David Bodanis Einsteins Irrtum

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Inhaltsangabe zu „Einsteins Irrtum“ von David Bodanis

Triumph und Tragik des größten Denkers des 20. Jahrhunderts
Albert Einstein war eines der größten Genies des 20. Jahrhunderts, er formulierte die Gleichung E=mc², die den Zusammenhang von Masse und Energie definierte, und entwickelte bahnbrechende Gedanken zu Raum und Zeit. So sagte er voraus, dass das Universum expandiert. Und doch stand der von der ganzen Welt gefeierte Wissenschaftler am Ende seines Lebens unter seinen Kollegen ziemlich isoliert da.
David Bodanis schildert die Geschichte von Einsteins größtem Irrtum, der letztlich dazu führte, dass er sich mit den aufregenden Erkenntnissen seiner Nachfolger zur Quantenmechanik nicht mehr anzufreunden vermochte und die Idee der Unschärferelation verwarf. Bodanis verbindet elegant das persönliche Drama mit der faszinierenden Geschichte der Physik und schafft es, komplizierte Sachverhalte auch für Laien verständlich und spannend zu erzählen.

Ein gelungener Einblick in das Leben und Wirken des Genies Einsteins. Auch für Laien sehr gut verständlich.

— 101844

Ein wunderbares Buch

— Marie1971

Tolle Biografie über ein Jahrhundertgenie. Leseempfehlung!

— RaffisBookshelf

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  • Ein großes Lesevergnügen!

    Einsteins Irrtum

    101844

    20. July 2017 um 18:54

    David Bodanis hat es geschafft, das Leben und vor allem die Arbeit Albert Einsteins verständlich und wertschätzend darzustellen. Das Buch hat eine übersichtliche Gliederung von sechs Teilen, Prolog und Anhang. Mit 335 Seiten liegt es auch nicht schwer im Magen. Der Prolog ist emotional etwas aufgeladen. Einstein wird als vereinsamte Ikone dargestellt. Schon zu Beginn werden seine Grundgedanken in Form des Energieerhaltungsgesetzes und des Materieerhaltungssatzes anschaulich erklärt. Entsprechende Grafiken unterstützen den Leser beim Verstehen der komplexeren Inhalte. Abgelöst und aufgelockert wird das Ganze durch Schilderungen von Einsteins Kindheit und Jugend in einer liebevollen und technisch versierten Familie. Das Klischee des unkonventionellen träumerischen Genies wird bestätigt und durch die Beschreibung seiner autodidaktischen Fähigkeiten positiv verstärkt. Das Einstein ein charmanter Frauenheld war, mag man sich nur bedingt vorstellen können und doch scheint da etwas Wahres dran zu sein. Vereinzelte Anekdoten lassen den Leser schmunzeln. Interessante Exkurse über Hubble und Keppler erhöhen den Lesespaß ungemein. Der Epilog ist sehr wertschätzend verfasst und für alle weiterhin Interessierten findet sich im Anhang eine detaillierte Erklärung von Einsteins Relativitätstheorie. Insgesamt ein wirklich gelungenes Buch ohne unnötige Längen und alles andere als trocken.Das Buch wurde mir von der Randomhouse Verlagsgruppe freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

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  • Eine beeindruckende Lebensgeschichte

    Einsteins Irrtum

    Marie1971

    13. July 2017 um 19:44

    Albert Einstein vertraute seiner ersten Frau Maric an dass es Zeiten gebe, da "kommen mir alle Menschen ausser Dir so fremd vor, wie wenn sie durch eine unsichtbare Wand von mir getrennt wären". Diese sehr persönlichen Eindrücke aus dem Leben von Einstein haben mich nachhaltig beeindruckt. Bis dato verband ich mit dem Namen Einstein die Relativitätstheorie und die Gleichung E=mc2. Das Buch von David Bodanis "Einsteins Irrtum" hat mir jedoch auf faszinierende Art und Weise, sowohl die komplizierten Gedankengänge und die daraus resultierenden Theorien näher gebracht, wie auch mein Interesse an der Person Einstein geweckt. Darüber hinaus erklärt der Autor den fatalen Irrtum, dem Einstein erlegen war, sich den wissenschaftlichen Theorien anderer grosser Wissenschaftler seiner Zeit zu verschliessen. Ein gar wichtiger Teil seiner Lebensgeschichte der mir so nicht bekannt war. Der Schreibstil ist lebendig, die Lebensabschnitte durch separate Kapitel gut eingeteilt. Die Theorien durch Zeichnungen und eine separate, zusammenfassende Erklärung sehr anschaulich dargestellt. Das Ganze ist aufgelockert durch private Photographien dieses Jahrhundertgenies. Eine Materie wie Physik so aufzuarbeiten, dass man daraus ein fachlich wunderbar recherchiertes aber trotzdem spannendes Buch schreiben kann, ist schon ein kleines Wunder an sich. Damit dann auch noch die Biographie von Einstein mit sehr persönlichen Eindrücken aus seinem Leben zu verbinden, vermag einen nur noch respektvoll sich zu verneigen. Ein grosses Lob dem Autor für dieses wunderbare Buch was sicherlich auch bei anderen Lesern grossen Eindruck hinterlassen wird.

