David Bielmann , Pierre Paillasse Gastspiel

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Inhaltsangabe zu „Gastspiel“ von David Bielmann

"Diese Liste ist eine wahre Bibel für Einbrecher! Sie enthält für uns unbezahlbare Informationen. Sie sagt uns nämlich, zu welchem Zeitpunkt über 5000 Leute nicht zu Hause sind."§Der Kleinkriminelle Big Bad Boy plant den grossen Coup. Während eines Eishockeyspiels des HC Freiburg Gottéron will er bei wohlhabenden Leuten einbrechen, die sich gerade im Eisstadion befinden. Helfen soll ihm dabei Fredi Egger, der ebenfalls mehr Geld brauchen könnte. Fredi ist allerdings selbst ein grosser Anhänger des Clubs und verpasst sonst unter keinen Umständen ein Heimspiel. Widerwillig macht er mit, doch schon in der ersten Wohnung warten die ersten Hindernisse auf die beiden, zum Beispiel eine Leiche.§"Eine intelligente und augenzwinkernd erzählte Krimikomödie." Ilga Becker, buchhexe.com

Fazit: Eine gelungene kleine Krimikomödie mit hohem Unterhaltungswert und liebenswert beschriebenen Charakteren.

— Bellexr
Bellexr

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  • Eine charmante und intelligente Krimikomödie :-)

    Gastspiel
    nana_what_else

    nana_what_else

    20. September 2013 um 00:42

    "Big Bad Boy", begann er dann, "darf ich dich auch etwas fragen?" "Natürlich." "Warum hast du eigentlich einen so albernen Namen?" "Du findest ihn albern?", fragte Big Bad Boy besorgt. "Ach Mann. Ich hab noch nie einen dümmeren Namen gehört." [Seite 92] Ein klein wenig zum Inhalt: Den Amateurganoven Big Bad Boy und Fredi fällt eine Liste der Eishockey-Saisonkartenbesitzer in die Hände - diese ist praktisch eine Bibel für Einbrecher! Denn so wissen sie, welche Wohnungen während der Eishockeysaison an den Spieltagen leer und damit leichte Beute sind! Der Weg zum professionellen Ganoventum ist jedoch ein steiniger - denn die beiden bauen selbst eine Hürde nach der anderen, die es dann zu überwinden gilt - und beide machen keine besonders atlethische Figur dabei. Idee: Man schicke zwei tollpatschige Möchtegern-Gangster auf eine Mission und am Ende weiß man nicht mehr, ob einem die Beklauten oder die Ganoven selbst mehr leid tun sollen. Ein etwas schwermütiges und eigenwilliges Protagonistenduo, das (un)gewollt komisch wirkt. Eine Geschichte über eigentlich liebe Kerle, die irgendwann ein klein wenig auf die schiefe Bahn gerieten (oder geschubst wurden), die Eishockey lieben, und die Berner nicht leiden können. So gar nicht. Oder? Umsetzung: Gastspiel ist weder spannungsgeladene noch schreiend komische Unterhaltung. Nach dem Lesen dieses Büchleins muss man das Licht nachts nicht brennen lassen, auch Gänsehautfeeling ist einem fern: Vielmehr schmunzelt man sich beim Gedanken an Fredi und den hageren Big Bad Boy in den Schlaf. Und genau das macht den einzigartigen Charme dieser gelungenen Krimikomödie aus! Die Pointe der Geschichte ließ mich laut auflachen und die Geschichte entließ mich mit einem richtig guten Gefühl. Gestaltung: Die Gestaltung des relativ dünnen Büchleins gefällt mir ausgesprochen gut! Schlicht und dennoch verspielt, wie der Inhalt. Soundtrack: David Bielmanns Geschichten liefern ihren ganz speziellen Soundtrack immer mit! Fredis Lieblingssängerin ist Madonna - sein Handyklingelton "The Power of Goodbye". Klingt nach einem schlimmen Schurken, nicht wahr? :-) Just For Info: Zwischen 2009 und 2011 veröffentliche David Bielmann (damals unter dem Pseudonym Pierre Paillasse) in Eigenregie drei Krimis: Nachspiel, Nachschuss und Nachruhm. Gastspiel knüpft lose an die Trilogie an, lässt sich aber auch vollkommen unabhängig davon lesen und genießen. Fazit: Eine charmante, intelligente Krimikomödie, die einen das Pech der liebenswert-tollpatschigen Gauner fast bedauern lässt! Ein herrliches Lesevergnügen für zwischendurch und für Eishockey-Fans ohnehin ein absolutes MUSS! 3,5 von 5 Sternen

