David Bergen Rückzug

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Inhaltsangabe zu „Rückzug“ von David Bergen

Als das Leben noch nach Zukunft schmeckte

Eine Kommune inmitten der kanadischen Einöde: Hier verbringt die Familie Byrd gemeinsam mit anderen Sinnsuchenden ihre Ferien. Die Mutter, von Depressionen gequält, erhofft sich seelische Erneuerung. Der Vater versucht verzweifelt, am Alltag festzuhalten. Ein gescheiterter Schriftsteller, dessen Frau mit ihrem Geliebten angereist ist, will seinen Intellekt schärfen. Und die Jugendlichen wollen herausfinden, was die Zukunft für sie bereithält. Sie alle kreisen um sich selbst und sind doch nur auf der Suche nach dem wahren Leben. Aber ihr Dasein gerät erst richtig ins Wanken, als die siebzehnjährige Lizzy Byrd den jungen Ojibway-Indianer Raymond kennenlernt, der fern aller Normen und aller Akzeptanz in einer Hütte im Wald lebt. Aus Liebe wird Verzweiflung, aus Träumen wird jähe Gewissheit. Und plötzlich stehen die Urlauber am Rande einer zerbrechlichen Welt, in der Hautfarbe, Herkunft und die gerade geltende Moral alles verändern können.

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  • Rezension zu "Rückzug: Roman" von David Bergen

    Rückzug

    emeraldeye

    20. June 2012 um 16:19

    Inhaltsangabe des Verlags: Eine Kommune inmitten der kanadischen Einöde: Hier verbringt Familie Byrd gemeinsam mit anderen Sinnsuchenden die Ferien. Die Mutter, von Depressionen gequält, erhofft sich seelische Erneuerung. Der Vater versucht verzweifelt, am Alltag festzuhalten. Ein gescheiterter Schriftsteller, dessen Frau mit ihrem Geliebten angereist ist, will seinen Intellekt schärfen. Und die Jugendlichen wollen herausfinden, was die Zukunft für sie bereithält. Sie alle kreisen um sich selbst und sind doch nur auf der Suche nach dem wahren Leben. Aber ihr Dasein gerät erst richtig ins Wanken, als die siebzehnjährige Lizzy Byrd den jungen Ojibway-Indianer Raymond kennenlernt, der fern aller Normen und aller Akzeptanz in einer Hütte im Wald lebt. Aus Liebe wird Verzweiflung, aus Träumen wird jähe Gewissheit. Und plötzlich stehen die Urlauber am Rande einer zerbrechlichen Welt, in der Hautfarbe, Herkunft und die gerade geltende Moral alles verändern können. David Bergen hat viele, sehr viele Themen in seinen Roman "Rückzug" gepackt. Die allgemeine Sinnsuche und sexuelle Revolution der siebziger Jahre, die Unterdrückung der Ureinwohner des amerikanischen Kontinents, Jugendliche in der Pubertät, Ehekrisen, Sinnkrisen, das Aufbegehren gegen Vorurteile etc. Aber er kriegt es ziemlich gut hin, die Geschichte, die er erzählen will, nicht in der Fülle der Informationen untergehen zu lassen, indem er sich auf einige wenige Protagonisten konzentriert und durch sie die siebziger Jahre wiederauferstehen läßt. Dazu gehören Raymond, der Ojibway-Indianer, Lizzy, die mit ihrer Familie in der Kommune lebt, aber auch Nelson, der ältere Bruder von Raymond, der von "Weißen" zwangsadoptiert wurde und 10 Jahre weg war. Insbesondere die Gegenüberstellung der beiden indianischen Brüder, die sich als Kinder wie ein Ei dem anderen geglichen und öfter die Rollen getauscht haben, macht deutlich, was es bedeutet, auseinandergerissen und in unterschiedlichen Gesellschaftsstrukturen aufgezogen zu werden. Ihrer beider Präsenz provoziert viele andere Menschen in ihrem Umfeld dazu, Dinge zu tun, die sie so gar nicht tun wollten. Dass das nur tragisch ausgehen kann, ist folgerichtig und macht den Roman wahrhaftig. Anstrengend und teilweise unverständlich fand ich die Dialoge. Dass Menschen oft aneinander vorbeireden ist eine Binsenweisheit, aber dass sie sich in "Rückzug" so selten verständlich machen können, obwohl sie miteinander vertraut sind, wird als literarisches Stilmittel doch etwas zu sehr strapaziert.

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