David Benioff 25 Stunden

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Inhaltsangabe zu „25 Stunden“ von David Benioff

24 Stunden noch, dann endet für Monty Brogan das Leben in Freiheit. 24 Stunden noch, dann muss der ehemalige Drogendealer eine siebenjährige Haftstrafe antreten. 24 Stunden, in denen Monty Zeit bleibt, mit sich und seinen Freunden ins Reine zu kommen. Und er will wissen, wer ihn bei der Polizei angeschwärzt hat. Die Uhr läuft, die 25. Stunde naht.

Gute, wenn auch etwas verrückte Geschichte

— LesleyMay

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  • Rezension zu "25 Stunden" von David Benioff

    25 Stunden

    Callso

    29. July 2012 um 09:00

    Eine herbe Enttäuschung. Der Geschichte fehlt der Erzählfluss und die Story kommt nie in Schwung. Von Spannung leider keine Spur. Nach David Benioffs wundervollem „Stadt der Diebe“ ist das Frühwerk aus dem Jahr 2002 wenig erquickend. Die Story: Monty ist seit Jahren Drogendealer, jemand aus seinem Umfeld hat ihn verraten, ihm bleiben noch 25 Stunden, dann muss er eine siebenjährige Haftstrafe antreten. Selbst diese letzten 25 Stunden ziehen sich im Buch sehr lange hin. Auch die Auflösung, wer Monty verraten hat, ist enttäuschend. So war ich recht ich froh, als das mühselige und zähe Buch beendet war…