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  • Einstein!

    Einsteins Irrtum

    RaffisBookshelf

    06. June 2017 um 14:13

    Einstein ist einer der faszinierendsten Wissenschaftler für mich. Ich war immer begeistert, sobald wir im Physikunterricht eine seiner Theorien durchnahmen. Ich schaute mir nun diverse Biografien an und fragte mich mit welcher ich starten könnte. Der Satz „Niemand erklärt komplizierte Wissenschaft so faszinierend und verständlich wie David Bodanis.“ hat mich schlussendlich überzeugt und so danke ich dem Verlag, dass ihr mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat: Ich war nun echt gespannt auf diese etwas andere Biografie, meine Meinung und auch den Inhalt werde ich euch im folgenden erläutern: Inhalt: In „Einsteins Irrtum – Das Drama eines Jahrhundertgenies“ geht es zunächst einmal über Einstein einen der bekanntesten und brillantesten Wissenschaftler die es je gab. Aber was den Inhalt so besonders macht ist der Untertitel bzw. das zweite Wort des Titels. Das Buch beschäftigt sich nämlich auch mit den negativen Punkten in Einsteins Leben bzw. seinem großen Irrtum und wie er in seinen späten Jahren den Anschluss an die aktuelle Wissenschaft verliert. Welchen Irrtum Einstein begann und was auch sonst noch passierte möchte ich euch nicht vorwegnehmen. Aufmachung: Das Buch hat eine wunderbare Aufmachung und zwischen den Bildern gibt es auch zur Erläuterung der physikalischen Sachzusammenhänge Illustrationen. Die Verschiedenen Ereignisse, wie zum Beispiel die Treffen zwischen Einstein und den verschiedensten Wissenschaftlern werden in Bildern untermauert. Natürlich gibt es auch ein Quellenverzeichnis und zusätzlich als Anhang eine kurze Erklärung der allgemeinen Relativitätstheorie. Meine Meinung: Mann muss zunächst natürlich wieder bedenken, dass es ein Sachbuch ist und ich es wirklich nur Leuten empfehlen würde, die Sich für Physik oder Einstein interessieren. Wenn man physikalischen Sachverhalten nicht wirklich Interesse entgegen bringen kann ist das Buch eher nichts für einen. Dennoch sollte man sich nicht von diesem Wissenschaftsgebiet abschrecken lassen, da es wirklich für jeden verständlich erklärt wird. Das Zitat welches beim Klappentext abgedruckt wird stimmt meiner Meinung nach voll und ganz. Die Physikalischen Fakten werden wirklich für jeden verständlich erklärt und auch mit den Skizzen verdeutlicht. Ich kannte einige der Theorien, welche dargestellt werde, schon aus dem Physikunterricht aber ich denke trotzdem das es auch für Leser ohne Hintergrundwissen interessant und logisch erklärt ist. Um jetzt einmal von den rein physikalischen Theorien wegzukommen, denn das Buch ist  wirklich viel mehr als das, beginnen wir damit wo eigentlich jede Biographie sowie auch diese beginnt, nämlich in der Kindheit, in diesem Falle von Einstein. Wir verfolgen Einstein auf all seinen Reisen und bekommen wirklich viele Informationen auch über seine Familiären Umstände.  Dennoch lag der Fokus größtenteils auf den wissenschaftlichen Arbeiten und eben auch auf den Irrtümer. Hierbei verfolgen wir auch andere Wissenschaftler bei ihren Forschungen. Mit diesen wollen sie die Theorien Einsteins wieder- oder auch belegen, besonders diese Forschungsreisen und Einblicke fand ich sehr Interessant. Der einzige kleine Kritikpunkt, welcher aber nicht wirklich ins Gewicht fällt war, dass ich mir erhofft hätte das die Gefühle Einsteins nach dem aufkommen seines Irrtums, genauer dargestellt werden (vielleicht habe ich in diese Hinsicht von einem Sachbuch einfach zu viel erwartet und es ist nicht wirklich ein Kritikpunkt sondern vielleicht eher eine Fehleinschätzung). Alles in allem eine wunderbare Biographie für alle Einstein- und Physikfans, oder auch für die die es werden wollen und mit ein wenig physikalischem Interesse an die Sache herangehen!

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  • Der Aufstieg und Fall eines großen Genies!

