David Bergen Gestern und heute und morgen

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Inhaltsangabe zu „Gestern und heute und morgen“ von David Bergen

Der wunderschönen Hope Plett, die 1930 in einer beschaulichen Kleinstadt bei Winnipeg in Kanada geboren wird, scheint ein eintöniges, konventionelles Leben bevorzustehen. Kirche, Ehe mit einem zuverlässigen Mann, Kinder. Ihr Schicksal liegt ausgebreitet vor ihr – genau wie die modernen Haushaltsgeräte in ihrem neuen Zuhause. Alles, was von ihr erwartet wird, ist Roy Koop eine gute Ehefrau zu sein. Und Roy liebt Hope sehr. Aber als die Jahrzehnte ins Land gehen, wird Hope von allem überwältigt, was eigentlich als sicher und vorhersehbar galt. Wo in ihrem eigenen Leben – zwischen den Bedürfnissen ihrer vier Kinder, den Erwartungen ihres Mannes und den Ideen ihrer feministischen Freundin Emily – ist Platz für sie selbst? Und wer ist sie überhaupt? Ehefrau? Mutter? Eines will sie ganz bestimmt nicht sein: Eine Frau, deren Leben nie gelebt wurde!

Schöner Roman mit Schwächen

— Amber144

Die Geschichte eines belanglosen Lebens. Nett zu lesen, aber leider nicht tiefgründig.

— Alesk

Diese Geschichte lässt mich komplett eintauchen

— sommerlese

Verschenktes Potenzial en masse. Schade, denn auf die Geschichte habe ich mich sehr gefreut.

— AmyJBrown

das Thema wäre durchaus interessant wenn es anders umgesetzt worden wäre

— Gudrun67

Ein feinfühliger, unterhaltsamer Entwicklungsroman, hervorragend übersetzt.

— TaHa

Ein kurzweiliger, unterhaltsamer, feinfühliger Entwicklungsroman, großartig übersetzt.

— Tanjalernt

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  • Schöner Roman mit Schwächen

    Gestern und heute und morgen

    Amber144

    12. November 2017 um 12:06

    Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Schafft diese Frau es aus ihrem anscheinend festgefahrenen Leben zu entfliehen? Falls ja, wie macht sie es und wie ergeht es ihr dabei.Der Schreibstil hat mir gut gefallen und das Buch lässt sich so sehr gut und schnell lesen.Ich hatte aufgrund des Klappentextes eine Lebensgeschichte der Frau erwartet mit Höhen und Tiefen und ihren Erlebnissen, was passiert, wenn sie aus diesem Leben ausbricht. Leider wurde diese Erwartung nicht erfüllt.Einige Entscheidungen und auch Gefühle von Hope konnte ich leider gar nicht nachvollziehen und sie ist mir im gesamten Buch auch nicht ans Herz gewachsen, sondern ich habe zeitweise den Kopf über sie geschüttelt. Für mich wird der Klappentext nicht eingehalten, da ich nicht das Gefühl habe, dass Hope aus ihrem Leben probiert auszubrechen. Ich hatte mir außerdem einiges an Tiefgang von diesem Buch erwartet, was leider auch nicht erfüllt wurde.Insgesamt eine gute Idee für ein Buch nur leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.Ich vergebe noch 3 Sterne.

