David Baldacci Zero Day

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Inhaltsangabe zu „Zero Day“ von David Baldacci

The new heart-racing thriller from the Number One International Bestselling Author (Quelle:'Flexibler Einband/05.07.2012')
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  • Baldacci wird nicht besser, sondern einfach nur langweilig!

    Zero Day

    JSRanket

    28. January 2015 um 18:56

    Da haben wir es wieder! John Puller, ein neuer Superermittler, erscheint am literarischen Himmel und gilt logischerweise als der Beste der besten amerikanischen Militärpolizisten. Glücklicherweise erfährt der Leser dies schon aus dem Klappentext, denn der Top-Agent ermittelt in der Geschwindigkeit eines Adrian Monk, ist aber bei weitem nicht so witzig. Aber seine Ausrüstung kann sich sehen lassen und bewegt sich an Einfallsreichtum so zwischen MacGyver und A-Team. Deshalb rettet Puller auch gleich einer herzkranken Hotelbesitzerin das Leben. Allerdings sind die beschriebenen Maßnahmen nicht zur Nachahmung geeignet, sondern befördern einen Patienten mit Herzinfarkt schneller in die ewigen Jagdgründe, als Sie „Piep“ sagen können.   Für die erste Hälfte des Buches ist es völlig ausreichend zu wissen, dass ein hochrangiger Militärangehöriger in einem kleinen ländlichen Kaff ermordet wurde. Und so man kann problemlos bei Seite dreihundert einsteigen. Die Ermittlungen in Virginia gestalten sich etwa so spannend wie eine Pippi-Langstrumpf-Geschichte, aber ohne das kleine Augenzwinkern. Denn es ist ernst, richtig ernst, und die Sicherheit der westlichen Welt, wenn nicht der gesamten Menschheit, steht auf dem Spiel. Es ist ja auch völlig klar, dass fiese Terroristen mitten im Nirgendwo einen hundsgemeinen atomaren Anschlag planen, den John Puller, selbstverständlich völlig unvorhersehbar, verhindern muss.   Fazit: Sollte bei der Lektüre gleichzeitig im Hintergrund die Sesamstraße laufen, dann wundern Sie sich bitte nicht, dass Sie das Buch reflexartig beiseite legen. Aus welchem Grund die Rezensenten der New York Times „Zero Day“ als fulminanten Auftakt  bezeichnen, bleibt mir jedenfalls rätselhaft.

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  • Zero Day

    Zero Day

    buchleserin

    31. January 2014 um 09:41

    In dem kleinen Ort Drake im ländlichen Virginia werden ein Armeeangehöriger und seine Familie ermordet. Dieser Landstrich ist durch den Kohleabbau ökologisch zerstört und sozial heruntergekommen. In der Nähe des Ortes steht ein geheimnisvoller, verlassener und riesiger Regierungsbau, der mit einer dicken Betonkuppel überzogen ist. John Puller, der beste Spezialermittler der Militärpolizei, untersucht zusammen mit Sam Cole, der Kriminalbeamtin in dem Ort, die Mördfälle in Drake. Es gibt weitere Leichen und auf die beiden Ermittler wird ein Anschlag verübt. „Zero Day“ ist der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe von David Baldacci um den Spezialermittler John Puller. Der Einstieg in den Thriller beginnt bereits sehr spannend. John Puller ermittelt zusammen mit der Polizistin Sam Cole und die beiden versuchen die Mordfälle aufzuklären und herauszufinden um was es dabei eigentlich geht. Die Handlung wird spannend geschildert, hat jedoch zwischendurch auch ein paar Längen und wird zum Ende wieder spannender. Die Figur des Spezialermittlers John Puller gefällt mir sehr gut, ich mag seine Art und vor allem seinen trockenen Humor. Auch die Polizistin Samantha Cole, die ihn in Drake bei den Ermittlungen untersützt hat, war mir sehr sympathisch. Die beiden haben mir als Ermittlerteam sehr gefallen. Bei Puller und auch bei Sam gibt es Probleme in der Familie, mit denen sie sich auseinandersetzen müssen. Mir hat dieser Auftakt der neuen Thriller-Reihe sehr gut gefallen. „Zero Day“ ist ein spannender und unterhaltsamer Thriller. Von mir eine Leseempfehlung!

