David Bittner

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Alle Bücher von David Bittner

Unter Bären in Alaska

Unter Bären in Alaska

 (1)
Erschienen am 09.11.2015
Der Bär

Der Bär

 (1)
Erschienen am 01.10.2013

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Rezension zu "Unter Bären in Alaska" von David Bittner

Bärenstark
ForeverAngelvor 3 Jahren

Vor Bären habe ich großes Respekt und ich möchte nie in die Situation kommen, ihnen in der Natur plötzlich gegenüber zu stehen. Ich weiß, dass sie sehr gefährlich sein können und dass man ihnen besser nicht zu nahe kommen sollte, dass man sie nicht vermenschlichen soll, dass es Raubtiere sind und keine Kuschelbären. Aber - ach! - sie können so goldig aussehen! Ich würde gerne einmal selbst einen fotografieren, aus sicherer Entfernung. Bis es soweit ist, kann ich gar nicht genug von Bildbänden wie Unter Bären in Alaska bekommen. Ich weiß nicht, warum sie so eine Faszination auf mich ausüben, sie tun es einfach. 

Unter Bären in Alaska widmet Fotograf David Bittner "seinen" Bären. Jenen Küstenbraunbären, die er immer wieder auf seinen Reisen nach Alaska angetroffen hat, deren Geschichte er in diesen Fotos festhält. So ist es auch nicht verwunderlich, dass einige Kapitel dieses Buches einem einzelnen Bären gewidmet sind: Luna, etwa, oder Balu, Luunie, Joya, Berta und Baia. 

Dieses Buch ist einerseits ein eindrucksvoller Bildband voller atemberaubender Aufnahmen. Andererseits erzählt er auch viel über den Nationalpark Katmai, erklärt die Besonderheiten der Wildnis Alaskas, und berichtet von David Bittners Abenteuern. Wie in einem Reisebericht erzählt er, was er erlebt hat, wie er die Bären beobachtet hat, wie sein Tagesbalauf aussah. Wie lange es dauert, bis die Bären sich in seiner Umgebung völlig ungestört verhalten. Oft ertappe ich ich dabei, wie ich bei Bildbänden wie diesen den Text völlig ignoriere und einfach nur die Fotos bewundere, aber David Bittners Erzählungen haben etwas an sich, das mich in ihren Bann gezogen hat. Ich wollte unbedingt wissen, wer Balu ist, wie er ihn kennengelernt hat. Zwischenzeitlich haben die Texte mehr von Prosa als von einem bloßen Bericht, lesen sich wie ein Roman, bei dem ich ständig wissen wollte, wie es weitergeht. Was passiert mit der Kamera, die von dem neugierigen Bärenjungen entführt wurde?

Und dann die Fotos. Ich hatte schon einmal einen Bildband über Bären in Alaska für euch besprochen, bei dem leider viele Aufnahmen dabei waren, die ich qualitativ ziemlich schlecht fand. Das ist hier anders. David Bittners Aufnahmen sind gestochen scharf und klar, selbst Nahaufnahmen, in denen sich der Bär die Wassertropfen aus dem Fell schüttelt. Jeder einzelne Tropfen glänzt scharf und klar im Sonnenlicht. Es gibt Porträts, es gibt Landschaftsaufnahmen, es gibt Aktionsfotos, es gibt ein paar Aufnahmen anderer Tiere Alaskas. Mal stehen die Bären im Vordergrund, mal die Landschaft. Ganz selten sieht man auch Bittner selbst auf den Bildern. 

Unter Bären in Alaska ist einfach ein großartiger Bildband mit eindrucksvollen, ja atemberaubenden Fotos, und spannenden Berichten und Informationen rund um den Nationalspark Alaskas und die Küstenbraunbären. Irgendwann einmal möchte ich auch einen Bären fotografieren, aber bis dahin schaue ich mir einfach David Bittners Fotos an und lasse mich vom Fernweh packen.

(c) Books and Biscuit

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Rezension zu "Unter Bären in Alaska" von David Bittner

Bärenstark
ForeverAngelvor 3 Jahren

Vor Bären habe ich großes Respekt und ich möchte nie in die Situation kommen, ihnen in der Natur plötzlich gegenüber zu stehen. Ich weiß, dass sie sehr gefährlich sein können und dass man ihnen besser nicht zu nahe kommen sollte, dass man sie nicht vermenschlichen soll, dass es Raubtiere sind und keine Kuschelbären. Aber - ach! - sie können so goldig aussehen! Ich würde gerne einmal selbst einen fotografieren, aus sicherer Entfernung. Bis es soweit ist, kann ich gar nicht genug von Bildbänden wie Unter Bären in Alaska bekommen. Ich weiß nicht, warum sie so eine Faszination auf mich ausüben, sie tun es einfach. 

Unter Bären in Alaska widmet Fotograf David Bittner "seinen" Bären. Jenen Küstenbraunbären, die er immer wieder auf seinen Reisen nach Alaska angetroffen hat, deren Geschichte er in diesen Fotos festhält. So ist es auch nicht verwunderlich, dass einige Kapitel dieses Buches einem einzelnen Bären gewidmet sind: Luna, etwa, oder Balu, Luunie, Joya, Berta und Baia. 