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  • Ein belangloses Leben

    Gestern und heute und morgen

    Alesk

    19. October 2017 um 14:08

    Der Roman „Gestern und heute und morgen“ von David Bergen, beschreibt das Leben von Hope Plett.Hope wird 1930 in Eden, einem kleinen, mennonitisch geprägten Ort in Kanada geboren.Ihr Schicksal steht für sie schon mit 19 Jahren fest. Sie möchte einen zuverlässigen Mann heiraten und Kinder bekommen, andere Ziele für ihre Zukunft hat sie nicht.Mit Roy, ihrem Mann, der sie sehr liebt, erfüllen sich diese Pläne, aber im Alltag hat Hope mit sich selbst zu kämpfen. Trotz der Sicherheit in der sie lebt, ist sie oft unzufrieden. Obwohl sie einzelne Versuche unternimmt aus ihrem Trott auszubrechen, gelingt es ihr nicht ganz sich zu verwirklichen und zufrieden zu sein.Meine Erwartungen an das Buch waren recht hoch, der Klappentext versprach mir ein Buch über eine Frau die aus ihrem Alltag ausbricht und zu sich selbst findet.Den Schreibstil empfand ich als unterhaltsam, auch wenn er stellenweise wie eine Aneinanderreihung von Lebensereignissen wirkte, war es eher die Geschichte die ich eintönig fand und die mir keinen Mehrwert brachte.Hopes Leben könnte das jeder beliebigen Frau aus dieser Zeit sein. Obwohl sie nicht zu der breiten Masse gehört, anders ist als ihre Verwandten und Freunde, ist sie niemand Besonderes. Die Versuche auszubrechen sind klein und unbedeutend, ihr Leben belanglos und uninspiriert.Zum Ende ihres Lebens ist sie über sich selbst enttäuscht, kann das Problem nicht lokalisieren und hinterfragt viele ihrer Entscheidungen.Was bleibt ist eine allgemeine Unzufriedenheit über ein unzureichendes Leben.Im Grunde fand ich das Buch fast ein bisschen deprimierend. Eine Frau die es nicht schafft am Ende auf ihr Leben zu schauen und sicher zu sein, daß es gut war.Vielleicht ist das die einzige Moral, die man daraus als Leser erhält: sein Leben aktiv gestalten um am Ende zu wissen, daß man gelebt hat.

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  • Wie das Leben so spielt

    Gestern und heute und morgen

    sommerlese

    30. August 2017 um 11:39

    "Gestern und Heute und Morgen" ist ein Roman von David Bergen, der bereits 2012 veröffentlicht wurde und nun als deutsche Übersetzung durch Martin Hielscher bei BTB erscheint. Diese Geschichte lässt mich komplett eintauchen. Sie ist toll geschrieben, einerseits leicht und ohne offensichtlichen Anspruch, aber auch sehr nachdenklich, zweifelnd und berührend. Im Vordergrund stehen neben Hope und ihren Zweifeln die verschiedenen, gut charakterisierten Figuren, die alle sehr authentisch und unterhaltsam beschrieben sind.Das Buch liest sich gut und sehr kurzweilig. Man erlebt hautnah mit, wie sehr Hope mit ihrem Leben überfordert ist, ihr wächst alles über den Kopf und so bekommt sie eine Depression.Man kann dieses Buch als Lebensbericht bezeichnen, wir sehen die Veränderungen, Lebensträume, Störungen und Veränderungen im Leben von Hope. Sie heiratet, bekommt vier Kinder und ist Roy eine gute Ehefrau. Sie haben keine Geldsorgen, ein schönes Haus und doch fehlt etwas. Ist Hope wirklich glücklich? Man kann es nicht vermuten, denn sie fügt sich in ihre Rolle ohne eigene Träume verwirklicht zu haben. Sie passt sich an und die Rolle der Rebellin kommt ihrer Freundin Emily zu. Aber Hope spielt weiter die pflichterfüllende Ehefrau, die für ihre Familie da ist. Solange, bis sie eine Depression bekommt, die sie mit Elektrotherapie und Medikamenten überwindet.  Es gibt einige dramatische Phasen in Hopes Leben, die Depression ist eine, außerdem reagiert sie bei der Belästigung einer ihrer Töchter durch einen Cousin und sie sorgt sich um die schwierige Beziehung ihres Sohnes zu seiner Frau. Hope versucht immer zu helfen. So ist sie diejenige, die eine Freundin der Tochter zu einer Abtreibung fährt. Ihre Kinder werden erwachsen, mit ihren Fehlern und Stärken und Hope kann sich von ihnen lösen. Ihr Leben mit Roy wirkt etwas belanglos, aber es scheint gemeinsam zu laufen. Auch wenn sie sich nie über wichtige Dinge auszutauschen scheinen. Gedanken macht sich scheinbar nur Hope. So denkt sie über Freiheit nach und wie sie ihr Leben gelebt hat. Interessant ist für mich, dass sie erst nach dem Tod von Roy, über ihn nachdenkt und endlich selbst die Freiheit geniesst zu reisen. Erst ohne Pflichten, hat sie die Möglichkeit, ihr Leben nach ihren Vorstellungen zu gestalten.   Auffällig ist, der Autor lässt Hopes wahre Emotionen kaum durchblicken, erst als ältere Frau, ihrer Schönheit beraubt und nur noch eine von vielen älteren Frauen, kommt man ihr gedanklich näher. Am Ende ihres Lebens ist sie mit sich und ihrer Familie im Reinen.Diesen Lebensbericht habe ich gern gelesen. Er zeigt eine Frau, die ihre Rolle spielt, in der Familie, in der Gesellschaft, aber auch in ihrem eigenen Leben? Erst im Alter findet sie zu sich selbst. Ein nachdenklich machendes Buch über eine Frau, die für die Familie lebt. 

