wegen der Selbstverständlichkeit, mit der Puller mit den Waffen agiert. Die Handlung liest sich dabei sehr flüssig, Leerlauf kommt hier nicht auf, auf fast jeder Seite warten neue Informationen auf den Leser. Dabei fließen auch einige Nebenarme mit ein, wirklich komplex wird es jedoch nicht. Denn der gefällige Schreibstil hat auch seine Tücken, denn vieles wirkt einfach zu simpel und zu unausgegoren. Schade, denn das Thema hätte sicherlich einiges mehr an Komplexität erlaubt und ist auch gut erdacht. Die Vorhersehbarkeit des Ausgangs stört wegen des durchaus spannenden Weges bis dorthin nur ein wenig.   Mit der Darstellung der Charaktere konnte ich mich nur mäßig anfreunden. Sicherlich muss nicht jeder Ermittler eine richtige Macke haben wie im skandinavischen Krimis momentan üblich, ein bisschen mehr Vielschichtigkeit möchte ich von einer Hauptrolle dann aber doch erwarten können. Puller wird als regelrechter Übermensch dargestellt, der so ziemlich flach und in seinen Handlungen vorhersehbar bleibt. Hier wäre ein differenzierter Umgang, ein tiefer gehender Charakter schön gewesen, diese schwarz-weiß Malerei zieht sich durch den gesamten Roman. Die Verwendung der Sprache liest sich leicht und locker, wirklich einprägsame Bilder entstehen bei der Lektüre allerdings nicht.   „Am Limit“ ist wie ein Hollywood-Actionfilm: Nicht anspruchsvoll, nicht immer überraschend, mit zackigen Handlungen und ohne Leerlauf. Das mag gefallen und bietet sogar einige spannende Momente, es ist aber kein Buch das bewegt oder sonderlich im Gedächtnis bleibt. Tiefgang sucht man hier vergebend, findet aber dafür kurzweilige Unterhaltung.

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  • Am Limit

    Am Limit
    Kleine8310

    Kleine8310

    19. March 2015 um 14:24

    "Am Limit" ist der zweite Band der Buchreihe um John Puller, von David Baldacci. In diesem Thriller bekommt Baldaccis Held John Puller es mit einem sehr privaten Fall zu tun. Pullers Tante Betsy, die er schon seit Jahren nicht mehr gesehen hatte, lässt ihm einen besorgniserregenden Brief zukommen – und ist wenig später tot. Sofort reist der Protagonist ins zauberhafte Paradise nach Florida, und dort sind die Dinge tatsächlich nicht so wie sie scheinen sollen. Doch die Polizei hat wenig Interesse daran, Pullers Beobachtungen zu überprüfen. Und die Menschenhändler vor Ort sowieso nicht...   Baldacci legt bei diesem Thriller gleich mal ein hohes Tempo vor, wobei bedauerlicherweise bei der Auflösung so mancher Vorkommnisse Puller zum Ende hin plötzlich auf Informationen zugreift, die mir als Leser bis dahin unbekannt waren. Das hat mir nicht so gut gefallen, denn ich möchte als Leser ja schon das ganze Geschehen und die Auflösungen nachvollziehen können. Wer nun genau Freund oder Feind, Verbündeter oder Verräter sein wird, konnte ich daher während der Lektüre nicht erahnen, auch wenn die Aufklärungen dann in sich schlüssig und nachvollziehbar waren.    Der Schreibstil des Autors ist in diesem Thriller eher einfach gehalten. Manchmal war die Geschichte etwas langatmig und besonders beim Protagonisten John Puller hätte ich mir doch mehr Tiefgang gewünscht. Auch, dass die Geschichte sehr klischeehaft ist wollte für mich einfach nicht richtig zu einem fesselnden Thriller passen. Alles in allem  war dieses Buch nett zu lesen, hat mich aber nicht fesseln können. Wenn mich jemand nach einem spannenden Thriller fragen würde, würde ich nicht zuerst "Am Limit" nennen können.    "Am Limit" ist ein klischeehafter, typisch amerikanischer Thriller, der vorallem mit Gewalt, statt mit nervenaufreibender Spannung überzeugen will.   

