David Barrie Sextant

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Inhaltsangabe zu „Sextant“ von David Barrie

Noch vor 250 Jahren waren die Umrisse ganzer Kontinente unbekannt. Die Orientierung an den Gestirnen galt als unvollkommen. Erst ein neues Beobachtungsinstrument verlieh der neuzeitlichen Welt ihre Gestalt: der Sextant. Kenntnisreich erzählt David Barrie davon, wie und warum er erfunden wurde, wie lebenswichtig er für Seeleute war und welch zentrale Rolle er für die Geschichte der Forschungs- und Entdeckungsfahrten spielte. Kunstvoll verbindet er dabei die Erlebnisse unerschrockener Seefahrer wie James Cook, La Pérouse und Joshua Slocum mit Erinnerungen an seine eigene Atlantiküberquerung, die er als junger Mann unternahm. Der Band ist eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Wissenschaft, Mathematik und Heldentaten, aber auch eine Liebeserklärung an das Meer.

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  • ‚Wer sich in die unerforschten Weiten des Pazifiks wagte, riskierte [...].'

    Sextant

    sabatayn76

    11. August 2017 um 22:01

    ‚Wer sich in die unerforschten Weiten des Pazifiks wagte, riskierte also Schiffbruch, Meuterei, Kriege, Krankheiten, Durst, Hunger und die besonders heimtückische Mangelernährung.‘David Barrie möchte in seinem Buch den Sextanten lebendig werden lassen - und das gelingt ihm! Er erzählt von einer eigenen Atlantiküberquerung und damit von seinen eigenen Erfahrung mit Sextanten und Navigation. Er verwebt diese eigenen Erlebnisse mit den Berichten von Seefahrern wie William Bligh oder Captain Cook und berichtet so von der Geschichte der Seefahrt, von Astronomie und von den Orientierungsmöglichkeiten auf See, aber auch von Navigation bei Tieren. Das Meer und Geschichten von Seefahrern haben mich schon als Kind fasziniert, und beim Lesen von ‚Sextant. Die Vermessung der Meere‘ habe ich von Anfang an die Begeisterung des Autors für das Thema gespürt, und mit dieser ausgeprägten Begeisterung hat er mich anstecken und mich neugierig auf den weiteren Verlauf des Buches machen können. Barrie schafft es, dass man als Leser an einer längst vergangenen Zeit teilhat, in der Seefahrer ohne Technik und mit großer Unsicherheiten die Weltmeere bereisten und in der sie sich in Gefahr begaben, und macht dabei deutlich, wie sie es geschafft haben, sich auch ohne moderne Hilfsmittel zu orientieren. Barrie erzählt dabei detailreich und lebendig, so dass man sowohl in furchtsamen als auch in faszinierenden Momenten mit ihm an Bord ist: ‚Trotzdem war es beunruhigend, sich vorzustellen, dass wir auf etliche Tausende Meter tiefem Wasser schaukelten und nur von einige Zentimeter dickem Holz über Wasser gehalten wurden.Als ich in der zweiten Nacht auf See allein Wache hielt, erlebte ich einen überwältigenden Anblick: Von Horizont zu Horizont erstreckte sich die Hälfte des sichtbaren Universums als samtenes Schwarz, das mit den hellsten Sternen übersät war, die ich je gesehen hatte.‘

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  • Die Geschichte der großen Seefahrer

    Sextant

    Starbucks

    08. May 2017 um 15:55

    Im ersten Teil von David Barries „Sextant – Die Vermessung der Meere“ habe ich mich wirklich schwer getan. Das Buch konnte mich einfach nicht packen. Zu wenig verstehe ich auch vom Umgang mit einem Sextanten, als dass ich wirklich den Erklärungen und Berechnungen hätte folgen können. Doch mit ein wenig Durchhaltevermögen und Dranbleiben beim Lesen entwickelt sich das Buch doch noch zu dem, was ich mir vorgestellt hatte: Es ist im Prinzip die Geschichte der großen Entdecker, Vermesser und Seefahrer, die ja früher alle mit Sextanten arbeiten mussten. Außerdem hat der Autor gut recherchiert und dem Buch noch einen eigenen, persönlichen Rahmen gegeben. Ein Glossar und ein Quellennachweis runden das Buch ab. Zum Inhalt: David Barrie kam schon als Kind mit dem Segeln und dem Sextanten in Berührung. Als Jugendlicher hatte er dann 1973 die Gelegenheit, mit zwei weiteren Seglern den Atlantik von USA/Kanada nach Großbritannien zu überqueren. Das GPS war noch nicht auf dem Markt, die Segler navigierten mit Sextant und Astronavigation. Diese Reise ist der Rahmen für das Buch „Sextant“, in dem der Autor sich mit der Geschichte der Astronavigation und der Geschichte der Navigation auf dem Meer im Allgemeinen auseinandersetzt. Größtenteils ist dies dann aber auch die Geschichte der großen Vermesser und Seefahrer wie Captain Cook, Bougainville, La Pérouse, Flinders, Vancouver, Shackleton, Joshua Slocum und vieler anderer.Das Lesen fiel mir anfangs sehr schwer, da ich selbst nicht segele und ich mir einige Dinge schwer vorstellen kann, vor allem die Methoden der Berechnungen. Mich interessieren mehr die Fahrten der große Seemänner, die Entdeckungen, die Härte ihrer Überfahrten und ihr Überlegen trotz aller Widrigkeiten. Ohne den Sextanten jedoch wären alle diese Fahrten kaum möglich gewesen. Nachdem man ca. ein Drittel des Buches gelesen hat, kommen dann diese großen Männer ins Spiel, und obwohl man vieles über sie schon weiß, wenn man sich etwas für das Thema interessiert, fand ich die Zusammenstellung in diesem Buch sehr interessant. Bei Shackleton am Schluss wird es sogar dann mal richtig spannend, obwohl ich auch schon wusste, wie das Abenteuer der Männer im Packeis ausgehen würde. Vorstellen kann man sich das kaum. Meine Bewunderung gilt den großen Männern, die so viel auf sich genommen haben, um die Welt zu entdecken und dem Fortschritt zuzuarbeiten. Sicher war dies nicht für alle positiv, aber besonders fällt auch auf, dass das Leben fast aller dieser Männer auch kein gutes Ende nahm. Das Buch ist ein Sachbuch, das vom Autor exzellent recherchiert wurde. Es mutet etwas an wie eine wissenschaftliche Arbeit. Der Autor selbst ist ebenso ein sehr interessanter Schriftsteller, der nicht nur Segler, sondern auch Schmetterlingsforscher und sich u.a. auch in der bildenden Kunst engagiert. Fazit: Insegesamt ist „Sextant – Die Vermessung der Meere“ ein sehr gutes und umfassendes Buch, das unbedingt fünf Sterne verdient. Ich habe mich anfangs schwer getan und kann deshalb nur 4,5 Sterne vergeben. Am besten fasst der Klappentext zusammen, was dieses Buch eigentlich ist: „Eine faszinierende Mischung aus Wissenschaft und Heldentaten und zugleich eine Liebeserklärung an das Meer.“

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