    Einsteins Irrtum

    MatthiasBreimann

    03. May 2017 um 22:39

    Das Werk ist in sechs große Teile gegliedert, wobei diese wiederum in kleinere Teile eingeteilt sind. Es befinden sich zudem zahlreiche schwarz weiß Fotos von Einstein selbst, aber auch von anderen berühmten Wissenschaftlern in dem Buch, aber auch viele Skizzen und Zeichnungen, die die Gedankenexperimente von Einstein veranschaulichen sollen und dem Leser dabei helfen, manche Theorien einfacher zu verstehen. Am Schluss befindet sich noch ein eigenständiges Kapitel, wo die Relativitätstheorie für Laien, einfach und verständlich erklärt wird.Dann gibt es noch einige Anmerkungen zu den jeweiligen Kapiteln/Titeln, einen Literaturhinweis, sowie ein Sach- und Personenregister.Zum Inhalt ist zu sagen, dass es ein wirklich spannendes und sehr interessantes Werk ist. Der Autor schafft es eine Biographie und Wissenschaft so zu vereinen, so das es auch für Leser, die nicht an der Wissenschaft per se interessiert sind, ein spannendes und unterhaltsames Werk ist und auch bis zum Ende bleibt.Informativ und spanned geht es dabei um das Leben von Albert Einstein. Es wird gezeigt, wie er mit seiner Gleichung, E=mc2, zu einem der weltberühmtesten Wissenschaftler wurde und damit ein großes Rätsel der Physik und der Welt löste.Aber es werden natürlicherweise auch die extremen Schattenseiten  seines Genies aufgezeigt. Sei es in seinem Privatleben oder die Katastrophen, die das 20. Jahrhundert mit sich brachte. Aber auch für den Leser, sehr emotionale Untergang von Einstein, in der Welt der Wissenschaft, als plötzlich durch andere Wissenschaftler wie Niels Bohr oder Werner Heisenberg, die Theorie der Quantenmechanik aufkam.Wenn man dieses sensationelle Werk liest, ist es sehr ergreifend, wie aus einem jungen Knaben, der genialste und angesehendste Wissenschaftler wird, der dann nur noch ein sehr introvertierter, alter Mann wurde, der zum Schluss alleine in einem Krankenhaus starb.Ein ergreifendes aber wunderbares Werk, dass ich jedem ans Herzen legen kann!

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  • Physik in Form einer Biographie

    Einsteins Irrtum

    michael_lehmann-pape

    02. May 2017 um 15:45

    Physik in Form einer Biographie„Er war der klügste Kopf der Neuzeit. Warum war er am Ende so allein“?Wobei dieses „allein“ weniger den privaten Menschen Einstein in den Blick nimmt, sondern die Isolation des Entdeckers der Relativitätstheorie in seinem wissenschaftlichen Wirken in den Blick nimmt.Am Ende war Einstein im Rahmen der wissenschaftlichen Diskussion, die in der Weiterentwicklung auch und gerade seiner Arbeit inzwischen bei den ersten fundierten Gedanken zur Quantentheorie angelangt, an den Rand geschoben. Lapidar gesagt, weil das Genie da einfach nicht mitmachen wollte.Warum dem so war, wie das zustande kam, dem geht David Bodanis in seiner biographischen Darstellung ruhig, sachlich und fundiert nach. Und erklärt auf diesem Wege fast wie nebenbei (und durchaus auch dem Laien weitgehend verständlich) die Kernfragen der Physik, mit denen Einstein sich beschäftigte und die zu jener Zeit im Zentrum der Aufmerksamkeit standen.Ein Ansinnen, bei dem durchaus der „Mensch“ Einstein nicht vergessen wird. Die persönlichen Prägungen und Entwicklungen, die privaten Lebensumstände, die Verhältnisse „im Hause Einstein“, all das lässt Bodanis je gekoppelt an die Zeit und die Forschung Einsteins flüssig mit einfließen. Was abgerundet wird durch einige Anekdoten, Einsteins Begegnung mit Chaplin oder mit Hubble. Bei denen man sich gerne vor dem inneren Auge vorstellt, wie die beiden bekannten Männer einträchtig gemeinsam durch das Okular die Sterne betrachteten.Dennoch, so ganz auf einfachster Ebene lassen sich manche hochkomplexe Sachverhalte eben nicht darstellen und so sind durchaus Abschnitte im Buch zu finden, die dem interessierten mathematischen und physikalischem Laien einige Erhellung erbringen dürften, den unbeschwerten Leser aber eher dazu bringen, die entsprechenden Zeilen mehrfach lesen zu müssen.„Sperrig wird die Sache, wenn man mit Worten vollständig beschreiben will, was in den vielen möglichen Rubriken vorkommt“. Was z.B. bei der Erläuterung der Nutzung von „g34“ durch Einstein und Grossmann zu erkennen ist. Mathematik ist eben auch eine Form der Sprache und Kommunikation, eben nur nicht mit Worten und mit solchen nicht letztgültig zu erläutern.Was nun aber die Isolation angeht, die Einstein nicht erst in seinen letzten 2-3 Lebensjahren im Blick auf seine Kollegen erlebte, das erläutert Bodanis griffig und klar. Dass Einstein selbst sich zu einem „Mann von gestern“ machte, indem er (aus konkreten Erfahrungen heraus, im Kern aber zu Unrecht) die experimentelle Seite seiner Theorien begann, fast vollständig zu ignorieren. Und sich so erst langsam, dann mit steigernder Geschwindigkeit als blind gegenüber den „neuen Einsichten“ vor allem der Quantenphysik gegenüber zeigt.Eine interessante Darstellung, in welcher die Atmosphäre der Zeit, die wichtigen wissenschaftlichen Fragen korrespondieren mit Einsteins persönlicher Haltung und seinem privaten Leben.

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