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  • Einfach, klar, hart

    Am Limit
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    27. January 2015 um 13:34

    Einfach, klar, hart Man fühlt sich schon nicht nur vage, sondern in gewissen Phasen des Buches sehr stark, an die Thriller um Jack Reacher von Lee Child erinnert. Auch wenn Child keinen aktiven Militärpolizisten die Hauptrolle spielen lässt, im Aufbau und in den klaren Konturen der (meist) ständig den Gegnern körperlich wie geistig überlegenen Hauptfigur, sowie im Aufbau der „Fälle“ finden sich viele Parallelen. Auch im Stil ähneln sich die Autoren mit ihrem „Reacher“ und ihrem „Puller“ sehr. Wer „Jack Reacher“ mag, wird „John Puller“ mögen und umgekehrt. Eine eher einfache Sprache, eine klar konturierte „Gegnerschaft“, Verbündete auf Zeit, die sich finden werden, eine beharrliche Ausdauer bei der Recherche, eine Härte im Zuschlagen gegen Gegner, die auch Kollateralschäden in Kauf nimmt und (in Teilen) Züge der Selbstjustiz trägt bilden in „Am Limit“ das Rückgrat der Geschichte. In einem kleinen Ort in Florida, sinnigerweise mit Namen „Paradise“. Ein Name, der für das „Menschenmaterial“, das über den Wasserweg fast täglich eingeschleust wird, sicher nicht zutrifft. Moderne Sklaverei, das ist das Thema, dass sich vor den Augen des Leser mehr und mehr entfalten wird. Wobei John Puller zunächst gar nicht deswegen den kleinen Ort im Urlaub bereist. Ein mysteriöser Brief seiner „Ziehmutter“, seiner Tante bringt ihn vor Ort. Doch seine Tante ist tot. Ein häuslicher Unfall, so scheint es. Und sie ist nicht die einzige Tote, die sich unter der meist älteren Bewohnerschaft des Ortes finden wird. Das Puller umgehend auffällt, die örtliche Polizei ebenso aversiv auf ihn reagiert wie eine der örtlichen Gangs (die er beim „Freizeitvergnügen“ stört), das da ein merkwürdiger Wagen ist, der ihn von Beginn an im Ort zu verfolgen scheint, all das zeigt Puller, dass vor Ort einiges nicht mit rechten Dingen zugeht. Und wer überhaupt ist jener Hüne von Mann mit Schuhgröße 51, der im Nebenzimmer des Motels wohnt und sich nur um sich selbst zu kümmern scheint, dass aber sehr zielgerichtet? „Ein Bombenanschlag….. Morde am Strand. Gangs greifen Leute an. Und ich habe nicht die geringste Ahnung, was hier vor sich geht“, teilt der Chef der örtlichen Polizei mit. Doch da hat Puller schon einen langsam aufkeimenden Verdacht, was das sein könnte. Ein Verdacht, der ihn in höchste Gefahr bringen wird. Eine Gefahr, der er durch tropische Stürme auf dem Meer und mit der Waffe in der Hand entgegentreten werden muss. „Puller schaute rasch nach den drei Männern. Sie atmeten noch. Das war nun mal der Preis, den man zahlte, ein Stück Scheiße zu sein, das andere Leute überfiel“. Baldacci legt bei all dem ein hohes Tempo vor, wobei bedauerlicherweise bei der Auflösung so mancher Vorkommnisse Puller zum Ende hin plötzlich auf Informationen zugreift, die dem Leser bis dato unbekannt waren. Wer nun genau Freund oder Feind, Verbündeter oder Verräter sein wird, kann der Leser daher während der Lektüre nicht erahnen, auch wenn die Aufklärungen dann in sich schlüssig in den Raum treten. Insgesamt eins actionreicher Thriller mit „klarer Kante“, der für gute Unterhaltung (allerdings der eher einfachen Art) sorgt. 

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