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  • Missglückte Hinterfragung eines bevorstehenden, konventionellen Lebens.

    Gestern und heute und morgen

    AmyJBrown

    30. August 2017 um 10:49

    Wie immer habe ich das Buch vom btb-Verlag angefragt, weil mich der Klappentext neugierig gemacht hat.Der wunderschönen Hope Plett, die 1930 in einer beschaulichen Kleinstadt bei Winnipeg in Kanada geboren wird, scheint ein eintöniges, konventionelles Leben bevor zu stehen. Kirche, Ehe mit einem zuverlässigen Mann, Kinder. Ihr Schicksal liegt ausgebreitet vor ihr – genau wie die modernen Haushaltsgeräte in ihrem neuen Zuhause. Alles, was von ihr erwartet wird, ist Roy Koop eine gute Ehefrau zu sein. Und Roy liebt Hope sehr.Aber als die Jahrzehnte ins Land gehen, wird Hope von allem überwältigt, was eigentlich als sicher und vorhersehbar galt. Wo in ihrem eigenen Leben – zwischen den Bedürfnissen ihrer vier Kinder, den Erwartungen ihres Mannes und den Ideen ihrer feministischen Freundin Emily – ist Platz für sie selbst? Und wer ist sie überhaupt? Ehefrau? Mutter? Eines will sie ganz bestimmt nicht sein: Eine Frau, deren Leben nie gelebt wurde!Leider hat mir dieses Buch nicht gefallen. Ich habe mir eine spannende Lebensgeschichte vorgestellt, wie ich sie gerne mag, gefühlvoll und persönlich, leider wurde ich enttäuscht und musste mich durch dieses Buch durchquälen.Die Kindle Edition kostet 8,99€, das Taschenbuch mit 321 Seiten 10,00€, erschienen ist das Buch am 10. Juli 2017 im btb-Verlag.Wir beginnen die Geschichte mit der Hope Plett. Die Geschichte wird von einem allwissenden Erzähler geschildert, der erklärt, dass Hope kurz davor stand ihren ersten Freund zu heiraten, doch dieser kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben, er war Kunstflieger. Das passiert auf zwei Dritteln der ersten Seite, weiter geht es dann mit Hopes Leben nach der Beerdigung. Zuerst weint sie sich die Augen aus dem Kopf, wie jeder es wahrscheinlich tun würde, doch bereits am Ende der ersten Seite sieht sie seinen Tod als sein Pech, denn er ist ja gestorben und nicht sie. Das ist schon mal das Erste, was mir bitter aufgestoßen ist. Wer würde denn bitteschön so denken?Dann musste ich tatsächlich erfahren, dass Hope Plett denkt, dass er ja eh viel zu arrogant gewesen sei, und die Beziehung bestimmt eh nicht funktioniert hätte. Das ganze wird sehr abfällig mitgeteilt, und es sollte bezwecken, dass ich erkenne, dass er bestimmt sowieso nicht gut genug für sie gewesen wäre. Mir ist schon klar, dass das alles eine Art Selbstschutz vor zu viel und zu tiefen Kummer sein soll, aber bitte. Kein Mensch denkt doch so über den Mann, den man fast geheiratet hätte.Und so zieht sich die Geschichte durch das Buch. Wenn es nicht ein Rezensionsexemplar gewesen wäre hätte ich es auch abgebrochen, weil mir die Zeit zu schade gewesen wäre.Bitter aufgestoßen ist mir auch der Schreibstil. Ich hatte mir eine tiefgründige Geschichte vorgestellt, mit Gefühlen, Wünschen und Träumen der Protagonistin, aber ich habe davon kaum etwas erfahren. Die Geschichte hätte man mit so viel Tiefgang schreiben können, dieses Potenzial wurde hier leider komplett verschenkt, was ich sehr sehr schade finde. Hier und da wird mal ein Traum oder ein Wunsch mitgeteilt, jedoch meiner Meinung nach viel zu nüchtern, der Autor hätte dem ganzen mehr Raum schenken sollen.Die Protagonistin Hope ist viel zu flach, kaum ausgearbeitet und schon gar nicht dreidimensional. Das habe ich auch sehr bedauert, denn eine gute Figur hätte das Buch vielleicht in eine mittlere Bewertung retten können, aber das war hier leider nicht möglich. Auch die anderen Figuren, die in der Geschichte eine mehr oder weniger große Rolle spielen, sind viel zu flach.Aus diesen Gründen kann ich das Buch leider nicht empfehlen.

