David Brin Entwicklungskrieg

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Inhaltsangabe zu „Entwicklungskrieg“ von David Brin

Das All ist von intelligenten Zivilisationen besiedelt. Jede von ihnen wurde von einer bereits weiter entwickelten Kultur »upgeliftet« – doch keiner weiß, wer den Menschen zur Intelligenz verholfen und sie auf den Weg ins All gebracht hat. Während die Suche nach den geheimnisvollen Progenitoren weiter voranschreitet, verhelfen die Menschen nach den Delfinen nun auch den Schimpansen zu höherer Intelligenz. Dieses Projekt wird auf dem Planeten Garth durchgeführt – doch es verläuft keineswegs ohne Komplikationen, und schon bald müssen sich Menschen und Neo-Schimpansen all ihren Einfallsreichtum nutzen, um sich gegen eine technisch hochentwickelte Spezies, die den Planeten besetzt, zur Wehr setzen zu können …

Schlampig übersetzt und voller unnötiger Längen. Eine Enttäuschung.

— NiklasPeinecke

Der Planet Garth ist mit Neoschimpansen bevölkert, einer von der Menschheit geuplifteten Spezies. Eines Tages findet sich ihre Heimat in ...

— Splashbooks

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  • Entwicklungskrieg, besprochen von Götz Piesbergen

    Entwicklungskrieg

    Splashbooks

    02. February 2015 um 09:31

    "Entwicklungskrieg" ist der dritte Teil von David Brins "Uplift"-Universum. Und genau wie der erste Teil ist auch Entwicklungskrieg bereits früher erschienen. Genauer gesagt ist im Jahr 1992 eine Version herausgekommen. Das interessante an der Neuauflage ist, dass Heyne dieses Mal den dritten Teil vor dem zweiten herausgebracht hat. Denn der erscheint erst im Februar 2015. Garth ist eine friedliche Welt, auf der vor allem die Neoschimpansen leben. Hierbei handelt es sich um eine von der Menschheit upgeliftete Spezies, das heißt sie wurden von den Menschen intelligent und selbstbewusst gemacht. Doch nie im Leben hätten die Bewohner der Welt gedacht, dass sie eines Tages sich im Zentrum einer kosmischen Auseinandersetzung befinden. Denn als ein Raumschiff mit Menschen und Neodelfinen etwas finden, was von einer der ersten intelligenten Spezies überhaupt stammen könnte, lösen sie damit einen gigantischen kosmischen Krieg aus. Und das wollen die Gubru nutzen, um ihre Vormachtstellung im Universum auszubauen. Doch die Bewohner von Garth wollen sich nicht so einfach ergeben. Und planen den bewaffneten Widerstand. Eine hoffnungslos unterlegene Fraktion wehrt sich gegen Oppressoren, die ihnen mehrheitlich überlegen sind. Und das Herz des Lesers liegt natürlich auf Seiten der Unterlegenen, der Minderheit. Der Underdog ist meistens immer interessanter, als jemand, der von Beginn an zumindest gleichwertig mit dem Gegner ist. So gesehen sind die Voraussetzungen für Entwicklungskrieg im Grunde genommen hervorragend. Denn das Ausgangsszenario spricht ganz für die Handlung. Man hat auf der einen Seite die Bewohner von Garth, die nahezu ohne Verbündete auskommen müssen. Und auf der anderen Seite die Gubru, die sich von diesem Konflikt viel versprechen. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21282/entwicklungskrieg

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  • Eine haarige Angelegenheit!

