David Ball Ikufar

(21)

Lovelybooks Bewertung

  • 32 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 3 Leser
  • 2 Rezensionen
(8)
(6)
(5)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Ikufar“ von David Ball

»Ein schillernder Abenteuerroman.« Welt am Sonntag Als Comte Henri de Vries mit einem Heißluftballon über die Sahara reist, kostet ihn seine Kühnheit beinahe das Leben: Nach einer Notlandung rettet ihn nur die Liebe der stolzen Tuareg-Prinzessin Serena vor den Wüstenkriegern, die den Eindringling töten wollen. Henri nimmt Serena mit nach Paris. Einige Jahre später, als die Stadt von den Preußen belagert wird, kommt der Comte auf tragische Weise ums Leben, und seine Witwe kehrt mit ihrem kleinen Sohn Moussa nach Algerien zurück. Aus Moussa wird ein standesgemäßer Tuareg-Krieger, und doch bleibt er ein Leben lang ein Außenseiter: »Ikufar«, der Ungläubige.

Stöbern in Historische Romane

Schwert und Krone - Meister der Täuschung

Rundherum gelungen würde ich zusammenfassend sagen, ich bin schon extrem neugierig, wie die Geschichte weitergeht.

HEIDIZ

Nachtblau

Ein etwas flacher Roman

Melli274

Belgravia

Ich finde das sollten Fans von Downton Abbey gelesen haben

Kerstin_Lohde

Die letzten Tage der Nacht

Hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert. Ein Werk, das ich nicht so schnell vergessen werde

HarIequin

Ein Tal in Licht und Schatten

Ein interessanter Roman über Südtirol der mir gut geschrieben ist

Kerstin_Lohde

Der Preis, den man zahlt

Spannender Agententhriller aus der Zeit des spanischen Bürgerkrieges - spannend, brutal - mit starker Hauptfigur!

MangoEisHH

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Ikufar" von David Ball

    Ikufar
    ZwergPinguin

    ZwergPinguin

    17. August 2010 um 17:09

    “Dieser Roman ernthält alle Ingredienzien eines Schmökers: Liebe, Eifersuch und Abenteuer.” So verspricht es der Klappentext – und er behält recht. Zwar erwartet man, dass man sofort in der Wüste bei den Tuareg landet und ist vielleicht überrascht, wenn man ersteinmal für etwa 400 Seiten in Frankreich verbleibt, aber daran gewöhnt man sich, denn die Handlung ist spannend erzählt und gut recherchiert. Die Geschichte der beiden Jungen Paul und Moussa, die ihre Kindheit gemeinsam in Frankreich verbrachten und die sich Jahre später im Land der Tuareg gegenüberstehen. Es gibt viel, was sie verbindet und viel, was sie trennt. Wenn man so will, ist das Buch zweigeteilt – zunächst in Frankreich geht es um das gemeinsame Aufwachsen der beiden, die Anfeindungen gegen den Mischling Moussa von Klassenkameraden, Lehrern und anderen Mitgliedern der Gesellschaft, aber auch um die tiefe Freundschaft und Verbundenheit und ihre vielschichtigen Charaktere. Eben jene Freundschaft aber wird dann im zweiten Teil auf eine harte Probe gestellt, als Paul an einer Expedition der französischen Armee teilnimmt und ein wahres Massaker der Tuareg an den Franzosen miterlebt – und dann auf seinen alten Gefährten trifft: Moussa, der jetzt als Tuareg lebt und fühlt. Die Zerissenheit Moussas, der in den Franzosen den imperialistischen Feind kennengelernt hat und der sich doch an die gemeinsam verbrachte Zeit erinnert, sich aber zugleich den Vorwürfen Pauls stellen muss und den Schwierigkeiten, dem eigenen Volk noch immer ein Fremder zu sein. Der Roman besticht durch seine Vielschichtigkeit bei allen Personen, es gibt keine Schwarzweiß-Malerei der beiden Kulturen, sondern es wird stattdessen auf die unterschiedlichen Figuren und ihre Sichtweisen und Prägungen eingegangen. Sowohl Paul als auch Moussa sind Helden – die eigentlich beide auf der gleichen Seite der Toleranz stehen…. Ganz nebenbei lernt man viel über die Tuareg und das Leben und Denken in der Wüste, über die Politik von damals, die Ängste und Ziele der verschiedenen Völker – nicht nur Franzosen und die verschiedenen Tuareg-Stämme, sondern auch die Nachbarländer haben hier Anteil. Ein wirklich bemerkenswertes Buch, wenn auch stellenweise recht brutal, gut geschrieben und psychologisch genau beobachtet. Die Figuren leben und man lebt mit ihnen – das macht ein wirklich gutes Buch aus!

    Mehr
  • Rezension zu "Ikufar" von David Ball

    Ikufar
    sunnypeaches

    sunnypeaches

    07. July 2007 um 22:43

    Ich hab das Buch schon Mal versucht zu lesen vor ein paar Jahren...glaube ich. Und mich haben wohl damals die selben Sachen gestört wie dieses Mal - nämlich, dass es gar nicht nur oder hauptsächlich in der Wüste spielt. Die Hälfte des Buches spielt in Frankreich.