Dieses Buch ist einerseits ein eindrucksvoller Bildband voller atemberaubender Aufnahmen. Andererseits erzählt er auch viel über den Nationalpark Katmai, erklärt die Besonderheiten der Wildnis Alaskas, und berichtet von David Bittners Abenteuern. Wie in einem Reisebericht erzählt er, was er erlebt hat, wie er die Bären beobachtet hat, wie sein Tagesbalauf aussah. Wie lange es dauert, bis die Bären sich in seiner Umgebung völlig ungestört verhalten. Oft ertappe ich ich dabei, wie ich bei Bildbänden wie diesen den Text völlig ignoriere und einfach nur die Fotos bewundere, aber David Bittners Erzählungen haben etwas an sich, das mich in ihren Bann gezogen hat. Ich wollte unbedingt wissen, wer Balu ist, wie er ihn kennengelernt hat. Zwischenzeitlich haben die Texte mehr von Prosa als von einem bloßen Bericht, lesen sich wie ein Roman, bei dem ich ständig wissen wollte, wie es weitergeht. Was passiert mit der Kamera, die von dem neugierigen Bärenjungen entführt wurde?

Und dann die Fotos. Ich hatte schon einmal einen Bildband über Bären in Alaska für euch besprochen, bei dem leider viele Aufnahmen dabei waren, die ich qualitativ ziemlich schlecht fand. Das ist hier anders. David Bittners Aufnahmen sind gestochen scharf und klar, selbst Nahaufnahmen, in denen sich der Bär die Wassertropfen aus dem Fell schüttelt. Jeder einzelne Tropfen glänzt scharf und klar im Sonnenlicht. Es gibt Porträts, es gibt Landschaftsaufnahmen, es gibt Aktionsfotos, es gibt ein paar Aufnahmen anderer Tiere Alaskas. Mal stehen die Bären im Vordergrund, mal die Landschaft. Ganz selten sieht man auch Bittner selbst auf den Bildern. 

Unter Bären in Alaska ist einfach ein großartiger Bildband mit eindrucksvollen, ja atemberaubenden Fotos, und spannenden Berichten und Informationen rund um den Nationalspark Alaskas und die Küstenbraunbären. Irgendwann einmal möchte ich auch einen Bären fotografieren, aber bis dahin schaue ich mir einfach David Bittners Fotos an und lasse mich vom Fernweh packen.

(c) Books and Biscuit

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Arbutuss avatar

Rezension zu "Der Bär" von David Bittner

Wunderschönes Buch
Arbutusvor 3 Jahren

David Bittner reiste zunächst nach Alaska, um Lachse zu beobachten. Eigentlich kannte er alle Verhaltensregeln, die einen vor unverhofften Bärenbegegnungen schützen. Und dann passierte es doch: müde von der anstrengenden Kajaktour, versäumte er, sich vor der Flussbiegung durch lautes Rufen bemerkbar zu machen und scheuchte unversehens eine Bärenmutter mit zwei Jungen auf. Die Begegnung mit der Bärenmutter war ein Schock, aber anders als erwartet hatte sie kein Interesse daran, den Eindringling zu töten, sondern bedrohte ihn nur (was wirkungsvoll gelang) und brachte dann ihre Jungen in Sicherheit. Dieses Verhalten faszinierte den Biologen, und er wollte mehr über diese wunderbaren Tiere erfahren. So campte er wochenlang in der Wildnis Alaskas, um sich an die Spuren von Meister Petz zu heften. Dabei ließ er seine Protagonisten stets bestimmen, wie nah sie ihn heranlassen wollten. Dadurch entstand allmählich ein Vertrauensverhältnis, durch das David Bittner unglaubliche Aufnahmen gelangen, die man sonst so noch nicht gesehen hat. Alleine diese Fotos sind den Preis wert. Auch die abenteuerlichen Begegnungsberichte von David Bittner sind eine spannende Lektüre. Diese werden ergänzt durch drei andere Berichts-Ebenen, die jeweils farblich dezent anders gekennzeichnet sind: Ursula Amstutz und Chlaus Lötscher haben Historisches, Artenspezifisches und Volkskundliches zum Thema Bär zusammengetragen, und Reinhard Schnidrig erzählt vom Umgang des schweizerischen Umweltbundesamtes mit den gelegentlich wieder in die Schweiz einwandernden Bären. So erfahren wir auch ganz nebenbei eine Menge Brisantes über unseren 2006 in Bayern abgeschossenen Liebling Bruno, dass er nämlich ein Sohn von Jurka war, die ihrerseits zu den kroatischen Bären gehörte, die Anfang der Jahrtausendwende von den italienischen Behörden im Trentino angesiedelt wurden, um der dort vom Aussterben bedrohte Bärenpopulation den Fortbestand zu sichern... Wir erfahren, dass Bären eigentlich menschenscheu und ungefährlich sind und wie sie - durch Fehler von Menschen - zu Risiko- und Problembären werden. Ein unglaublich reiches, informatives, spannendes, anrührendes, wichtiges Buch. Der Preis ist stolz, aber die Investition lohnt sich.

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