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  • Montys letzte Stunden

    25 Stunden

    Stefan83

    06. October 2011 um 18:30

    Oftmals sind es die kleinen Dinge am Wegesrand, welche einen den Tag versüßen oder einfach nur glücklich machen. Für die meisten anderen unscheinbar, sind sie für uns selbst etwas Besonderes, etwas das in Erinnerung bleibt. Das gilt in diesem Fall auch für „25 Stunden“, den Debütroman vom US-amerikanischen Schriftsteller und Drehbuchautor David Benioff. Obwohl bereits 2002 auf Deutsch veröffentlicht, führte sein Erstling ein über lange Zeit unbeachtetes Schattendasein auf dem Buchmarkt, bis durch sein zweites Werk „Stadt der Diebe“ der Name Benioff wieder neu in den Fokus rückte. „25 Stunden“ bekam daraufhin ein neues Cover verpasst und wurde einmal mehr aufgelegt. Die ganz große Aufmerksamkeit ist ihm aber wiederum versagt geblieben. Angesichts des Inhalts zwischen den Buchdeckeln ist das mehr als erstaunlich, denn der Roman ist ein Kleinod im riesigen, oftmals sehr flachen Becken des Belletristik-Genres. Möglich, dass es nur an meiner etwas niedrigeren Erwartungshaltung lag, aber Fakt ist: Über „25 Stunden“ seinen Senf abzugeben, ohne dabei nicht mindestens einmal das Wort „Meisterwerk“ in den Mund zu nehmen, fällt schwer. Die Geschichte ist, auch wegen der Kürze des Buchs, relativ schnell erzählt: Tiefer Winter in New York. Für Montgomery „Monty“ Brogan ist das Leben, so wie er es bisher kannte, ab morgen vorbei. Wegen eines Rauschgiftdeliktes muss er für 7 Jahre hinter Gittern. Und ab diesem Zeitpunkt, und auch danach, nur für den Fall, das er den Knast überlebt, wird nichts mehr wieder so sein wie es war. Monty weiß das, und seine besten Freunde Slattery und Jacob wissen das auch. So beginnt der letzte Tag, die letzten 25 Stunden in Freiheit für Monty, der noch einmal seine Lieblingsplätze in New York aufsucht, um diese so intensiv und lebendig wie möglich zu erleben, auf das diese Stadt, in der er sein ganzes Leben verbracht hat, auch in Gedanken weiterhin lebendig bleibt … Auf den ersten Blick betrachtet ist das eine Handlung, die so spannend ja eigentlich nicht sein kann. Was will man schon in diese „25 Stunden“ pressen? Schießereien? Morde? Abrechnungen mit alten Feinden? Benioffs Erstling spielt mit den Erwartungen, um dann letztlich etwas zu bieten, mit dem man nicht gerechnet hat. In verschachtelten Rückblenden erfährt der Leser, wer Monty ist, und wie er zu dem wurde, der er nun ist. Ziemlich schnell wird dabei deutlich: Brogan ist smart, beliebt und angesehen. Ein Mensch, der bisher fast immer nur auf der Sonnenseite gelebt und alles erreicht hat, was er wollte. Und der damit im krassen Widerspruch zu den üblichen Gangsterklischees steht. Selbst die Kindheit war eine glückliche, wäre da nicht der frühe und schmerzliche Tod seiner Mutter gewesen, der ihn aus der Bann geworfen hat. Eine einzige Entscheidung, getroffen aus dem Bauch heraus und doch die falsche, ein simpler Zufall, begründet schließlich seine kriminelle Laufbahn. Und hier zeigt sich das Besondere an diesem Buch: Benioff verurteilt nicht, noch ergreift er Partei. Er überlasst den Leser seinen Betrachtungen, lässt ihn sich seine eigene Meinung bilden. Und diesem wird es schwer fallen, Monty nicht zu mögen. Durch die Augen der beiden Freunde Slattery und Jacob, über deren Leben man so nebenbei auch noch einiges erfährt, gewinnt Montys Geschichte im Laufe der Handlung immer mehr an Tiefe und erweckt eine Figur so bildreich zum Leben. Seine Schicksalsschläge teilt man, die Angst vor dem, was hinter den Gefängnisgittern auf ihn wartet, beginnt man unweigerlich selbst zu spüren. Es ist eine Angst vor der Hoffnungslosigkeit, aber auch vor dem Abschied. Von Menschen, die Monty lieb gewonnen hat, die seinen Weg begleitet haben. Und von einem Pitbull, dem er einst vor dem sicheren Tod rettete und der nun an seinen Freund Jacob gehen soll. Ein Mensch wird ins Gefängnis geschickt, der einen Fehler gemacht hat. Einen großen Fehler. Aber er ist dennoch ein guter Mensch, dem man eben das nicht wünscht, was er zweifellos verdient hat. Was soll er tun? Weglaufen? Den Selbstmord wählen? Montys letzter Abend in Freiheit für mindestens 7 Jahre nimmt für alle Beteiligten einen dramatischen Verlauf. Benioff pflegt dabei eine Dramaturgie der wenigen und vor allem der ruhigen Worte. Das pulsierende Leben in der Großstadt, die einsamen Momente in der Dämmerung am Fluss, Montys Gedanken, Ängste und unerfüllte Träume, Schuld und Sühne, eine Ahnung von Glück. Alles wird so klar und treffen geschildert, als würde man es selbst erleben. Benioff greift die großen Themen der Literatur auf: mitreißend und nachdenklich, bewegend und differenziert. Hierbei spielt New York eine wesentliche Rolle. Wie Monty selbst liebt David Benioff diese Stadt, diesen Ort der Verführung, des Zynismus, aber auch der unbegrenzten Möglichkeiten, der Treue und der Heimat, dessen Kulturszene der Autor ebenso beschreibt, wie die Menschen und die vor Eis klirrenden, kalten Winternächte. „25 Stunden“ ist eindeutig mehr als nur der Abgesang auf einen Gangster. Es ist eine Liebeserklärung an New York und die Suche nach der Antwort auf existentielle Fragen: Wer bin ich? Was macht das Leben wirklich aus? Sind Ruhm und das Geld es wert, seine Träume und Ideale zu verraten? Die gefühlvollen Inneneinsichten der einzelnen Protagonisten werden für den Leser zu einem unterschwelligen Appell an die Dinge, die im Leben von Bedeutung sind: Freundschaft, Liebe Vertrauen. Gleichzeitig ist es eine Warnung vor dem falschen Weg, vor dem was am Ende wartet. Wenn man so will ist „25 Stunden“ also ein Knastroman, der sich zwar nie in die Mauern des Gefängnisses begibt, aber trotzdem – oder gerade deswegen – die Atmosphäre einer solchen Institution vor Augen führt. Eine Hölle für diejenigen, die zu viel Gutes in sich haben, die eben noch nicht skrupellos und abgestumpft sind. David Benioff ist es gelungen, den Spagat zwischen Unterhaltung und Anspruch ebenso zu meistern, wie den zwischen Komplexität und klarer Linie. Er schreibt mit einer schon erschreckenden Souveränität und kreiert einen bis zum Ende steigenden Spannungsbogen. „25 Stunden“ ist ein Buch, das mich atemlos und nachhaltig beeindruckt zurückgelassen hat, gerade weil es diese in der heutigen Zeit verloren gegangene Erkenntnis, dass das Leben einzigartig und schätzenswert ist, wieder mehr ins Bewusstsein gerückt hat. Warum dieses grandiose, in den USA hochgelobte Werk hierzulande (trotz der relativ zeitnahen Verfilmung durch Spike Lee mit Edward Norton in der Rolle als Monty) so untergegangen ist, wissen wohl nur die Verleger. Für mich wird dieses von mir erste, in 2011 zu Ende gelesene Buch, auch am Schluss des Jahres ganz sicher zu den Jahreshighlights gehören.