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  • Hart und Spannend

    Zero Day

    michael_lehmann-pape

    23. January 2014 um 15:02

    Hart und Spannend Ein stückweit fühlt sich ein Lee-Child kundiger Leser doch an die vielfachen Thriller um die Figur des Jack Ryan erinnert, sobald man sich in diesen neuen Thriller um die neue Ermittlerfigur Baldaccis, John Puller, vertieft. Auch wenn Baldacci seinem „John Puller“ durchaus eine andere Richtung als jenem „Jack Ryan“ mit auf den Weg gibt. Eine familiäre Einbettung, einen beruflichen Rahmen (Agent des CID) und einen Auftrag durch seine Vorgesetzten (Untersuchung eines Mordes an einem Oberst der Armee in Diensten des Geheimdienstes). Ein reiner „Streuner“ ist dieser Puller nicht, aber ein Hauch von Einsamkeit und Abgesondertsein umgibt ihn doch von Beginn an. Wer als einige der erwähnten „Jack Ryan“ Romane gelesen hat, der wird sich in diesem flüssigen, temporeichen Thriller von Baldacci doch durch die gesamte erzeugte Atmosphäre im Buch und um die Figuren herum an diese erinnert fühlen. Die Klarheit und Härte der Hauptfigur, an der sich brutale Schläger im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeißen. Die überlegene Klugheit auf strategischem Gebiet, auch auf diesem ist ihm der Gegner letztlich nicht gewachsen. Einer, der aus den Höllen des Krieges in Afghanistan und dem Irak kommt, einer, dessen Vater. „Durchhalte-Puller“, einer der höchstdekorierten Generäle der US-Army war, einer, dessen Bruder, ein Physikgenie, lebenslänglich wegen Hochverrat im Militärgefängnis sitzt. So einer lässt sich kaum von den vermeintlich kleinen Ränken und Intrigen in Drake, einer gottvergessenen Kleinstadt in West-Virginia, beeindrucken. Eher von dem dort allgegenwärtigen Kohlenstaub oder vielleicht von dem sehr aparten weiblichen Sheriff in Drake (attraktiv und Single, natürlich). Wie und warum aber kann dort ein solch grausamer Mord stattfinden? Eine ganze Familie niedergemetzelt, Nachbarn ermordet und zudem werden dies nicht die letzten Morde bleiben. Geht es um Geschäftliches bei Roger Trent, dem Industriemagnaten der Kleinstadt? Oder um Geheimnisverrat beim toten Oberst? Oder um Drogengeschäfte? Und warum wird jedes gewohnte Prozedere durchbrochen und Puller alleine als Ermittler vor Ort eingesetzt, wo doch in jedem anderen Falle bei einem solchen Verbrechen ganze Teams des CID samt technischer Unterstützung und rollenden Laboren vor Ort wären? Wieso mischt der Heimatschutz plötzlich so drängend mit? Und was hat es auf sich mit dieser riesigen Betonkuppel im Wald, die fast schon überwuchert ist und an deren Stelle vor Jahrzenten eine geheime Forschungsstätte sich befand? Nun, von Beginn an ist eines klar: der Gegner ist geübt, skrupellos und hinterlässt keine wirklichen Spuren, weder lebende noch tote. Und als Puller mit der Polizistin Samantha Cole doch ganz langsam ein wenig Licht ins Dunkle bringen, wird auch Puller umgehend einen Sprengsatz unter seinem Wagen finden. Die Suche nach dem Hintergrund, die klare Sprache in Hauptsätzen, der schweigsame Puller, der trotz aller Härte auch ein Herz zeigen kann, die Atmosphäre ständiger Bedrohung, die bildkräftig geschilderten Action-Aequenzen und der fast spürbar über allem liegende Geruch von Kohle und Armut, David Baldacci hat einen souveränen und kernig erzählten Thriller konzipiert, in dem an entsprechenden Stellen weder lange gefackelt wird, noch Feind und Freund verschont werden. Was zu dramatisch überraschenden Momenten führen wird, später. Die einzige Schwäche des Buches ist sicherlich die doch an den Haaren herbeigezogene „Lösung“ all der Vorgänge, die in der Motivation des „Bösewichtes“ ehrlich gesagt weder genauer erläutert wird, noch überzeugt, wie überhaupt der Schluss des Romans dann doch die bis dato vorherrschende relative Realitätstreue durchbricht. Abgesehen von diesen „schwachen Beinen“ einer Verschwörung bietet Zero Day spannende Unterhaltung und einige Rätsel, die konzentriert bei der Sache halten.