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  • ideal für zwischendurch

    Gastspiel
    Manja82

    Manja82

    22. April 2013 um 16:55

    Kurzbeschreibung: «Diese Liste ist eine wahre Bibel für Einbrecher! Sie enthält für uns unbezahlbare Informationen. Sie sagt uns nämlich, zu welchem Zeitpunkt über 5000 Leute nicht zu Hause sind», prahlt der Kleinkriminelle Big Bad Boy. Er ist in den Besitz der Saisonkarten-Namensliste des HC Freiburg Gottéron gelangt und plant damit den großen Coup. Während eines Eishockeyspiels will er bei wohlhabenden Leuten einbrechen, die sich gerade im Eisstadion befinden. Helfen soll ihm dabei der Sozialbezüger Fredi Egger, der von Unmengen Bier, Luxus, schönen Frauen und – vom ersten Meistertitel seines geliebten Gottéron träumt. Als großer Anhänger des Clubs verpasst Fredi sonst unter keinen Umständen ein Heimspiel. Widerwillig macht er mit, doch schon in der ersten Wohnung warten die ersten Hindernisse auf die beiden, zum Beispiel eine Leiche. (Quelle: Woa Verlag) Meine Meinung: Big Bad Boy, ein Kleinkrimineller, kommt durch Zufall an eine Liste mit allen Dauerkartenbesitzern des Eishockeyclubs HC Freiburg Gottéron. Und da Fans mit Dauerkarte während eines Eishockeyspiels nun mal im Stadion sind ist deren Haus bzw. Wohnung leer. Was also bietet sich für einen Kleinkriminellen besser an als diese leer zu räumen? Big Bad Boy macht diese Sache seinem Freund Fredi schmackhaft. Dumm nur das Fredi auch Anhänger des HC Freiburg Gottéron ist und kein Spiel verpassen möchte. Da aber bei ihm auch ständig das Geld knapp ist lässt sich Fredi schließlich auf den Cup ein. Doch auf die Möchtegerndiebe warten so einige Überraschungen … Die Krimikomödie „Gastspiel“ stammt aus der Feder des Autors David Bielmann. Nachdem ich von diesem Autor bereits „Flucht eines Toten“ gelesen hatte war ich sehr gespannt auf das dieses Buch. Die beiden Protagonisten Big Bad Boy und Fredi versuchen auf Biegen und Brechen kriminell zu sein. Wissen sie doch sonst nicht wirklich was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen. Und genau dieser Umstand macht die beiden wirklich sehr sympathisch. Big Bad Boy ist geheimnisvoll und versucht nicht aufzufallen. Er ist verdammt tollpatschig in den Dingen die er versucht. Dabei möchte er doch eigentlich nur eines, er möchte zu den Kleinkriminellen gehören, egal wie. Sei Freund Fredi hat die Einstellung „wenn nicht heute, dann eben morgen“. Ihm ist eigentlich alles egal, er hat kaum Ehrgeiz etwas aus seinem Leben zu machen. Er denkt auch nicht wirklich an seine Zukunft, ist faul und lebt in den Tag hinein. Dabei ist er quasi immer knapp bei Kasse. Die beiden geben ein Duo ab, das wirklich herrlich ist. Es macht wirklich Spaß ihnen bei ihren Machenschaften zuzuschauen. Die Dialoge zwischen ihnen sind herrlich witzig. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und amüsant. Er legt einen Humor an den Tag, der recht trocken ist. Aber gerade das ist es was das Buch ausmacht. Immer wieder geschehen unvorhersehbare Dinge und so möchte man als Leser wissen wie es mit Big Bad Boy und Fredi während ihres Diebeszugs weitergeht. Man ist regelrecht gefesselt. Fazit: „Gastspiel“ von David Bielmann ist eine wirklich tolle Krimikomödie. Die Charaktere sind sympathisch und der Schreibstil, da besonders die Dialoge witzig und unterhaltsam. Ein Buch ideal für zwischendurch, da es gerade mal 120 Seiten hat! Durchaus empfehlenswert!