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  • das Thema wäre durchaus interessant wenn es anders umgesetzt worden wäre

    Gestern und heute und morgen

    Gudrun67

    26. August 2017 um 13:01

    Das Cover hat mich von der Farbgebung zuerst sehr angesprochen. Aber jetzt, nach dem Lesen den Buches, das mich kaum überzeugen konnte, sehe ich das Cover, wenn ich es nochmals genauer betrachte, in einem anderen Licht. Es passt wunderbar zum Inhalt des Buches. Eine gewisse Eintönigkeit und Langeweile ist doch hier schon zu erahnen. Wenn ich das vorab schon geahnt hätte, hätte ich dieses Buch lieber nicht gelesen. Der Schreibstil hat mich nicht gefangen genommen. Für mich war das eher eine Aneinanderreihung von Vorkommnissen oder auch von Wünschen, jedoch emotionslos und langweilig geschildert.Die Geschichte an sich, die von Hope Plett und ihrem eher tristen Leben in einer Kleinstadt in Kanada spielt, hat mich von den Erläuterungen auf der Buchrückseite neugierig gemacht. Aber, hier hatte ich wahrscheinlich einfach die falschen Vorstellungen, wie dieses Thema von einer Frau, die ihr Leben und alles Drumherum hinterfragt, umgesetzt wird. Zum Großteil ist es sicherlich der Schreibstil, der den Tiefgang, den dieses Thema an sich hergeben würde, nicht umsetzt. Zum anderen werden zwar Träume und mögliche Veränderungen eingeflochten, aber, zu wenig in Szene gesetzt. Bei den Charakteren konnte ich mir gerade zu der Protagonistin ein etwaiges Bild machen, aber, es war doch etwas zu seicht und auch die anderen Mitwirkenden wurden mir zu schwammig dargestellt. Mein Fazit: das Thema wäre durchaus interessant wenn es anders umgesetzt worden wäre

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  • Der Sommerroman 2017

    Gestern und heute und morgen

    TaHa

    18. July 2017 um 17:36

    Mit Gestern und heute und morgen schenkt uns David Bergen einen Roman, der ganz wunderbar, kurzweilig und vergnüglich unterhält. Sehr gut gefällt mir der Anfang, der gleich mitten in das Leben der Protagonistin Hope Plett führt. Mit einem Rückblick, was sie sicher gemacht hätte, früher, beginnt die Story. Der Erzähler reist immer weiter zurück in Hopes Leben, so dass sie für den Leser fast schon wie eine Bekannte wird. Dabei verliert er aber nie den Bezug zur Gegenwart der in einer mennonitischen Gemeinde in Kanada aufgewachsenen Hope. Die Geschichte entspinnt sich ganz leicht, zieht den Leser, dem sämtliche Figuren so vertraut vorkommen, in seinen Bann. Man begleitet Hope beim Erwachsen werden. Das alles in einem, wie ich finde, interessanten Rahmen, der ohne Spoiler leider nicht ausgebreitet werden kann. Die Übersetzung ist phantastisch, sprachlich ein reines Vergnügen. Die Geschichte um Hope und ihre Entwicklung gehört in diesem Sommer einfach ins Urlaubsgepäck.   Etwas schade ist, dass mit der Covergestaltung die Zielgruppe der Leser etwas eingeschränkt wird.

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