David Brin Der Übungseffekt

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Inhaltsangabe zu „Der Übungseffekt“ von David Brin

Lange Jahre hat der Physiker Dennis Nuel am Zievatron gearbeitet – einer Maschine, mittels derer er sich in Parallelwelten teleportieren kann. Eines Tages landet er in einer Welt, die der unseren verblüffend ähnlich ist, nur dass hier die Naturgesetze förmlich auf den Kopf gestellt werden: Kleidung wird durch längeres Tragen hochwertiger, Schwerter durch häufigen Gebrauch schärfer und Werkzeuge effektiver. Doch dieser so genannte »Übungseffekt« hat auch seine Schattenseiten, und bald schwebt Dennis in tödlicher Gefahr …

David Brin erreicht mit seinem Übungseffekt einen Überraschungseffekt.

— einz1975
einz1975

Der Übungseffekt ist eine Idee welchen nur wenigen einfallen könnte.

— Dorfwolf
Dorfwolf

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  • Auf ins physikalische Abenteuer

    Der Übungseffekt
    dominona

    dominona

    04. August 2017 um 14:38

    Eine Welt in der die Dinge besser werden, nur weil man sie benutzt ist an sich schon eine ausgefallene Idee, aber die einzelnen Charaktere machen das Ganze noch abgedrehter. Es liest sich wirklich wie ein Abenteuer, inkklusive Prinzessin, Superroboter und kleinen wundersamen Kreaturen. Ich hatte zwar etwas Wissenschaftlicheres erwartet, aber bin mit dem Ergebnis auch sehr zufrieden.

  • Der Übungseffekt

    Der Übungseffekt
    einz1975

    einz1975

    03. August 2017 um 07:10

    Wer hätte gedacht, dass man Physik auch mal völlig anders erleben kann und damit ein ganzes Abenteuer? Genau das passiert Physiker Dennis Nuel. Wir befinden uns in einer nicht all zu fernen Zukunft. Irgendwann haben sich einige Wissenschaftler zusammengetan und das sogenannte Zievatron entwickelt. Damit ist es möglich durch Raum und Zeit zu reisen – so zumindest die Theorie. Nachdem man aber auf der anderen Seite keine Meldung mehr bekommt, muss jemand hindurch und nachschauen was dort drüben passiert ist. Dennis nimmt sich dieser Aufgabe an und ist somit der erste Mensch auf einem völlig fremden Planeten. Mit Überlebensrationen ausgestattet und genug Material ein neues Zievatron auf der anderen Seite aufzubauen bricht er auf.Ohne große Überraschung stellt er fest, dass diese andere Welt gar nicht so anders ist als unsere. Landschaft, Pflanzenwelt und Wetter gleicht der Erde und selbst wenn die Tierwelt etwas anders ausschaut, haben sie immer noch gleiche uns bekannte Optik und Eigenschaften. Doch darum ging es gar nicht. Was ist hier passiert? Warum wurde das Portal zerstört? Ab jetzt bekommt die Geschichte eine bereits oft erzählte Art und Weise verpasst. Dennis erkennt das hier Menschen leben. Auf einer primitiven Stufe, etwa mit dem Mittelalter zu vergleichen. Genau diese haben anscheint das Tor zerlegt, da hier Metall extrem selten zu sein scheint.Natürlich wird er irgendwann entdeckt und eine endlos lange Flucht nimmt ihren Lauf. Er gerät dabei in Gefangenschaft, bricht wieder aus und das gleich beginnt immer wieder von vorn. Er lernt dabei viele Charaktere kennen. Einige bleiben bis zum Schluss und andere eben nicht. Selbst eine Prinzessin ist dabei. Und welcher Held bekommt sie wohl am Ende? Wie dem auch sei, dass Buch trägt nicht umsonst diesen seltsamen Namen, denn der Übungseffekt ist nicht anderes als umgekehrte Physik. Wo sich in unserer Welt durch Benutzung von Geräten und Gegenständen alles abnutzt und schlechter wird, ist es hier genau andersherum.Alles wird besser oder hochwertiger. Als Beispiel: Kleidung wird mit groben Gewebe hergestellt und durch das tragen wird sie immer feiner und besser oder eine Axt welche erst grob wie aus der Steinzeit ausschaut, wird nach und nach scharf und zu einer mächtigen Waffe bei ständiger Übung. Genau das macht den Reiz des Buches aus. Immer wieder stellt man sich diese seltsame Welt vor. Warum jedoch aus einem einfachen angebundenen Stock ein Propeller wird oder aus einer fahrenden Kiste ein Auto... egal, vielleicht sollte man nicht immer alles hinterfragen, denn allein die Grundidee wird euch zum Grübeln anregen.Fazit:David Brin erreicht mit seinem Übungseffekt einen Überraschungseffekt. Inhaltlich erreicht er mit seiner überaus interessanten Idee einen netten Lesespaß, welcher nur von der doch recht durchsichtigen Geschichte getrübt wird. Ein zukünftiger Mensch in einer alten Welt, welcher mit seinem Wissen wie ein Zauberer angesehen wird. Von einer Flucht wird er in die nächste getrieben und so mutiert der einfache Physiker Dennis am Ende doch noch zu einem Prinzen.Matthias Autor: David BrinTaschenbuch: 432 SeitenVerlag: HEYNE VerlagSprache: DeutschErscheinungsdatum: 14.11.2016ISBN: 978-3-453-31817-5