    Entwicklungskrieg

    rallus

    14. February 2014 um 10:48

    "Die meisten Erdenmenschen aber waren ein humorloses, stumpfsinniges, sauertöpfisches Volk. Sie versuchten, in jenen Momenten bierernst zu sein, wo etwas mehr Humor eher über eine prekäre Situation hinweggeholfen hätte." Jaja die Erdenmenschen von den Galaktikern auch Wolflinge genannt, da sie sich einer zweideutigen Sprache bedienen und auch sonst eher eine rüde und unzivilisierte Rasse sind. Auf dem Planeten Garth, der in einem einzigen rauschartigen Suizid von den Bururallern von allen größeren Tieren 'bereinigt' wurde, ist nun ein Aussenposten der Menschheit. Dieser wird von den Gubrus - eine den Menschen feindselige Vogelrasse - besetzt, da sie sich über diese indirekte Aktion, Wissen über das Verbleiben der Streaker und dessen Fund erhoffen. Die Streaker hatte im vorherigen, großartigen, Band Sternenflut eine Flotte der längst als verschollen gegangenen Progenitoren entdeckt. Was sich hier wie eine Fortsetzung liest, ist dennoch ein eigenständiger Band. Nur vereinzelt wird auf die Streaker, das Schiff im vorherigen Buch, eingegangen, die Reihenfolge in der "Serie" muß nicht eingehalten werden. Durch den Einfall der Gubrus werden die Bewohner des Planeten, die hauptsächlich aus den Schimpansen bestehen, die Klienten der Menschen, in alle Winde verstreut. Die Schimpansen sind durch das 'Upliften' intelligent geworden, haben aber ihre Eigenschaften behalten, sind nicht vermenschlicht. David Brin erzählt wie in den Bänden vorher, in den verschiedenen Kapiteln aus der Sicht des jeweiligen Charakters. Es zeigt sich auch hier die große Kunst, die nicht-menschlichen 'Personen' und deren Gefühls-und Gedankenwelt dem Leser auszubreiten. Und das gelingt ihm meisterhaft, noch besser als in 'Sternenflut'. Da ist das Volk der Tymbrier, vertreten durch Uthacalting den Botschafter, der sich mit dem grantigen Thennaninischen Botschafter nach dem Absturz seines Raumschiffes durch den Dschungel kämpft und mit der Humorlosigkeit seines Mitstreiters hadert. "Ach hätte ich nur einen anständigen Sinn für Humor. Nun ja. Wenn wir nicht weiterwissen müssen wir uns mit Tortenschlachten helfen." Die Tochter von Uthacalting, Athaclena, schlägt sich mit Robert, dem Sohn der menschlichen Botschafterin auf die Seite der Partisanen. Beide finden auf eine emphathische Weise zueinander, Athaclena ändert sogar ihr Äußeres für ihn. Tymbrier können in Ausnahmesituationen ihr Äußeres den Begebenheiten anpassen, ein weiteres Merkmal sind die verschiedenen Glyphen. Glyphen sind stark geäußerte Gefühle die sich, nur für emphatische Geschöpfe, auch sichtbar manifestieren, dabei lernt auch Robert sich dadurch auszudrücken. Weitere Mitwirkende sind hauptsächlich die Schimpansen, Fiben der dandyhafte Pilot der als Genträger interessant wird für die weiblichen Schimpansen Sylvie und Gailet. Es ist teilweise ein köstlicher Spass wie humor- und liebevoll Brin mit seinen verschiedenen Rassen und Figuren umgeht. Auch die 'bösen' Gubrus die von drei verschiedenen Vögeln regiert werden, die verschiedene Bereiche innehalten (Kosten und Vorsicht, oder gute Sitten) und in einem komplizierten Prozeß zu einem Konsens kommen müssen, wobei nicht klar ist, wer am Schluss der drei sich zur Königin entwickelt, bekommen ihr Fett weg. Die Kämpfe der Invasoren und der Partisanengruppe, angeführt von Robert und Athaclena erreichen ihren Höhepunkt, derweil Fiben sich, undercover, in der besetzten Stadt mit zu den Vögeln abgewanderten Neoschimpansen herumschlägt. Da darf man als Leser bei 940 Seiten, die allerdings sehr kurzweilig ablaufen, nicht den Überblick verlieren. Ob jetzt Utacalthings ausgeheckter Schabernack sich durchsetzt, oder der Suzerain von Balken und Klaue, der eine neuartige Waffe entwickelt hat, sei natürlich nicht verraten. Die Beschreibung der Charaktere ist treffend und besser als in Sternenflut, aber der Handlungsfluss ist nicht so straff. Dadurch gibt es gewisse Längen, auch wenn man Brin zu gute halten muss, dass es nie langweilig wird. Gerade die Darstellung der Welt Garth ist faszinierend und stimmig, man spürt dass Brin im Herzen ein Umweltschützer ist, so läßt er den menschlichen Major ausrufen: "Bei Darwin Himmel und Greenpeace" Seine liebevolle Klammer liest sich auch im Abspann und im Dank schliesst er die Schimpansen mit ein. "Dank auch an unsere haarigen Vettern, ich bitte sie um Verzeihung. Hier habt ihr eine Banane und ein Bier." Prost! Für einen gelungenen, epochalen SF, der bei mir nur knapp an der Höchstwertung vorbeischrammt. 1988 gewann das Buch den Hugo Award, der wichtigste Leserpreis in der SF. Bei Heyne wird der Band zum Glück am 8.September 2014 neu aufgelegt.

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  • Rezension zu "Entwicklungskrieg" von David Brin

    Entwicklungskrieg

    Wolfgang Brunner

    31. July 2010 um 09:28

    Der letzte Band der Uplift-Trilogie hat über 900 Seiten und war aus meiner Sicht sehr kurzweilig. Stellenweise kam mir sogar in den Sinn, James Cameron hätte sich daraus ein paar Inspirationen zu "Avatar" geholt. So kam mir die Liebesgeschichte zwischen dem Menschen und der Tymbrimerin vor wie die zwischen Jake Skully und Neytiri in Camerons Blockbuster. Mehr unter http://www.kingtheoden.de/topic,214,-david-brin-entwicklungskrieg.html

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