David Benioff City of Thieves

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Inhaltsangabe zu „City of Thieves“ von David Benioff

The long-awaited new novel by the critically-acclaimed author of THE 25TH HOUR and one of Hollywood's brightest screenwriting stars. (Quelle:'Flexibler Einband/26.02.2009')

Menschenfresser, Schnee, Nazis und eine ganz besondere Freundschaft - zum Heulen schön

— ichundelaine

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    City of Thieves

    ichundelaine

    15. March 2017 um 17:45

    Leningrad 1942 - Ein Deserteur und ein Plünderer geraten auf der Suche nach einem Dutzend Eier hinter Feindeslinien! So absurd sich das Ganze anhört, so unfassbar poetisch und zum Heulen schön ist dieser Geschichte.Als Lev von den NKPD ins Gefängnis gebracht wird, nachdem er einen toten deutschen Fallschirmspringer um sein Messer erleichtert hat, vermutet er schon, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat. Verbrecher wie er werden in diesen Zeit binnen kurzer Zeit an die Wand gestellt und erschossen. Doch wider Erwarten werden sein Zellenkumpane und Deserteur Kolja zum general gebracht, der ihnen die Aufgabe erteilt, ein Dutzend Eier für den Hochzeitskuchen seiner Tochter zu beschaffen. Hiermit erkaufen sie sich nicht nur die Freiheit sondern auch Rationskarten. Im eisigen Leningrad ist allerdings nichts so selten wie Essen. Sogar das Brot besteht aus Sägemehl und auf dem Schwarzmarkt wird mit Zucker gemischter Dreck als Delikatesse verkauft. Nachdem alle Hunde, Katzen und Pferde im Kochtopf gelandet sind, schrecken manche auch nicht vor Kannibalismus zurück, wie die beiden auf ihrer Suche feststellen müssen.Die Suche nach den Eiern gestaltet sich wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen und führt die Beiden schließlich sogar hinter Feindeslinien, wo sie von Nazis gefangen werden, Lev sich in eine eiskalte Killerin verliebt und eine Schachpartie alles entscheidet.Dieses Buch ist rasant, tieftraurig und schockierend. Ich war richtig traurig, als es vorbei war. Der dünne 17jährige Lev mit der langen Nase und der gut aussehende blonde Tausendsassa Kolja geben ein absolut unwiderstehliches Duo ab, die sich schon nach kürzester Zeit gegenseitig das Leben retten. Die Gespräche, die vor dem Kriegshintergrund, der Hungersnot und der Schandtaten der Nazis, geführt werden, sind urkomisch und wirken nie fehl am Platz. David Benioff schreibt sonst eher Drehbücher und hier läuft beim Lesen ein wirklich grandioser Film vor dem inneren Auge ab. Am Schluss musste ich sogar ein Tränchen verdrücken und das passiert wirklich nicht oft. Binnen 300 Seiten wachsen einem Lev und Kolja so sehr ans Herz, dass das Buch auch gerne doppelt so viele Seiten hätte haben können.

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  • Rezension zu "City of Thieves" von David Benioff

    City of Thieves

    tedesca

    18. May 2010 um 12:20

    David Benioff erzählt die Geschichte seines Großvaters, der im Alter von 17 Jahren mit den Härten des Krieges und den Grausamkeiten der Nazis konfrontiert wurde und zugleich den Menschen kennenlernte, dessen unbeugsamer Optimismus und Humor ihm ein Leben lang richtungsweisend geblieben sind. Dichtung und Wahrheit lässt sich nur schwer unterscheiden, was aber nichts zur Sache tut. Die Geschichte ist nicht nur ausgesprochen spannend, sondern in erster Linie berührend und immer wieder extrem schockierend. Definitiv nichts für schwache Gemüter! Kannibalismus, Folter, Rassismus, ... nichts wird ausgelassen, nichts beschönigt. Und trotzdem muss man dazwischen des öfteren schmunzeln. Über Lev und seine jugendlichen Gedanken ebenso wie über Kolya und seine nie enden wollenden Witze und Bemerkungen, mit denen er sich immer wieder beinahe um Kopf und Kragen redet. Ein großartiges Buch, das sicher in meine persönlichen Top 10 dieses Jahres eingehen wird.