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  • Einzigartige Idee

    Der Übungseffekt
    Dorfwolf

    Dorfwolf

    02. February 2017 um 20:51

    Im Buch "Der Übungseffekt" geht es um einen Wissenschaftler, welcher durch eine futuristische Erfindung in eine neue Welt kommt, welche der unseren sehr ähnlich ist, jedoch einen physikalischen Unterschied aufweist. Diese Idee auf welche das Buch basiert ist einmalig und wirklich gut ausgereift, was mich positiv überraschte. Auch die Geschichte selbst ist nett, zwar nichts besonderes aber nett. Positiv hierbei ist, das der Übungseffekt nicht das Kernthema des Buches ist, sonder vielmehr ein Werkzeug, welches die Protagonisten benutzen könnten um Lösungen für ihre Probleme zu finden. Im Großen und Ganzen ist das Buch ein tolles Buch um sich in der Bahn oder im Bus die Zeit zu vertreiben. Die 400 Seiten fallen dabei gar nicht ins Gewicht, da die Geschichte immer interessant bleibt, da man nie weis, was als nächstes passiert.

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  • Geniales Buch - ideal auf für Genre-Neulinge

    Der Übungseffekt
    reading-books

    reading-books

    27. July 2015 um 13:12

    “Der Übungseffekt” von David Brin aus dem Heyne Verlag verspricht eine faszinierende Grundidee. Werkzeug werden hier nicht mit jedem Gebrauch schlechter, ganz im Gegenteil, sie werden besser. Aus einem einfachen Steinwerkzeug kann so bei regelmäßigem Gebrauch eines der besten Werkzeuge werden. Die Grundidee ist einfach wie faszinierend und ermöglicht dem Autor zahlreiche Wege in der Gestaltung. Schon beim Lesen des Klappentextes war ich einmal mehr überrascht, welche Wirkung allein mit einer banalen Änderung erzielt werden kann. Entsprechend gespannt war ich natürlich auf dieses Buch und hatte auch bereits so meine Erwartungen. Es ist mein erstes Buch von David Brin und so konnte ich zumindest in dieser Hinsicht ohne Erwartungen an die Geschichte heran gehen. Ohne etwas vorweg zu nehmen kann ich bereits sagen, dass Brins Schreibstil sehr angenehm ist. Er ist keinesfalls kompliziert und doch detailliert genug um meinem Anspruch in Sachen SciFi zu genügen. Daher empfinde ich dieses Buch auch als gute Wahl für alle, die dieses Genre einmal ganz neu ausprobieren möchten. Der Einstieg ins Buch ist beinahe normal und erinnerte mich ein wenig an meine eigene Zeit an der Uni. Ja ich habe in gewisser Weise etwas recht technisches studiert, auch wenn man es keinesfalls mit Physik als Studienfach vergleichen kann. Dennoch gab es einige Vorlesungen, die Dennis Nuels Vorlesung Konkurrenz machen konnten. Gewiss ist jedoch, dass ich seine Eindrücke und Gefühle beim Vorlesungsbesuch mehr als gut nachvollziehen kann. Dadurch fiel mir der Einstieg natürlich entsprechend leicht, denn es ist immer etwas anderes, wenn man die Situation selbst kennt. Die Handlung selbst plätschert zu diesem Zeitpunkt noch etwas dahin. Wirklich interessant wird es eigentlich erst ab der Rückkehr in Labor 1 und der Offenbarung, dass Nuel für die Nachfolge des aktuellen Leiters vorgesehen ist. Das hat natürlich seine Hintergründe, dafür empfehle ich euch allerdings das Buch zu lesen, da es hier zu weit führen würde ;) Der erste Eindruck der Alternativwelt ist fast schon normal. Erst mit der weiteren Erkundung zeigen sich die Unterschiede. Hier muss ich sagen, dass ich Nuel teilweise schon für etwas begriffstützig gehalten habe. Er hat erschrecken lange gebraucht um die Zusammenhänge zwischen den Werkzeugen und dem sogenannten “üben” zu erfassen. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich es bereits wusste in welche Richtung es geht. Dennoch empfand ich es als störend, da diese Begriffstutzigkeit für mich nicht zu einem studierten Doktor der Physik passte. Schaut man darüber jedoch hinweg – bzw. hat Nuel es erst einmal begriffen – kommt die Handlung so richtig in Gang. Eine spannende Handlung gepaart mit einer kleinen Liebesgeschichte ziehen den Leser durch das Buch. Ich glaube “Der Übungseffekt” ist das erste Buch im SciFi-Genre, dass ich in knapp 2 Tagen gelesen habe. Ein weiterer Grund, warum es sich auch für Genre-Neulinge eignet. Zum Abschluss des Buches gibt es zudem noch eine Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hatte. Hier zeigt Nuel dann letztlich doch einmal seine Intelligenz ;) Insgesamt ist “Der Übungseffekt” ein unterhaltsames SciFi Abenteuer, dass sich für Anfänger und Abwechslung suchende Genrekenner eignet. Es ist nicht zu hoch gefasst und dabei unterhaltsam genug um für den Leser nicht langweilig zu werden. Dafür vergebe ich gute 4.5 Sterne. Den halben Punkt Abzug gibt es lediglich für die etwas nervige Begriffsstutzigkeit Nuels zu Beginn des Buches.

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