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  • Rezension zu "25 Stunden" von David Benioff

    25 Stunden

    Steffili

    29. April 2011 um 21:59

    Montgomery Brogan hat noch 25 Stunden bevor er wegen Drogendealerei für Jahre ins Gefängnis muss. 25 Stunden, um sich von seinen Freunden zu verabschieden, von seinem Vater und von seinem Hund, dem er vor Jahren das Leben gerettet hat.

    Tolle Darstellung ganz unterschiedlicher Charaktere, teilweise ein wenig langatmig, doch immer wieder fesselnd.

  • Rezension zu "25 Stunden" von David Benioff

    25 Stunden

    *Arienette*

    22. December 2009 um 08:07

    Klappentext: Ein junger Drogendealer ist aufgeflogen. Er hat noch 25 Stunden in Freiheit. Dann muss er in den Knast. Monty Brogan nimmt Abschied: von seinen beiden besten Freunden, die nach der Highschool völlig andere Wege als er eingeschlagen haben; von seiner Geliebten, die er des Verrats verdächtigt; und von seiner Stadt New York. Der Autor: David Benioff, geboren 1970, debütierte 2002 mit dem Roman 25 Stunden, der von Spike Lee mit Edward Norton und Philip Seymour Hoffman in den Hauptrollen verfilmt wurde. Seither arbeitet er als Drehbuchautor, adaptierte den Weltbestseller Drachenläufer für das Kino und schrieb unter anderem das Drehbuch zu Troja. Mit seinem zweiten Roman Stadt der Diebe gelang ihm auch in Deutschland ein großer Erfolg. Er lebt mit seiner Frau, der Schauspielerin Amanda Peet und der gemeinsamen Tochter in New York. Meine Meinung: Benioff beschreibt in diesem Roman die letzten 25 Stunden, die Monty Brogan in Freiheit verbringt, bevor er für 7 Jahre in das Gefängnis muss. Monty hat mit Drogen gehandelt und ist aufgeflogen. Monty, der eine glückliche Kindheit hatte, aber seine Mutter früh verloren hat, gerät trotzdem auf die schiefe Bahn. Er ist erfolgreich bei den Frauen, symphatisch und gut aussehend. Er nimmt Abschied -von seinen Freunden Jakob und Slattery, von seiner Freundin Naturelle, seinem Vater und von seiner Stadt New York. Dabei erlebt er alles intensiver - weiß er doch, dass er das alles für die nächsten 7 Jahre nicht mehr sehen wird. Monty weiß auch, dass sich alles geändert haben wird, wenn er aus dem Knast kommen sollte - er befürchtet gar, das Gefängnis nicht zu überleben, denn schließlich geht es dort hart zu. Durch Rückblenden und wechselnder Erzählperspektive (mal aus Jakobs, mal aus Slatterys Sichtweise) erfährt der Leser mehr. Im Prolog rettet Monty einen Pitbull, der sterbend auf der Straße liegt. Er nimmt sich des Hundes an und der Hund Doyle wird ihm ein Freund. Es ist rührend, wie sich Monty um den Hund Gedanken macht und nicht möchte, dass er ins Tierheim kommt, während er im Gefängnis sitzt. In diesem Roman geht es u.a. um Freundschaft, Liebe, Vertrauen und die Sinnfrage: Wer bin ich und was mache ich. Mir hat der Roman gut gefallen und werde mir dann auch mal den Film anschauen. Noch kenne ich diesen nicht.

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  • Rezension zu "25 Stunden" von David Benioff

    25 Stunden

    Binea_Literatwo

    11. July 2007 um 18:22

    Der letzte Tag in Freiheit. Bevor Monty wegen kleinerer Drogendelikte für sieben Jahre hinter Gitter muss, durchstreift er mit seinen beiden besten Freunden noch einmal die Straßen seiner Stadt. Die Abschiedsrunde endet in einem schockierenden Finale...

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