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  • Rezension zu "City of Thieves" von David Benioff

    City of Thieves

    Linguana

    01. May 2010 um 18:08

    Gleich nach der "Vorgeschichte" zur eigentlichen Geschichte musste ich mich schlau machen, ob es sich hier wirklich um David Benioffs Großvater handle oder nicht. Dem ist nicht so. Der Autor sagt in einem Interview mit Penguin, dass die Geschichte frei erfunden ist. Trotzdem fand ich die Idee sehr schön, dem Protagonisten seinen Namen zu geben und ihn sozusagen fiktiv in sein eigenes Leben zu integrieren. Zur Geschichte selbst ist nur zu sagen, dass es zwar die Idee war, die mich geködert hat. Ein Dutzend Eier im besetzten Leningrad zu finden, wo links und rechts Menschen verhungern, schien mir das perfekte Setting für eine halb tragisch, halb lustige Geschichte. Und dieses Versprechen wurde auch gehalten. Der Grund warum mir dieses Buch in den letzten zwei Tagen aber so sehr ans Herz gewachsen ist, ist nicht die wilde Jagd auf Eier, sondern es sind die beiden Protagonisten - vor allem Kolya, der auf mich als Leserin wohl den gleichen Charme ausübt wie auf alle weiblichen Wesen in der Geschichte selbst. Was für ein Charmeur mit Sinn für (Galgen-)Humor. Dem würde ich gerne mal im echten Leben begegnen. Doch auch der Ich-Erzähler Lev war mir beim Lesen sehr nahe. Die Geschehnisse, in die die beiden unwahrscheinlichen Freunde stolpern, zeigen nicht nur den Krieg in vielen seiner Facetten, sondern auch weniger wichtige Charaktere, die trotzdem gut ausgearbeitet und sehr lebendig wirken. Ein besonderer Leckerbissen waren für mich auch die Dialoge. Da wird nicht ständig Weisheit an Weisheit aneinandergereiht, manchmal reden die Leute schlicht und ergreifend auch einfach Blödsinn. Das trägt wohl auch zu ihrer Menschlichkeit bei und ist ein weiterer Grund, warum mir auf knappen 300 Seiten Lev und Kolya so ans Herz gewachsen sind, als wäre ich Tausende von Seiten bei ihnen gewesen. Ein tolles Buch, das nach einer Verfilmung schreit, und das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Freundschaft, Krieg, Humor, Spannung, Blut und ein Dutzend Eier - was will man mehr?

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  • Rezension zu "City of Thieves" von David Benioff

    City of Thieves

    Inishmore

    01. May 2010 um 12:34

    Im Gefängnis des belagerten Leningrads 1944 treffen sie aufeinander – der jüdische Lev, dessen Mutter und Schwester schon vor Monaten aus der Stadt geflohen sind, und Kolya, der redegewandte Deserteur. Eigentlich ist ihnen die Exekution sicher, doch anstatt zur Hinrichtung werden die beiden jungen Männer am nächsten Morgen zu einem Oberst der russischen Armee gebracht. Der Oberst beauftragt sie mit einer schier unmöglichen Aufgabe: in einer Stadt, in der es nichts Essbares mehr gibt, sollen sie für die Hochzeit seiner Tochter zwei Dutzend Eier stehlen. Was zunächst als völlig verrückte Idee scheint wird zur halsbrecherischen Mission als Kolya und Lev beschließen, für die Suche Leningrad zu verlassen. „City of Thieves“ ist ein zutiefst beeindruckendes Buch. Oft komisch, oft nachdenklich, oft spannend und oft schockierend fällt es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die beiden Protagonisten tragen die Geschichte auf fabelhafte Weise, und Benioffs Erzählweise lässt den Leser die Kälte und den Hunger fast körperlich spüren. Ein ganz wunderbares Buch wenn man es etwas ernster und nachdenklicher möchte.

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  • Rezension zu "City of Thieves" von David Benioff

    City of Thieves

    Anja_Lev

    23. March 2009 um 10:17

    12 Eier finden - diese Aufgabe stellt ein General des sowjetischen Geheimdienstes NKWD den beiden Gefangenen Lew und Kolja im Tausch gegen ihr Leben. Während Kolja von seiner Einheit desertiert ist, ist der 17 jährige Lew gefangengenommen worden, als er einen "vom Himmel gefallenen" deutschen Soldaten nach Lebensmitteln und Waffen absuchte. 12 Eier sind deshalb so schwer zu finden, weil es der Winter 1942 im belagerten Leningrad ist und alle Lebensmittel bereits knapp sind, die meisten Tiere, Haustiere mitgezählt sind bereits geschlachtet und die Menschen bereit, für Essen auch die unglaublichsten Grausamkeiten zu begehen. 12 Eier in nur 5 Tagen zu finden, würde Lew und Kolja die Freiheit sichern und ihnen die so wichtigen Rationskarten zurückbringen. Eine Wahl haben sie also nicht. Die Geschichte ist spannend, manchmal lustig, oft grausam und unsagbar traurig. Auf jeden Fall ein großartiges Buch, das ein eindringliches Bild der Zustände in der belagerten Stadt vermitelt ohne belehrend zu sein. Die beiden Figuren sind höchst sympathisch, ich war gegen Ende hin und hergerissen zwischen dem Bedürfnis, unbedingt zu wissen, wie es weitergeht und dem Wunsch, das Buch möge ewig weitergehen.

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