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  • dramatische Spannung

    Zero Day

    robberta

    30. December 2013 um 11:59

    Der DIA Ermittler John Puller erhält einen von der mititärischen Norm abweichenden Auftrag in einem Kaff in West-Virginia. Ein CID-Angehöriger und seine Familie wurden ermordet. Dramatische Spannung wird erreicht als Puller nur knapp einem Bombensprengsatz entgeht. Das komlizierte Geflecht aus Freund und Feind ergibt eine tolle Mischung.
    Ich bin auf die Fortsetzung gespannt.

  • Langatmiger Auftakt!

    Zero Day

    Jare

    09. December 2013 um 17:40

    Armeeveteran John Puller arbeitet als Spezialermittler für die Militärpolizei und bekommt von seinem Vorgesetzten einen neuen Auftrag. Ein hochrangiger Armeeangehöriger ist samt seiner Familie in einem kleinen Ort in Virginia hingerichtet worden. Puller begibt sich nach Drake und trifft dort auf die Kriminalbeamtin Samantha Cole, die vor Ort die Ermittlungen leitet. Cole ist zunächst nicht sonderlich von dem schweigsamen Puller angetan, erkennt aber recht schnell, dass sie das gleiche Ziel verfolgen. Durch ihre Ermittlungen gerät ein Kohleunternehmen in den Fokus, das von Roger Trent, Cole´s Schwager, geleitet wird und das für zahlreiche Umweltsünden in Virgina verantwortlich ist. Und da ist noch ein gigantischer Regierungsbau, der vor Jahrzehnten verlassen wurde. Bei ihren Ermittlungen erkennen Puller und Cole sehr schnell, dass sie es mit sehr mächtigen und zielstrebigen Feinden zu tun haben.  Schon mit seinem ersten Roman "Absolute Power" gelang David Baldacci ein Weltbestseller. Seit dem jagt ein Roman den nächsten. Ähnlich wie James Patterson hat auch David Baldacci seinen kreativen Output in den vergangenen Jahren erheblich gesteigert. Und wie bei James Patterson ging dies leider zu Lasten der Qualität. Inzwischen schreibt Baldacci an fünf Romanserien (wobei eine noch gar nicht in Deutschland erscheinen ist).  "Zero Day" ist nun der Auftakt der Serie um Armeeermittler John Puller. Leider kann der Roman nicht wirklich überzeugen. Zwar ist der Anfang noch recht spannend und die Fragen, wer und und warum die Familie des Armeemitgliedes Reynolds getötet wurden, können den Leser fesseln. Doch schon nach gut einem Drittel flacht die Handlung dermaßen ab, dass man sich schon sehr anstrengen muss, um die letzte der 600 Seiten zu erreichen. Immer stärker zeichnet Baldacci das Bild einer Familie nach. Da ist neben Cole´s Schwester auch ihr Bruder, der mit seinem Schwager noch eine Rechnung offen hat. Leider gehört auch das Finale eher in die Kategorie unglaubwürdig und überflüssig, als das es wirklich überzeugen kann. Hinzu kommt, dass ich mit John Puller als Hauptfigur nicht wirklich warm geworden bin. Er wirkt ein wenig konstruiert und bleibt über die gesamte Romanlänge farblos. Lediglich Samantha Cole ist ein Lichtblick. Die smarte Polizistin ist die interessanteste Figur der Geschichte, doch auch sie schafft es nicht, dem Roman wenigstens eine durchschnittliche Wertung zu verpassen. Dafür ist der Plot langatmig und viel zu wenig überraschend.  Fazit: Licht und Schatten haben sich bei David Baldacci schon öfter abgewechselt. "Zero Day" gehört eindeutig in die Rubrik Schatten. Ein Thriller ohne wirklichen Thrill, der sich über gut 450 Seiten sehr langatmig hinzieht und in ein, für meinen Geschmack, misslungenes, weil unglaubwürdiges Finale gipfelt. Einem weiteren Fall von John Puller muss man daher nicht mit Spannung entgegensehen. 

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