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  • Die Bibel für Einbrecher

    Gastspiel
    Bellexr

    Bellexr

    12. April 2013 um 18:33

    Der Kleinkriminelle Big Bad Boy ist der festen Überzeugung, das große Los gezogen zu haben. Durch Zufall ist ihm nämlich die Liste aller Dauerkartenbesitzer des Eishockeyclubs HC Freiburg Gottéron in die Hände gefallen. Und wo halten sich Dauerkartenbesitzer während eines Eishockeyspiels ihres Vereins auf: Klar, im Stadion und ihr Haus steht leer. Beste Gelegenheit, um dieses leerzuräumen. Das macht Big Bad Boy seinem Kumpel Fredi schmackhaft. Ein Haken hat die Sache nur: Fredi ist glühender Gottéron-Fan und eigentlich ist es für ihn unvorstellbar, auch nur ein Spiel zu verpassen, zumal jetzt die entscheidenden Spiele laufen. Aber auch bei Fredi ist das Geld äußerst knapp, also auf zum ersten Einbruchsobjekt. Allerdings wartet in der ersten Wohnung bereits ein unerwartetes Hindernis auf die beiden Möchtegerndiebe und es soll wahrlich nicht das Letzte bleiben. Man muss nicht unbedingt Eishockeyfan und schon gar nicht Anhänger des HC Freiburg Gottéron sein, um diese kleine, aber feine Krimikomödie zu mögen, aber dann wird man mit Sicherheit noch mehr Spaß an der Geschichte haben. Fredi hätte freilich seine helle Freude an dem Krimi, wenn denn Lesen etwas für ihn wäre, aber Fredi vertrödelt lieber die Tage, ist arbeitslos, lebt von Sozialhilfe und ist somit immer knapp bei Kasse. Aber er lässt sich dennoch kein Spiel seines Clubs entgehen, der sogar schon einmal auf Platz 1 der Tabelle stand, mangels Geld wird halt zu einem Auswärtsspiel getrampt. Der liebenswerte Möchtegern-Kriminelle, der hierfür eigentlich viel zu gutherzig ist, hat somit anfangs auch keine rechte Lust, sich an dem geplanten Einbruchsmarathon von Big Bad Boy zu beteiligen, aber Bier schmeckt nun einmal viel zu gut und die Verlockung des schnöden Mammon ist einfach zu groß. Und der Plan von Big Bad Boy scheint ja wirklich genial einfach zu sein, scheint aber auch nur so.  Warmherzig, lebendig und immer mit einem Augenzwinkern versehen erzählt David Bielmann seinen Krimi über die zwei Gelegenheitsdiebe, die ihr ganzes Leben schon auf der Verliererseite stehen und sich irgendwie damit arrangiert haben. Trotz der Kürze von nur 120 Seiten lässt der Autor auch immer mal wieder einige Informationen über die Vergangenheit von Big Bad Boy und Fredi mit einfließen, was zusätzlich dafür sorgt, dass man schnell eine Vorstellung der beiden äußerst sympathischen Protagonisten erhält. Und nicht nur die Charaktere sind prima herausgearbeitet, auch die Story entwickelt sich wohldurchdacht und äußerst amüsant. Es macht einfach Spaß den sympathischen Fredi und seinen Kumpel, der gerne einen auf coolen Bösewicht macht und es dabei doch so gar nicht ist, bei ihren Einbruchsversuchen zu begleiten. Die Story – immer wieder durchsetzt mit Informationen rund ums Eishockey – entwickelt sich durchweg unterhaltsam, manchmal auch ein wenig spannend und überrascht auch noch mit der ein oder anderen unvorhersehbaren Wendung. Fazit: Eine gelungene kleine Krimikomödie mit hohem Unterhaltungswert und liebenswert beschriebenen Charakteren.  

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